Warum viele Arbeitnehmer ihren Jobwechsel bereuen

 

Mehr Gehalt, bessere Karrierechancen, ein Neuanfang: Viele Arbeitnehmer verbinden mit einem Jobwechsel große Hoffnungen. Doch die Realität sieht oft anders aus. Laut Studien bereut mittlerweile jeder Dritte den Wechsel, häufig schon nach wenigen Monaten. Warum das passiert und welche Fehler viele unterschätzen.

 

Jeder Dritte bereut einen Jobwechsel 

 

Ein neuer Job verspricht oft mehr Gehalt, bessere Karrierechancen und endlich mehr Zufriedenheit im Berufsleben.

Doch die Realität sieht häufig anders aus: Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Jobplattform Monster hat bereits jeder dritte Arbeitnehmer einen Jobwechsel bereut. Viele stellen schon nach wenigen Wochen fest, dass der neue Arbeitgeber nicht zu den eigenen Erwartungen passt.

Der sogenannte „Shift Shock“ beschreibt genau diese Ernüchterung nach dem Neustart.

Warum so viele Menschen ihren Jobwechsel bereuen, welche typischen Fehler dahinterstecken und worauf Arbeitnehmer unbedingt achten sollten, zeige ich dir.

 

Der Traum vom besseren Job

 

Ein Jobwechsel beginnt meistens mit Optimismus.

Wer kündigt, tut das selten ohne Grund.

 

Häufig sind es:

 

  • fehlende Wertschätzung

 

  • zu wenig Gehalt

 

  • schlechte Führung

 

  • mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten

 

  • hoher Stress

 

  • oder der Wunsch nach mehr Sinn im Beruf.

 

Viele Beschäftigte hoffen darauf, dass ein neuer Arbeitgeber all diese Probleme löst.

Doch genau hier liegt oft das Problem: Die Erwartungen an den neuen Job sind enorm hoch.

 

Die Umfrage zeigt, dass viele Arbeitnehmer im Nachhinein feststellen, dass die neue Stelle gar nicht den eigenen Vorstellungen entspricht.

 

Besonders häufig wurden genannt:

 

  • andere Aufgaben als erwartet

 

  • enttäuschende Unternehmenskultur

 

  • Probleme mit Führungskräften

 

  • schwieriges Kollegium

 

  • fehlende Einarbeitung.

 

Die Enttäuschung kommt oft schneller als gedacht

 

Besonders interessant ist ein Detail aus der Studie: Die Reue tritt häufig erstaunlich früh ein.

  • 22 % bereuten den Wechsel bereits innerhalb des ersten Monats
  • 28 % nach ein bis drei Monaten
  • weitere 27 % innerhalb von sechs Monaten

 

Das zeigt: Viele erkennen sehr schnell, dass die Realität nicht zum Bild aus dem Bewerbungsgespräch passt.

Oft werden Probleme im Recruiting bewusst oder unbewusst beschönigt.

Unternehmen präsentieren sich modern, flexibel und mitarbeiterorientiert.

Im Alltag erleben neue Mitarbeitende dann jedoch starre Prozesse, schlechte Kommunikation oder eine toxische Kultur.

 

 

jobwechsel bereuen

 

 

Warum besonders jüngere Arbeitnehmer betroffen sind

 

Vor allem Menschen zwischen 25 und 44 Jahren bereuen laut Studie häufiger einen Jobwechsel.

Das hat mehrere Gründe.

Die jüngere Generation legen heute deutlich mehr Wert auf:

 

  • Work-Life-Balance

 

  • persönliche Entwicklung

 

  • Sinnhaftigkeit der Arbeit

 

  • flexible Arbeitsmodelle

 

  • Unternehmenskultur.

 

Gleichzeitig ist die Wechselbereitschaft deutlich gestiegen.

Studien zeigen, dass insbesondere die Generation Z schneller bereit ist, den Arbeitgeber zu wechseln, wenn Erwartungen nicht erfüllt werden.

Das führt allerdings auch dazu, dass manche Entscheidungen spontaner getroffen werden, oft aus Frust heraus und ohne gründliche Prüfung einer neuen Stelle.

 

Mehr Geld allein macht nicht glücklich

 

Interessant ist, dass ein höheres Gehalt häufig gar nicht der entscheidende Faktor für langfristige Zufriedenheit ist.

Zwar wünschen sich viele Arbeitnehmer eine bessere Bezahlung, doch Studien zeigen auch: Wertschätzung, gute Führung und Entwicklungsmöglichkeiten spielen langfristig eine deutlich größere Rolle.

Wer nur wegen eines höheren Gehalts wechselt, merkt meist schnell, dass andere Probleme geblieben oder sogar neue entstanden sind.

 

Ein typisches Beispiel

 

Ein Mitarbeiter verlässt seinen alten Arbeitgeber wegen mangelnder Karrierechancen und wechselt zu einem Unternehmen mit höherem Gehalt.

Dort erwartet ihn jedoch eine deutlich schlechtere Unternehmenskultur und höherer Leistungsdruck.

Finanziell verbessert sich die Situation, aber emotional nicht.

 

Der „Shift Shock“: Wenn Wunsch und Realität kollidieren

 

Der Begriff „Shift Shock“ beschreibt genau diesen Moment der Ernüchterung nach einem Jobwechsel.

Viele neue Mitarbeitende erleben:

  • Unsicherheit
  • Überforderung
  • Isolation
  • Zweifel an der eigenen Entscheidung

 

Besonders kritisch wird es, wenn Unternehmen im Bewerbungsprozess ein unrealistisches Bild vermitteln.

Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel versuchen viele Arbeitgeber, sich möglichst attraktiv darzustellen.

Doch wenn Versprechen später nicht eingehalten werden, entsteht schnell Frust und oft entsteht ein erneuter Wechselgedanke.

 

Jobwechsel bereuen

 

 

Was Arbeitnehmer vor einem Jobwechsel beachten sollten

 

Ein Jobwechsel sollte niemals nur eine Flucht vor Problemen sein.

Wer langfristig zufrieden sein möchte, sollte sich vorab einige wichtige Fragen stellen:

 

Warum möchte ich wirklich wechseln?

 

Geht es um Entwicklung, Sinn oder nur um kurzfristigen Frust?

 

Habe ich das neue Unternehmen ausreichend geprüft?

 

Kununu-Bewertungen, Gespräche mit Mitarbeitenden oder ein Probearbeitstag können helfen.

 

Sind die Erwartungen realistisch?

 

Auch der perfekte Arbeitgeber hat Schwächen.

 

Passe ich wirklich zur Unternehmenskultur?

 

Oft entscheidet nicht die Aufgabe, sondern das Umfeld über Zufriedenheit.

 

Spreche ich offen über meine Erwartungen?

 

Viele Missverständnisse entstehen bereits im Bewerbungsprozess.

 

Was Unternehmen daraus lernen müssen

 

Auch Arbeitgeber sollten die Ergebnisse ernst nehmen.

