von Brigitte Kleinhenz
Bist du unglücklich im Job?
Du denkst, du hast aber keine Alternative?
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du aus deinem unglücklichen Job herauskommst und wie das geht, dass du jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit gehst.
So wird dein Job nicht zur täglichen Frustfalle
Die meisten von uns wollen nicht nur arbeiten, um am Monatsende ein Gehalt zu bekommen.
Wir wollen eine Aufgabe, die uns Freude macht, die uns herausfordert und uns das Gefühl gibt, dass unsere Arbeit einen Sinn hat.
Aber mal ehrlich: Wie oft fühlst du dich genau so?
Und wie oft schleppst du dich morgens ins Büro, schon genervt, bevor du überhaupt am Schreibtisch sitzt?
Vielleicht hoffst du sogar, dass der Tag einfach schneller vorbeigeht und sich die Uhr nach dem ersten Kaffee ein bisschen schneller dreht.
Falls du gerade innerlich nickst – ich kenne einige denen es so geht.
Viele fragen sich, ob es das jetzt wirklich gewesen sein soll oder ob da draußen noch etwas wartet, das mehr Sinn für sie ergibt und sich auch erfüllend anfühlt.
Hey, du musst nicht für immer in diesem Hamsterrad bleiben.
Es gibt Wege, deinen Job entspannter und sinnvoller zu gestalten.
Ich zeige dir, wie du herausfindest, was dir wirklich liegt, was dich motiviert – und wie du deine aktuelle Arbeitssituation so anpassen kannst, dass sie besser zu dir passt.
Denn eines ist klar:
Berufliche Erfüllung ist kein Luxus, sondern etwas, das du dir Schritt für Schritt erarbeiten kannst.
Lass uns jetzt gemeinsam herausfinden, wie!
Was bedeutet es eigentlich, beruflich erfüllt zu sein?
Berufliche Erfüllung heißt, dass du in deinem Job nicht nur irgendeine Aufgabe abarbeitest, sondern etwas tust, das dir wirklich etwas bedeutet.
Das dir Freude macht.
Du setzt deine Stärken ein, kannst etwas bewegen und hast das Gefühl, dass deine Arbeit Sinn macht.
Und das Beste daran ist, dass dieses gute Gefühl nicht nur im Büro bleibt.
Wenn du mit deinem Job zufrieden bist, wirkt sich das auf dein ganzes Leben aus.
Du bist entspannter, glücklicher und strahlst das auch nach außen aus.
Es fühlt sich nicht mehr so an, als würdest du dich täglich nur durchkämpfen.
Stattdessen wächst du an deinen Herausforderungen und gehst selbstbewusst mit neuen Situationen um.
Berufliche Erfüllung ist also nicht nur ein netter Bonus – sie kann dein ganzes Leben leichter und schöner machen.
Was macht einen Job denn erfüllend?
Und warum solltest du dir darüber Gedanken machen?
Ganz einfach:
Weil dein Job ein riesiger Teil deines Lebens ist und immer sein wird.
Heute wird Erfolg oft daran gemessen, wie gut jemand beruflich dasteht.
Das kann schon ganz schön Druck machen – vor allem, wenn man das Gefühl hat, dass die eigene Arbeit nicht nur Geld bringen, sondern auch glücklich machen soll.
Doch berufliche Erfüllung ist kein Luxus, den sich nur wenige leisten können.
Sie ist eine zwingende Notwendigkeit, wenn du langfristig zufrieden und gesund bleiben möchtest.
Wenn du das Gefühl hast, dass deine Arbeit einen Sinn hat, bist du motivierter, produktiver und oft sogar richtig im Flow.
Die Zeit vergeht dabei wie im Flug, weil du das tust, was dir wirklich liegt und Freude macht.
Und das Beste: Ein erfüllender Job stärkt nicht nur unser Selbstbewusstsein, sondern wirkt sich auch positiv auf unsere Beziehungen aus.
Denn wenn wir in einem Umfeld arbeiten, in dem unsere Stärken geschätzt und gefördert werden, trauen wir uns mehr zu und entwickeln uns weiter.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass du darauf achtest, dass du dich in deinem Job wohlfühlst – denn dein Wohlbefinden sollte immer an erster Stelle stehen.
Was passiert, wenn du in deinem Job unglücklich bist?
Wenn du jeden Tag zur Arbeit gehst und dich schon morgens mies fühlst, dann bleibt das nicht ohne Folgen.
Eine Arbeit, die dir keinen Spaß macht, kann dich müde, frustriert und gestresst machen – und das nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch danach.
Vielleicht merkst du, dass du öfter gereizt bist oder einfach keine Energie mehr hast.
Langfristig kann das sogar gesundheitliche Probleme auslösen – von Kopfschmerzen über Schlafstörungen bis hin zu völliger Erschöpfung.
Und als wäre das nicht schon genug, bleibt die schlechte Laune oft nicht nur im Büro.
Du trägst sie mit nach Hause, in deine Familie, zu deinen Freunden.
Plötzlich gibt es mehr Streit oder Missverständnisse, weil du dich ausgebrannt fühlst – und dabei können die Menschen um dich herum gar nichts dafür.
Das Problem ist, wenn du dauerhaft in einem Job bleibst, der dir nicht gefällt, hast du vielleicht irgendwann keine Lust mehr, dich weiterzuentwickeln oder Neues zu lernen.
So verpasst du wertvolle Chancen auf eine Arbeit, die dich wirklich erfüllt und glücklich macht.
Deshalb ist es so wichtig, ehrlich mit dir selbst zu sein:
Passt dein Job noch zu dir?
Oder ist es Zeit, etwas zu verändern?
Arbeit sollte nicht nur eine Pflicht sein – sie kann auch Freude machen und dir ein gutes Gefühl geben.
Was macht DICH wirklich glücklich?
Bevor du nach einer Alternative suchst, solltest du herausfinden, was DICH wirklich glücklich macht. Stell dir folgende Fragen
- Was macht mir Spaß, auch wenn ich dafür nicht bezahlt werde? (Ja, ich weiß, das ist mal wieder eine typische Coach-Frage, aber sie bringt dich zum Nachdenken, was dir wirklich Freude macht)
- Bei welchen Tätigkeiten vergeht die Zeit wie im Flug?
- Wofür werde ich oft von anderen gelobt?
Manchmal liegen die Antworten nicht sofort auf der Hand.
Das ist völlig in Ordnung.
Probiere dich aus, sei neugierig und entdecke auch mal Neues.
Oder such dir Unterstützung, denn unsere eigenen „blinden Flecken“ können wir tatsächlich selbst nicht sehen.
So entdeckst und entwickelst du deine Stärken
Um in deinem Job zufriedener und erfolgreicher zu sein, ist es wichtig, dass du weißt, was du gut kannst – und dass du bereit bist, Neues zu lernen.
Denn die Arbeitswelt verändert sich ständig, und wer offen für Entwicklung bleibt, hat einfach bessere Chancen.
Der erste Schritt
Schau dir an, wo deine Stärken liegen.
Was fällt dir leicht?
Welche Aufgaben machen dir Spaß?
Und gibt es etwas, das du schon immer lernen wolltest?
Vielleicht brauchst du für deinen Traumjob bestimmte Fähigkeiten, die du dir noch aneignen kannst.
Zum Glück gibt es viele Wege, dich weiterzuentwickeln:
Du kannst Online-Kurse machen, spannende Bücher lesen oder Podcasts hören.
Auch der Austausch mit Kolleginnen oder Mentorinnen bringt dich weiter – oft sehen andere Stärken in dir, die dir selbst gar nicht bewusst sind.
Frag aktiv nach Feedback und nutze die Tipps, um dich Schritt für Schritt zu verbessern.
Je mehr du ausprobierst, desto selbstbewusster wirst du – und das wirkt sich nicht nur auf deine Karriere aus, sondern auch auf dein Wohlbefinden.
Nimm dir Zeit für deine Entwicklung, aber bleib auch neugierig.
Dein Potenzial ist größer, als du denkst.
Selbstlern-Onlinekurs
Mit dem Onlinekurs „Was will ich wirklich?“ kannst du herausfinden, was Begeisterung in dir auslöst und dein Selbstbewusstsein stärkt.
Mit leichten Übungen, die du in deinem Tempo machen kannst, wann es für dich zeitlich passt.
Finde heraus, was du willst und lerne es für dich einzufordern.
Klicke auf das Bild für mehr Infos:

Kleine Schritte, große Wirkung
Du musst nicht gleich alles hinwerfen, um eine Arbeit zu finden, die dich glücklicher macht.
Manchmal reichen schon kleine Veränderungen, um herauszufinden, was besser zu dir passt.
Hier sind ein paar Ideen:
Entdecke neue Interessen
Probier dich aus.
Lies Bücher die dich weiterbringen, besuche Workshops oder sprich mit Menschen, die in Berufen arbeiten, die dich neugierig machen.
So bekommst du neue Impulse.
Finde deine Stärken
Was kannst du besonders gut?
Vielleicht gibt es Berufe, an die du noch gar nicht gedacht hast, die aber genau zu dir passen.
Schau genauer hin.
Experimentiere mit deinen Ideen
Bevor du eine große Entscheidung triffst, kannst du erste Erfahrungen sammeln.
Vielleicht startest du ein neues Hobby, machst ein Praktikum oder probierst einen Nebenjob aus.
So merkst du schnell, ob es sich richtig anfühlt.
Jeder kleine Schritt bringt dich weiter.
Dein Traumjob muss nicht von heute auf morgen entstehen – aber du kannst heute damit anfangen, ihn zu entdecken
Finde heraus, was wirklich in dir steckt
Anstatt dich in vagen Persönlichkeitstests zu verlieren, liefert dir ein wissenschaftlich fundierte Test eine präzise Analyse deiner Persönlichkeit, Motive und Kompetenzen.
Der LINC Personality Profiler, den ich selbst erst vor einigen Jahren kennenlernen durfte, ist das perfekte Tool, um deine eigenen Stärken, Talente und verborgenen Potenziale zu entdecken.
Du erfährst nicht nur, worin du richtig gut bist, sondern auch, welche neuen Interessen und beruflichen Wege zu dir passen könnten.
Die ausführliche Auswertung hilft dir, dich selbst besser zu verstehen und bewusste Entscheidungen für deine Zukunft zu treffen.
Egal, ob du dich beruflich weiterentwickeln möchtest oder einfach mehr über dich selbst erfahren willst – der LINC Personality Profiler gibt dir wertvolle Impulse und konkrete Handlungsempfehlungen.
Neugierig geworden?
Hier findest du alle Infos zum Test: LINC Personality Profiler

