Was ich mir für mein Berufsleben gewünscht hätte und was ich heute anders mache
Manchmal frage ich mich, was passiert wäre, wenn ich mit 20 schon gewusst hätte, was ich heute weiß.
Vielleicht hätte ich manche Entscheidung anders getroffen.
Womöglich hätte ich mir weniger Druck gemacht und früher auf mein Bauchgefühl gehört oder mich auch öfter getraut, meinen eigenen Weg zu gehen.
Und gleichzeitig weiß ich, viele Erkenntnisse entstehen erst durch Erfahrungen, Umwege und durch Situationen, die nicht so gelaufen sind, wie wir es uns gewünscht haben.
In Gesprächen mit Frauen begegnet mir immer wieder derselbe Gedanke:
„Wenn ich das damals schon gewusst hätte …“
Genau daraus ist die Idee für diese Blogparade entstanden.
Worum geht es?
Ich lade dich ein, über dein Berufsleben nachzudenken und einen Blick zurückzuwerfen.
Was hast du dir früher für dein Berufsleben gewünscht?
Welche Vorstellungen hattest du von Karriere, Erfolg, Sicherheit oder Zufriedenheit?
Und was siehst du heute anders?
Vielleicht hast du gelernt, dass Geld allein nicht glücklich macht, oder du hast festgestellt, dass eine Führungsposition gar nicht dein Ziel ist.
Womöglich hast du erkannt, dass Gesundheit wichtiger ist als Überstunden oder dass ein stimmiger Job mehr wert ist als ein schönes Türschild.
Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
Teile deine Geschichte und mach mit bei meiner Blogparade über Berufsleben, Erfahrungen und neue Wege.
Mich interessieren deine Erkenntnisse und die Geschichten, die dahinterstehen.
Was ist eine Blogparade?
Eine Blogparade ist eine Sammlung von Blogartikeln verschiedener Menschen zu einem gemeinsamen Thema.
Jeder schreibt aus seiner eigenen Perspektive und bringt seine Erfahrungen, Gedanken und Erkenntnisse ein.
Am Ende entsteht eine spannende Sammlung unterschiedlicher Blickwinkel, die andere inspirieren, zum Nachdenken anregen und neue Perspektiven eröffnen kann.
Mögliche Fragen für deinen Beitrag
Du musst nicht alle Fragen beantworten, lass dich einfach inspirieren.
Was hast du dir zu Beginn deines Berufslebens gewünscht?
Welche Erwartungen hattest du an deinen Beruf und Karriere?
Welche berufliche Entscheidung würdest du heute anders treffen?
Was hättest du früher gerne über das Berufsleben gewusst?
Welche Erkenntnis hat dein Arbeitsleben nachhaltig verändert?
Welchen Rat würdest du deinem jüngeren beruflichen Ich heute geben?
Was bedeutet beruflicher Erfolg heute für dich?
Worauf achtest du heute, was früher keine Rolle gespielt hat?
So kannst du an der Blogparade teilnehmen
1. Schreibe einen Blogartikel zum Thema: „Was ich mir für mein Berufsleben gewünscht hätte und was ich heute anders mache“
2. Verlinke in deinem Beitrag diesen Aufruf zur Blogparade (also genau diesen Blogartikel, den du jetzt gerade liest) in deiner Einleitung oder im Fazit deines Blogartikels.
3. Veröffentliche deinen Artikel auf deinem Blog.
4. Sobald du deinen Blogartikel veröffentlich hast, kommentiere hier unter diesem Beitrag einen Kommentar mit dem Link zu deinem Artikel, damit ich ihn finden und in die Sammlung aufnehmen kann.
Du hast keinen Blog?
Dann kannst du deine Gedanken gerne als ausführlichen Kommentar unter diesem Beitrag teilen. Du kannst mir auch deinen Text per Mail an brigitte@brigittekleinhenz.com schicken, ich veröffentliche ihn als Gastartikel auf meinem Blog.
