Kennst du die Voraussetzung für einen gelungenen Wiedereinstieg nach der Elternzeit?

 

 

Oskar Wilde sagt: „97% einer erfolgreichen Ehe ist Kommunikation.“

 

Das gilt ganz besonders, wenn neben zwei Partnern die Bedürfnisse eines Kindes UND zwei Karrieren unter einen Hut gebracht werden wollen.

 

Miteinander ins Gespräch kommen, wenn du beruflich wieder einsteigen willst

 

Je früher du mit deinen Familienmitgliedern – Partner, Partnerin und je nach Alter auch deine Kinder darüber sprichst, wie du beruflich wieder einsteigen willst, desto besser.

Formuliere deine Wünsche und Erwartungen offen. Deine Familie und dein Partner können keine Gedanken lesen. Nur wenn sie wissen, was in dir vorgeht und welche beruflichen Träume du hast, können sie dich unterstützen.

Mögliche Herausforderungen könnt ihr gemeinsam wahrnehmen und Vereinbarungen finden, mit denen ihr beide leben könnt.

 

Stelle bereits VOR deiner Schwangerschaft die Weichen für deinen Wiedereinstieg

 

Jetzt sagst du vielleicht, „WAS? Schon bevor ich schwanger bin?“ JAAA, wenn du es richtig gut machen willst, schon.

Die Haltung und Einstellung von künftigen oder werdenden Vätern haben einen ganz wesentlichen Einfluss darauf, wann du nach der Geburt deines Kindes beruflich einsteigen kannst. UND ob der Wiedereinstieg auch gelingt.

 

Väter sind heute viel eher bereit einen Teil der Erziehungszeit für Kinder zu übernehmen.

 

Traditionelle Aufgabenteilungen können clever überwunden werden, wenn die Partner das Thema im Vorfeld angehen.

Männer sehen sich zunächst in der Verantwortung für die finanzielle Fürsorge der Familie. Feedback erhalten sie vornehmlich im Beruf. Zuhause erleben sie, dass ihre Partnerin die anfallenden Aufgaben besser und schneller erledigen kann.

 

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Wenn dein Partner nicht mitspielt, wird es mit deinem Wiedereinstieg riskant.

 

Die Bereitschaft musst du bei deinem Partner rechtzeitig abrufen, also früh ansprechen. Viele werdende Väter wollen beizeiten wissen, wie du dir deine berufliche Zukunft vorstellst. Wenn du dieses Thema nicht ansprichst, nehmen sie an, dass es in der üblichen Rollenverteilung läuft, wie sie es aus ihren eigenen Kindertagen kennen.

 

Vereinbarkeit ist eine Familienaufgabe

 

  • Welche Vorstellungen hat dein Partner?

 

  • Was erwartet er?

 

  • Steckt er noch in alten Rollenkonzepten fest oder will auch er mehr Verantwortung gerade in den ersten Lebensjahren des Nachwuchses übernehmen?

 

  • Welche Lösung ist möglich, um reibungslos nach einem Jahr oder später zurück in die Arbeitswelt zu kommen?

 

  • Wie kann die Betreuung geregelt werden?

 

  • Welche Wartezeiten gibt es für einen Kita-Platz?

 

  • Wie sehen eure Vorstellungen in Bezug auf die Arbeitszeit und die Rolle einer guten Mutter aus?

 

  • Wie könnt ihr euch Einkaufen, Haushalt und Krankheit des Kindes aufteilen?

 

Beziehungen zerbrechen, weil nicht miteinander gesprochen wird

 

Nicht selten höre ich, dass Partner in alten Rollenklischees feststecken und in der Beziehung nie darüber gesprochen wurde, welche Lebensplanung der jeweils andere Partner hat.

 

Wenn aus zwei Partnern eine kleine Familie wird, gibt es viele Herausforderungen

 

Katrin hatte gefühlt ihre perfekte Beziehung. Zwei Jahre nach der Hochzeit kam Töchterchen Mara auf die Welt und sie ging für ein Jahr in Elternzeit. Ihr Mann Sven hatte sich in der klassischen Rollenverteilung gut eingefunden, die er aus seiner eigenen Kindheit kannte.

 

Wenn die Kacke erst am Dampfen ist, wird es für dich schwerer

 

Als Katrin nach einem Jahr wieder durchstarten wollte, mit Teilzeit während Elternzeit, war gelinde gesagt „Die Kacke am Dampfen“. Sie solle doch bei Mara bleiben, er verdiene ja schließlich genug.