Ein schneller Jobwechsel kostet Unternehmen viel Geld: Recruiting, Einarbeitung und Produktivitätsverluste summieren sich erheblich.

Deshalb wird es immer wichtiger:

  • realistische Stellenbilder zu vermitteln
  • ehrlich über Herausforderungen zu sprechen
  • gute Führungskräfte aufzubauen
  • Onboarding ernst zu nehmen
  • Unternehmenskultur aktiv zu pflegen

 

Denn langfristige Mitarbeiterbindung entsteht nicht durch schöne Karriereseiten, sondern durch Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

 

Fazit: Ein Jobwechsel ist keine Garantie für Glück

 

Die Vorstellung, dass „woanders alles besser“ ist, erweist sich oft als Trugschluss.

Ein neuer Job kann neue Chancen eröffnen, aber eben auch neue Probleme mitbringen.

Die aktuelle Studie zeigt deutlich: Viele Menschen unterschätzen, wie stark Unternehmenskultur, Führung und Erwartungen den beruflichen Alltag beeinflussen.

Wer einen Jobwechsel plant, sollte deshalb nicht nur auf Gehalt und Titel achten, sondern vor allem auf die Frage:

„Passt dieses Unternehmen wirklich zu mir?“

Denn am Ende entscheidet nicht der Arbeitsvertrag über Zufriedenheit, sondern das tägliche Erleben im Job.

 

Wenn du gerade irgendwie im Job feststeckst und merkst: So wie bisher will ich nicht weitermachen, aber ich weiß nicht, wie, dann lass uns sprechen.

In einem ersten kostenfreien Gespräch schauen wir gemeinsam, was dich blockiert, wo du dich selbst ausbremst und was dein nächster, machbarer Schritt ist.

Ohne „Du musst nur…“, sondern mit einem klaren Blick nach vorne, der dich wieder in Bewegung bringt.

Ich freue mich auf dich.

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

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Bilder und Grafiken mit einer Canva Pro Lizenz genutzt. ©Canva

Fotos: Sabine Kristan

 

FAQ-Bereich warum viele einen Jobwechsel bereuen

 

Warum bereuen viele Menschen einen Jobwechsel?

Oft stimmen Erwartungen und Realität nicht überein. Gründe sind schlechte Unternehmenskultur, falsche Aufgaben oder mangelnde Führung.

Wie lange dauert es, bis man einen neuen Job bereut?

Viele Arbeitnehmer bereuen den Wechsel bereits innerhalb der ersten drei Monate.

Sollte man wegen mehr Gehalt den Job wechseln?

Nicht ausschließlich. Langfristige Zufriedenheit hängt auch stark von Arbeitsklima, Führung und Entwicklungsmöglichkeiten ab.

Was ist Shift Shock?

Der Begriff beschreibt die Ernüchterung und Unsicherheit nach einem Jobwechsel, wenn Erwartungen enttäuscht werden.

 

Warum ich bewusst keine durch die Arbeitsagentur geförderten Coachings anbiete

 

Warum ich bewusst kein Coaching über die Arbeitsagentur anbiete und weshalb echte Veränderung oft dort beginnt, wo keine Maßnahme greift.

 

„Das zahlt doch die Arbeitsagentur.“

Den Satz hör ich immer wieder, meistens mit hochgezogener Augenbraue. So nach dem Motto: „Warum nimmst du das nicht mit?“

Und ganz ehrlich?

Vor ein paar Jahren hab ich selbst kurz drüber nachgedacht.

Schließlich klingt’s erstmal verlockend. Menschen bekommen Unterstützung. Das Coaching kostet sie nichts direkt. Viele Anbieter werben mit „100 % gefördert“. Klingt bequem, schnell und einfach.

Aber genau da liegt das Problem, das ich damit habe.

Coaching ist für mich keine Maßnahme zum Abhaken.

Es geht nicht darum, dass jemand nach 6 Wochen geschniegelt mit neuem Lebenslauf irgendwo sitzt und denkt: „Naja, Hauptsache wieder Arbeit.“

Ich arbeite anders.

Und genau deshalb biete ich bewusst kein Coaching über die Arbeitsagentur an.

 

 

Wie geförderte Coachings der Arbeitsagentur funktionieren

 

Die Arbeitsagentur oder das Jobcenter vergeben sogenannte AVGS Coachings.

AVGS bedeutet Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein.

Menschen bekommen diesen Gutschein oft dann, wenn sie arbeitslos sind, sich beruflich neu orientieren wollen oder Unterstützung bei Bewerbungen brauchen.

Mit diesem Gutschein können sie zu von der Arbeitsagentur zertifizierten Coaches oder Bildungsträgern gehen. Die Kosten übernimmt dann die Arbeitsagentur.

Das Grundprinzip dahinter ist eigentlich gut gedacht.

Menschen sollen schneller wieder in Arbeit kommen.

Und ja, es gibt Anbieter, die auch wirklich gute Arbeit machen, aber das System selbst bringt oft Probleme mit sich.

 

Das eigentliche Ziel dieser Coachings

Die meisten AVGS Coachings sind auf schnelle Vermittlung ausgelegt.

Das bedeutet:

  • Bewerbungsunterlagen erstellen
  • Vorstellungsgespräche üben
  • Stellen suchen
  • Bewerbungen schreiben
  • Lücken im Lebenslauf „schön“ erklären
  • möglichst rasch wieder in Arbeit kommen

Das Ziel ist also meist nicht: „Was passt wirklich zu dir?“

Sondern eher: „Wie bringen wir dich möglichst schnell wieder in ein Beschäftigungsverhältnis?“

Das ist ein großer Unterschied, vor allem für Menschen, die schon jahrelang funktionieren.

Die morgens mit Bauchweh aufstehen, die Sonntags schlecht schlafen und innerlich längst wissen: „So wie bisher geht’s nicht weiter.“

 

warum keine avgs coachings

KI-generiert

 

 

Wenn Menschen sich selbst aus den Augen verloren haben

 

Ich erinnere mich an eine Klientin, nennen wir sie Sandra.

Sandra war Anfang 40. Seit über 15 Jahren im gleichen Bürojob.

Von außen sah alles super stabil aus:

Ein fester Job, geregeltes Einkommen, nette Kolleg:innen.

Aber innerlich war sie komplett leer.

Sie saß irgendwann morgens vor ihrem Laptop und konnte es nicht mehr aufklappen.

Einfach nur, weil ihr Körper längst die Bremse gezogen hatte.

 

Im AVGS System wäre vermutlich schnell geschaut worden:

„Welche Stellen passen auf Ihren Lebenslauf?“

 

Ich hab mit ihr erstmal an ganz anderen Dingen gearbeitet.

 

  • Warum sie ständig über ihre Grenzen geht.

 

  • Warum sie sich selbst nie ernst nimmt.

 

  • Warum sie immer funktioniert hat, obwohl längst nix mehr ging.

 

Und erst danach kam die berufliche Frage.

Das dauert länger.

Aber genau deshalb verändert sich danach auch wirklich was.