Den Job finden, der wirklich zu dir passt
Den passenden Beruf zu finden, kann herausfordernd sein – aber auch eine spannende Reise.
Der Schlüssel dazu?
Erstmal herausfinden, was wirklich zu dir passt!
Genau deshalb liefert der LINC Personality Profiler den perfekter Startpunkt.
Denn er zeigt dir Berufe, die mit deinen Talenten, Stärken und Interessen übereinstimmen.
So sparst du Zeit und kannst verschiedene Berufsfelder erkunden.
Was begeistert dich?
Welche Tätigkeiten machen dir Spaß?
Sprich dafür auch mit Menschen, die in Berufen arbeiten, die dich interessieren.
Frag sie, was ihren Job besonders macht und welche Herausforderungen es gibt – so bekommst du einen realistischen Eindruck und spannende Einblicke.
Noch besser:
Probier Dinge einfach aus.
Ein Praktikum, ein Nebenprojekt oder ehrenamtliche Arbeit können dir helfen, herauszufinden, ob ein bestimmter Beruf wirklich zu dir passt.
Gleichzeitig sammelst du wertvolle Erfahrungen und knüpfst Kontakte, die dir später weiterhelfen können.
Je mehr du ausprobierst und über dich selbst lernst, desto klarer wird dein Weg.
Und wer weiß – vielleicht wartet dein Traumjob schon um die nächste Ecke
So hilft dir Networking und Mentoring in deiner Karriere
Stell dir vor, du hättest ein Team aus Menschen um dich herum, die dich unterstützen, wertvolle Tipps geben und dir Türen öffnen.
Genau das kann ein starkes berufliches Netzwerk für dich tun.
Wenn du dich mit anderen aus deiner Branche austauschst, kannst du nicht nur neue Perspektiven gewinnen, sondern auch von spannenden Jobmöglichkeiten erfahren, die du sonst vielleicht übersehen würdest.
Ob durch Gespräche mit Kolleginnen, Vorgesetzten oder über Online-Plattformen – Kontakte knüpfen lohnt sich immer.
Noch wirkungsvoller ist es, wenn du eine Mentorin oder einen Mentor hast.
Jemand, der den Weg, den du gehen möchtest, schon kennt und dir wertvolle Einblicke geben kann.
Diese Person kann dich vor typischen Fehlern bewahren, dich motivieren und dir helfen, die richtigen Entscheidungen für deine Karriere zu treffen.
Wichtig ist: Ein Netzwerk lebt vom Austausch.
Bleib in Kontakt, interessiere dich für andere und sei auch selbst bereit, Unterstützung anzubieten.
So entstehen Beziehungen, die nicht nur deine Karriere, sondern auch dich persönlich weiterbringen.
Warum Lernen und Wachsen der Schlüssel zu deinem Erfolg sind
Jeden Tag lernen wir automatisch dazu – oft ohne es zu merken.
Jede Erfahrung, jedes Gespräch und jede neue Herausforderung bringt uns weiter.
Und genau das gilt auch für dein Berufsleben:
Wer sich weiterentwickelt, bleibt nicht nur am Puls der Zeit, sondern schafft sich auch neue Möglichkeiten.
Weiterbildung bedeutet nicht nur, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben – sie gibt dir auch mehr Selbstbewusstsein und Zufriedenheit.
Dabei gibt es viele Wege, Neues zu lernen: Online-Kurse, Bücher, Workshops oder inspirierende Gespräche mit erfahrenen Menschen.
Selbst Podcasts können wertvolle Impulse liefern.
Wichtig ist nur, dass du dranbleibst und dir realistische Ziele setzt.
Aber Wachstum heißt nicht nur Fachwissen aneignen.
Auch Soft Skills wie Kommunikation, Zeitmanagement oder Teamarbeit spielen eine große Rolle für den beruflichen Erfolg.
Sich in diesen Bereichen weiterzuentwickeln – sei es durch Selbstreflexion, Coaching oder den Austausch mit anderen – kann dein Berufsleben weiterentwickeln und dich persönlich wachsen lassen.
Je mehr du lernst und wächst, desto mehr Türen öffnen sich für dich.
Und das nicht nur im Job, sondern auch für dein persönliches Glück im Leben.
Warum du Arbeit und Freizeit in Balance halten solltest
Arbeit ist wichtig – aber dein Wohlbefinden ist es auch.
Wenn du ständig nur funktionierst und kaum Zeit für dich hast, bleibt die Lebensfreude schnell auf der Strecke.
Ich habe das selbst viel zu lange ignoriert.
Irgendwann fühlst du dich ausgelaugt, genervt und hast keine Energie mehr für die Dinge, die dir eigentlich Freude machen.
Deshalb ist es wichtig, bewusst Zeit für dich einzuplanen.
Ob Sport, ein Treffen mit Freundinnen oder einfach mal ein Abend auf der Couch – solche Auszeiten sind kein Luxus, sondern notwendig, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Ein ebenso wichtiger Schritt ist, klare Grenzen zu setzen.
Feierabend sollte wirklich Feierabend sein.
Versuche, nicht ständig an deine To-do-Liste zu denken oder noch schnell E-Mails zu beantworten.
Dein Kopf braucht Pausen, um sich zu regenerieren.
Hör auf deinen Körper und deine Gefühle.
Wenn du merkst, dass du müde oder gestresst bist, gönn dir eine Auszeit – ohne schlechtes Gewissen.
Denn wenn du gut für dich sorgst, hast du auch mehr Energie für deine Arbeit, deine Familie, deine Freunde und deine hoffentlich noch stattfindenden Hobbies.
Das richtige Gleichgewicht zwischen Job und Freizeit macht dich nicht nur glücklicher, sondern hilft dir auch, langfristig erfolgreich zu sein.
Wenn du dich wohlfühlst und genug Energie hast, kannst du bei der Arbeit viel besser mit Herausforderungen umgehen.
Wie du mit Schwierigkeiten und Rückschlägen umgehst und gestärkt weiter gehst
Manchmal läuft es einfach nicht rund.
Du hast dir etwas anders vorgestellt, womöglich sogar hart dafür gearbeitet – und trotzdem klappt es nicht.
Klar, das kann frustet gewaltig.
Aber weißt du was?
Das passiert jedem.
WIRKLICH jedem.
Der Unterschied ist: Erfolgreiche Menschen lassen sich davon nicht aufhalten.
Statt dich über das Problem zu ärgern, frag dich lieber:
- Was kann ich aus dieser Situation lernen?
- Was kann ich beim nächsten Mal anders oder besser machen?
Jeder Rückschlag bringt eine Chance mit sich – du musst sie nur erkennen.
Fehler sind keine Niederlagen, sondern eine Möglichkeit, zu wachsen.
Wer dranbleibt und aus seinen Erfahrungen lernt, wird stärker, selbstbewusster und erfolgreicher.
Und du musst nicht alles alleine durchstehen.
Sprich mit Freundinnen, Familie oder Kolleginnen – oft haben sie eine ganz neue Perspektive oder genau den richtigen Rat, um dir weiterzuhelfen.
Denn manchmal sieht man selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht, aber andere können dir den Weg zeigen.
Denk dran:
Kein Erfolg kommt ohne Herausforderungen.
Stell dir mal vor, Sportler würden nach der ersten Verletzung alles hinschmeißen – wir hätten weder Weltmeister noch Olympiasieger.
Also, mach es wie die Profis:
Lern aus dem, was schiefgelaufen ist, steh wieder auf und geh weiter.
So überwindest du die Angst vor Veränderung – und warum es sich lohnt
Veränderungen können sich nach „boahhhh“ anfühlen.
Der Kopf ist plötzlich voller Fragen:
- Was, wenn ich mich danach nicht besser, sondern schlechter fühle?
Aber stopp mal.
Was, wenn es genau das Richtige für dich ist?
Was, wenn diese Veränderung dich glücklicher macht, dich wachsen lässt und dir völlig neue Möglichkeiten eröffnet?
Jede große Reise beginnt mit einem kleinen ersten Schritt.
Du musst nicht sofort alles auf den Kopf stellen.
Fang langsam an, probiere Dinge aus, informiere dich und geh Schritt für Schritt voran.
Veränderung ist nicht dein Feind – sie ist deine Chance.
Also, trau dich.
Und überleg dir:
Was ist das Beste, was dir passieren kann. Ändere also einfach deinen Blickwinkel.
So findest du einen Job, der dich wirklich glücklich macht
Vielleicht fühlst du dich gerade in deinem Job nicht wohl, aber du hast noch keine Idee, was du stattdessen machen willst.
Das ist völlig okay.
Wichtig ist, dass du offen bleibst und bereit bist, Neues auszuprobieren.
Frag dich:
Was macht mir Spaß?
Was kann ich richtig gut?
Wenn du das herausfindest, kannst du gezielt nach Möglichkeiten suchen, die zu dir passen.
Setze dir kleine Ziele und überlege, welche Schritte dich näher an deinen Traumjob bringen – vielleicht durch eine Weiterbildung, neue Erfahrungen oder einfach durch den Mut, etwas auszuprobieren.
Aber denk daran:
Arbeit ist wichtig, aber sie ist nicht alles.
Dein Leben sollte auch genug Raum für dich selbst, deine Familie und deine Freunde haben.
Denn nur wer auch Pausen macht, bleibt langfristig glücklich und motiviert.
Und was, wenn mal etwas nicht klappt?
Kein Problem.
Fehler gehören dazu – sie helfen dir, zu wachsen und neue Wege zu entdecken. Frag dich lieber:
✔️ Was kann ich daraus lernen?
✔️ Was kann ich beim nächsten Mal besser machen?
Hol dir Unterstützung, wenn du sie brauchst, und gib nicht auf.
Mit der richtigen Einstellung kannst du deinen eigenen Weg zu einem erfüllten Berufsleben finden.
Dein erster Schritt raus aus unglücklich im Job aber keine Alternative hin zu einem glücklicheren Arbeitsleben
Wusstest du, dass du selbst entscheiden kannst, wie glücklich du in deinem Job bist?
Ja, wirklich.
Dein Glück liegt in deinen Händen – sowohl im Beruf als auch im Privatleben.
Du musst nicht sofort alles umkrempeln.
Fang klein an.
Informiere dich, probiere neue Dinge aus und hab Geduld mit dir.
Der richtige Job für dich ist da draußen – du musst ihn nur entdecken.
Und wenn du unsicher bist?
Du bist nie allein.
Sprich mit Menschen, die dich unterstützen, oder hol dir Hilfe von jemandem, der sich damit auskennt.
Dein Glück ist es wert, dass du dafür losgehst.
Jetzt bist du dran:
Was ist jetzt dein erster Schritt zu einem Job, der dich wirklich glücklich macht?
Hallo, ich bin Brigitte.
Expertin für berufliche und persönliche Veränderung. Ich unterstütze leise Frauen dabei ihr Leben so zu gestalten, dass es ihrer Persönlichkeit entspricht. Damit sie die Balance wieder finden, ohne alles radikal verändern zu müssen und ohne egoistisch zu wirken.
Kontakt zu mir
Foto: Canva
von Brigitte Kleinhenz
Vor jeder Reise ist dir vollkommen klar, dass du planst, wann es losgeht und auch wohin du fahren willst.
Wenn wir in unserem (beruflichen) Leben irgendwo anders hin möchten, haben wir sogar zwei Möglichkeiten: Entweder wir bewegen uns von etwas weg. Und zwar davon, was wir nicht mehr wollen. Oder, wir gehen auf etwas zu, was wir künftig machen oder haben wollen.
Und was machen wir, wenn wir todunglücklich im Job sind?
Die meisten zumindest . . . wir bleiben sitzen und hoffen, dass sich etwas ändert.
Wir warten auf bessere Zeiten, die doch irgendwann sicherlich kommen werden.
Hab’ ich dich erwischt?
Oder denkst du grade, so wie’s jetzt ist, geht’s beruflich irgendwie nicht weiter?
Ich bin unzufrieden, vielleicht sogar unglücklich in der Arbeit? Fühle mich unglücklich im Job.
Irgendwie muss ich etwas ändern?
Dich nerven diese inzwischen eintönigen Aufgaben oder der tägliche Stresslevel. Vielleicht auch ein cholerischer Chef oder Kollegen, die alles besser wissen.
Nach einer Xing-Studie sind rund 25 Prozent – also jeder Vierte unzufrieden im Job.