Katrin war verblüfft. Sie wollte den beruflichen Anschluss nicht verpassen. Sie hatte als Wirtschaftsingenieurin Projekte im Einkauf betreut und wollte endlich etwas anderes tun, als Windeln wechseln und mit Müttern am Spielplatz über Zahnen und Kinderkrankheiten sprechen.

Damit die ersten Monate als Familie schön werden, gibt es einiges zu beachten. Katrin und Sven haben die Kurve gekriegt und nehmen sich heute sehr viel mehr Zeit für Gespräche zu zweit.

 

Baue dir ein „Dorf“ auf, das deinen Wiedereinstieg unterstützt. Ein funktionierendes Netzwerk ist hier „GOLD wert“.

 

Existenzsicherung ist nicht mehr nur Thema des Mannes

 

Die Entscheidung, die eigene Arbeitszeit während der ersten Lebensjahre des Kindes zu reduzieren, fällt Vätern umso leichter, je früher die Partnerin ausdrücklich einen Teil der Verantwortung für das gemeinsame Familieneinkommen übernimmt. Nach einer BMFSFJ-Umfrage verbanden 76% aller Wiedereinsteigerinnen mit ihrer Berufstätigkeit auch die „Existenzsicherung der Familie“.

 

Es ist wichtig von Anfang an in einer Beziehung offen miteinander zu sprechen.

 

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Omas Rat – und die muss es wissen

Als ich meine Oma bei der Diamantenen Hochzeit (60 Jahre verheiratet) gefragt habe, was das Geheimnis ihrer Ehe ist, meinte sie „Miteinander reden, auch wenn du ihn manchmal auf den Mond schießen könntest. Und NIE mit Ärger ins Bett gehen. Das Thema muss vorher geklärt werden.“

Wenn du deinen Wiedereinstieg in den Beruf strategisch angehen willst: Spreche frühzeitig mit deinem Partner, wie eure gemeinsame Lebensplanung aussieht. Prüft, ob und wie ihr sie gemeinsam matchen könnt.

 

 

Sprich frühzeitig mit deinem Arbeitgeber über deine Vorstellungen wie Homeoffice, Arbeitszeitreduzierung etc.

 

 

Du siehst, Kommunikation ist das A & O!

 

Es gibt elf weitere Punkte, die für dich wichtig sein könnten, um nicht nur deiner Familie, sondern auch dir gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren. Welche das sind, verrate ich dir in meinem kostenfreien Guide.

 

Hallo, ich bin Brigitte.

Erfolgs-Coach und Mentorin für Frauen und junge Mütter vor und nach dem Wiedereinstieg in den Beruf, damit sie erfüllt und kinderleicht in ihren Beruf zurückkehren. Und introvertierte Frauen, die mit mehr Mut & Energie ihre beruflichen Träume & Karriereziele verwirklichen.

Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Gerne unterstütze ich dich dabei. Ich freue mich auf dich.

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10 Tipps, wie dich dein „Dorf“ beim Wiedereinstieg in den Beruf unterstützen kann

 

 

Vor einigen Tagen sagte Anne, Bloggerin und Mutter von vier Kindern zu mir: „Zur Vereinbarkeit gehört ein ganzes Dorf.“

Zunächst war ich verdutzt. Aber sie hat recht und wer kann das nicht besser nachvollziehen als sie, bei vier Kindern. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist IMMER ein Gemeinschaftsprojekt.

 

„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“

 

Sagt ein afrikanisches Sprichwort. Durch Studium und Berufstätigkeit stehen die gewachsenen sozialen Beziehungen und oftmals auch Eltern oder Oma und Opa nicht in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung. Wenn sie auch nur ein oder zwei Stunden entfernt wohnen, funktioniert ein kurzfristiges Babysitten nicht mehr.

 

Kreative Alternativen sind wichtig

 

Bau dir rechtzeitig ein privates, auch nachbarschaftliches Unterstützernetzwerk auf. Schau‘ dir an, wie viele Familien mit Kindern du in deiner unmittelbaren Nachbarschaft kennst. Tausch dich aus, welche Absprachen haben sie mit anderen Müttern zur gegenseitigen Unterstützung bei der Kinderbetreuung getroffen. Gemeinsam sind wir stärker. UND gegenseitige Unterstützung macht uns Menschen auch noch glücklicher.


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Bau dir ein solides Netzwerk auf

 

Und damit meine ich kein Social Media Netzwerk – sondern eines in Real Life. Denn echte Freunde unterstützen sich, wenn mal Not am Mann ist.