 

Der größte Unterschied zu meinen Coachings

 

Ich arbeite nicht nach einem Maßnahmenplan.

Ich arbeite mit Menschen.

Das bedeutet: Wir schauen nicht nur auf Bewerbungen oder Lebensläufe.

 

Wir schauen auf das Leben dahinter.

 

  • Auf die Muster.

 

  • Auf den Druck.

 

  • Auf die Angst vor Veränderung.

 

  • Auf dieses ständige „Ich muss doch dankbar sein“.

 

Viele Menschen kommen zu mir, nachdem sie jahrelang versucht haben, sich irgendwo reinzupressen.

Sie haben Bücher gelesen, Seminare besucht, sich zusammengerissen.

Und trotzdem drehen sie sich im Kreis.

Und nicht etwa, weil sie zu wenig Wissen für den Job mitbringen, ganz im Gegenteil, sondern weil sie sich selbst unterwegs verloren haben.

Genau da setzt mein Coaching an.

Nicht bei der schnellen Lösung, sondern bei echter Veränderung.

 

Warum ich mich bewusst gegen Förderprogramme entschieden habe

 

Das hat mehrere Gründe.

 

1. Ich möchte frei arbeiten können

 

Geförderte Coachings sind oft stark reguliert.

Es gibt Vorgaben, Zeitfenster, Dokumentationspflichten mit Berichten und Nachweisen.

Teilweise muss jede Sitzung exakt begründet werden.

Das passt nicht zu meiner Arbeitsweise.

Manche Gespräche brauchen Raum.

Manchmal sitzt jemand erstmal 10 Minuten da und weint.

Manchmal entsteht der wichtigste Satz auch erst ganz am Ende.

Dafür brauchts Freiheit und definitiv keine Stoppuhr.

 

2. Veränderung passiert nicht im Formular

 

Viele Menschen haben schon genug Druck erlebt.

Noch mehr Listen, Ziele und Vorgaben helfen da oft nicht.

Wenn jemand seit Jahren nur funktioniert hat, dann braucht er nicht die nächste To-do-Liste, sondern erstmal wieder Zugang zu sich selbst.

Und das passiert selten zwischen Pflichtformularen und Vermittlungsquoten.

 

3. Ich möchte nur mit Menschen arbeiten, die wirklich wollen

 

Das klingt jetzt vielleicht hart, aber ein Coaching wirkt anders, wenn jemand selbst die Entscheidung trifft.

Nicht weil das Amt gesagt hat: „Da gehen Sie jetzt hin.“

Menschen gehen anders in Prozesse rein, wenn sie selbst investieren.

Mit Zeit, mit Energie und mit Verantwortung.

Dadurch entstehen oft viel tiefere Veränderungen.

 

„Aber dann können sich das doch viele gar nicht leisten“

 

Auch das höre ich oft.

Und ja, der Gedanke dahinter ist für mich sehr verständlich.

Trotzdem hab ich mich bewusst dafür entschieden.

Weil ich erlebt hab, wie wertvoll echte Eigenentscheidung ist.

Wenn Menschen sagen: „Ich nehme mich jetzt ernst.“

Dann verändert sich oft schon im ersten Gespräch etwas.

Nicht etwa, weil plötzlich alle Probleme weg sind, sondern weil sie zum ersten Mal wieder merken: „Ich darf mein Leben aktiv gestalten.“

Und genau das fehlt vielen nach Jahren des Funktionierens.

 

Der Unterschied spürt man oft schon im ersten Gespräch

 

Bei klassischen Maßnahmen sitzen Menschen oft da und denken:

„Okay, was muss ich tun?“

Bei mir geht’s eher um: „Was brauchst du wirklich?“

Das verändert die ganze Atmosphäre.

Plötzlich geht’s nicht mehr darum, Erwartungen zu erfüllen, sondern ehrlich hinzuschauen.

Auch auf Dinge, die lange verdrängt wurden.

 

Was mein Coaching stattdessen bieten

 

Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die nicht einfach nur „einen neuen Job“ suchen, sondern ein Leben, das sich wieder nach ihnen selbst anfühlt.

 

Das bedeutet oft:

  • eigene Bedürfnisse ernst nehmen

 

  • Grenzen setzen lernen

 

  • alte Muster erkennen

 

  • berufliche Sackgassen verstehen

 

  • Entscheidungen treffen ohne Dauerzweifel

 

  • wieder Vertrauen in sich selbst aufbauen

 

Und ja, manchmal gehört dazu auch ein neuer beruflicher Weg, aber eben nicht als schnelle Flucht, sondern als bewusste Entscheidung.

 

Praxisbeispiel: Vom Dauerstress zur echten Entscheidung

 

Eine Klientin kam zu mir, nachdem sie bereits zwei AVGS Coachings gemacht hatte.

Lebenslauf? Top.

LinkedIn? Perfekt.

Bewerbungsmappe? Geht nicht besser.

Und trotzdem war sie komplett erschöpft.

Warum?

Weil niemand gefragt hatte, warum sie eigentlich ständig Jobs annimmt, die sie kaputt machen.

Wir haben nicht gleich Bewerbungen geschrieben, sondern erstmal verstanden, warum sie immer versucht hat, Erwartungen anderer zu erfüllen.

Ein paar Monate später hat sie sich beruflich neu aufgestellt.

Ruhiger und passender.

Ohne dieses dauernde innere Rennen.

 

Praxisbeispiel: Wenn „schnell wieder funktionieren“ nicht reicht

 

Eine andere Kundin kam direkt nach einem Burnout.

Sie hatte Angst, wieder „nicht belastbar genug“ zu sein.

In klassischen Maßnahmen wäre vermutlich schnell der Fokus auf Wiedereinstieg gelegt worden.

Bei uns ging’s erstmal darum, warum sie ihre Warnzeichen jahrelang ignoriert hat.

Heute arbeitet sie weniger Stunden.

Verdient dadurch weniger wie früher, aber sie schläft wieder ruhig.

Und das war ihr am Ende mehr wert als der nächste Karriereschritt.

 

Coaching ist für mich kein Reparaturbetrieb

 

Menschen sind keine Maschinen.

Man kann nicht kurz irgendwo draufdrücken und erwarten, dass danach alles wieder läuft.

Viele tragen Jahre am Druck, der ständigen Anpassung und Erschöpfung mit sich rum.

Das verschwindet nicht durch einen neuen Lebenslauf.

Deshalb arbeite ich langsamer.

Tiefer, persönlicher und nicht für Masse.

Sondern für echte Veränderung.

Und genau deshalb wirst du bei mir kein durch die Arbeitsagentur gefördertes Coaching finden.

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

Kontakt zu mir

Bilder und Grafiken mit einer Canva Pro Lizenz genutzt. ©Canva

Fotos: Sabine Kristan

 

FAQ: Arbeitsagentur Coaching vs. persönliches Coaching

 

Was ist ein AVGS Coaching?

Ein AVGS Coaching ist ein durch die Arbeitsagentur oder das Jobcenter gefördertes Coaching. Ziel ist meist die schnelle berufliche Vermittlung oder Unterstützung bei Bewerbungen.