Warum ich mich auf diese Blogparade freue
Ich bin überzeugt, dass wir alle voneinander lernen können.
Gerade Frauen haben oft einen großen Erfahrungsschatz, sprechen aber viel zu selten darüber, welche Wege sie gegangen sind, welche Zweifel sie hatten und welche Erkenntnisse ihnen weitergeholfen haben.
Vielleicht liest jemand deine Geschichte und findet dann genau den Mut, den sie gerade braucht.
Oder jemand entdeckt durch deinen Beitrag eine neue Perspektive auf das eigene Berufsleben.
Und womöglich erinnerst du dich beim Schreiben selbst daran, wie weit du schon gekommen bist.
Jetzt bist du dran
Wenn du heute auf dein Berufsleben zurückblickst:
Was hättest du dir früher gewünscht?
Und was machst du heute anders?
Ich freue mich darauf, deine Geschichte zu lesen.
Über die Autorin
Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.
Wertschätzung ist viel mehr als ein Dankeschön. Warum Wertschätzung bei dir selbst anfängt, wie sie deinen Beruf und deine Beziehungen prägt und welche Impulse du mitnehmen kannst, zeige ich dir in diesem Beitrag.
Wertschätzung: Ein Wort, das wir alle suchen, doch oft am falschen Platz
Manchmal zeigt sich ein Thema genau dann, wenn wir es selbst dringend brauchen.
So ging es mir mit dem Schwerpunkt „Wertschätzung“. Denn kaum ein Begriff taucht in Gesprächen mit Frauen so häufig auf.
Es geht um Wertschätzung im Beruf, weil sie oft fehlt, in Beziehungen, wo vieles selbstverständlich wird und im Alltag.
Meistens bleibt das Gefühl, dass wir genau davon zu wenig haben.
Viele Frauen leisten jeden Tag unglaublich viel. Sie organisieren und unterstützen im Beruf, denken mit und springen für Kolleg:innen ein, wenn Not „an der Frau“ ist. Sie halten Familien zusammen und sorgen dafür, dass alles läuft.
Jetzt nimmst du bitte mal deine rechte Hand und legst sie auf die linke Schulter. Und dann klopfst du dir dir mal auf die Schulter für das, was du tagtäglich so alles leistest.
Du bist großartig!
Danke dafür, dass du das alles machst.
Und trotzdem fragen sich Frauen abends manchmal:
„Warum fühlt sich das alles so selbstverständlich an?“
Genau hier beginnt die spannende Frage der Ausgabe von meinem aktuellen Online-Magazin Silent Passion mit dem Schwerpunkt Wertschätzung.
Vielleicht fehlt die Wertschätzung nicht nur im Außen, vielleicht fängt sie schon viel früher.
Wenn du für alle da bist, nur nicht für dich
Schau mal auf folgende Szene, die viele Frauen kennen:
Der Kalender ist voll, aber die Kollegin braucht Unterstützung.
Die Familie braucht Unterstützung.
Im Verein fehlt jemand für die nächste Veranstaltung.
Die Freundin möchte dringend mit dir reden.
Also sagst du Ja.
Wieder und noch einmal.
Bis dir irgendwann auffällt, dass auf der deiner eigenen Liste kaum noch Platz für deine eigenen Bedürfnisse geblieben ist.
Im Titelthema der Ausgabe von Silent Passion wird genau dieser Punkt beleuchtet: Wertschätzung bedeutet nicht nur, andere wichtig zu nehmen.
Sie bedeutet vor allem auch, sich selbst nicht ständig hinten anzustellen.
Klingt im ersten Moment einfach, ist es aber echt nicht.
Denn viele Frauen haben von klein auf gelernt, zuverlässig zu sein. Sie sollen stark sein und vor allem auch für andere da sein.