 

10 Tipps die du ausprobieren solltest:

 

  • Frag bei deinem Arbeitgeber nach, welche Unterstützungsangebote er bietet

 

  • Nutze Kontakte zu deinen Kolleginnen, die gerade schwanger sind. Vielleicht habt ihr künftig die Möglichkeit, euch gegenseitig zu unterstützen.

 

  • Nutze eine ausgefeilte Schichtplanung, mit der ihr als Kolleginnen eure Kinder gegenseitig betreuen könnt.

 

 

  • Halte Kontakt zu anderen Kindergarten-Müttern, damit ihr euch gegenseitig unter die Arme greifen könnt.

 

  • Schau, wo es Kinder in deiner Nachbarschaft gibt und tausche dich mit deren Mütter aus. Vielleicht ergibt sich mal die Möglichkeit, dass ihr euch gegenseitig unterstützen könnt.

 

  • Vielleicht kommt ein Au-Pair für dich in Frage

 

 

  • Gönn dir für eine gemeinsame Zeit mit deinem Partner einen Babysitter

 

 

Es gibt elf weitere Punkte, die für dich wichtig sein könnten, um nicht nur deiner Familie, sondern auch dir gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren. Welche das sind, verrate ich dir in meinem kostenfreien Guide.

 

Jetzt bin ich neugierig. Hast du ein gut ausgebautes Netzwerk, das dich auffängt, wenn es mal zwickt? Auf wen kannst du zurückgreifen? Schreib mir gerne in den Kommentar.

Hallo, ich bin Brigitte.

Erfolgs-Coach und Mentorin für Frauen und junge Mütter vor und nach dem Wiedereinstieg in den Beruf, damit sie erfüllt und kinderleicht in ihren Beruf zurückkehren. Und introvertierte Frauen, die mit mehr Mut & Energie ihre beruflichen Träume & Karriereziele verwirklichen.

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7 Dinge die ich gelernt habe – Interview mit Sophie B. Krüger

 

Mein heutiger Interviewgast ist Sophie B. Krüger:

Sophie hat ein eigenes Unternehmen und ist Imageberaterin in Berlin. Außerdem ist sie Mutter von zwei ganz entzückenden Kindern, einer Tochter (*2011) und einem Sohn (*2014).

Mit ihr habe ich darüber gesprochen, wie du als Mutter im Beruf nicht als „Mutter“ abgestempelt wirst, sondern mit Stil erfolgreich in deinen Beruf zurückkehrst und dich rundum wohl fühlst.

 

Liebe Sophie, wie bist du zum Thema Imageberatung gekommen? Und warum hast du dir gerade diesen Beruf ausgesucht?

 

Ursprünglich habe ich Kostümbild an der UDK in Berlin studiert (Anmerkung: Universität der Künste Berlin ist die größte Kunsthochschule Europas).

Um noch ein besseres Verständnis für den menschlichen Körper zu entwickeln und welche Farben & Schnitte nicht nur die Rolle des Schauspielers, sondern auch in selbst unterstützen, habe ich noch eine Ausbildung zur Image-Beraterin draufgelegt.

Was ich dort an Informationen auch für und über mich mitnehmen konnte, hat mich sehr bewegt. Schnell kam mein Entschluss, dass ich noch viel mehr bewegen und mitgeben kann. Ich unterstütze andere Frauen dabei, ihre Persönlichkeit unter anderem durch ihre Kleidung auszudrücken. Und sich dadurch mit sich und ihrem Körper wohl zu fühlen.

 

Wie läuft eine Imageberatung mit dir ab?

 

In der Regel kommen die Klientinnen zu mir in mein Büro in Berlin. Im Rahmen der dreieinhalb stündigen Beratung zeige ich ihnen, welche Farben Ihnen am besten stehen. Wie sie im Hand umdrehen ein müheloses Tages Make-up auflegen, das sie frisch und kompetent wirken lässt und bei dem sie sich immer noch selbst im Spiegel erkennen.

Teil drei der Beratung widmet sich der Figur: Welche Schnitte, Muster und Materialien unterstreichen die Proportionen am besten und mit welchen “Outfit -Formeln“ (Kleidungskombinationen abgestimmt auf den Figur-Typ) können sie sich rundum wohl und sicher fühlen und von ihrer besten Seite zeigen.