Warum bieten nicht alle Coaches AVGS Coachings an?

Viele Coaches möchten frei arbeiten und ihre Inhalte individuell gestalten. Förderprogramme bringen oft feste Vorgaben, Berichte und zeitliche Grenzen mit sich.

Was ist der Unterschied zwischen AVGS Coaching und persönlichem Coaching?

Ein AVGS Coaching konzentriert sich häufig auf Arbeitsvermittlung und Bewerbungen. Persönliches Coaching schaut tiefer auf Muster, Belastungen, Entscheidungen und langfristige Veränderungen.

Für wen eignet sich ein persönliches Coaching besonders?

Vor allem für Menschen, die sich beruflich festgefahren fühlen, dauerhaft erschöpft sind oder merken, dass reine Bewerbungstrainings nicht mehr reichen.

Wird persönliches Coaching von der Arbeitsagentur bezahlt?

In den meisten Fällen nein. Persönliches Coaching wird oft privat bezahlt, weil es außerhalb klassischer Fördermaßnahmen stattfindet. Wenn es sich um ein berufliches Coaching handelt, ist das i.d.R. steuerlich als Weiterbildungskosten ansetzbar (in D)

Warum investieren Menschen trotzdem selbst in Coaching?

Weil sie bewusst etwas verändern wollen. Viele erleben gerade durch die eigene Entscheidung mehr Verbindlichkeit und tiefere Entwicklung.

 

Fragen im Vorstellungsgespräch: Was Arbeitgeber dürfen und was ab Juni 2026 verboten ist

 

 

Arbeitgeber stellen im Vorstellungsgespräch oft knifflige Fragen. Hier erfährst du, wie du stark antwortest, welche Fragen unzulässig sind und warum ab Juni 2026 eine neue Frage sogar verboten ist und wie du souverän reagierst.

 

Fragen im Vorstellungsgespräch: Was Arbeitgeber fragen und wie du selbstbewusst antwortest

 

Da sitzt du endlich im Besprechungsraum, es duftet nach heißem Kaffee, aber deine Hände sind eher kalt, als hättest du grade eine große Portion Eis gehalten.

Gegenüber sitzen zwei Menschen mit Notizblock, Laptop und diesem prüfenden Blick, bei dem man sofort denkt: „Bitte fragt mich nix, was mein Hirn gleich in Brei verwandelt.“

Sie schauen noch mal auf deine Bewerbung und dann kommt er.

Ein Satz wie:

„Erzählen Sie doch mal was über sich.“

Klingt jetzt erst mal harmlos, ist es aber tatsächlich nicht.

Viele Bewerber stolpern im Vorstellungsgespräch nicht etwa, weil sie nicht die erforderlichen Kompetenzen mitbringen, sondern eher daran, weil sie nicht wissen, was hinter den Fragen im Vorstellungsgespräch steckt und sich manchmal sogar um Kopf und Kragen reden.

 

Arbeitgeber fragen selten aus reiner Neugier.

 

Sie wollen sehen, ob du zur Stelle passt.

 

Ob du mitdenkst und auch denkst, bevor du redest.

 

Und ob du mit Druck umgehen kannst und dich selbst so erklären kannst, dass dein Wert für’s Unternehmen und für das Team auch sichtbar wird.

 

Aber mal zurück zu dem Satz „Erzählen Sie doch mal was über sich“

 

Warum Arbeitgeber diese Fragen im Vorstellungsgespräch stellen

 

Ein gutes Vorstellungsgespräch sollte nie zu einem Verhör werden, es ist eher wie ein Testlauf.

Der Arbeitgeber schaut: Wie würdest du später im Job denken, sprechen und handeln?

Wenn du dich auf die häufigsten Fragen im Bewerbungsgespräch vorbereitest, fühlst du dich nicht mehr wie jemand, der gleich abgefragt wird.

Du sitzt dann selbstbewusst im Gespräch wie jemand, der seine eigene Story kennt.

Weil du weißt, welche Beispiele du nennen willst.

Du weißt, was du nicht erzählen musst und auch, wie du aus einer fiesen Frage eine gute Antwort machst.

 

„Erzählen Sie etwas über sich“

 

Das wird gut gemacht zu deiner Mini Story statt zu einem Lebenslauf Karaoke.

Bei dieser Frage reden viele fünf Minuten quer durch ihren Lebenslauf.

„Ich bin bis 20xx zur Schule gegangen, dann hab ich 20xx dies gemacht, dann 2022 das …“

Ganz ehrlich: deine Gesprächspartner gegenüber nicken und sind innerlich schon beim nächsten Termin.

Besser ist eine kurze Mini Story.

Die zeigt, wer du bist, was du kannst und warum genau diese Stelle für dich passt.

Beispiel:

„Ich arbeite seit vier Jahren im Kundenservice. Was mir dabei am meisten liegt, ist der Moment, wenn ein Kunde erst sauer anruft und am Ende sagt: Danke, jetzt weiß ich weiter. In meiner letzten Stelle hab ich viele Fälle selbst gelöst, die vorher an die Teamleitung gingen. Deshalb reizt mich diese Stelle, weil ich hier noch mehr Verantwortung im Kontakt mit Kunden übernehmen kann.“

Das klingt dann nicht wie ein auswendig gelernter Text, sondern wie eine Frau, die weiß, was sie mitbringt.

Oder nicht?

 

Was Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch fragen dürfen

 

Stell dir vor, du bewirbst dich als Projektleiterin in einem mittelständischen Unternehmen.

Der Projektkoordinator fragt nach deinen bisherigen Projekten, deiner Teamgröße, ob du gerne reist. Alles okay.

Denn: Arbeitgeber dürfen alles fragen, was direkt mit dem Job zu tun hat.

Das nennt sich das berechtigte Fragerecht.

 

Erlaubte Fragen im Vorstellungsgespräch sind zum Beispiel

  • Berufliche Erfahrungen und Qualifikationen
  • Sprachkenntnisse (wenn für den Job nötig)
  • Reisebereitschaft oder Schichtarbeit
  • Wann du anfangen kannst
  • Gehaltsvorstellungen (deine Wünsche – nicht dein letztes Gehalt!)
  • Gründe für den Jobwechsel

 

Soweit ganz in Ordnung.

Aber es gibt auch viele Fragen im Vorstellungsgespräch, die genauso harmlos klingen und trotzdem verboten sind.

 

Fragen im Vorstellungsgespräch - 2026 neue EU-Regel zur Lohntransparenz

 

Verbotene Fragen im Vorstellungsgespräch: Das sagt das AGG

 

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (kurz AGG) schützt Bewerberinnen und Bewerber.

Es sagt: Niemand darf wegen seiner Herkunft, seines Geschlechts, seiner Religion, seines Alters oder seiner Behinderung benachteiligt werden.

Im Alltag heißt das, bestimmte Fragen im Vorstellungsgespräch sind einfach tabu.