Doch wer sich selbst ständig hinten anstellt, sendet sich selbst unbewusst folgende Botschaft die verinnerlicht wird:
„Die anderen sind wichtiger als ich.“
Und genau dann beginnt dieses Hamsterrad und endet oft in einer Spirale aus Erschöpfung, Frust und dem Gefühl, übersehen zu werden.
Ein Beispiel aus meiner Coachingpraxis
Sabine arbeitet Vollzeit und nebenbei kümmert sie sich um ihre Eltern, die gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe sind. Sie organisiert Familienfeiern und übernimmt im Büro regelmäßig auch Zusatzaufgaben.
Von außen sieht es aus, als hätte sie alles unter Kontrolle.
Aber in ihr drinnen sieht es anders aus.
Sie fühlt sich ausgepowert, irgendwie leer, gereizt und ständig unter Druck, weil sie sich selbst kaum noch berücksichtigt und ihre Bedürfnisse zur Seite schiebt.
Wertschätzung beginnt oft mit einer kleinen Entscheidung:
Einem Nein.
Einer Pause.
Oder dem Satz: „Heute darfst du mal ran.“
Warum wir andere loben, aber uns selbst nicht
Ist dir schon mal aufgefallen, dass wir selbst unsere Stärken entweder nicht sehen oder als etwas Selbstverständliches abtun?
Das fällt mir im Coaching immer wieder auf, Frauen sehen ihre Stärken nicht als Stärken.
Frag ich die gleiche Frau aber nach den Stärken ihrer Freundin, Kollegin oder Schwester, sprudeln die Antworten nur so heraus.
Wir sehen die Fähigkeiten anderer glasklar.
Unsere eigenen sind für uns dagegen selbstverständlich und werden oft mit dem Satz „Das kann doch jeder“ abgetan.
„Ist doch nix Besonderes.“
„Das mach ich halt.“
Dabei steckt genau dort häufig die größten Stärken.
Vielleicht bist du die Frau, die auch im größten Chaos den Überblick behält oder Menschen hören dir gerne zu.
Vielleicht sorgst du dafür, dass Projekte funktionieren, weil du an Dinge denkst, die andere übersehen.
Was für dich normal ist, kommt für andere oft als Stärke rüber.
Der Blick auf die eigenen Fähigkeiten hat auch gar nichts mit Arroganz zu tun sondern ist eine wichtige Art der Wertschätzung.
„Wertschätzung kostet nichts, ist aber von unschätzbarem Wert“
Wertschätzung und Dankbarkeit sind nicht das Gleiche
Ein Gedanke hat mich besonders beschäftigt und das ist der Unterschied zwischen Dankbarkeit und Wertschätzung.
Ein „Danke“ ist schön.
Hören wir alle gerne, keine Frage.
Doch manchmal bleibt trotz des Dankeschöns ein difuses Gefühl zurück.
Warum?
Weil Dankbarkeit meistens auf eine konkrete Handlung bezogen ist.
Wertschätzung geht ein ganzes Stück weiter.
Sie sieht den Menschen hinter der Leistung.
Nicht nur: „Danke, dass du eingesprungen bist.“
Sondern:
„Ich schätze deine Zuverlässigkeit. Auf dich ist Verlass.“
Das fühlt sich anders an, oder?
Das geht tiefer und ist irgendwie auch ehrlicher.
Denn die meisten Menschen möchten nicht nur für das gesehen werden, was sie tun, sondern für das, was sie ausmacht.
Berufliche Veränderung beginnt selten mit einer Bewerbung
Viele Frauen glauben zunächst, sie hätten ein Jobproblem.
Der neue Arbeitgeber oder ein neuer Arbeitsplatz soll die Lösung sein.
Womöglich eine neue Aufgabe oder sogar eine neue Branche.
Doch oft zeigt sich im Gespräch etwas anderes.
Der Job ist nicht immer die eigentliche Ursache, manchmal sind es Muster, die wir aus unserer Kindheit mitnehmen.