 

Wow, das hört sich sehr interessant an.
Welche fünf Teile sollte ich denn unbedingt in meinem Kleiderschrank haben, wenn ich beruflich gut angezogen sein möchte?

 

Das lässt sich allgemein leider überhaupt nicht verallgemeinern, auch wenn man in Blogs und Zeitungsartikeln oder Büchern immer wieder Listen mit den so genannten „must haves“ finden kann.

Es können beispielsweise Kleidungsstücke oder Accessoires, die sich sehr vielseitig kombinieren lassen, sein. Die der Trägerin ein gutes Gefühl geben oder zu einen gewissen Wiedererkennungswert für sie beitragen.

 

Was rätst du kleineren Frauen anzuziehen und welche Kleidung sollten sie meiden?

 

Kleinere Frauen sollten zu viele Unterbrechungen in ihrem Outfit vermeiden.

Colorblocking zum Beispiel, also diverse Farbenunterbrechungen innerhalb eines Outfits, auch wenn es zeitweise durchaus angesagt ist.

Vorteilhafter ist es für Petites, sich von oben nach unten dunkler zu kleiden, weil Farben auch optisch ein Gewicht haben.

Dabei wirken die dunklen schwerer und können dich regelrecht kleiner drücken, wenn sie im Oberkörperbereich eingesetzt werden.

Es ist demnach vorteilhafter, sich durch dunklere Farben in Schuhen und Hosen nach unten hin zu erden und dann in Richtung Gesicht immer heller und farbiger zu werden.

Hilfreich ist es außerdem, auf Längsbetonungen im Outfit zu achten, zum Beispiel den Fuß in die Streckung des Körpers mit einzubeziehen.

Das geht natürlich am leichtesten durch einen dezenten Absatz, schmale, längliche Schuhform, schmale Hosen, vertikale Streifen oder Nähte, lange Ketten und V-Ausschnitte und natürlich Einteiler wie Kleider oder Jumpsuits.

 

Ich glaub‘, da muss ich mal meinen Kleiderschrank ausmisten. Hast du eine Idee, wieso es mir so schwer fällt, Klamotten auszurangieren?

 

Dafür kann es verschiedene Gründe geben.

Möglicherweise kannst du nicht genau einschätzen, welche Schnitte und Farben dir gut stehen und bist unsicher, welche Sachen du wirklich guten Gewissens aussortieren kannst. Ganz besonders, wenn eine gewisse finanzielle Investitionen in den Teilen steckt.

Selbst wenn du das Kleidungsstück bisher nicht oder wenig getragen hast.

Andere häufige Gründe sind auch eine emotionale Verbindung zu dem Kleidungsstück, weil du es in einer schönen Situation getragen hast oder von einem lieben Menschen geschenkt bekommen hast.

Häufig wird auch Kleidung gehortet, die mittlerweile zu klein geworden ist, aber wir möchten die Hoffnung nicht aufgeben, dort irgendwann noch mal rein zu passen.

 

Hach, jetzt hast du mich erwischt. 🙈
Ich habe auch noch ein Kleid im Schrank hängen, das mir spontan gefallen hatte, ich aber nur einmal getragen habe.

 


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Welchen Spontankauf hast du zuletzt gemacht? 

 

Ein langes Sommerkleid von COS.

Ist schon eine Weile her und zeigt, dass ich in der Regel wenig und sehr bewusst kaufen. Ich bin Spontankäufen gegenüber aber gar nicht abgeneigt. Manchmal sieht man etwas und weiß einfach genau, das ist es.

Die Chance, dass der neue Liebling auch wirklich zum Einsatz kommt und nicht nur einer Laune entspringt, steigt natürlich, je besser man sich, seinen Stil und die vorhandene Garderobe einschätzen kann.

 

Welche Erfahrungen hast du gemacht?
Hat Kleidung einen Einfluss auf den eigenen Erfolg, kann man sich dadurch stärker und selbstbewusster fühlen?

 

Auf jeden Fall. Wenn du Kleidung trägst, die du liebst und in der du dich rund um wohl fühlst. Die deine körperlichen Vorzüge unterstreicht und authentisch deine Botschaft nach außen trägt, wirkst du sehr vorteilhaft und überzeugend auf andere.

Eine sehr gute Voraussetzung, um das auch zu sein, denn durch das damit gewonnene Selbstbewusstsein trittst du viel präsenter und mutiger auf. Wodurch es dir viel leichter fällt, der Welt zu zeigen, was du drauf hast.