Krass, oder?
Vielleicht hast du auch schon bemerkt, dass sich bei dir eine Unzufriedenheit so nach und nach eingeschlichen hat. Meist merken wir es gar nicht so schnell.
Es gibt schließlich auch nicht jeden Tag Sonnenschein. Ab und an regnet es auch.
Wenn deine persönlichen Regentage im Job aber immer mehr werden und du unzufrieden und unglücklich wirst und keinen Spaß mehr an deinen Aufgaben hast, dann solltest du genauer in dich hineinhören.
Was also tun, wenn du beruflich unglücklich bist?
Du hattest berufliche Träume, doch heute fehlt dir der Kompass für deine weitere berufliche Zukunft.
Wie wirst du wieder glücklich im Beruf? Dabei hattest du mal so richtig Spaß dabei.
Du wirst in den nächsten Minuten herausfinden, was dir wichtig ist, gut tut und auch Klarheit darüber gewinnen wie du wieder glücklich auf der Arbeit sein kannst.
Lass uns mal gemeinsam schauen, was du wirklich möchtest und woran du merkst, dass du den Job oder dein Aufgabengebiet wechseln solltest.
Merkmale beruflicher Unzufriedenheit
Schau zunächst mal, wie sich deine berufliche Unzufriedenheit äußert:
- Du könntest den Wecker an die Wand knallen, wenn er morgens klingelt
- Drückst mehrfach die Snooze-Taste, weil du nicht aus deinem Bett willst
- Du wartest sehnsüchtig auf das nächste Wochenende und deinen Urlaub
- Sonntags bekommst du schon schlechte Laune, wenn du nur an Montag denkst
- Du kannst gar nicht mehr richtig abschalten, geschweige denn Energie auftanken für die kommende Woche
- Ungeliebte Aufgaben schiebst du so weit vor dir her, bis es nicht mehr geht
- Dein Arbeitstag ist geprägt von ständiger Anspannung und Stress, von einer 35 Stunden Woche kannst du nur träumen
- Kollegen sind immer öfter krank und du darfst deren Aufgaben auch noch übernehmen
- Dein Chef ist ein Choleriker, der sowieso alles besser weiß und kann
- Wertschätzung ist für ihn ein Fremdwort
- Dein Gehalt ist in deinen Augen im Verhältnis zu deinen Aufgaben und Kompetenzen nicht gerecht
- oder Deine Aufgaben fordern dich nicht in dem Maße, wie du es brauchst
- Deine Arbeit vermittelt dir kein Gefühl von Erfolg
- Lob wird im Unternehmen überbewertet. In Schwaben heißt es “nix gsacht is g’nug g’lobt” oder bei uns in Franken “Basst scho”. Ein größeres Lob kannst du nicht erwarten! Du ahnst schon, dass es mit dem Lob echt nicht einfach ist.
- Es gibt Kolleg:innen, die alles besser wissen und gefühlt einen viel besseren Stand beim Chef haben, weil sie ihm nach dem Mund reden
- Dir wird nicht die Verantwortung übertragen, die du dir wünschst und die dich fordert
- Du engagierst dich, machst Überstunden, übernimmst Zusatzaufgaben, hast aber trotzdem irgendwie keine Entwicklungschancen im Unternehmen
- Dein Beruf hilft dir nicht, dich weiterzuentwickeln
- Deine Arbeit nimmt in deinem Leben nicht den Stellenwert ein, den du gerade brauchst
- Du bist mit deinem Einkommen nicht mehr zufrieden.
- Du bemerkst erste gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie Nachts nicht durchschlafen, Magenschmerzen, Rückenschmerzen oder Energielosigkeit
- Wenn du mit deiner Familie oder deinem Partner darüber sprechen willst, bekommst du Sprüche zu hören wie:
- “Sei doch zufrieden mit dem was du hast”
- “Du musst dir halt außerhalb der Arbeitszeit noch etwas suchen, das dir Spaß macht” oder
- “Sei froh, dass du so einen guten Job hast” oder
- “Nicht jede kann Tochter von Beruf sein”.
- Das nervt dich dermaßen, dass du dich schon nicht mehr traust deinen Unmut laut zu verkünden und frisst deinen täglichen Frust immer tiefer in dich hinein.
Und, fühlst du dich an der einen oder anderen Stelle ertappt?
Dann schauen wir zunächst mal, was genau dahinter steckt.
Wenn du weißt, wo deine Unzufriedenheit WIRKLICH her kommt, fällt es dir leichter den einen oder anderen außergewöhnlichen Tipp auch umzusetzen.
Deshalb graben wir erst mal tiefer.
Bist du in anderen Lebensbereichen zufrieden?
Ist deine Unzufriedenheit nur im Job vorhanden oder tangiert es bereits dein Privatleben?
Nicht selten schwappen private Probleme ins berufliche und umgekehrt. Deshalb habe ich dir eine kleine Übung mitgebracht, für das du dir gerne meine Vorlage (PDF Lebensrad) runterladen kannst. (direkter Download, für 0 Euro, ohne E-Mail-Adresse).
Auf einer Skala von 1 bis 10 (wobei 1 totale Katastrophe und 10 alles paletti bedeutet) kannst du überprüfen, wie es in deinem Leben aussieht.
Nimm dir Buntstifte und male die einzelnen Bereich jeweils so weit aus, wie es für dich grade passt. Also je nachdem wie glücklich du mit diesem Bereich deines Lebens du bist.
Schauen wir uns die einzelnen Bereiche mal genauer an. Mit folgenden Fragen fällt es dir vielleicht sogar leichter, eine Einschätzung zu finden.
Hör unbedingt auf deinen Bauch und schalte deinen Verstand mal für einige Minuten aus.
Was sagt dir ganz intuitiv dein Bauchgefühl.
Wo auf der Skala von 1 bis 10 stehst du in folgenden Bereichen:
Gesundheit:
- Was tust du für deine Gesundheit?
- Wieviel Bewegung gönnst du dir pro Tag/pro Woche?
- Nimmst du dir regelmäßig Auszeiten?
- Hast du einen guten und ausreichenden Schlaf?
Familie & Freunde:
- Wieviel Zeit verbringst du mit deiner Familie?
- Bist du in regem Kontakt mit deinen Freunden?
- Kannst du offen mit deinen Freunden über alles reden?
- Hast du Spaß mit deinen Freunden?
Persönliche Entwicklung:
- Was hast du bisher erreicht?
- Was sind deine Schwächen, deine Stärken?
- Welche Ziele, Träume & Visionen hast du?
- Glaubst du an dich und deine Fähigkeiten?
Spaß/Freude:
- Kannst du nach deinem Feierabend gut abschalten?
- Welches Hobby hast du?
- Was macht dir besonders viel Freude?
- Wer oder was bringt dich zum Lachen?
Zuhause / Wohnen:
- Hast du ein schönes Zuhause?
- Fühlst du dich in deiner Wohnung / im Haus wohl?
- Würdest du gerne etwas daran ändern?
- Was könntest du als ersten Schritt tun, damit du dich wohler fühlst?
Finanzen:
- Wie wichtig ist dir Geld?
- Hättest du gerne noch mehr Geld?
- Verdienst du genug, um für dich selbst sorgen zu können?
- Hast du finanzielle Ziele, wie eine Reise, ein Hauskauf …?
Beruf/Karriere:
- Bist du in deinem Beruf glücklich?
- Fühlst du dich eher unter-/überfordert?
- Gehst du morgens gerne zur Arbeit?
- Ist dein Beruf auch deine Leidenschaft?
Wie kannst du deine Lebensbereiche jetzt insgesamt bewerten?
Schau dir dein Lebensrad genauer an, nachdem du die einzelnen Sequenzen ausgemalt hast.
- Welche Form hat es?
- Ist es eher gleichmäßig rund oder voller Zacken?
- Wo hast du niedrige Stufen erreicht und wo hohe?
- Wie fühlt es sich für dich an?
- Was sagt das über dich aus?
- Bist du zufrieden mit deinem Ergebnis?
- Was würdest du jetzt gerne verändern?
Überlege dir, wie wichtig dir jeder einzelne Bereich ist. Bereiche, die dir ganz besonders wichtig sind, in denen du aber nur eine geringe Zufriedenheit hast, solltest du als erstes in deinen Fokus nehmen. Was könntest du tun, um diese Bereiche zu stärken?
Egal welche Form dein Lebensrad hat: Es gibt Gründe dafür. Und diese gilt es für dich genauer zu hinterfragen. Denn ALLE Lebensbereiche hängen zusammen. Deine Unzufriedenheit im Job kann auch ein Spiegelbild aus einem deiner anderen Lebensbereiche sein.
Du alleine entscheidest, was künftig bleibt und was gehen soll.
Was willst du in deinem Leben erreichen?
Wo willst du hin?
Welche Ziele willst du erreichen?
Der Weg in deine berufliche wie private Zukunft liegt in der Frage: “Wie würdest du am liebsten leben?”.
Du kannst dir auch die Lottofrage selbst beantworten: “Was würdest du tun, wenn du heute einen so großen Lottogewinn machen würdest, dass du dir dein ganzes Leben lang keinerlei Sorgen mehr um deinen Lebensunterhalt machen müsstest?”
Viele meiner Klientinnen antworten spontan: “Dann würde ich erst mal gaaaanz lange Urlaub machen.”
Wenn dir dieser Gedanke auch in den Sinn kommt, dann frage ich dich “Und dann? Was würdest du nach dem Urlaub machen?” Welchen Beitrag möchtest du mit deinem Leben leisten? Was möchtest du beitragen und geben? Was willst du in deinem Leben erreichen?
Ohne Ziel kommst du nie an
Was macht dich wirklich glücklich? Beruflich wie privat? Nur wenn du ein Ziel hast und es konsequent verfolgst und dran bleibst, also darauf hin arbeitest, kannst du wirklich glücklich im Leben wie im Job werden.
Nimm das Steuer deines Lebens wieder in die Hand und setz dir zunächst entsprechende Ziele.
Kennst du dich selbst gut genug?
Du hast einen ganz persönlichen Wert für andere Menschen in deiner Umgebung, auf der Arbeit und für die Gesellschaft.
Mach dir bewusst, warum du wertvoll und unverzichtbar bist und stärke dadurch sein Selbstwertgefühl.
Wir sind selbst meist blind für unseren eigenen Wert, deshalb frage deine Familie, deinen Partner und Freunde, was sie an dir schätzen, was dich ausmacht. In welchen Momenten hast du ihnen geholfen und wie?
Du wirst überrascht sein, vielleicht auch erstaunt, welchen Wert du für andere hast.
Wichtig ist aber auch, wie du dich selbst siehst. Was findest du an dir wertvoll?
Sammle diese Antworten schriftlich und schau sie dir an, wenn du dich nicht wertvoll fühlst.
“Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.” (Johann Wolfgang Goethe)
Lebensziele und ihr Sinn dahinter
Die Erfahrung von Sinn hat für deine Gesundheit eine fundamentale Bedeutung, was auch viele Studien belegen. Nach einer AOK-Studie aus dem Jahr 2018 ist es für 93 Prozent der Beschäftigten wichtig “das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun” im Job sehr wichtig.
Beschäftigte mit einer guten Sinn-Passung von Wunsch und Wirklichkeit im Beruf haben sowohl weniger physische als auch weniger psychische Beschwerden.
Wenn du keinen Sinn in deiner Arbeit findest, zeigt sich das in gesundheitlichen Beschwerden, du wirst also über kurz oder lang krank.
Frag dich also: Welchen Beitrag möchte ich mit meinem eigenen Leben leisten? Wo kann ich mir vorstellen, konkret einen Unterschied zu machen? Was willst du geben?
Simple Übung für den Sinn des Lebens
Es gibt eine fantastische Übung, wie du dich deinem Sinn des Lebens nähern und die Frage leichter beantworten kannst. Und zwar, indem du dein Leben vom Ende her betrachtest.
Stell dir mal vor, du bist am Ende deines glücklichen und erfüllten Lebens angekommen und bereit, dieses Leben zu verlassen. Aber alles, was du im Laufe der Jahre gemacht und geleistet hast und an andere Menschen weitergegeben hast, ist wie von Zauberhand verschwunden.
Jetzt bekommst du einen Zettel in die Hand, auf den du lediglich drei Dinge schreiben darfst, die du der Menschheit mitgegeben hast, bevor du stirbst. Was wirst du der Welt hinterlassen?
Horch mal tief in dich rein und schreib dir diese drei Dinge auf.
Welche drei Aussagen stehen jetzt auf deinem Zettel?
Was sagen sie über den Sinn deines eigenen Lebens aus?
Was würdest du tun, wenn du noch ein weiteres Leben zur Verfügung hättest?
Selbstwert ist Queen
Was also tun, wenn du heute unglücklich im Job bist?
Wieviel Zeit nimmst du dir täglich für dich? Ich meine damit nicht die Zeit morgens im Bad oder Abends, wenn du beim Gute-Nacht-Geschichte erzählen bei deinen Kindern für 10 Minuten einschläfst.
Nein, wieviel Zeit nimmst du dir für dich und deine Bedürfnisse? Sei ehrlich!
Weniger als 30 Minuten pro Tag? Wenn ja, dann solltest du das schleunigst ändern! Oder willst du irgendwann tatsächlich im Burnout landen?
Was motiviert dich wirklich?
Motivation bedeutet immer “ich will etwas tun” und nicht “ich muss etwas tun”. Wenn uns die Motivation im Job fehlt, ist dafür verdammt viel Selbstmotivation nötig.
Was uns motiviert, also innerlich antreibt, ist so individuell und einzigartig wie jeder Mensch auch einzigartig ist.
Was hält dich zurück?
Mach dir deine Blockaden bewusst, die dich daran hindern etwas zu ändern. Meist sind das keine unüberwindbaren Hindernisse, sondern oft nur negative Glaubenssätze, Ängste und Zweifel wie
“Ich darf doch nicht so egoistisch sein und will meine Kollegen nicht alleine lassen.”
“Was ist, wenn’s schief geht?”
“Ich bin nicht gut genug.”
“Ich muss erst noch XY lernen, bevor ich das kann.”
“Mein Partner möchte nicht, dass ich etwas ändere.”
Hast du das so oder so ähnlich schon mal gedacht oder am Ende sogar ausgesprochen? Formuliere solche Selbstsabotagesätze unbedingt um:
“Wenn ich etwas schaffen möchte, dann packe ich das auch.”
“Ich habe enormes Potenzial, das ich noch mehr einbringen möchte.”
Mein eigener Leitsatz ist: “Geht nicht, gibt’s nicht.”
Gerade wenn mein Umfeld der Meinung ist, dass etwas nicht möglich ist, dann stürze ich mich erst recht in das Thema und beweise ihnen das Gegenteil. Und das hat nichts damit zu tun, dass ich “mit dem Kopf durch die Wand” will, sondern weiß, was ich kann und was ich erreichen will.
Versuche deinen Negativ-Input von außen zu reduzieren. Finde für dich Vorbilder, die Mut machen. Triff dich mit Menschen, die positiv sind und dich auch bestärken.
Drei Sätze, mit denen du dich selbst sabotierst
Hast du solche Aussagen schon gehört oder selbst gesagt
Vielleicht kennst du diese Sätze aus deiner Kindheit oder Jugend:
“Arbeit darf keinen Spaß machen, sonst ist es keine Arbeit.”
“Jetzt beginnt der Ernst des Lebens.” Das habe ich nach meinem Schulabschluss von meinem Vater gesagt bekommen.
“Sei zufrieden mit dem was du hast. Du hast doch einen sicheren Job.” Noch so ein Satz von meinen Eltern.
Sie haben es nicht anders gewusst, denn sie sind Nachkriegs-Kinder und durch ihre Eltern haben sie es nicht anders gelernt. Sie mussten “ranklotzen”, damit es vorwärts ging mit der Gesellschaft und mit ihrem Leben.
Dieser “Gedanken-Shit”, wie ich ihn gerne nenne, hat sich so in unsere eigene Gedanken-Welt eingebrannt, dass wir sie auch heute noch immer wieder hinterfragen MÜSSEN. Sonst können wir niemals im Job glücklich werden!
Diese einschränkenden Überzeugungen führen zur Selbstsabotage. Sie sind wie Viren auf deinem Computer. Zunächst arbeiten sie unbemerkt im Hintergrund. Mit der Zeit aber bekommen wir ihren schädlichen Einfluss zu spüren. Erst wenn etwas nicht mehr so funktioniert, wie es soll, bemerken wir so einen Virus.
Love it – change it – or leave it
Ich habe 22 Tipps für dich, was du schnell ändern kannst, wenn du todunglücklich in deinem Job bist.
Betrachte die Situation zunächst mit der Brille “Love it, change it oder leave it”.
Also schau dir zunächst an, was du an deinem Job liebst und wie du mehr davon machen kannst.
Überlege, welchen Anteil du daran hast, etwas zu ändern.
Und wenn du nichts mehr daran liebst oder sogar schon deine Gesundheit darunter leidet, du nichts an deinen Aufgaben ändern kannst, dann wird es Zeit die Reißleine zu ziehen und einen Schlussstrich zu ziehen unter deinem aktuellen Job. Denn er wird dich nie mehr glücklich machen.
Tipp 1 – Dein Spiegel sagt die Wahrheit
Schau dich morgens im Spiegel mal richtig an.
Nicht die Falten, die du von der Nacht im Gesicht hast, sondern schau dir in die Augen und vor allem lächle dich an, das motiviert dich für den Tag. Es wird ein geiler Tag, wenn du es zulässt.
Tipp 2 – Die wichtigsten Menschen in deinem Leben
Wer sind die wichtigsten Menschen in deinem Leben?
Schließ mal kurz deine Augen und zähle in Gedanken deren Namen auf.
STOP noch nicht weiterlesen.
Hast du sie?
Und, war dein Name dabei?
NEIN?
Shit… kein Wunder, dass du im Job unglücklich bist. So schmeißt du dir immer wieder Knüppel zwischen die Beine, wo du doch im Beruf wie im privaten Leben einfach nur glücklich sein willst.
Die wichtigste Person in deinem Leben bist immer du selbst. Und das hat überhaupt nichts mit Egoismus zu tun. Du verbringst nun mal die allermeiste Zeit mit dir selbst.
Wenn du liebst, was du tust, dann spüren das auch die Menschen, die dich lieben. Dann sind auch sie glücklich. Also schau, was dir gut tut und dann mach es. Und schau selbst, welche Energie damit in dir freigesetzt wird.
Tipp 3 – Dein Wertesystem ist dein Wegweiser
Deine persönlichen Werte und Kompetenzen bilden zwei Seiten einer Medaille.
Sie prägen dich und lassen dich entsprechend im Beruf handeln. Kompetenzen sind die Fähigkeiten, Herausforderungen im Beruf kreativ und selbstorganisiert lösen zu können.
Die Werte zeigen dir, was dich antreibt, wie du fühlst und denkst. Sie ermöglichen dir ein selbstorganisiertes, kompetentes Handeln, auch wenn du nicht über alle Informationen verfügst, die für eine Entscheidung notwendig wären.
Selbstorganisiertes Handeln wurde gerade in der Pandemie eine wichtige Schlüsselkompetenz und dazu waren Werte nötig, die Antrieb und Orientierung geben.
Welche Werte dir wichtig sind, kann niemand anderes bestimmen, als du selbst. Werte bilden sich immer aus eigenen Erfahrungen. Zum Beispiel werde ich ordentlich sein, wenn ich es selbst als wichtig erfahren habe und nicht, weil mir meine Mutter zum zehnten Mal gesagt hatte, es sei wichtig.
Wie viele deiner persönlichen Werte kannst du in deinem Beruf verwirklichen? Und welche nicht?
Sarah wusste nicht mehr genau, wann es angefangen hatte, denn früher ging sie sehr gerne zur Arbeit. Sie fühlte sich gut ausgebildet mit ihrem Studium. War im Bereich Marketing tätig, brachte neue Ideen ein und wurde oft nach ihrer Meinung gefragt.
Irgendwann ertappte sie sich, dass sie gar keine Lust mehr hatte ins Büro zu gehen. Diese Phasen kamen immer öfter und länger. Ihr graute es schon Sonntags davor, am nächsten Tag wieder ins Auto zu steigen. Ihre Aufgaben hatten keine Reiz mehr für sie.
Sie hatte neue Vorgesetzte bekommen und konnte kaum noch etwas selbst entscheiden. Es gab immer mehr Regeln und Vorschriften und ihr bisheriges Team fiel durch Mutterschutz, interne und externe Wechsel immer mehr auseinander.
Sie schleppte sich morgens eher lustlos an ihren Schreibtisch und abends ausgelaugt zurück nach Hause. Sie arbeitete nur noch ab, was unbedingt erledigt werden musste.
Nach einer Gallup-Studie macht die Mehrzahl der Beschäftigten in Deutschland Dienst nach Vorschrift. Ganze 68 Prozent. Stell dir das mal vor! Lediglich 16 Prozent sind demnach hochmotiviert.
Die meisten Arbeitnehmer (rund 94%) wünschen sich ein gutes Arbeitsklima.
Der Arbeitspsychologe Dieter Frey sagt, ein gutes Betriebsklima ist die Basis von allem. Dazu zählen auch die Werte, die im Unternehmen gelebt werden.
Menschen erwarten ein hohes Maß an Wertschätzung, Fairness und Transparenz durch Information und Kommunikation. Die Führung muss Orientierung geben und die Mitarbeiter nicht wie eine Nummer behandeln.