 

Schwangerschaft und Kinderwunsch: Absolutes Tabu

 

„Planen Sie Kinder?“ oder auch „Ist ihre Familienplanung abgeschlossen?“

Ich als Personalerin habe es schon erlebt, dass Fachbereichskollegen diese Fragen stellen, obwohl sie doch geschult werden, welche Fragen gestellt werden dürfen und welche nicht. Da grätsche ich dann auch dazwischen.

Diese Frage hören Männer übrigens nie, doch Frauen im Vorstellungsgespräch wohl immer noch viel zu oft.

Dabei ist sie klar verboten.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass selbst bei befristeten Stellen die Frage nach einer Schwangerschaft unzulässig ist.

Zum Thema Kinder in der Bewerbung habe ich für dich einen ganz eigenen Artikel erstellt, denn auch das ist immer wieder ein Thema.

 

Beispiel: Jana bewirbt sich als Marketing-Managerin. Der Marketingleiter fragt: „Wie sieht es mit ihrer Familienplanung aus?“ Jana muss das nicht beantworten. Sie darf sogar lügen und zwar ohne jegliche Konsequenzen. Das Bundesarbeitsgericht hat das ausdrücklich bestätigt.

 

Religion, Politik, Gewerkschaft: Privatsache – immer

Dein Glaube geht deinen Arbeitgeber nichts an.

Auch deine politische Meinung nicht.

Fragen dazu sind unzulässig, außer du bewirbst dich bei einer Kirche oder einer Partei. Die nennt man dann Tendenzarbeitgeber.

 

Alter: Darf nicht direkt gefragt werden

„Wie alt sind Sie?“ – Diese Frage ist generell verboten.

Das AGG schützt ausdrücklich vor Diskriminierung wegen des Alters. Fragen nach Berufserfahrung sind erlaubt, aber nicht die direkte Frage nach dem Geburtsjahr.

 

Mehr zum Thema Geburtsdatum und Alter findest du in meinem Artikel über den Lebenslauf.

 

Ganz ehrlich, diese Frage habe ich in meinen über 20 Jahren selbst noch nicht erlebt.

Das Geburtsdatum ist ja auch auf den mitgelieferten Zeugnissen ersichtlich.

 

 

Gesundheit und Behinderung: Nur bei direktem Jobbezug

 

Du musst nichts über deinen Gesundheitszustand erzählen.

Außer: Eine Erkrankung würde dich am Arbeiten für genau diese Stelle hindern.

Dann ist es in manchen Fällen sogar deine Pflicht, das von dir aus zu sagen.

Beispielsweise, wenn du im Labor arbeiten möchtest und mit gesundheitsgefährdenden Substanzen in Berührung kommst.

Oder du bewirbst dich auf eine Stelle im Lager, bei der du täglich schwere Kisten heben musst. Du hast aber eine akute Rückenverletzung und darfst auf absehbare Zeit nicht schwer heben.

Dann wäre diese Einschränkung für die konkrete Stelle relevant.

 

Herkunft und Nationalität: Diskriminierung verboten

 

„Wo kommen Sie ursprünglich her?“

Ist nett gemeint, aber verboten.

Nach Sprachkenntnissen darf gefragt werden, nach der ethnischen Herkunft nicht.

 

Vorstrafen: Nur wenn jobrelevant

 

Pauschal nach Vorstrafen zu fragen ist unzulässig.

Eine Bank darf nach Finanzdelikten fragen.

Eine Spedition darf nach Verkehrsdelikten fragen.

Aber nicht umgekehrt.

 

Ab Juni 2026: Diese Frage im Vorstellungsgespräch ist neu verboten

 

Und jetzt wird es richtig interessant, denn ab dem 7. Juni 2026 tritt die neue EU-Richtlinie zur Lohntransparenz in deutsches Recht in Kraft. Der Stern hat gerade darüber berichtet.

Und damit wird eine Frage, die viele Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch noch immer stellen, offiziell verboten:

 

„Was haben Sie zuletzt verdient?“

 

Diese Frage ist ab dem 7. Juni 2026 nicht mehr erlaubt.

 

Warum?

Weil sie in der Vergangenheit dazu genutzt wurde, Gehaltsungleichheiten zu zementieren.

Wer bisher wenig verdient hat – oft Frauen – bekommt auch beim neuen Job weniger.

Damit soll Schluss sein.

 

Was sich außerdem ändert:

Arbeitgeber müssen dir auf Nachfrage mitteilen, was vergleichbare Kolleginnen und Kollegen verdienen, auch nach Geschlecht aufgeschlüsselt.

Das gibt dir beim anschließenden Gehaltspoker zum ersten Mal echte Karten in die Hand.

 

Praxisbeispiel: Sandra hat im Juni 2026 ein Vorstellungsgespräch als Controllerin. Der Leiter des Controlling fragt: „Was verdienen Sie aktuell?“

Sandra antwortet ruhig: „Das ist nach der neuen EU-Richtlinie nicht mehr zulässig. Ich nenne Ihnen gerne meine Gehaltsvorstellung.“

Das ist dann einfach selbstbewusst.

 

Achtung: Viele Unternehmen werden diese Frage trotzdem noch stellen, aus reiner Gewohnheit.

Du musst sie dann nicht beantworten.

Und du darfst auch eine andere Antwort geben, ohne dass dir etwas passiert.

 

Fragen im Vorstellungsgespräch: Der Graubereich

 

Manche Fragen sind weder klar erlaubt noch klar verboten.

Sie hängen vom Job ab.

 

Familienstand

 

Grundsätzlich verboten.

Aber die Steuerklasse erfährt der Arbeitgeber später beim Eintritt sowieso.

Trotzdem muss und sollte die Frage im Bewerbungsgespräch nicht gestellt werden.

 

Tattoos und Äußerlichkeiten

 

Unzulässig, außer sie sind unter der Arbeitskleidung nicht verdeckbar und relevant für den Job.

Vermögen und Schulden

Grundsätzlich Tabu, außer du hast Zugang zu Geld oder Vermögenswerten, wie bei einem Kassenjob in einer Bank.

 

Was tun, wenn unzulässige Fragen im Vorstellungsgespräch kommen?

Du sitzt wieder im Besprechungsraum, die Frage ist gerade gestellt worden und du spürst, wie du kurz stockst.

Was jetzt?

Du hast drei Möglichkeiten:

  • Du antwortest nicht. Du kannst die Frage höflich ablehnen: „Diese Frage steht nicht in direktem Bezug zu meiner Eignung für die Stelle.“

 

  • Du lügst. Ja, das ist erlaubt. Bei unzulässigen Fragen hast du das gesetzliche Recht zur Lüge, das Bundesarbeitsgericht hat das so entschieden.

 

  • Du lenkst um. Oft der beste Weg: „Was ich Ihnen sagen kann: Ich bin voll einsatzbereit und freue mich auf die Aufgaben.“ Damit zeigst du innere Stärke, ohne auf die Konfrontation einzugehen.

 

Wichtig: Häufen sich unzulässige Fragen, sagt das viel über die Unternehmenskultur aus.