Was gerade bei Frauen, die nach der Elternzeit wieder durchstarten wollen, von Vorteil sein kann. 😉

 

Nach dem vielen Homeoffice und Homeschooling in diesem Jahr, hat die eine oder andere Frau möglicherweise einige Pfunde mehr auf den Hüften.
Wie kann sich eine Frau mit etwas mehr „Hüftgold“ vorteilhaft anziehen?

Auch für Frauen, die mehr von sich haben, gibt es Farben, die ihnen persönlich ganz besonders gut stehen.

Außerdem können sie durch den Einsatz von vorteilhaften Schnitten und Materialien dazu beitragen, dass sie sich in ihrer Haut wohl und gut angezogen fühlen.

Natürlich kann man durch welche Tricks und Kniffe auch immer, aus einer Größe 46 keine wahrgenommene Größe 36 machen.

Doch darum geht es ja auch nicht.

Ich – und ganz bestimmt auch jede Menge andere Frauen – finde es total inspirierend und toll, wenn ich Frauen treffe, die keine Model-Maße haben und trotzdem sichtbar Freude an sich und der Auswahl ihrer Kleidung haben.

Dass sie eben nicht in dunklen, zeltartigen Kleidern unterwegs sind, sondern mit Farbe, spannenden Schnitten und mutigen Accessoires spielen.

 

Hast du ein persönliches Markenzeichen? 

 

Das wird wohl am ehesten mein Haarschnitt sein. Auch wenn ich immer mal wieder denke, es wäre an der Zeit für eine neue Frisur, habe ich bislang keine gefunden, die alle meine Wirbel so gut in Schach hält. Das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern.

 

Was war deine modische Jugendsünde?

 

Blaugrüne Haare und löchrige, verfärbte Hosen. Eigentlich ganz normal heute, aber meine Eltern waren zu der Zeit zufriedenstellend entsetzt.

 

Nachhaltigkeit in aller Munde. Was ist für dich nachhaltige Kleidung?

 

In erster Linie ist es natürlich Mode, die ökologisch und ethisch korrekt produziert, gehandelt und verkauft wird.

Zum Glück gibt es mittlerweile davon eine breite Auswahl an Kleidung auch ganz verschiedener Modestile.

Doch meiner Meinung nach ist es nicht nur die Art der Herstellung von Kleidung die Mode nachhaltig macht, sondern auch mein eigener Umgang damit.

Kaufe ich mir jede Saison einen Schrank voll mit der neuesten Kollektion, oder trage ich meine Kleidung möglichst lange und pflege sie entsprechend.

Auch den Kauf von Secondhand-Mode könnte man dazu zählen.

Mit dem Wissen darüber, was einem steht, wie man wirken möchte und welche Art von Kleidung die einzelnen Lebensbereiche (Freizeit, Beruf, Sport, Vereinsleben,…) erfordern.

Es ist durchaus möglich, mit einem sehr überschaubaren Kleiderbestand lange Zeit sehr glücklich zu sein, ohne sich beim morgendlichen Blick in den Spiegel selbst zu langweilen.

 

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Wo findest du einen Ausgleich zu deiner Arbeit? Was macht dich persönlich glücklich?

 

So richtigen Ausgleich zu meiner Arbeit brauche ich eigentlich nicht, denn ich empfinde meinen Beruf nicht als anstrengend, sondern immer wieder aufs Neue inspirierend.

Es ist einfach toll, mit jeder Kundin neu dazu zu lernen. Für mich ist jeder Tag, an dem ich nichts Neues gelernt hab, ein verlorener.

Neben meinem Durst nach neuem Wissen liebe ich meine täglichen Kurzausflüge in den Wald, kreativ sein mit meinen Kindern und eine gute Tasse Tee.

 

Und was ist für dich das Schönste nach einer Styling-Beratung?

 

Das Schönste für mich nach oder an einer Styling-Beratung ist, zu erleben, wie die kleinen Häppchen der Selbsterkenntnis das Gesicht der Kundin immer mehr erhellen.

Ich finde es genial, dass ich dazu beitragen kann, so etwas bei ihnen zu bewirken.

Dass sie sich selbst klar wahrnehmen und annehmen können.

Ihre Freude an und auf Farbe zu wecken und daran, sich Schönsein zu erlauben und sich zu zeigen, wie sie sind.

Und natürlich über das entsprechende Feedback, wenn sie mir später mailen, was sich nach der Beratung alles in ihrem Schrank und Leben getan hat. 😊

 

Sophie, ich merke grade, Styling-Beratung und Coaching von Frauen in herausfordernden beruflichen und privaten Situationen hat doch sehr viel gemeinsam. Hätte ich nicht gedacht.