Überprüf das gerne mal für dich selbst. Wie sieht das bei dir aus? Ist dir Loyalität und regelmäßiges Lob als Mitarbeiterin wichtig?
Nach einem Fehlzeiten-Report des wissenschaftlichen Instituts der AOK klagen unzufriedene Mitarbeiter:innen öfter über körperliche und psychische Beschwerden und fehlen häufiger im Betrieb.
Schreib dir deshalb gerne auf, welche Werte dir wichtig sind und überlege, ob und in welchen Situationen du sie in deinem Beruf leben darfst und kannst.
Tipp 4 – Wertschätzung dir selbst gegenüber
Wie in Tipp 2 schon angedeutet, bist du der wichtigste Mensch in deinem Leben. Was wir nicht oder nicht mehr wollen, wissen wir meist recht schnell. Unser Gehirn ist darauf extrem gut trainiert.
Hast du dir aber schon mal Gedanken darüber gemacht, was du künftig im Beruf möchtest?
Nimm dir JETZT 10-15 Minuten Zeit und zwei DINA4-Blätter.
Schreib zunächst die Überschriften. Auf das eine Blatt kommt ein Minuszeichen und “Kann weg”. Auf das zweite Blatt ein Pluszeichen und “Mehr davon”:

Auf das Blatt mit dem Minuszeichen schreibst du ALLES, was du nicht mehr in deinem Arbeitsleben haben möchtest. Und auf das andere Blatt, alles, was dir einfällt, was du stattdessen möchtest.
Ich habe einige Fragen, die dich dabei unterstützen tiefer zu graben und Antworten für dich zu finden:
- Was brauchst du, auch emotional?
- Was ist dir wirklich wichtig?
- Was kannst du gut und machst es auch gerne?
- Welche Talente stecken in dir, die gelebt werden wollen?
- Wie sieht dein ganz persönlicher perfekte Tag aus?
Wenn du fertig bist, nimmst du das Blatt, auf dem jetzt ganz viel davon steht, was du nicht mehr möchtest und machst Folgendes:
- in tausend Schnipsel zerreißen
- zerknüllen zu einem ganz kleinen Knäuel und wegschmeißen
- in den brennenden Kachelofen werfen und zuschauen wie die Flammen ihn vernichten
- oder was dir sonst noch einfällt… auf jeden Fall “weg damit!”
Nun hast du ein gutes Gefühl und bist innerlich frei für deine neuen Ideen, die du dir auf der zweiten Liste notiert hast.
Vielleicht entdeckst du in den nächsten Tagen sogar ungewöhnliche Wege und neue Perspektiven, die dich zum ersten Erfolg führen.
Tipp 5 – Klarheit
Du musst wissen, was du wirklich willst, was du brauchst und was du bereit bist dafür zu tun.
Dabei unterstützt dich die Übung aus Tipp 4.
Tipp 6 – Was sind deine Stärken?
Schreib dir mal alle deine Stärken auf. Schriftlich. Auf Papier. Wie heißt es so schön: “Wer schreibt, der bleibt!” Zumindest im Gedächtnis.
Also alles, was du erlernt hast und auch, was dir von Natur aus leicht fällt oder schon oft geholfen hat, wie beispielsweise gut zuhören können, bei Stress die Ruhe zu bewahren oder aus einem fast leeren Kühlschrank doch noch ein leckeres Essen zu zaubern.
Schau nach Dingen, die du in deiner Kindheit nicht gerade gerne gemacht hast, aus denen sich auch Stärken entwickelt haben.
Bei mir war das beispielsweise, dass ich auf meine jüngeren Geschwister aufpassen musste. Himmel hat mich das als Kind genervt. Deshalb kann ich heute gut Verantwortung übernehmen und die Sorgen der anderen erkennen.
Frag deine Eltern, Geschwister oder langjährige Freunde ganz bewusst nach deinen “schlechten” Eigenschaften aus der Kindheit.
Das kann einerseits ganz amüsant sein. Und viele psychologische Persönlichkeits-Modelle gehen davon aus, dass Schwächen in Wirklichkeit übertriebene Stärken sind. Es lohnt sich also darüber nachzudenken.
Überlege auch, welche deiner Stärken und Fähigkeiten du heute in deiner jetzigen beruflichen Situation vorrangig nutzt und schaue darauf, welche persönlichen Potenziale DIR wichtig sind und dazu beitragen würden, dass du dich in deinem Element fühlst.
Tipp 7 – Kommunikation ist Queen
Dein Chef kann nicht in dein schönes Köpfchen schauen und deine Gedanken lesen. Du musst ihm auch sagen, was du künftig in deinem Aufgabengebiet anders oder mehr willst und was nicht mehr..
Nur so kann er dazu beitragen, etwas für dich zu ändern.
Tipp 8 – Job Erweiterung also ein Job Enrichment
Ich bin ja selbst Personalentwicklerin und Job Enrichment ist eine sehr gängige Personalentwicklungsmaßnahme um Angestellte weiter zu fördern.
Dabei bekommst du neue Aufgaben zugewiesen, die anspruchsvoller sind, als deine bisherigen. Das könnte zum Beispiel eine Aufgabe als Teamleitung sein, anstatt nur im Team zu arbeiten.
Dadurch bekommst du mehr Verantwortung und kannst dich weiterentwickeln. Das umfasst dann meist auch Kurse oder Weiterbildungen wo du dir weitere Fähigkeiten aneignest und das höhere Anforderungsprofil leichter wuppen kannst.
Vielleicht kann dein Aufgabengebiet auch angereichert oder verändert werden, wenn du nicht gleich in die Führungsriege aufsteigen willst. Womöglich ist das erst mal etwas mehr Arbeit, aber Dinge, die Spaß und Freude machen, gehen dir viel leichter von der Hand und es fühlt sich nicht nach Arbeit an.

Tipp 9 – Job Tausch also ein Job Rotation
Der Begriff Job Rotation kann laut Gabler Wirtschaftslexikon mehrere Definitionen haben. Ich kenne ihn vor allem als systematischer Arbeitsplatzwechsel zur Entfaltung und Vertiefung der Fachkenntnisse und Erfahrungen.
Wenn du schon länger die gleichen Aufgaben und Arbeitsprozesse durchführst, sind sie für dich zur Routine geworden und du stumpfst ab. Du fühlst dich nicht mehr gefordert und deine Aufmerksamkeit lässt nach. Mit einer Job Rotation kannst du einen Blick über den Tellerrand deines Jobs werfen.
Du könntest dich zum Beispiel mit einer Kollegin oder einem Kollegen gegenseitig im Urlaub vertreten und entwickelst ein ganzheitlicheres Verständnis für die Tätigkeiten. Gleichzeitig erweiterst du deine fachlichen Fähigkeiten und lernst die Herausforderungen von Kollegen aus anderen Bereichen kennen.
So kann eine Job Rotation, solange sie gut organisiert ist, dir mehr Zufriedenheit bringen, weil du das Unternehmen aus verschiedenen Blickwinkeln kennen lernst und dein Fachwissen weiterentwickelst.
Sei clever und vereinbare dir einen Termin mit deinem Vorgesetzten, bei dem ihr in Ruhe und ungestört über verschiedene Möglichkeiten sprechen könnt. Und bereite dich auf dieses Gespräch gut vor.
Vorgesetzte nehmen Eigeninitiative von Mitarbeiterinnen sehr positiv auf und auch ernst. Und sind in der Regel für kreative Lösungen aufgeschlossen.

Tipp 10 – Nur Mut!
Vielleicht sagst du jetzt “du redest dir leicht”.
Nein, mach ich nicht, aber denk mal daran, als du deinen Führerschein gemacht hast.
Autofahren hast du nicht im Fahrschulunterricht gelernt. Erst als du dich selbst ans Steuer setzen durftest und mit deinem Fahrlehrer als Coach losgefahren bist, hast du die entsprechenden Erfahrungen im Straßenverkehr gesammelt. Sie haben dir nach und nach die Sicherheit gegeben das Auto mit der notwendigen Achtsamkeit durch den Verkehr zu lenken.
Was wäre ein erster, winzig kleiner Schritt, der dich gar nicht mal soo viel Mut kostet, den du heute gehen könntest?
Hast du eine Idee? Dann los . . .
Tipp 11 – Sinn im Beruf ist ein stabiles Fundament
Du weißt nicht mehr, warum du diesen Beruf machst? Warum arbeitest du in dieser Firma? Was hat dich an diesem Arbeitsplatz gereizt?
Früher hat sich niemand über den Sinn im Job Gedanken gemacht. Er musste einfach gemacht werden um Geld zu verdienen.
Heute ist die Sinnhaftigkeit in einer Tätigkeit sehr wichtig geworden. Vielleicht gehörst du auch zur Generation “Y”. Also den heute 20 bis 40-jährigen. Dieses Ypsilon wird im Englischen ausgesprochen wie das Wort “Why” – also “Warum”. Und schon sind wir beim Sinn.
Nach einer internationalen Studie möchte die Hälfte der jungen Leute nicht mehr nur irgendeine Arbeit machen, sondern vor allem etwas Sinnvolles im Leben tun.
Das kommt sicherlich auch daher, weil vielen schon beim Berufseinstieg bewusst ist, dass sie diesen Job nicht ein Leben lang ausführen werden. Sie werden öfter als die Babyboomer ihren Beruf wechseln müssen, weil Arbeitsplätze oder ganze Firmen verschwinden können. Die Arbeitswelt ist schnelllebiger geworden. New Work ist in aller Munde, nicht erst seit der Pandemie.
Diese neue Arbeitswelt mit immer komplexeren Problemen braucht auch Kreativität und die dahinterliegende Motivation.
Und die habe ich als Mitarbeiter nur, wenn ich einen Sinn dahinter sehe.
Tipp 12 – Spaß im Beruf
Spaß bei der Arbeit ist ein enormer Motivationsfaktor. Rund 65 Prozent der Arbeitnehmer gehen mit mehr Spaß zur Arbeit, wenn sie mit anderen Kollegen und Vorgesetzten gut auskommen.
Eine Studie zur “Arbeitsmotivation” hat die Top 10 Motivatoren ermittelt:
- Gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten (46 Prozent)
- Flexible Arbeitszeiten (37 Prozent)
- Freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen auch nach Feierabend (30 Prozent)
- Guter Kaffee (27 Prozent)
- kostenlose Getränke (27 Prozent)
- viel Teamarbeit (24 Prozent)
- Kleine Aufmerksamkeiten wie Blumen oder Schokonikolaus (23 Prozent)
- Betriebliche Gesundheitsförderung (23 Prozent)
- Ansprechende Raumgestaltung (21 Prozent)
- Pflanzen im Büro (18 Prozent)
Jetzt überprüfe mal für dich, sind da Punkte dabei, die du in deinem Job vermisst?
Tipp 13 – Belohne dich selbst
Hast du dich selbst schon mal belohnt, wenn du ein Ziel erreicht hast oder ein Projekt abgeschlossen hast und mit dir zufrieden warst?
Bisher nicht?
Dann wird es Zeit, dass du dieses Ritual künftig für dich einführst.
Es muss ja nicht gleich eine teure Belohnung sein. Auch Kleinigkeiten darfst du dir gönnen. Belohn dich mit einem Blumenstrauß, den du dir gönnst, oder einer Massage für deine Schultern, einen Wellnesstag in der Therme oder einem Nachmittagsbummel mit deiner Freundin mit Abschluss beim Italiener.
Es gibt so viele Möglichkeiten sich selbst mal für das, was man erreicht hat, zu belohnen.
Nur tun müssen wir es schon selbst!