Frag dich auf jeden Fall: Will ich wirklich dort arbeiten?

 

Gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch: Typische Fragen im Überblick

 

Neben dem Wissen, was verboten ist, hilft dir auch eine gute Vorbereitung auf die erlaubten Fragen im Vorstellungsgespräch.

Die meisten davon sind klassisch, wobei trotzdem viele drüber stolpern.

 

Diese Fragen kommen fast immer

 

  • „„Was möchten Sie uns über sich erzählen, das in Ihrem Lebenslauf nicht sofort sichtbar wird?“ → Keine Biografie. Kurz, klar, jobbezogen.

 

  • „Welche berufliche Herausforderung hat Ihnen gezeigt, worin Sie gut sind und woran Sie noch wachsen möchten?“ → Echte Antworten bediene hier keine Klischees.

 

  • „Warum wollen Sie zu uns wechseln?“ → Zeig hier deine Motivation und äußere bitte keine Kritik am alten Job.

 

  • „Welche berufliche Entwicklung wünschen Sie sich in den nächsten Jahren?“ → Zeig eine Richtung in die du willst, aber bleib offen für Neues.

 

  • „Welche Gehaltserwartung bringen Sie für diese Position mit?“ → Gut vorbereiten, mit Marktdaten.

 

Praxisbeispiel

Christina weiß genau, was sie verdienen will, und hat sich vorbereitet.

Sie kennt die Gehaltsspanne für die neue Position in der Region und als diese Frage kommt, nennt sie eine Zahl.

Ohne eine Spur von Unsicherheit oder Überheblichkeit, das hinterlässt echten Eindruck.

 

Bewerbung mit KI authentische Bewerbung

 

Karrierecoaching: Wenn Vorstellungsgespräche zum Stolperstein werden

 

Viele Berufstätige sind fachlich top und trotzdem zieht sich das Vorstellungsgespräch wie Kaugummi.

Sie wissen nicht, wie sie antworten sollen.

Sie sind unsicher bei heiklen Fragen. Sie verkaufen sich unter Wert.

Dabei ist ein Vorstellungsgespräch ein Handwerk, das man lernen kann.

Genau hier setzt Karrierecoaching an.

In meiner Arbeit mit meinen Klientinnen geht es nicht ums Auswendiglernen von Antworten, sondern darum, zu wissen, wer du bist und das klar zu benennen und auch zu zeigen.

Das Ziel: Du gehst vorbereitet rein. Du weißt, was erlaubt ist und was nicht und du bist selbstbewusst, auch bei den etwas schwierigeren Momenten.

 

Fazit: Fragen im Vorstellungsgespräch – du hast mehr Rechte als du denkst

Das Vorstellungsgespräch ist keine Einbahnstraße.

Nicht nur du wirst bewertet, auch du selbst darfst das Unternehmen und deine Gesprächspartner bewerten, ob sie zu dir passen.

Du hast das Recht, unzulässige Fragen nicht zu beantworten, da darfst du sogar lügen, wenn du musst.

Und ab Juni 2026 ist die Frage nach deinem letzten Gehalt schlicht und einfach verboten.

 

Wissen ist Macht – besonders im Bewerbungsprozess.

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

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FAQ: Häufige Fragen zum Vorstellungsgespräch

Welche Fragen sind im Vorstellungsgespräch verboten?

Verboten sind alle Fragen, die gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen. Dazu gehören Fragen nach Schwangerschaft, Kinderwunsch, Religion, politischer Überzeugung, Alter, ethnischer Herkunft, Familienstand, sexueller Orientierung und Behinderung. Ab dem 7. Juni 2026 ist auch die Frage nach dem bisherigen Gehalt verboten.

Darf ich lügen, wenn mir unzulässige Fragen gestellt werden?

Ja. Bei unzulässigen Fragen im Vorstellungsgespräch haben Bewerberinnen und Bewerber das gesetzliche Recht zur Lüge. Das Bundesarbeitsgericht hat das bestätigt. Eine falsche Antwort auf eine verbotene Frage hat keine rechtlichen Konsequenzen für den Bewerber.

Was ändert sich ab Juni 2026 beim Vorstellungsgespräch?

Ab dem 7. Juni 2026 tritt die EU-Richtlinie zur Lohntransparenz in Deutschland in Kraft. Arbeitgeber dürfen dann nicht mehr nach dem bisherigen Gehalt fragen. Außerdem müssen sie auf Nachfrage mitteilen, welche Gehaltsspanne für die Stelle vorgesehen ist, auch aufgeschlüsselt nach Geschlecht.

Wie reagiere ich auf unzulässige Fragen im Bewerbungsgespräch?

Du hast drei Möglichkeiten: die Frage höflich ablehnen, eine Antwort verweigern oder – ganz legal – eine unwahre Antwort geben. Am besten wirkst du dabei ruhig und selbstbewusst. Eine gute Technik: auf die Fähigkeiten für den Job umlenken.

Darf der Arbeitgeber nach meiner Schwangerschaft fragen?

Nein. Die Frage nach einer Schwangerschaft ist im Vorstellungsgespräch grundsätzlich verboten, auch bei befristeten Stellen (EuGH-Entscheidung). Die einzige Ausnahme: Die Stelle wird ausdrücklich als Schwangerschaftsvertretung ausgeschrieben.

Wie bereite ich mich am besten auf ein Vorstellungsgespräch vor?

Kenne deine Rechte. Bereite Antworten auf klassische Fragen vor. Recherchiere die Gehaltsspanne für deinen Job und deine Region. Und übe schwierige Situationen, am besten mit einem Karrierecoach, der dir ehrliches Feedback gibt.

 

 

Arbeitswelt im Wandel: Frauen mittendrin

 

Die Arbeitswelt dreht sich weiter, viel schneller, als dir lieb ist. Ruhige Impulse für Job, Leben, Selbstwert und Balance sind essenziell, damit du deinen Platz nicht aus den Augen verlierst.

 

Arbeitswelt im Wandel: Und du als Frau mittendrin

 

Die Arbeitswelt ist laut geworden. Lauter als jemals zuvor.

Neue Techniken, KI, rasantes Tempo mit neuen Aufgaben.

Alte Rollen, die nicht mehr so recht passen wollen.

Und oft sitzt du mittendrin, mit deiner Kaffeetasse in der Hand, vollem Kalender und diesem leisen Satz im Kopf:

„Wo soll das noch hinführen? Oder war das jetzt eigentlich alles so geplant?“

In der neuen Ausgabe von Silent Passion geht es genau darum.

Um Frauen, die einerseits viel schultern, die im Job mitdenken, auffangen und regeln.

Lächeln, selbst wenn ihnen manchmal gar nicht danach ist, weitermachen und dabei doch immer mehr merken: Ich funktioniere gut, aber ich spüre mich kaum noch.

 

Das Titelthema „Arbeitswelt im Wandel und du als Frau mittendrin“ zeigt, warum berufliche Fragen selten nur mit dem Job zu tun haben.

Es geht auch um dein Selbstbild, deine Kraft und deine Werte.