 

Ganz herzlichen Dank an dich, liebe Sophie, ich freue mich, wenn wir uns in Berlin bald mal wiedersehen.

 

7 Dinge, die ich gelernt habe:
  1. Kleine Frau – kein Colorblocking, besser von oben nach unten dunkler kleiden
  2. Längsbetonung im Outfit streckt den Körper
  3. Emotionale Verbindungen zu Kleidungsstücken halten sie lange im Schrank 🙊
  4. Kleidung, die du liebst, lässt dich selbstbewusster sein 💃
  5. Mit den richtigen Schnitten, lassen sich überflüssige Pfunde kaschieren
  6. Der Haarschnitt kann ein persönliches Markenzeichen sein 👩
  7. Mit der passenden Kleidung im Schrank kann Frau lange Zeit sehr glücklich sein

 

Es gibt elf weitere Punkte, die für dich wichtig sein könnten, um nicht nur deiner Familie, sondern auch dir gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren. Welche das sind, verrate ich dir in meinem kostenfreien Guide.

 

Was nimmst du, liebe Leserin, aus diesem Beitrag mit für dich?

Konnten wir dich inspirieren?

Schreib mir gerne einen Kommentar.

 

Hallo, ich bin Brigitte.

Erfolgs-Coach und Mentorin für Frauen und junge Mütter vor und nach dem Wiedereinstieg in den Beruf, damit sie erfüllt und kinderleicht in ihren Beruf zurückkehren. Und introvertierte Frauen, die mit mehr Mut & Energie ihre beruflichen Träume & Karriereziele verwirklichen.

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Glatter Einstieg oder doch chaotisch?

 

Bist du eher eine Chaosqueen, oder lässt du es eher organisiert und geplant angehen?

 

Deine Rückkehr aus der Elternzeit zurück in den Beruf?

 

Viele Frauen freuen sich so sehr auf ihre Elternzeit und den Nachwuchs, dass sie die Planung ihrer geplanten Rückkehr in den Beruf schleifen lassen.

Nicht wenige wollen ihre Tätigkeit euphorisiert wieder aufnehmen und glauben, dass ihr Wiedereinstieg in den bisherigen Job doch einfach sei. Du kennst schließlich deinen Arbeitgebern aus der früheren Tätigkeit. Aber Pustekuchen, weit gefehlt.

Leider wird deine Realität schnell erschüttert, denn die Berufswelt hat sich in den letzten Monaten oder auch Jahren des Ausstiegs weitergedreht. Sie ist definitiv nicht mehr die selbe.

Damit du später keinen „Spagat“ machen musst, solltest du dir bereits im Vorfeld deines Wiedereinstiegs einige Gedanken machen und einiges beachten:

 

Was willst DU eigentlich?

 

Hast du dir Gedanken darüber gemacht, ob du nach der Elternzeit wieder an deinen bisherigen Arbeitsplatz zurückkehren möchtest? Gibst du einen Teil deiner Aufgaben ab? Oder willst du bei deinem Arbeitgeber danach in ein neues Aufgabengebiet? Weder noch? Womöglich einen komplett neuen Beruf erlernen oder bei einem anderen Arbeitgeber durchstarten? Diese Fragen sind wichtig für dich, damit du weißt, was du wirklich willst.

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Klare Vereinbarungen

 

Treffe mit deinem Arbeitgeber schon einige Wochen vor deinem Ausstieg aus der Berufstätigkeit klare Absprachen. Wer deiner Kollegen kann welche Aufgaben von dir übernehmen und wie lange willst du Elternzeit in Anspruch nehmen.

Vielleicht gibt es die Möglichkeit während deiner Elternzeit als Urlaubsvertretung einzuspringen. Oder in Teilzeit während Elternzeit zu arbeiten. Du musst ja nicht gleich mit den maximal möglichen 30 Stunden starten.

Signalisiere auch, dass du bei Auftragsspitzen gerne unterstützt und zur Verfügung stehst. Dann weiß dein Vorgesetzter, dass du ein Interesse am Unternehmen hast und er auf die zählen kann, wenn er dich braucht.

 

Während deiner Elternzeit

 

Wie geht es dir, wenn sich eine Freundin wochenlang nicht meldet? Du fragst dich, was du falsch gemacht haben könntest, oder? Und auch, ob sie kein Interesse mehr an eurer Freundschaft hat.