Tipp 14 – Wer lobt dich?
Du glaubst gar nicht, welches ungeahnte Potential in dir steckt, wenn du dich selbst lobst. Lob dich, wie du gewisse Dinge geschafft hast und wie erfolgreich du bist, mit dem, was du tust.
Schau mit Stolz auf das was du schon alles erreicht hast.
Kauf dir ein schönes Erfolgs-Journal, es kann auch ein schönes Notizbuch sein, das du zu deinem Erfolgstagebuch machst und schreibe mindestens einmal in der Woche auf, auf was du stolz bist und was du diese Woche erreicht hast.
Das gibt auch einen angenehmen Nebeneffekt: Wenn du dich selbst lobst, bist du unabhängiger vom Lob und der Anerkennung anderer.
Tipp 15 – Aktiviere deine Umsetzungsstärke
Wenn du etwas ändern willst und nicht länger todunglücklich im Job sein möchtest, brauchst du Umsetzungsstärke.
Den nur wenn du Pläne tatsächlich realisierst, also in die Tat umsetzt, hast du die besagte Umsetzungsstärke gezeigt.
Das ist die Kompetenz, die Macher von Träumern unterscheidet.
Am Beispiel meiner Klientinnen lässt sich Umsetzungsstärke gut verdeutlichen:
Zwei Klientinnen können zeitgleich einen identischen Plan haben, mit dem sie erfolgreich aus ihrem unglücklichen Job aussteigen wollen.
Einer von beiden fehlt es an Umsetzungskraft, sie erzählt viel von ihrem Plan, ist begeistert von der Vorstellung, hat in der Theorie bereits alles durchgeplant – sitzt aber in der Praxis immer noch unglücklich an ihrem Arbeitsschreibtisch.
Die Umsetzungsstarke wird sofort damit beginnen, alle Vorbereitungen zu treffen, den Plan zu realisieren, Schritt für Schritt Fortschritte zu machen, tätig zu werden und ihre Ideen zu einem tatsächlichen Ergebnis auch umzusetzen.
Umsetzungsstärke ist also die Fähigkeit, theoretische Pläne und Ideen in tatsächliche, praktisch erlebbare Ergebnisse umzusetzen.
Tipp 16 – Wie gehst du mit deinen Emotionen um
Ich rate meinen Klientinnen im täglichen Tun auf ihre Emotionen zu achten. Nicht was du jetzt denkst. Emotionen werden oft in eine, ja ich möchte fast sagen “negative Ecke” gestellt. Gefühle sind wichtig und ein Teil von dir. Jeder von uns hat Emotionen.
Sie geben dir wichtige Hinweise auf unerfüllte Bedürfnisse.
Achte doch einfach mal in den nächsten Tagen darauf, welche Emotionen dir an deinem aktuellen Arbeitsplatz so kommen. Was tut sich da in dir?
Welche Emotionen deine 10 wichtigsten sind, habe ich für dich mal zusammengefasst.
“Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten.
Letztlich liegen beide falsch.
Aber der Optimist lebt glücklicher.”
(Charlie Rivel)
Tipp 17 – Optimismus als Brücke
Bist du eine optimistische Frau? Oder siehst du in allem, was dir passiert immer zuerst das Negative? Unser Gehirn ist darauf konditioniert, d. h. wir malen uns eine Situation meist in den schlimmsten Szenarien aus, wenn wir ein Problem haben.
Dabei ist Optimismus eine Persönlichkeitskomponente, die erlernbar ist und durch Coaching gefördert werden kann. Auch die empirische Forschung hat festgestellt, dass sich Optimismus positiv auf den Menschen auswirkt, im Sinne von mehr Wohlbefinden haben, sich besser fühlen. Bis hin zu einem geringeren Depressionsrisiko und einer längeren Lebenserwartung.
Verrückt oder, warum lassen wir uns durch unsere Gedanken dann immer wieder in Negativschleifen runter ziehen?
Hast du dich schon mal gefragt, wie eine für dich negative Situation gut ausgehen kann? Vermutlich nicht.
Mach dir folgende Frage ab jetzt zu deinem ständigen Begleiter: “Wie wäre es, wenn sich meine schwierige Situation wie ein Wunder auflöst und sich alles zum Guten wendet? Was wäre dann anders? Wie würde ich denken und mich verhalten?
Mit dieser Frage ist dein Gehirn nicht mehr auf das Problem, sondern auf die Suche nach Lösungen fokussiert. Du öffnest dich für optimistische Gedanken und du wirst merken, dass eine positive Lösung für deine Situation folgen kann.
Denk doch jetzt mal an eine aktuelle Problemsituation, weil du unglücklich im Beruf bist. Was wäre ein positiver Ausgang?
Nimm die Fragen von oben her und was verändert sich dadurch innerlich für dich?
So schaffst du eine Brücke in deine Zukunft.
Tipp 18 – Selbstwirksamkeit
Der Glaube versetzt Berge. Du kennst den Spruch sicherlich auch. Damit ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten gemeint. Die positive Einstellung, das gesetzte Ziel zu erreichen und Herausforderungen auf dem Weg dorthin auch zu meistern.
Kennst du die selbsterfüllende Prophezeiung? Wenn du denkst “Das klappt eh nicht!”, dann wird es auch nicht klappen! Das ist IMMER so!
Wenn du dir aber sicher bist “Das bekomme ich hin!” dann schaffst du das auch.
Und das hat nix mit “Hokus-Pokus” zu tun.
Genau von dieser Überzeugung in unserem Kopf hängt es ab, ob wir bei dem, was mir machen, erfolgreich sind oder nicht. Das ist der Glaube an die eigenen Kompetenzen und Einfluss auf Dinge nehmen zu können. Also etwas zu bewirken.
Ein Beispiel ist, wenn du erwartest, dass du wieder gesund wirst, wirst du alles dafür tun, auch wenn es zeitweise schwierig wird. Und umgekehrt ist es genauso. Wenn du erwartest, dass du dich von einer schweren Krankheit nicht erholst, wirst du Dinge, die etwas anstrengender sind erst gar nicht machen.
Oder anders gesagt, wenn du nicht daran glaubst, dass du dein Ziel erreichst und alle Fähigkeiten und Eigenschaften hast, die du dazu brauchst, um dein Ziel zu erreichen, wirst du nicht tun, was nötig und wichtig ist, um dein Ziel zu erreichen. Klingt doch logisch, oder?
Es geht also um deine innere Einstellung zu dem, was du tust. Wenn du nicht an dich und dein Können glaubst, traust du dir auch nur wenig zu. Das sind die Menschen, die davon überzeugt sind, dass es Schicksal ist, was ihnen passiert. Die sehen sich in der Opferrolle und überlassen Anderen das agieren, anstatt selbst zu handeln.
“Machen ist wie wollen – nur krasser”
Tipp 19 – Veränderung passiert tagtäglich
Das ganze Leben ist Veränderung. Täglich ändert sich etwas für uns. Berufliche Veränderungen oder eine Neuorientierung bleibt da nicht außen vor.
Manchmal will man seinen beruflichen Kurs korrigieren, ein anderes Mal sind es Auslöser im Privatleben die einen dazu zwingen.
Doris Hartmann hat in ihrem Buch “Kurs auf Neues im Beruf. Wann wir Veränderungen brauchen und wie sie gelingen.” beschrieben, in welchem Alter was eine Rolle spielt.
Im Alter von 30 bis 39 Jahren ist es meist eine Kurskorrektur. Diesem Veränderungswunsch nachzugehen ist häufig sinnvoll. Oft spielen eine Rolle, dass man berufliche Erwartungen der Eltern erfüllt hat und sich davon nun lösen oder emanzipieren möchte. Branchen- und Tätigkeitswechsel sind auch in diesem Alter durch Quereinstiege möglich. Selbst wenn zusätzliche Aus- oder Weiterbildungen nötig sind, haben viele die Energie dazu und nehmen Mehrarbeit und finanzielle Einbußen auf sich. Natürlich sind auch Heirat und eigene Kinder oft Auslöser, über neue berufliche Positionen nachzudenken.
Meine Klientin Julia, die eine absolute Marketing-Fachfrau ist, hat es geschafft ihren Traum von einem Job im Personalbereich zu verwirklichen. Sie hat an sich, ihre beruflichen Träume und ihre Kompetenzen geglaubt und kann heute ihre Fachkenntnisse im HR-Bereich einsetzen. Denn Personalmarketing ist auch hier ein wichtiger Baustein in der Personalarbeit.
Ab einem Alter von 40 Jahren geht es oft um das Thema “Sinn von Arbeit und Leben”. Hier wird vielmals eine Tätigkeit gesucht, die den eigenen Werten entspricht. Meist findet auch eine neue Weichenstellung statt, also beispielsweise die Frage “Will ich künftig noch Führungskraft bleiben/sein.” Selbst ein Branchenwechsel oder eine Selbstständigkeit wird in Betracht gezogen. In diesem Alter hat man schon viel Berufserfahrung, deshalb bietet es sich an, bei einem kompletten Wechsel in ein neues Berufsfeld all seine bisherigen Kompetenzen in die Waagschale zu werfen.
Meine Klientin Sarah, bisher Führungskraft, hat ihre Tätigkeit und die wöchentliche 50-60-Stunden-Woche sehr genau hinterfragt und sich zunächst für eine längere Auszeit entschieden um danach einen kompletten Branchenwechsel anzugehen und neu durchzustarten.
Ab dem magischen Alter von 50 geht es eher um die Gestaltung und Planung der letzten Phase der Berufstätigkeit. Hier kommt häufig die Frage auf, ob man noch ein zweites Standbein dazu nimmt oder noch einen Karriereschritt in der Laufbahn macht. Viele, die den Wechsel bisher nicht gewagt haben, probieren ihn nun, oft ist das schwieriger. Es passt aber trotzdem, jetzt auf Träume und Visionen zu hören. Stärker als in früheren Phasen ist es wichtig, neue Vorhaben mit dem bisherigen Berufsweg zu koppeln.
Du siehst schon, du bist NIE zu alt um in deinem beruflichen Leben etwas zu ändern und dadurch glücklicher zu werden!
Tipp 20 – Bevor du kündigst
Bevor du kündigst und im nächsten Job das gleiche Desaster erlebst, solltest du dir über einige wichtige Punkte im Klaren sein:
- Dein Ziel (was will ich)
- Deine Motivation (siehe Tipp 3)
- Deine Vision (was willst du vom Leben)
- Dein Plan (Schritt für Schritt)
- Deine Entscheidung! (kannst nur du treffen)
- Unterstützung holen (Partner, Freunde, Menschen, mit Blick von außen)
- Neues erkennen und auch zulassen
- Veränderung in Angriff nehmen

Tipp 21 – Wann ist es Zeit den Job zu wechseln
Wann solltest du den Job wechseln?
Definitiv, wenn sich bei dir immer wieder gesundheitliche Beschwerden melden, die im Urlaub wie weggeblasen sind. Aber auch wenn es für dich keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr gibt oder du bereits innerlich gekündigt hast. Natürlich können auch familiäre Gründe ein Grund sein (Familienzuwachs, Umzug, Sabbatical, Betreuung …) den Job zu wechseln.
Tipp 22 – Wer kann dich bei deiner Neuorientierung unterstützen?
Wer wäre ein wertvoller Weggefährte für dich in der Phase des Umbruchs oder der Neuorientierung? Wer kann dich unterstützen, deine Ziele zu erreichen? Wer klopft dir auf die Finger, wenn du Dinge schleifen lässt? Wer feiert mit dir deine erreichten Ziele? Wer ist für dich da und fängt dich auf, wenn du mal am Boden bist? Wer könnte dein Wegbegleiter sein, der dich regelmäßig an dein Ziel erinnert?
Schreib dir eine Liste deiner möglichen Unterstützer und bitte diese, dich auf dem Weg zu deinem Ziel zu begleiten und zu unterstützen. Wenn du einen neutralen Blick von außen suchst, ist ein Coach eine gute Wahl. Ein Coach hält dir den Spiegel vor, fragt nach und macht dein wertvolles Potenzial für dich sichtbar.
Gemeinsam lichtet ihr den Nebel und entdeckt den Silberstreif am Horizont. Dadurch wird deine Sicht wieder klarer und der Weg erkennbar. Du spürst neue Kraft und nimmst dein berufliches Leben in die Hand.
Tipps zur eigenen Umsetzung
Was kannst du heute/jetzt tun, um einen kleinen Schritt hin in Richtung “wieder glücklich am Arbeitsplatz” zu gehen? (Tipp 1-22)
Wenn dein Ziel groß ist, dann mach jeden Tag einen kleinen Schritt und du kommst garantiert wie von selbst an deinem Ziel an – solange du konsequent dran bleibst. (Tipp 15)
Angst ist wahrscheinlich das größte Hindernis für jeden Lernprozess. Es existiert im Kopf und basiert fast immer auf etwas, das in der Zukunft passieren könnte, und nicht auf dem, was jetzt passiert. (Tipp 10)
Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu allem – beruflich wie privat. (Tipp 2)
Die selbsterfüllende Prophezeiung ist ein Fakt. Wenn du nicht an dich glaubst, wie soll es dann ein anderer tun? (Tipp 18)
Konsequenzen deines eigenen Weges
Wenn du dein bisheriges Berufsleben neu gestalten willst, möchte ich dich noch auf einige Punkte hinweisen, die du kennen solltest.
Es ist möglich, dass du einige Freunde verlierst. Denn du verlässt deine eigene Komfortzone und das, was du bisher gemacht und gedacht hast.
Du entwickelst dich weiter und nicht jeder in deiner Umgebung kann gut damit umgehen. Es ist wie wenn du bei dir selbst einen Schalter umlegst, indem du eine Entscheidung triffst.
Für deine neue berufliche Zukunft.
Da ist Gefühlschaos ganz normal.

Wichtigste Fakten und Fazit
Nimm dir in den ersten Wochen und Monaten immer wieder bewusst Zeit dich mit deinen wirklichen Zielen und beruflichen Wünschen zu befassen. Überprüfe, ob du auf Kurs bist.
Nimm dich selbst ernst
-
-
- Dich selbst im Job ernst nehmen heißt, dass du auf deine eigenen Wünsche und Fähigkeiten achtest und deine beruflichen Ziele kennst. Du überschätzt oder unterschätzt dich nicht. Du kümmerst dich darum, dass du die Kenntnisse, die du wirklich brauchst, auch hast, um weiterzukommen.
- Du akzeptierst mittelfristig nur noch Arbeitsumstände, die du brauchst, um erfolgreich und glücklich im Job sein zu können.
- Du machst einfach und brauchst nicht ständig Lob und Ermunterung von anderen. Du bist kein Kind mehr und weißt, wann du etwas gut machst und wann nicht.
Deine Impulse lenken und steuern dich
-
-
- Du wirst merken, wann ein Impuls oder ein Bauchgefühl wichtig für dich ist und du ihm folgen solltest, und wann nicht.
- Es wird dir auffallen, wann es Zeit ist zu gehen. Ein uraltes Dakota-Sprichwort das sogar bei uns im Büro hängt lautet: “Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest – steige ab!”
Stärke Deine innere Sicherheit
-
-
- Gehe einfach mal in das Worst-Case-Szenario rein, also was kann passieren, wenn du deinen Chef nach neuen Aufgaben fragst? Vermutlich nichts, womit du als erwachsene Frau nicht umgehen kannst.
Schätze Risiken realistisch ein
-
-
- Du hast genug Erfahrungen und Wissen um beurteilen zu können, wann ein Schritt zu weit oder nicht weit genug geht.
- Wenn du ein Mini-Risiko schon scheust, wirst du dich immer fragen, ob Karriere oder berufliches Weiterkommen etwas für dich ist. Es ist wie ein Prickeln bei der Achterbahnfahrt. Wenn du diesen Mut nicht aufbringen willst, dann schalte lieber den Fernseher ein und schlafe weiter.
- Das echte Leben findet definitiv nicht auf der Couch oder beim Daddeln auf dem Handy statt, sondern draußen in der Welt. da gehörst du hin. In die Realität. In einen Beruf, der dir wirklich Spaß und Freude macht.
Investiere in dich persönlich
-
-
- Das beste Investment ist immer in die persönliche Entwicklung (hier gibt es auch Hörbücher) und deine berufliche Weiterentwicklung.
- Du brauchst dafür Mut, Zutrauen, Lust auf Neues. Das alles musst du mindestens als Einsatz bringen, wenn du dein berufliches Potential entwickeln willst.
Keine von uns ist alleine auf der Welt und wir sollten reflektieren, was wir brauchen, um glücklich im Beruf und im Leben zu sein.
Denke mal darüber nach, wie gut du dein volles Potenzial derzeit im Job entfalten kannst.
Wenn dein innerer Kompass auf persönlicher Entwicklung steht, kannst du mit allem umgehen und deinen Beitrag für eine bessere und glückliche Berufswelt leisten.
Ich wünsche dir, dass die kommenden Jahre die besten deines Berufslebens werden.
Magst du kleine Geschenke?
Glücksgefühle haben eine enorme Anziehungskraft und unterstützen dich auf dem Weg in eine glückliche berufliche Zukunft.
Wie du dir mehr Glücksgefühle in dein Leben holst, erfährst du in meinem Mini-Kurs “Anleitung zum glücklich sein.”
Beschenk dich doch einfach selbst und probier es aus.
Bilder: Canva
Hallo, ich bin Brigitte.
Coach und Mentorin für Angestellte, die den Jobfrust satt haben und sich ein Berufsleben wünschen, das sich rundum stimmig anfühlt. Ohne sich zu verbiegen und ohne alles radikal umkrempeln zu müssen.
Kontakt zu mir
von Brigitte Kleinhenz
In diesem Artikel erkläre ich dir die wichtigsten Coaching Begriffe verständlich und praxisnah, damit du nicht mit Fachchinesisch kämpfst, sondern verstehst, was hinter den Fachwörtern steckt.
Coaching-ABC: Die 30 wichtigsten Begriffe rund um Coaching einfach erklärt
Im Coaching tauchen oft Begriffe auf, bei denen man innerlich erstmal stockt. In meinem Beitrag erkläre ich 30 Coaching-Begriffe verständlich und ohne Blabla. Kurz, praxisnah und ohne jeglichen Fachjargon. Für alle, die Coaching besser für sich einordnen wollen.
Verwirrt von all den Coaching-Begriffen?
Vielleicht hast du dich schon mal gefragt: Was genau ist eigentlich ein „Glaubenssatz“?
Was meint jemand, wenn er von einem „Trigger“ spricht?
Und warum reden plötzlich alle vom „inneren Kind“, als wäre das ganz normal?
Wenn Coaching plötzlich wie eine Fremdsprache klingt
Wenn du dich zum ersten Mal mit Coaching beschäftigst, hört sich vieles erst mal seltsam verwirrend und auch neu an.
Vielleicht willst du dich persönlich weiterentwickeln.
Oder du überlegst, ob du dir Unterstützung holst.
Dann begegnen dir schnell Begriffe, die dir irgendwie fremd vorkommen.
Du hast das Gefühl, du müsstest eine neue Sprache lernen, weil die Worte abstrakt klingen oder sogar abschreckend.
Damit will ich in diesem Beitrag etwas aufräumen.
Warum dieser Artikel dir beim Verstehen hilft
Viele Begriffe im Coaching stammen ursprünglich aus der Psychologie, Therapie oder der Persönlichkeitsentwicklung.
Und viel zu oft werden sie benutzt, ohne auch erklärt zu werden.
Für Coaches ist das ganz normaler Arbeitsalltag.
Für dich? Vielleicht eher ein großes Fragezeichen.
Du musst kein Fachwissen haben, um das erste Mal mit Coaching in Berührung zu kommen.
Und du musst auch nicht alles verstehen, um davon wirklich zu profitieren und dich persönlich weiterzuentwickeln.
Aber: Es hilft enorm weiter, wenn du weißt, wovon überhaupt gesprochen wird.
Genau dafür ist dieser Blogartikel da.
Ich habe dir 30 Begriffe aus der Coaching-Welt mitgebracht, die besonders oft auftauchen und trotzdem selten richtig erklärt werden.
Ich erkläre sie dir so, wie ich’s auch einer guten Freundin erzählen würde.
Verständlich, auf den Punkt und ohne Fachchinesisch oder Buzzword-Bingo.
Ich wünsche dir viel Neugier beim Entdecken und vielleicht den ein oder anderen Aha-Moment unterwegs.