Deinen Alltag und darum, wie Arbeit und Leben wieder besser zusammenpassen.

Die Ausgabe ist in die Bereiche Silent ICH, Silent Beruf, Silent Leben und Silent Balance gegliedert und als kostenfreies Online-Magazin für meine Newsletter-Leserinnen erhältlich.

 

Arbeitswelt im Wandel

KI-generiert

 

Arbeitswelt im Wandel – Warum so viele Frauen innerlich müde werden

 

Viele Frauen sind im Job wie so ein Schweizer Taschenmesser.

Sie können nicht nur organisieren, trösten, planen, mitdenken, einspringen und retten, sondern nebenbei noch den Drucker beruhigen.

Von außen wirken sie stark.

Wie ein Fels in der Brandung.

Doch innerlich fühlt es sich manchmal eher nach einem Dauerlauf mit Einkaufstaschen an.

Der Wandel im Job bringt neue Chancen, unbestritten.

Aber er bringt auch mehr Reize, mehr interne Wechsel, mehr Unsicherheiten.

Aufgaben verschwimmen und neue Zuständigkeiten landen still auf deinem Tisch.

Und irgendwann fragst du dich nicht nur: „Kann ich das noch schaffen?“, sondern irgendwann auch: „Will ich das so überhaupt noch?“

Silent Passion zeigt dir Fragen dazu, die unter die Oberfläche gehen.

Wenn du einen Blick von außen auf deine Situation brauchst, dass buch dir gerne ein kostenfreies Balance-Gespräch und wir schauen gemeinsam, was dich grade blockiert und was dein nächster kleiner Schritt sein kann.

 

Silent ICH: Erstmal wieder bei dir ankommen

 

Im Bereich Silent ICH geht es um deinen inneren Blick.

Nicht um Selbst-Optimierung oder um höher, schneller, weiter, sondern um die Frage: Was ist wirklich meins?

Ein Beitrag erklärt, woher Gedanken kommen.

Alte Sätze wie „Reiß dich zusammen“ oder „Mach bloß keinen Fehler“ tauchen oft im Alltag wieder auf, als wären sie eigene Wahrheiten.

Dabei sind es manchmal nur alte Regeln, die du nie bewusst gewählt hast.

 

Gastbeitrag Elisabeth Mader: Wenn Farbe unter die Haut geht

 

Elisabeth Mader nimmt dich mit in eine interessante Welt.

In ihrem Gastbeitrag „Wenn Farbe unter die Haut geht“ erzählt sie, wie Bodypainting Menschen dabei helfen kann, sich selbst neu zu sehen.

Besonders stark ist der Moment, wenn ein Mensch in den Spiegel schaut und nicht sofort die üblichen Fehler sucht, sondern staunt.

Über Linien, Farben, Ausdruck und über sich selbst.

Ihr Beitrag zeigt: Selbstakzeptanz entsteht nicht immer über Nachdenken.

Manchmal braucht der Kopf einen Umweg.

Über Kunst, über Berührung und über einen Moment, in dem der alte innere Kritiker mal die Klappe hält.

 

Silent Beruf: Bleiben, wechseln oder erstmal sortieren?

 

Im Bereich Silent Beruf geht es um Fragen, die viele Frauen kennen:

Bleibe ich im Job?
Wechsle ich?
Ist es wirklich der Beruf oder momentan nur eine schwierige Phase?
Was kann ich ändern, ohne gleich alles hinzuschmeißen?

Der Artikel „Im Job bleiben oder wechseln?“ nimmt den Druck raus.

Du musst nicht sofort kündigen, nur weil etwas nicht mehr passt.

Und du musst auch nicht bleiben, nur weil du Angst vor dem nächsten Schritt hast.

Ein Praxisbeispiel aus dem Magazin: Nina merkt, dass sie raus will aus ihrem Job. Doch statt kopflos zu springen, prüft sie ihre Möglichkeiten auf mehreren Ebenen. Dann führt sie Gespräche und sucht gezielt nach einer Rolle, die besser zu ihr passt. Nicht mehr panisch, sondern in kleinen Steps, schön Schritt für Schritt, damit es leichter wird.

Wenn du auf der Suche nach deinem nächsten kleinen Schritt aus deinem Jobfrust bist, kann das Workbook „Beruflich festgefahren?“ dich unterstützen.

 

Arbeitswelt im Wandel - Büro

 

Gastbeitrag Ingrid Werner: Neue Wege der beruflichen Entwicklung

 

Ingrid Werner schreibt in ihrem Gastbeitrag „Festgefahren? Neue Wege der beruflichen Entwicklung“ über KosmoGraphik.

Dabei verbindet sie astrologisches Wissen mit intuitivem Zeichnen.

Das klingt erstmal außergewöhnlich, ist aber ein guter Ansatz, denn verstehen allein reicht oft nicht.

Viele Frauen wissen längst, was sie ändern müssten.

Trotzdem bleibt der Körper im alten Muster hängen, fast wie in einem Spinnennetz.

Ihr Beispiel mit einer feinfühligen Beraterin zeigt das gut.

Fachlich ist sie stark, aber bei Sichtbarkeit und Selbstvermarktung total blockiert.

Über Zeichnen nähert sie sich neuen inneren Bildern.

Danach folgt ein kleiner Schritt im Alltag, etwa ein Netzwerk-Treffen oder der erste Satz in einer Besprechung.

 

Silent Leben: Wenn alte Muster dein Heute steuern

 

Im Bereich Silent Leben geht es um das, was tief unter dem Job liegt.

Familienmuster, Gewohnheiten und manchmal auch dieses berühmte „Das haben wir schon immer so gemacht“.

Der Beitrag zeigt uns, dass unter Druck unser Gehirn gerne auf das Bekannte zurückgreift.

Das fühlt sich einfach sicher an, bringt dich aber nicht immer weiter.

 

Arbeitswelt im Wandel - Perspektivenwechsel

 

Gastbeitrag Susanne Burzel: Mein Weg zur Hochbegabung

 

Susanne Burzel erzählt sehr persönlich von Hochbegabung, Schulfrust, Diagnosen, Familie und dem späten Erkennen der eigenen Begabung.

Besonders berührt der Teil, in dem sie beschreibt, dass ihre eigene Hochbegabung erst mit 53 Jahren festgestellt wurde.

Plötzlich haben viele Dinge rückblickend Sinn ergeben: die vielen Interessen, die schnelle Auffassung, das Gefühl, irgendwie anders zu sein.

Ihr Beitrag macht Mut, genauer hinzuschauen.

Gerade Frauen wurden als Mädchen oft übersehen, weil sie sich gut angepasst haben. Susanne lädt dazu ein, Begabung nicht als inneren Druck zu sehen, sondern als Teil der eigenen, wertvollen Geschichte.

 

Silent Balance: Wenn dein Kopf nicht mehr aufhört

 

Hier geht es um Overthinking, Achtsamkeit, Entscheidungen und Ordnung.