So ähnlich geht es auch deinem Vorgesetzten und deinen Kolleg*innen, wenn längere Zeit nichts von dir hören.

Halte regelmäßig Kontakt mit ihnen, auch im Hinblick darauf, dass du für eventuelle Weiterbildungsangebote während deiner Elternzeit zur Verfügung stehst, um auf dem aktuellen Wissensstand zu bleiben. Nicht selten werden Programmerweiterungen oder Updates vorgenommen. Wenn du mit deinem Wissen auf einem aktuellen Stand bleibst, bist du schneller einsatzfähig.

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Schau‘ dir deine beruflichen Motive an

 

Willst du zurück in deinen Beruf, weil du ihn liebst, oder weil du auf das Geld angewiesen bist? Dann ist es wohl eher ein Job.

Ich höre immer wieder von meinen Kundinnen, dass sich die Gespräche während der Elternzeit gefühlt nur noch um Kinder, Kita und Haushalt drehen. Das zieht sie selbst nach unten und frustriert zunehmend.

Es gibt aber auch Frauen, die trotz Kind*er Karriere machen möchten und sich deshalb selbst starkem Druck aussetzen, wenn sie eine Führungsposition anstreben.

Schau‘ dir also an, welche deine Motive sind.

Wenn du weißt, wieviel Platz dein Beruf in deinem Leben künftig einnehmen soll, bist du schon einen großen Schritt weiter. Vergiss dabei aber nicht, dass auch deine Familie Kraft kostet und du immer wieder auch Auszeiten für dich selbst brauchst, damit du nicht ausbrennst.

 

Du musst nicht alles alleine schaffen!

 

Manchmal hab‘ ich das Gefühl, dass Frauen immer alles alleine schaffen wollen, oder meinen, dass sie es alleine schaffen müssen. Aber hey, es gibt auch Papa‘s. Ganz egal, ob er dein Partner ist oder nicht mit dir zusammenlebt. Er hat die gleiche Verantwortung wie du für den Nachwuchs und sollte dich unterstützen und seinen Teil dazu beitragen. Nicht nur in finanzieller Hinsicht.

Zur Klärung aller Rahmenbedingungen gehört auch, dass du für eventuelle Notfälle, wie unverhoffte Kinderkrankheiten gewappnet bist. Gibt es die Möglichkeit gegebenenfalls im Homeoffice zu arbeiten? Ist eine Oma in greifbarer Nähe? Gibt es eine Tagesmutter, der du vertraust? Wie sind die Kitazeiten? Gibt es überhaupt in absehbarer Zeit einen Platz?

Es gibt gefühlt 1000 Fragen, die du dir stellen solltest, um deine Zukunft und die deiner kleinen Familie zu planen.

Zum Thema planen fällt mir noch ein, setz dich mit deinem Partner einmal pro Woche zusammen und plant die darauffolgende Woche auf einem Wochenplaner. Darauf werden alle Termine sichtbar gemacht. So weiß jeder, was er zu tun hat, welche Termine anstehen und wo ihr Zeit zu zweit findet.

Die ist nämlich genauso wichtig. Vergiss das nicht. 😉

Es gibt elf weitere Punkte, die für dich wichtig sein könnten, um nicht nur deiner Familie, sondern auch dir gerecht zu werden und erfolgreich in den Beruf zurück zu kehren. Welche das sind, verrate ich dir in meinem kostenfreien Guide.

 

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Was ist bloß mit den zufälligen, spontanen Gesprächen passiert?

 

Der zufällige, spontane Austausch ist durch dieses Handy in unseren Taschen ersetzt worden. Wir kaufen im Supermarkt ein und zahlen online und in vielen Baumärkten brauchst du nicht mal mehr mit einer Kassiererin zu sprechen, du hälst einfach nur deine Karte hin.

Wir sitzen mit gesenktem Kopf in der Bahn und beschäftigen uns eher mit unserem Bildschirm als mit der Person, die uns gegenüber sitzt. Als ich vor einigen Tagen mit der Bahn nach Berlin gefahren bin, war ich baff.

Ich hatte lediglich einen Sitzplatz im Großraumabteil bekommen, das war fast ausgebucht und KEINER sprach. Ich konnte es zunächst nicht glauben und sah mich um.

Fast alle Plätze waren belegt. Ab und zu hörte ich ein Tastaturklappern von einem Laptop, aber ansonsten starrten alle auf ihre Handydisplays oder hatten den Knopf im Ohr.