Coaching-Glossar: Die 30 wichtigsten Begriffe, kurz und knapp erklärt
1. Achtsamkeit
Ganz bei dir sein, ohne zu bewerten. Heißt: Du spürst, was jetzt gerade los ist, ohne sofort zu reagieren oder dich zu verurteilen.
Beispiel:
Du stehst im Supermarkt an der Kasse. Es geht nicht vorwärts, weil du dich gefühlt wieder mal an der falschen Kasse angestellt hast (passiert mich auch immer mal). Statt dich aufzuregen, nimmst du bewusst wahr: „Ich bin genervt. Mein Herz klopft. Ich will hier weg.“
Allein dieses Beobachten verändert schon etwas. Du reagierst nicht automatisch. Du bist einfach da.
2. Limitierende Glaubenssätze
Innere Sätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Das schaff ich eh nicht“. Sie halten dich klein und das oft unbewusst, ohne dass du es merkst.
Wie du sie erkennst und veränderst zeige ich dir hier.
Beispiel:
Dein Chef schlägt dir vor, ein neues Projekt zu leiten. Du lehnst ab. Nicht, weil du dazu keine Lust hast, sondern weil du denkst: „Ich bin doch keine Expertin. Wer soll mir denn zuhören?“
Dieser Satz wirkt bei dir wie eine innere Bremse. Ein klassischer Glaubenssatz, der dich davon abhält, Chancen zu nutzen.
3. Trigger
Etwas im Außen (ein Wort, ein Blick, eine Situation) löst bei dir starke Gefühle aus.
Oft ist es Wut, Scham oder Angst.
Das passiert, weil es dich an etwas Altes erinnert.
Beispiel:
Dein Partner sagt beiläufig: „Das hast du aber umständlich gemacht.“
Du wirst sofort wütend, obwohl es gar nicht böse gemeint war.
In dir geht ein altes Programm an: „Ich werde wieder kritisiert. Ich bin nicht gut genug.“
Der Auslöser war klein.
Die Reaktion groß.
Genau das ist ein Trigger.
4. Mindset
Deine Einstellung zum Leben.
Ob du eher denkst „Ich kann das schaffen“ oder „Ich bin nicht dafür gemacht“, macht einen riesigen Unterschied.
Dazu findest du einen weiterführenden Beitrag zum Thema „Das Leben ist schön, wenn du deinen eigenen Weg gehst.“
Beispiel:
Du bekommst das Angebot, ein Projekt zu leiten.
Mit einem wachstumsorientierten Mindset denkst du: „Ich hab das zwar noch nie gemacht, aber ich kann das lernen.“
Mit einem blockierenden Mindset kommt eher: „Ich bin keine Führungsperson. Ich sollte das lieber lassen.“
Die Aufgabe ist dieselbe. Der Unterschied liegt im Kopf und der bestimmt, ob du wächst oder dich in dein Schneckenhaus zurückziehst.
5. Inneres Kind
Das ist der Teil in dir, der mal verletzt wurde, meistens in der Kindheit.
Im Coaching geht’s darum, diesem Teil Raum und Trost zu geben.
Beispiel:
Du bekommst keine Rückmeldung auf eine wichtige Nachricht und fühlst dich plötzlich total hilflos und abgelehnt.
Rational weißt du: Die andere Person hat wahrscheinlich nur viel zu tun.
Aber in dir meldet sich ein altes Gefühl: „Ich bin nicht wichtig. Ich werde übersehen.“
Das ist oft dein inneres Kind, der kleine Teil in dir, der sich nach Sicherheit, Anerkennung und Nähe sehnt.
6. Selbstwirksamkeit
Das Gefühl: Ich kann etwas verändern.
Ich bin nicht Opfer, sondern Gestalterin meines Lebens.
Beispiel:
Du merkst, dass dich deine Aufgaben im Job ständig überfordern. Statt nur zu jammern oder dich zurückzuziehen, sprichst du mit deiner Teamleitung.
Du schlägst eine neue Aufgabenverteilung vor und es bewegt sich etwas.
Das stärkt dein Gefühl: „Ich kann Einfluss nehmen. Ich bin nicht ausgeliefert.“ Genau das ist Selbstwirksamkeit.
7. Resilienz
Deine innere Widerstandskraft.
Die Fähigkeit, nach Krisen wieder aufzustehen. Nicht unverwundbar, aber lernfähig.
Beispiel:
Du bekommst überraschend eine Absage auf eine Stelle, auf die du große Hoffnungen gesetzt hast.
Natürlich bist du enttäuscht. Aber nach ein paar Tagen sagst du dir: „Okay, es war nicht die richtige Stelle für mich. Ich bewerbe mich weiter.“
Du fällst und stehst wieder auf. Nicht, weil es dir egal ist. Sondern weil du gelernt hast, mit Rückschlägen umzugehen. Das ist Resilienz.
8. Ressourcen
Alles, was dir Kraft gibt: innere Stärken, Fähigkeiten, Erinnerungen oder Menschen, die dir guttun.
Beispiel:
Nach einem stressigen Arbeitstag fühlst du dich wie ausgelaugt. Statt dich mit Social Media zu betäuben, ziehst du deine Laufschuhe an und gehst eine Runde in den Wald.
Du spürst, wie es dir gut tut und wieder bei dir ankommst.
Die Natur, Bewegung, dein Körpergefühl, all das sind Ressourcen, die dir helfen, dich zu regulieren und aufzutanken.
9. Werte
Das, was dir wirklich wichtig ist.
Ganz egal ob Freiheit, Sicherheit, Familie, Entwicklung oder etwas anderes.
Wenn du im Einklang mit deinen Werten lebst, fühlt sich das stimmig an.
Was deine persönlichen Wert mit deiner Zufriedenheit im Job zu tun haben, kannst du hier nachlesen.
Beispiel:
Du arbeitest in einem Team, in dem ständig über andere gelästert wird.
Du merkst: „Ich fühle mich hier nicht wohl, mir ist gegenseitiger Respekt wichtig.“
Statt dich anzupassen, sprichst du es offen an oder beginnst, dich nach einem Umfeld umzuschauen, das besser zu deinen Werten passt.
Denn wenn deine Werte verletzt werden, kostet dich das sehr viel Energie. Jeden Tag und das zehrt dich nach und nach aus. Bildlich gesprochen, fast wie eine Zitrone, die ausgequetscht wird.
10. Coaching
Begleitung auf Augenhöhe, die dich unterstützt, deine Ziele zu erreichen oder Hürden zu überwinden.
Coaching ist lösungs- und zukunftsorientiert.
Es geht darum, was möglich ist, nicht nur um das, was war.
In einer Case-Studie kannst du hier nachlesen wie Nina sich selbst und ihren beruflichen Weg gefunden hat.
Beispiel:
Du willst dich beruflich verändern, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst.
Im Coaching sortierst du deine Gedanken, entdeckst, was dir wirklich wichtig ist und entwickelst konkrete nächste Schritte.
Du bekommst keine fertigen Antworten, sondern gute Fragen, die dich in Bewegung bringen.
11. Therapie
Arbeitet meist mit der Vergangenheit und psychischen Störungen.
Im Gegensatz zum Coaching behandelt sie krankheitsbezogene Themen wie Depression, Angst oder Trauma.
Beispiel:
Du leidest seit Monaten unter starker Antriebslosigkeit, innerer Leere und kannst kaum noch deinen Alltag bewältigen.
In der Therapie gehst du den Ursachen auf den Grund, die oft in der Vergangenheit liegen. Du lernst Wege, mit deiner psychischen Belastung umzugehen.
Hier steht die Heilung im Vordergrund, nicht eine Zielerreichung.
12. Mentoring
Ein erfahrener Mensch teilt Wissen und gibt Tipps aus der eigenen Praxis.
Der Fokus liegt auf Anleitung, statt auf Begleitung zur Selbstlösung, wie im Coaching.
Beispiel:
Du willst dich in deiner Branche selbstständig machen und bekommst eine Mentorin zur Seite, die selbst seit 10 Jahren erfolgreich ist.
Sie zeigt dir, wie sie Kund:innen gewinnt, welche Tools sie nutzt und welche Fehler du vermeiden kannst.
Du profitierst direkt von ihrem Erfahrungsschatz, das ist Mentoring.

13. Selbstsabotage
Wenn du dir selbst im Weg stehst, oft unbewusst.
Zum Beispiel schiebst du Dinge vor dir her, die dir eigentlich wichtig sind.
Dahinter steckt oft Angst vor Erfolg oder Ablehnung.
Beispiel:
Du willst dich für ein spannendes Jobprojekt bewerben.
Du hast sogar schon alles vorbereitet.
Doch du findest immer wieder Ausreden: „Jetzt ist gerade keine gute Zeit. Ich überarbeite es lieber nochmal.“
Du schickst die Bewerbung nie ab, obwohl du weißt, dass du dafür brennst.
Das ist Selbstsabotage: Deine Angst bremst dich, bevor du überhaupt losgehst.
14. Komfortzone
Das ist der Bereich, in dem alles vertraut ist.
Rauszugehen fühlt sich unangenehm an, ist aber oft nötig, um zu wachsen.
Beispiel:
Du arbeitest seit Jahren im gleichen Job.
Es ist okay, aber inzwischen auch eintönig und womöglich noch langweilig.
Du träumst von etwas Neuem, schaust dir Stellenanzeigen an … und klickst sie wieder weg.
Der Gedanke, dich zu bewerben, macht dir Angst.
Was, wenn du scheiterst?
Also bleibst du, wo es sicher ist. In deiner Komfortzone.
Doch genau da, wo’s ein bisschen kribbelt, da beginnt echte Veränderung.