Mit einem Tool schaust du auf deine Gefühle, innere Stimmen, Werte, den inneren Auftrag und dann mit etwas Abstand auf das Ganze.

Das ist besonders hilfreich, wenn du zwischen Pflichtgefühl und Erschöpfung festhängst.

 

Gastbeitrag Monika Köhler: Ausmisten und mehr

 

Monika Köhler zeigt in „Ausmisten und mehr“, dass Ordnung nicht beim Kleiderschrank endet.

Es geht um all das, was im Kopf weiter rauschen kann, selbst wenn äußerlich alles halbwegs ordentlich aussieht.

Ihr Beitrag macht deutlich spürbar: Ausmisten ist nicht nur Putzen mit hübschen Kisten sondern oft ein Aufatmen.

Aber auch weniger Suchen, inneres Kreisen und mehr Platz für das, was wirklich bleiben soll.

 

Was will ich wirklich?

 

Manchmal merkst du nur: So wie jetzt soll es nicht bleiben.

Aber was stattdessen kommen soll, ist noch verschwommen. Mehr Ruhe? Mehr Sinn? Ein Job, der sich wieder nach dir anfühlt? Oder einfach ein Alltag, in dem du nicht ständig über deine eigenen Grenzen stolperst?

Genau dafür gibt es den Selbstlern-Minikurs „Was will ich wirklich?“

Du gehst in deinem Tempo durch die Fragen und kleinen Übungen. Ganz ohne Druck oder großes Drama. Sondern so, dass du wieder spürst, was dir guttut, was du brauchst und welcher nächste Schritt zu deinem Leben passt.

Für Frauen, die nicht länger nur funktionieren wollen, sondern ihren roten Faden im Job und im Leben wieder aufnehmen möchten.

Zum Selbstlern-Minikurs „Was will ich wirklich?“

 

Magazin 3_2026

 

Alle Beiträge findest du im kostenfreien Online-Magazin Silent Passion 

 

Es warten Impulse auf dich aus:

Silent ICH: Selbstbild, Gedanken, innere Muster
Silent Beruf: Jobfragen, Wechsel, Stärken, berufliche Wege
Silent Leben: alte Muster, Hochbegabung, persönliche Entwicklung
Silent Balance: Achtsamkeit, Entscheidungen, Ordnung, Energie

Zum kostenfreien Magazin: Silent Passion kostenfrei lesen

 

Arbeitswelt im Wandel - Silent Passion

 

Und falls du beim Lesen merkst: „Da will ich tiefer eintauchen“, dann ist ein Gespräch ein guter nächster Schritt.

Aber nicht, um sofort dein ganzes Leben umzubauen. Sondern um einfach mal zu schauen, was bei dir gerade wirklich los ist und welcher Schritt jetzt gut zu dir passt.

 

Hier kostenfreien Gesprächstermin vereinbaren

Zum kostenfreien Balance-Gespräch

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

Kontakt zu mir

Bilder und Grafiken mit einer Canva Pro Lizenz genutzt. ©Canva

Fotos: Sabine Kristan

 

FAQ: Arbeitswelt im Wandel

 

Was bedeutet Arbeitswelt im Wandel für Frauen?

Arbeitswelt im Wandel bedeutet für Frauen oft mehr Tempo, neue Technik, mehr Rollen und mehr Druck. Gleichzeitig entsteht die Chance, den eigenen beruflichen Weg bewusster zu prüfen.

Wie finde ich heraus, ob ich im Job bleiben oder wechseln soll?

Prüfe zuerst, ob dein Job grundsätzlich nicht mehr passt oder ob du gerade nur erschöpft bist. Kleine Tests wie Gespräche, Hospitationen oder ein Mini-Projekt bringen oft mehr als endloses Grübeln.

Warum fühlen sich viele Frauen im Job festgefahren?

Viele Frauen übernehmen zu viel, passen sich lange an und stellen eigene Wünsche hinten an. Irgendwann läuft der Alltag weiter, aber innerlich geht die Freude verloren.

Was hilft bei beruflicher Neuorientierung?

Bei beruflicher Neuorientierung helfen kleine, sichere Schritte. Dazu gehören ein Stärken-Check, Gespräche mit Menschen aus Wunschbereichen und ein ehrlicher Blick auf Energie, Geld und Alltag.

Was ist Silent Passion?

Silent Passion ist ein kostenfreies Online-Magazin für Frauen, die mehr vom Leben wollen. Die Ausgabe behandelt die Bereiche Silent ICH, Silent Beruf, Silent Leben und Silent Balance.

 

 

12 von 12 im April 2025 – Frühling genießen

 

Das ist mein 12 von 12 Rückblick im April 2026 mit ganz viel Frühlingszauber

 

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12 von 12 ist ein sehr cooles Blogformat bei dem Blogger:innen am 12. eines jeden Monats den Tag mit zwölf Bildern dokumentieren.

Judith Peters hatte vor einiger Zeit mal eine Anleitung dazu geschrieben auf ihrem Blog: Die komplette Anleitung 12 von 12

Mir gefällt das Format sehr, deshalb bin ich immer wieder gerne dabei.

 

 

Mein Kalender zeigt Sonntag und ich genieße es, heute mal etwas länger zu schlafen.

 

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Mein Mann war schon früher auf und hat sich schon mal über unseren Käsekuchen her gemacht, statt ihn erst mal auf eine Tortenplatte zu setzen. Ach ja, Männer…

 

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Nach dem Frühstück geht’s ans Laptop.

Ich habe gestern einen Blogbeitrag zum Thema Kündigung veröffentlicht, da will ich noch ein Bild einfügen.

 

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Und wenn ich schon dabei bin, dann überarbeite ich doch gleich noch einen älteren Blogbeitrag mit dem Titel „Kündigen oder bleiben: Wie du die beste Entscheidung für deine Karriere triffst.“

 

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Danach geht’s an einige Posts einplanen für den neuen Blogbeitrag.

Der will ja schließlich verteilt werden.

 

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Die Zierkirschen im Esszimmer blühen endlich auf, die mein Mann mir von einem Spaziergang mitgebracht hat. Und die duften sogar.

 

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Treffen mit Freunden zum gemeinsamen Mittagessen. Bei mir gibt es Zanderfilet auf Spinat und Bratkartoffel. Echt lecker.

 

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Mein Mann ist Franke durch und durch, da müssen es fränkische Klöß und Braten sein.

 

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Verdauungsspaziergang im Kurgarten in Bad Bocklet, wo es auch blüht.

 

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Bei unseren Männern geht es nur selten unterwegs ohne Torte und Cappuccino.

 

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Auch im Garten wird es immer bunter.

Ich liebe den Frühling.

Aber die Luft ist noch ganz schön frisch.

 

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Jetzt geht es erst mal auf die Couch, denn morgen wird es wieder ein langer Tag (4:45 Uhr ist die Nacht rum) und ich habe für heute beschlossen, das Abendessen fällt aus.

Die Portionen und Kalorienmenge waren definitiv für heute genug.

 

Das waren meine 12 von 12 im April 2026.

Wie war dein Tag heute?

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

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