Einerseits hat sich die Welt für uns sicherlich weit geöffnet, wenn wir uns schnell mit unseren Freunden verbinden, Newsfeed scannen und Musik hören, während wir gleichzeitig auch noch einen Roman lesen!

Neues Lernen war noch nie so schnell zugänglich.

12 Erfolgsstrategien

Lerne wie die Zusammenarbeit in der heutigen, agilen Arbeitswelt für Dich zum Kinderspiel wird, gerade wenn Du eine leise Mitarbeiterin bist.

 

Ich muss mich aber fragen, was wir vermissen, wenn wir spontane Gespräche mit Fremden nicht mehr nutzen. Ich glaube, es ist eine Chance, von anderen und über uns selbst zu lernen. 

Einige Wochen zuvor, als ich in der Bahn unterwegs war, schaltete ich mein Telefon aus. Eine junge Frau kam mit ihrem kleinen Sohn ins Abteil, das regulär für sechs Personen gedacht ist.

Sie erzählte mir, dass sie mit dem Kleinen das erste Mal seit der Geburt bei ihren Eltern in Berlin war. Der kleine Max war bereits fünf Monate alt. Und sie lebt mit ihrem Mann in München. Leider können die Eltern gesundheitsbedingt nicht nach Bayern kommen. Die Fahrt wäre einfach zu anstrengend für ihren Vater. Sie hatte ihre Eltern sehr vermisst.

So hab‘ ich auch erfahren, dass sie ursprünglich nach Berlin geflogen war, aber dem Kleinen war der Flug nicht bekommen, deshalb nahm sie die fast fünfstündige Zugfahrt zurück in Kauf.  

Durch die Zwischenstopps der Bahn und die immer wieder wechselnden Fahrgäste in unserem Abteil wurde es dem Kleinen überhaupt nicht langweilig. Immer wieder gab es für ihn Neues zu entdecken und neue „Spielkameraden“. Und zwischendurch schlief er auch mal kurz ein.

 

Ich habe seitdem nie mehr die Kraft der Mutterliebe unterschätzt.

 

Aus den spontanen, aufmerksamen Gesprächen habe ich viel lernen können.

Meine introvertierte Bibliothekarin Andrea erzählte mir: „Berlin ist eine schwierige Stadt für Introvertierte. Als ich nachts mal nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren wollte, sondern ein Taxi rief, weil ich total müde war und nach dem Kongress nur nach Hause und weg von den Menschen wollte, traf ich ausgerechnet auf einen sehr extrovertierten Taxifahrer.

Er fing an, mit mir zu reden, was ich meist vermeide, aber ich dachte an deine Worte und wollte „engagiertes Zuhören üben“ und beschloss, es zu versuchen. Wir führten ein wunderbares Gespräch über seine Heimat Korfu und die Schönheit der Insel.“

Andrea fuhr fort, dass sie dankbar sei, dass sie sich die Zeit genommen hat, um zuzuhören um von diesem extrovertierten Fahrer zu lernen.

 

Offen zu sein und Gespräche mit Fremden zu führen, kann deine Welt erweitern.

 

Eine Geschichte habe ich noch entdeckt, die ich dir unbedingt erzählen muss.

Ein Barbesitzer in England wollte wieder spontane Unterhaltungen in seine Kneipe zurückbringen. Er war es leid, dass jeder nur über sein Handy hing. Er überlegte, wie er das machen könnte und installierte Kupferdrahtgeflecht in der Decke der Bar und Zinnfolie an den Wänden, um zu verhindern, dass Handysignale in die Kneipe gelangen. „Es hat funktioniert. Ohne Handy reden die Gäste tatsächlich wieder miteinander. Und sie lieben es.“ sagte Taylor, der Barbesitzer.

Es liegt also tatsächlich an uns, die Möglichkeiten zu nutzen, damit zufällige Gespräche wieder stattfinden. Und wir werden nie erfahren, welche Wege sich öffnen können, wenn wir nur am Display unseres Handys kleben bleiben.

 

Bist du auch ein Display-Junkie? Oder legst du dein Handy bewusst weg?

 

Hallo, ich bin Brigitte Kleinhenz. Erfolgs-Coach für leise Frauen 30+ die mit mehr Mut und Energie ihre Träume & Ziele verwirklichen wollen. Du lebst JETZT. Sei offen für Neues und lebe deine Einzigartigkeit. Ich freue mich auf dich.

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