15. Transformation
Tiefe Veränderung von innen heraus.
Nicht einfach nur „neue Gewohnheiten“, sondern echte innere Entwicklung.
Beispiel:
Früher hast du ständig versucht, es allen recht zu machen: im Job, in der Familie, überall.
Du hast „Nein“ gesagt, aber innerlich gezweifelt.
Du hast funktioniert, aber dich selbst kaum gespürt.
Im Laufe deines Coachingprozesses merkst du: „Ich darf zuerst auf mich hören.“
Du triffst Entscheidungen anders.
Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Selbstverbundenheit.
Das ist keine Verhaltensanpassung, das ist Transformation.
16. Bewusstsein
Zu erkennen, was in dir vorgeht: emotional, gedanklich, körperlich.
Bewusstheit ist der erste Schritt zur Veränderung.
Beispiel:
Du reagierst gereizt, wenn deine Kollegin dich im Meeting unterbricht. Früher hättest du das einfach runtergeschluckt.
Jetzt nimmst du bewusst wahr: „Ich fühle mich übergangen. Mein Herz schlägt schneller. Ich halte den Atem an.“
Allein das Erkennen schafft Raum.
Raum, in dem du entscheiden kannst, wie du damit umgehen willst, statt automatisch zu reagieren.
Genau da beginnt Veränderung.
17. Coachingprozess
Ein strukturierter Weg: vom Ziel setzen, über Blockaden erkennen, bis zu neuen Strategien im Alltag. Immer ganz individuell.
40 Gründe, warum ein Job-Coaching richtig ist, erkläre ich dir in meinem Beitrag.
Beispiel:
Du willst dich im Job sichtbarer machen, weißt aber nicht wie.
Im Coaching klärt ihr gemeinsam dein Ziel, schaut, was dich bisher zurückhält.
Zum Beispiel Angst vor Bewertung. Und entwickelt dann konkrete Schritte, wie du dich künftig zeigen kannst, ohne dich zu verbiegen.
So entsteht Veränderung mit Plan, aber auf deine Weise.
18. Reflexion
Sich selbst beobachten: Wie reagiere ich? Was steckt dahinter?
Im Coaching wird Reflexion bewusst gefördert, als Schlüssel zu mehr Selbsterkenntnis.
Beispiel:
Du merkst, dass du dich regelmäßig überforderst, weil du zu allem Ja sagst.
In der Reflexion stellst du dir Fragen wie: „Warum fällt mir Nein so schwer? Was befürchte ich?“
Plötzlich erkennst du: Dahinter steckt die Angst, nicht mehr gemocht zu werden.
Dieses Bewusstwerden ist der Anfang von echter Veränderung.
19. Zielarbeit
Klar werden, was du willst.
Nicht nur im Kopf, sondern auch emotional.
Wie du deine Ziele erreichst, erkläre ich hier.
Coaching hilft, echte Herzensziele zu finden.
Beispiel:
Du sagst: „Ich will erfolgreicher sein.“
Im Coaching spürt ihr gemeinsam nach: Was bedeutet Erfolg für dich? Was treibt dich an? Was fehlt dir gerade wirklich?
Plötzlich wird klar: Es geht nicht um Geld oder Status, sondern um Anerkennung, Freiheit oder Sinn.
Das Ziel bekommt Tiefe und wird damit erst richtig kraftvoll.
20. Veränderungsresistenz
Der innere Widerstand, selbst wenn du etwas ändern willst.
Dahinter steckt oft Angst vor dem Unbekannten oder vor Kontrollverlust.
Beispiel:
Du weißt seit Monaten, dass dir dein Job nicht guttut. Du bist unzufrieden, ausgebrannt, innerlich längst woanders.
Und trotzdem bleibst du.
Du redest dir ein: „Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.“ Oder: „Vielleicht wird’s ja wieder besser.“
Tief drin spürst du die Angst: „Was, wenn es nach dem Wechsel noch schlimmer wird?“
Das ist Veränderungsresistenz.
Der innere Bremser, der dich am Alten festhalten lässt, auch wenn es dir nicht guttut.
21. Feedback
Konstruktives Spiegeln durch den Coach.
Nicht „du machst alles falsch“, sondern: „So kommt das grade bei mir an.“
Beispiel:
Du erzählst im Coaching, dass du dich ständig anpasst, aber sagst es mit einem Lächeln und lockerer Stimme.
Dein Coach sagt: „Du sprichst über etwas sehr Belastendes, aber du lächelst dabei. Das irritiert mich ein bisschen.“
Dieses ehrliche Feedback hilft dir, dich selbst anders wahrzunehmen und Muster zu hinterfragen.
22. Selbstmitgefühl
Sich selbst begegnen wie einer guten Freundin.
Fehler zulassen, ohne sich fertigzumachen.
Beispiel:
Du hast ein wichtiges Meeting verpatzt und deine innere Kritikerin schreit: „Wie konntest du nur so blöd sein?!“
Statt dich runterzumachen, hältst du inne und sagst dir: „Das war heute nicht mein bester Tag und das ist okay. Jeder hat mal so einen Moment.“
So wie du mit deiner besten Freundin sprechen würdest.
Das ist Selbstmitgefühl.
23. Grenzen setzen
Zu wissen, was du nicht willst und es auch auszusprechen.
Coaching stärkt den Mut dazu, deine Bedürfnisse klar zu kommunizieren.
Beispiel:
Deine Kollegin bittet dich zum dritten Mal in der Woche, ihre Aufgaben mitzuübernehmen.
Früher hättest du geschluckt und Ja gesagt, obwohl du selbst am Limit bist.
Diesmal sagst du ruhig: „Ich kann dir heute nicht helfen. Ich muss meine eigenen Aufgaben schaffen.“
Du bleibst freundlich, aber klar. Das ist gelebte Abgrenzung.
24. Rolle(n)
Die vielen Hüte, die du im Alltag trägst: Mutter, Tochter, Kollegin…
Coaching hilft dir, nicht in einer Rolle zu „verschwinden“ und wieder bei dir selbst anzukommen.
Beispiel:
Du kümmerst dich um die Kinder, managst den Haushalt, bist im Job voll eingespannt und abends fragt dich jemand: „Was brauchst du gerade?“
Du hast keine Antwort.
Du funktionierst nur noch in deinen Rollen und merkst erst im Coaching: „Ich hab mich selbst total aus dem Blick verloren.“
Diesen Moment wahrzunehmen, ist der erste Schritt zurück zu dir.
25. Schattenanteile
Eigenschaften, die du an dir ablehnst, aber trotzdem zu dir gehören.
Im Coaching geht es darum, diese Anteile nicht zu bekämpfen, sondern zu integrieren.
Beispiel:
Du regst dich immer wieder über „laute“ Menschen auf, die viel Raum einnehmen.
Im Coaching erkennst du: „Ein Teil von mir wäre auch gern mutiger und sichtbarer, aber ich habe mir das lange verboten.“
Der Ärger zeigt dir deinen Schatten, also das, was du dir selbst (noch) nicht erlaubst.
26. Verantwortung übernehmen
Nicht Schuld tragen, sondern bewusst entscheiden, wie du mit Situationen umgehst.
Verantwortung übernehmen heißt: „Ich habe eine Wahl.“
Beispiel:
Du merkst, dass du im Job ständig überfordert bist.
Statt nur anderen die Schuld zu geben, schaust du im Coaching: „Was mache ich mit? Was lasse ich zu? Und was kann ich ändern?“
Das ist Verantwortung. Nicht als Last, sondern als Möglichkeit zur Veränderung.
27. Projektion
Wenn du etwas auf andere überträgst, was eigentlich mit dir selbst zu tun hat.
Coaching hilft, solche Dynamiken zu erkennen.
Beispiel:
Du findest deine Kollegin total arrogant, dabei kennst du sie kaum.
Im Coaching wird klar: „Ich traue mich selbst oft nicht, klar und selbstsicher aufzutreten.“
Du hast ihr etwas zugeschrieben, das du in dir selbst ablehnst oder unterdrückst.
Das ist Projektion.
28. Coaching-Setting
Der Rahmen, in dem Coaching stattfindet: online oder offline, 1:1 oder in der Gruppe, mit Tools oder im Gespräch.
Wichtig ist, dass es zu dir und deinem Thema passt.
Meine Coachings finden zum Beispiel alle im 1:1 online in meinem Online-Coachingraum statt.
Beispiel:
Du bist beruflich viel unterwegs und möchtest flexibel arbeiten. Oder bist lieber Zuhause in deiner gewohnten Umgebung beim Coachinggespräch.
Ein Online-Coaching im 1:1-Setting passt hier perfekt.
Du brauchst keine Anfahrt und kannst dich trotzdem tief darauf einlassen.
Eine andere Person wünscht sich Austausch mit anderen und wählt lieber ein Gruppensetting.
Beides ist richtig. Entscheidend ist, was dir den besten Zugang zu dir selbst ermöglicht.
29. Blockaden
Innere Stoppschilder.
Du willst losgehen, aber irgendetwas hält dich zurück.
Coaching hilft, diese Blockaden sichtbar zu machen, zu verstehen und zu bearbeiten.
Beispiel:
Du willst dich selbstständig machen und hast sogar schon ein Konzept.
Aber du kommst einfach nicht ins Tun.
Stattdessen putzt du die Wohnung oder optimierst deine Website zum zehnten Mal.
Im Coaching wird klar: „Ich habe Angst, wirklich gesehen zu werden.“
Die Blockade liegt nicht im Außen, sondern in dir.
Diese inneren Stoppschilder hatte ich auch und mit Hilfe eines Coaches konnte ich sie leichter als gedacht überwinden.
30. Körperarbeit
Coaching endet nicht im Kopf.
Viele Ansätze binden Körperempfindungen ein, um Veränderung ganzheitlich zu verankern.
Das ist wichtig, um etwas besser zu verstehen, was grade in die passiert und hinzuhorchen.
Dein Körper weiß meist schon viel früher als dein Verstand, was grade in die los ist.
Beispiel:
Du sprichst im Coaching über deine Angst, Grenzen zu setzen und dein Brustkorb zieht sich dabei spürbar zusammen.
Mit einer Atemübung oder einer achtsamen Körperreise gehst du mit dieser Enge in Kontakt.
Du lernst: Dein Körper spricht mit dir und hat meist schon längst gespürt, was du dir im Kopf noch nicht erlaubt hast.
31. Systemisches Coaching
Systemisches Coaching betrachtet dich nicht als Einzelperson „im luftleeren Raum“, sondern als Teil eines größeren Systems.
Zum Beispiel in der Familie, im Team oder in Unternehmen und Organisationen.
Es geht darum, Wechselwirkungen zu erkennen: Wie beeinflusst dein Umfeld dich? Und wie wirkst du auf dein Umfeld zurück?
Beispiel:
Du kommst im Team nicht weiter, weil du immer wieder Konflikte mit einer Kollegin hast.
Im systemischen Coaching geht es nicht nur um „Was kann ich besser machen?“, sondern auch um:
„Welche unausgesprochenen Rollen gibt es hier? Was halte ich unbewusst am Laufen? Und was passiert, wenn ich etwas verändere?“
So wird sichtbar, dass du oft vermittelst, obwohl du das gar nicht willst.
Du erkennst dein Muster im „System Team“ und findest neue Handlungsoptionen, die das gesamte Miteinander beeinflussen können.
Weil sich berufliche und private Rollen oft angleichen, hier noch ein weiteres Beispiel aus dem privaten Bereich
Beispiel:
Du fühlst dich in deiner Familie oft für alles verantwortlich.
Du managst alle Termine, erinnerst an Geburtstage, hältst den Laden am Laufen.
Im systemischen Coaching wird deutlich: Diese Rolle hast du schon als Kind übernommen, damals, um für „Frieden“ zu sorgen.
Heute bist du längst erwachsen, aber das Muster läuft weiter.
Du beginnst zu erkennen: „Ich darf auch auf mich achten, ohne alles in der Hand zu haben.“
Diese Einsicht verändert nicht nur dich, sie wirkt auch auf dein Umfeld.
Denn wenn du deine Rolle veränderst, bewegt sich oft das ganze System mit.
Das ist wie bei einem Mobile im Kinderzimmer. Stupst du ein Teil an, bewegt sich alles. 😉
32. Handlungsoptionen
Handlungsoptionen sind verschiedene Wege, wie du in einer bestimmten Situation reagieren oder entscheiden könntest.
Coaching hilft dir, mehr davon zu entdecken.
Besonders dann, wenn du gerade das Gefühl hast, festzustecken oder „nur noch A oder B“ zu sehen.
Beispiel:
Dein Chef stellt dich vor eine Entscheidung: Du sollst entweder mehr Stunden arbeiten, oder dein Projekt abgeben.
Du fühlst dich wie in der Zwickmühle.
Im Coaching wird klar: Zwischen Ja und Nein gibt es oft noch viele andere Möglichkeiten.
Zum Beispiel: Das Projekt behalten, aber mit klar definierten Grenzen.
Oder ein Gespräch über Priorisierung.
Oder Unterstützung einfordern.
Du gehst raus mit mehr als nur „Ganz oder gar nicht“, du findest deinen eigenen Weg dazwischen.

Was du aus diesen Begriffen mitnehmen kannst
Du musst nicht alles auf Anhieb verstehen.
Das erwartet niemand und schon gar nicht ich.
Aber du darfst dir erlauben, genauer hinzuschauen, wenn dir bestimmte Begriffe merkwürdig vorkommen oder du innerlich stolperst.
Denn Sprache hat enorme Macht und bewegt etwas in dir.
Im Coaching ist es wichtig, dass du dich mit der Sprache wohlfühlst.
Nicht überrollt, sondern verstanden.
Genau deshalb gibt es dieses Coaching-ABC.
Es soll dir Orientierung geben in einer Welt, in der viele Begriffe wie selbstverständlich verwendet werden, obwohl sie nicht immer selbsterklärend sind.
Jetzt kennst du schon einige wichtige Begriffe aus dem Coaching und kannst selbstbewusster durch den Dschungel von Fachbegriffe gehen.
Und du darfst auch für dich erkennen: „Ich darf nachfragen. Ich muss nicht alles gleich fühlen oder wissen. Und ich darf mir meinen eigenen Zugang dazu schaffen.“
Wenn du beim Lesen merkst: „Dieser eine Begriff… der macht was mit mir“, dann ist das oft ein Hinweis.
Wie ein kleiner, leiser Fingerzeig deines Inneren: „Hier lohnt es sich, mal genauer hinzuschauen.“
Nicht, weil etwas nicht mit dir stimmt, sondern, weil dort vielleicht ein Teil von dir gesehen werden möchte.
Fühlst du dich zwischen Job, Alltag und eigenen Wünschen manchmal wie zerrissen?
In einem Balance-Gespräch schauen wir gemeinsam, wie du wieder mehr Leichtigkeit, Energie und Richtung in dein Leben bringst, ohne dich zu überfordern.
➡️ Buche jetzt dein kostenfreies Balance-Gespräch und gönn deinem Leben ein kleines Upgrade. Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.
Hallo, ich bin Brigitte,
Stärken Mentorin für berufliche Balance und systemischer Coach. Ich begleite Frauen, die merken, dass ihr Job nicht mehr ganz zu ihnen passt und unterstütze sie dabei, ihre leise, kraftvolle Seite neu zu entdecken. Gemeinsam gestalten wir ein Berufsleben, das Sinn macht, guttut und sich echt anfühlt. Schritt für Schritt, ohne alles auf den Kopf zu stellen.
Kontakt zu mir
FAQ – Häufige Fragen zu Coaching-Begriffen
- Was bedeutet Achtsamkeit im Coaching?
Achtsamkeit im Coaching heißt, im Moment präsent zu sein, ohne zu bewerten. Sie hilft dir, Gedanken und Gefühle klarer wahrzunehmen.
- Was sind limitierende Glaubenssätze?
Limitierende Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen wie „Ich bin nicht gut genug“. Sie bremsen persönliche Entwicklung unbewusst aus.
- Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Mentoring?
Coaching stellt Fragen und begleitet zur Selbstlösung. Mentoring gibt Ratschläge aus Erfahrung. Coaching ist ergebnisoffen, Mentoring auch anleitend.
- Was versteht man unter einem Trigger?
Ein Trigger ist ein Reiz, der starke emotionale Reaktionen auslöst. Oft durch alte, ungelöste Erfahrungen geprägt.
- Was bedeutet Selbstwirksamkeit im Coaching?
Selbstwirksamkeit ist das Vertrauen, Dinge beeinflussen zu können. Im Coaching wird sie gestärkt, um mutiger und handlungsfähiger zu werden.
- Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie?
Therapie behandelt psychische Störungen und arbeitet mit der Vergangenheit. Coaching richtet sich an gesunde Menschen und ist zukunftsorientiert.
von Brigitte Kleinhenz
Die 7 wichtigsten Skills 2030 und warum keine KI sie ersetzen kann
Bis 2030 verändert KI viele Jobs, doch wertvolle Fähigkeiten bleiben unersetzlich. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir die 7 wichtigsten Skills, die dich im Büroalltag sichtbar, wertgeschätzt und zukunftssicher machen. So stärkst du heute schon deine berufliche Zukunft.
Wird KI bald alle Jobs übernehmen?
Womöglich hattest du auch schon diesen Gedanken: „Werde ich in ein paar Jahren überhaupt noch gebraucht? Wenn künstliche Intelligenz schon jetzt Texte schreibt, Tabellen auswertet oder sogar Präsentationen erstellt. Was bleibt dann noch für mich?“
Keine Sorge.
Ja, die KI wird vieles übernehmen.
Aber eher das, was uns in unserer Bürotätigkeit immer wieder nervt und routinemäßig gemacht werden muss.
Da ist sie echt stark und bringt uns vorwärts.
Aber es gibt Fähigkeiten, die keine Maschine der Welt jemals haben wird, weil sie einfach menschlich sind.
Genau diese Fähigkeiten entscheiden darüber, ob du dich auch in Zukunft im Job gebraucht, sicher und zufrieden fühlst.
In diesem Beitrag zeige ich dir die 7 Skills bis 2030, die dich nicht nur beruflich zukunftsfähig machen, sondern dir auch im Alltag mehr Gelassenheit und Selbstvertrauen schenken.
Und das Beste: Du kannst sie schon heute Schritt für Schritt trainieren.
Warum Soft Skills die Zukunft retten
Wissen veraltet
Wissen verliert mit der Zeit an Wert.
Nicht weil es nutzlos war, sondern weil sich die Welt weiterdreht.
Programme werden aktualisiert, Technologien veralten, Methoden werden überholt.
Und ganze Strukturen, in denen wir gearbeitet haben, lösen sich auf.
Doch etwas bleibt konstant: der Mensch.
Seine Denkweise, seine Kreativität, seine Fähigkeit, sich anzupassen.
Der Begriff „Half‑Life of Knowledge“ (Halbwertszeit des Wissens) beschreibt genau diesen Effekt: Er gibt an, wie lange es dauert, bis die Hälfte des Wissens in einem Fachgebiet durch neues Wissen ersetzbar ist.
Eine aktuelle Forbes-Studie zeigt: Etwa die Hälfte aller aktuell wichtigen Fähigkeiten könnten bereits in zwei Jahren nicht mehr relevant sein.
Eine andere Umfrage von UNLEASH unter 14.000 Menschen in 14 Ländern ergab, dass viele Beschäftigte damit rechnen, dass das, was sie heute können, in fünf Jahren kaum noch gebraucht wird.
Das heißt: Fachwissen veraltet schneller, als man denkt.
Doch eines bleibt immer: der Mensch.
Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen.
Sie kann Textbausteine ausspucken, aber sie weiß nichts über den Wert deiner persönlichen Geschichte.
Sie kann Antworten liefern, aber nicht entscheiden, welche Antwort im konkreten Moment die richtige ist.
Genau hier kommen die sogenannten Soft Skills ins Spiel.
Also die menschlichen Fähigkeiten, die über Zahlen und Fakten hinausgehen.
Manchmal werden sie auch „weiche Faktoren“ genannt.
Doch in Wahrheit sind sie die harten Karriere-Booster.
Wenn du dich also fragst: „Was macht mich in Zukunft unersetzlich?“, dann lautet die Antwort: deine ganz persönliche, menschliche Seite.

Die 7 wichtigsten Skills bis 2030
Kreativität: Ideen, die Türen öffnen
Kreativität bedeutet nicht, dass du malen oder singen können musst.
Es heißt, neue Lösungen zu finden.
Gerade dann, wenn alle anderen im Team mit den Schultern zucken.
Stell dir vor, deine Abteilung muss Kosten sparen.
Die meisten denken sofort an Streichungen.
Du aber fragst: „Wie können wir vorhandene Ressourcen besser nutzen?“
Und plötzlich entwickelt ihr ein neues Konzept, das sogar Geld einbringt.
Kreativität ist die Fähigkeit, Bestehendes neu zu verbinden.
Sie entsteht oft dann, wenn du dich traust, eine unkonventionelle Frage zu stellen.
Frag dich im (beruflichen) Alltag: „Welche drei anderen Möglichkeiten gäbe es noch?“.
So trainierst du deinen kreativen Muskel.
Hier kannst du nachlesen, wie du deine Stärken im Job entdeckst.
Kritisches Denken: die innere Faktencheckerin
In einer Welt, in der uns Informationen im Sekundentakt erreichen, über Social Media, Nachrichten, Podcasts, Werbung und KI-generierte Inhalte, ist eine Fähigkeit ganz besonders wertvoll geworden: zu erkennen, was wirklich zählt.
Denn nicht alles, was da draußen in dieser Onlinewelt glänzt, ist Gold.
Manche Inhalte sind gut recherchiert, andere basieren nur auf Meinungen oder Halbwissen.
Und vieles ist schlicht Show.
Gemacht, um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, nicht um echte Informationen zu liefern.
Wer unterscheiden kann zwischen Fakten und Fake, zwischen ehrlicher Analyse und geschickt verpacktem Marketing, der hat einen echten Vorteil.
Es spart Zeit, schützt vor Manipulation und hilft uns, bessere Entscheidungen zu treffen.
Beruflich wie privat.
Gerade in Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz blitzschnell Inhalte erstellen kann, wird es noch wichtiger, kritisch zu hinterfragen:
Wer sagt das? Warum? Und auf welcher Grundlage?
Diese Denkfähigkeit wird zur Superkraft, für Menschen, die nicht nur mitreden, sondern wirklich verstehen wollen.
Kritisches Denken heißt auch nicht, alles negativ zu sehen.
Es heißt, einen Schritt zurückzutreten und zu prüfen: „Passt das wirklich zu meinem Ziel?“
Dein Chef bringt beispielsweise eine neue Software-Idee ins Spiel.
Alle jubeln.
Du fragst: „Welche Probleme löst sie konkret und welche schafft sie vielleicht neu?“
Damit schützt du deine Teammitglieder vor voreiligen und oftmals teuren Entscheidungen.
Kritisches Denken macht dich zur verlässlichen Stimme der Vernunft und genau diese Menschen braucht jedes Unternehmen.

Emotionale Intelligenz: Empathie dein größter Trumpf
Ist dir schon mal aufgefallen, wie sehr eine Kollegin aufblüht, wenn du ihr einfach wirklich zuhörst und sie sich verstanden fühlt?
Genau darin zeigt sich emotionale Intelligenz.
Wenn wir spüren, was in anderen vorgeht, es einordnen können und mitfühlend darauf reagieren.
Eine KI kann „Bitte“ und „Danke“ schreiben, aber sie spürt nicht, wenn jemand nach einer anstrengenden Besprechung platt oder geknickt ist.
Du schon.
Wenn eine Kollegin abwesend wirkt, wirst du sie leise fragen: „Alles okay bei dir?“
Um zu erfahren, wie es ihr geht.
Das kann ganz so viel bewegen, nicht nur zwischen euch beide, sondern auch für das Miteinander im ganzen Team.
Menschen mit emotionaler Intelligenz schaffen ein Umfeld, in dem andere gerne arbeiten.
Und das ist ein noch viel zu sehr unschätzbarer Wert in jeder Firma.
Kommunikationsfähigkeit: klar sprechen, besser zuhören
Gute Kommunikation ist so viel mehr als nur die richtigen Worte zu finden.
Es geht darum, so zu sprechen, dass dein Gegenüber dich wirklich versteht und selbst auch zuzuhören, ohne gleich zu bewerten oder andere zu unterbrechen.
Du stellst ein neues Projekt vor.
Statt mit Fachbegriffen um dich zu schmeißen, erklärst du es so einfach und nahbar, dass auch Kolleginnen aus anderen Abteilungen sofort erkennen, warum es wichtig ist und welchen Beitrag sie dazu leisten können.
Oder mal angenommen, du steckst mitten in einem Konflikt.
Früher hättest du vielleicht direkt zurückgeblafft.
Heute sagst du: „Wenn ich dich richtig verstehe, fühlst du dich übergangen.“
Allein dieses kleine Spiegeln kann so viel verändern, weil sich der andere plötzlich gesehen und ernst genommen fühlt.
Kommunikation ist keine Technik.
Sie ist die Brücke zwischen uns Menschen.
Und wer Brücken bauen kann, macht Teams stärker, Beziehungen herzlicher und wärmer und auch die Arbeit ein kleines bisschen menschlicher.

Anpassungsfähigkeit: die Ruhige im Chaos
Manchmal kommt alles auf einmal: ein neues Tool wird eingeführt, der Chef wechselt, ein neues Teammitglied kommt dazu und du fragst dich, ob du überhaupt noch hinterherkommst.
Anpassungsfähig zu sein bedeutet nicht, alles gut finden oder alles mitmachen zu müssen.
Es heißt: ruhig bleiben, mitdenken, mitgestalten, statt nur zu reagieren.
Also handlungsfähig bleiben, trotz Veränderungen.
Dein Unternehmen stellt plötzlich auf Remote-Arbeit um.
Viele sind genervt, wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen.
Du sagst dir: „Ich probiere es aus und schau mal, was gut klappt und was ich vielleicht anders lösen kann.“
Allein diese Haltung wirkt gelassen, souverän und genau das wird auch gesehen.
Wenn’s turbulent wird, frag dich: „Was liegt gerade wirklich in meiner Hand?“
Und dann setz genau dort an.
Das gibt dir Halt.
Und Schritt für Schritt auch wieder mehr Sicherheit.
Führungskompetenz: das geht auch ohne Titel
Viele denken bei Führung an Jobtitel oder den großen Chefsessel.
Doch echte Führung fängt viel früher an.
Dann, wenn du Verantwortung übernimmst, andere mitziehst und den Mut hast, Dinge in Bewegung zu bringen.
Du musst keine Führungskraft auf dem Papier sein, um Führung zu zeigen.
Du siehst, dass ein Projekt nicht richtig vorankommt.
Alle warten ab.
Du nicht.
Du sprichst das Thema in der Teamrunde an und bringst Ideen mit, wie es weitergehen kann.
Das zeigt Initiative.
Und es zeigt: Auf dich ist Verlass.
So wächst Vertrauen und du wirst zu jemandem, an den man sich wendet, wenn es unübersichtlich wird. Ganz ohne offiziellen Titel.
Werte zeigen: Entscheidungen mit Herz und Haltung, gerade wenn’s drauf ankommt
In der heutigen Welt, in der so viel automatisiert wird, braucht es Menschen mit Haltung und einem moralischen Kompass.
Maschinen haben keine Werte, sie entscheiden nach Daten.
Wir entscheiden mit Herz.
Und genau das macht den Unterschied.
Stell dir vor: Du stehst vor einer Entscheidung, die kurzfristig gut aussieht, aber anderen langfristig sogar schaden würde.
Dann braucht es jemanden, der sagt: „Das passt nicht zu dem, wofür wir stehen.“
Und der auch dabei bleibt.
Wenn du deine Werte wirklich kennst und lebst, wirst du klarer in deinen Entscheidungen.
Du wirst gehört.
Und ernst genommen.
Weil man spürt: Bei dir zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Weg dorthin.
Wenn du deine Werte tiefer reflektieren willst, nutze gerne mein kostenfreies und unverbindliches Balance-Gespräch.
Was das für dich ganz konkret heißt
Diese 7 Fähigkeiten sind kein „Nice-to-have“.
Sie sind das, worauf du dich stützen kannst.
Gerade dann, wenn sich im Job mal wieder alles dreht.
Sie machen dich nicht nur stärker, sondern auch sichtbarer.
Und das Beste: Du kannst sie im Alltag entwickeln. Ganz in deinem Tempo.
Kreativität: Stell dir einmal am Tag eine „Was wäre, wenn…“-Frage. Das bringt frischen Wind ins Denken.
Kritisch denken: Lies einen Artikel oder hör einen Podcast und überleg: Gibt’s auch eine andere Sichtweise?
Emotionale Intelligenz: Nimm dir einen Moment und spür rein: Wie wirkt deine Kollegin heute? Was könnte gerade bei ihr los sein?
Kommunikation: Versuche, deine wichtigste Botschaft in einem klaren Satz auf den Punkt zu bringen.
Anpassungsfähigkeit: Schreib drei Dinge auf, die auch bei Veränderung gleichbleiben. Das gibt dir Halt.
Führung: Übernimm Verantwortung für eine kleine Aufgabe und geh mit gutem Beispiel voran.
Werte: Frag dich: Was ist mir im Job wirklich wichtig? Und wie zeige ich das im beruflichen Alltag?
Du musst nicht alles auf einmal machen. Fang ganz klein an aber vor allem, bleib dran.
Dann wirst du merken: Es verändert sich etwas in dir und um dich herum.
Fazit: Du hast mehr in der Hand, als du vielleicht denkst
2030 klingt weit weg, aber was du heute tust, entscheidet mit darüber, wie dein Morgen aussieht.
Die Frage ist nicht: „Wird KI meinen Job übernehmen?“, sondern: „Wie kann ich das einbringen, was mich als Mensch besonders macht?“
Gerade wenn du dich beruflich neu orientierst, können diese 7 Fähigkeiten zu deinem stärksten Fundament werden.
Deine Wohlfühlstärken kannst du bereits heute entdecken und anwenden.
Sie unterstützen dich dabei, deinen eigenen Weg zu gehen.
So, wie er zu dir passt.
Nicht mehr nur mitlaufen, sondern bewusst entscheiden, wo du hingehörst.
Wenn du diese 7 Fähigkeiten Schritt für Schritt stärkst, wirst du merken: Du fühlst dich sicherer in dem, was du tust.
Du wirst ernst genommen, weil man spürt, dass du Haltung hast.
Und du gehst deinen Weg mit mehr Ruhe und Selbstvertrauen.
Such dir heute einen Skill aus und fang an, ihn im Alltag zu üben.
So legst du den Grundstein für eine berufliche Zukunft, in der du gesehen wirst und die sich wirklich gut anfühlt.
Finde heraus, ob dein aktueller Job noch zu dir passt – kostenfrei. Mach den 4-Minuten-Test.
FAQ – Die wichtigsten Fragen zu den Skills 2030
Welche Skills brauche ich im Jahr 2030 wirklich?
Die 7 wichtigsten Skills für 2030 sind: Kreativität, kritisches Denken, emotionale Intelligenz, Kommunikationsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit, Führungskompetenz sowie Werteorientierung. Diese Fähigkeiten machen dich im Beruf unersetzlich unabhängig davon, wie stark KI den Arbeitsalltag verändert.
Warum sind Soft Skills in Zukunft wichtiger als Fachwissen?
Fachwissen veraltet schnell, neue Programme oder Tools können von KI übernommen werden. Soft Skills hingegen, also Fähigkeiten wie Empathie, Kreativität oder Wertebewusstsein, bleiben einzigartig menschlich und sind deshalb entscheidend für eine langfristig erfolgreiche Karriere.
Kann ich diese Skills auch im Erwachsenenalter noch entwickeln?
Ja! Soft Skills sind wie Muskeln: Sie lassen sich trainieren, egal in welchem Alter. Schon kleine Schritte im Alltag, wie bewusster zuhören, offener auf Veränderungen reagieren oder kreative Fragen stellen, stärken deine Kompetenzen.
Wie merke ich, ob ich diese Fähigkeiten bereits habe?
Wirst du im Team oft um Rat gebeten? Trauen sich Kolleginnen, mit Sorgen zu dir zu kommen? Hast du schon mal eine schwierige Situation mit Ruhe und Klarheit gemeistert? Das sind Zeichen dafür, dass du viele dieser Fähigkeiten schon lebst, auch wenn dir das vielleicht gar nicht bewusst ist.
Warum sind diese Skills gerade für Frauen im Büro wichtig?
Viele Frauen im Büro fühlen sich nicht gesehen oder unterschätzt. Mit den Skills bis 2030 kannst du deine Stärken sichtbar machen, mehr Selbstbewusstsein entwickeln und dich klarer positionieren. So wirst du von „fleißig im Hintergrund“ zur Frau, die gehört und geschätzt wird.
Wie kann ich die Skills für 2030 konkret trainieren?
- Kreativität: Stelle dir täglich eine „Was-wäre-wenn“-Frage.
- Kritisches Denken: Überprüfe aktiv die Argumente in Besprechungen.
- Emotionale Intelligenz: Achte bewusst auf Stimmungen im Team.
- Kommunikation: Übe, deine Botschaft in einem Satz klar zu formulieren.
- Anpassungsfähigkeit: Konzentriere dich bei Veränderungen auf das, was du beeinflussen kannst.
- Führung: Übernimm Verantwortung für kleine Aufgaben.
- Werte: Schreibe dir deine Top-3-Jobwerte auf und richte deine Entscheidungen danach aus.
Können diese Skills mir helfen, meine Karriere neu zu gestalten?
Absolut. Wer seine Soft Skills bewusst einsetzt, wird sichtbarer, sicherer und selbstbestimmter im Job.
Genau dadurch eröffnen sich neue Chancen.
Ob in der aktuellen Position oder bei einer beruflichen Neuorientierung.
Du willst herausfinden, was für dich noch möglich ist?
Vereinbare gerne ein Balance-Gespräch, dann schauen wir gemeinsam auf deine aktuelle Herausforderung.
Hier kostenfreien Termin vereinbaren: KLICK
Hallo, ich bin Brigitte.
Coach und Mentorin für Angestellte, die den Jobfrust satt haben und sich ein Berufsleben wünschen, das sich rundum stimmig anfühlt. Ohne sich zu verbiegen und ohne alles radikal umkrempeln zu müssen.
Kontakt zu mir
Fotos: Sabine Kristan, Canva und Google Gemini
von Brigitte Kleinhenz
Was, wenn du das Leben genießen darfst – mitten im ganz normalen Wahnsinn? Du musst nicht warten, bis „alles perfekt ist“.Deine Lebensbalance beginnt genau da, wo du jetzt stehst. Balance-Gespräch buchen Du bist für alle da – aber wo bleibst du? Du gibst jeden Tag...