Weil wir zu hohe Ansprüche an uns selbst haben oder auch fehlende Grenzen und der Wunsch, es allen recht zu machen.
Genau deshalb beginnt berufliche Veränderung häufig nicht mit einem neuen Lebenslauf, sondern mit ehrlichen Fragen.
Was fehlt mir wirklich?
Welche Aufgaben passen zu mir?
Was brauche ich, um langfristig gerne zu arbeiten?
Wer diese Fragen überspringt, landet oftmals im nächsten Job und nach einigen Wochen mit den gleichen Problemen, nur in einem anderen Büro.
KI, der Druck und die Angst, nicht mehr mitzukommen
Ein weiteres Thema der Ausgabe trifft einen aktuellen Nerv, die künstliche Intelligenz.
Viele Frauen spüren aktuell einen Druck.
Alle reden über KI und über ChatGPT.
Über Automatisierung und auch über neue Anforderungen im Beruf.
Und plötzlich entsteht das Gefühl, ständig hinterherzulaufen.
Der Artikel im Magazin 7 zeigt einen beruhigenden Blick auf das Thema:
KI ist ein Werkzeug. PUNKT.
Nicht mehr und nicht weniger.
Sie kann Routineaufgaben erleichtern, aber sie ersetzt niemals Empathie, menschliches Gespür und Verantwortung.
Das Selbstverständlichste wird oft am wenigsten gesehen
Wie schnell wir Begegnungen mit Menschen als ganz selbstverständlich anschauen, ist mir erst durch das Schreiben eines weiteren Beitrags für das Silent Passion Magazin bewusst geworden.
Es sind die Eltern, der Partner, die Freundin oder Kollegen.
Menschen, die einfach immer da sind.
Oft merken wir ihren Wert erst dann, wenn sich etwas verändert, wenn die Eltern älter werden und deine Unterstützung brauchen oder jemand plötzlich nicht mehr da ist.
Vielleicht liegt genau darin eine der schönsten Formen von Wertschätzung:
Zeit schenken.
Zuhören.
Nachfragen.
Einfach da sein.
Nicht irgendwann sondern heute, denn irgendwann ist irgendwann zu spät.
Gastbeitrag von Anja Kruse: Was sich verändert, wenn du aufhörst, alles zu bewerten
Ein weiteres Highlight dieser Ausgabe ist der Gastbeitrag von Anja Kruse, Reisewunscherfüllerin mit über 30 Jahren Reiseerfahrung.
Unter dem Titel „Was sich verändert, wenn du aufhörst, alles zu bewerten“ nimmt sie die Leserinnen mit auf eine Reise.
Zu einem stillen Moment im Morgenlicht.
Zu einem Augenblick, der zeigt, was passiert, wenn wir einfach nur wahrnehmen, statt sofort zu urteilen.
Der Beitrag macht deutlich:
Viele der schönsten Erfahrungen entstehen genau dann, wenn wir aufhören, alles irgendwie in Schubladen einzuordnen, zu vergleichen oder zu bewerten.
Eine wunderbare Erinnerung daran, dass Reisen manchmal viel mehr verändert als nur den Standort.
Gastbeitrag von Katharina Eckl: Geburtshelferin für dein Traumleben
Ebenfalls neugierig macht der Gastbeitrag von Katharina Eckl im Bereich „Silent Balance“.
Bereits das Thema „Geburtshelferin für dein Traumleben“ weckt die Frage, wie wir eigene Wünsche wieder ernster nehmen und ihnen Raum geben können.
Der Beitrag ergänzt den Schwerpunkt Wertschätzung auf eine sehr angenehme Weise, denn wer die eigenen Wünsche dauerhaft ignoriert, verliert oft den Kontakt zu dem, was ihm wirklich wichtig ist.
Deshalb fügt sich dieser Gastbeitrag nahtlos in die Botschaft der gesamten Ausgabe ein.
Wertschätzung ist oft näher als wir denken
Viele suchen Wertschätzung im Außen.
Beim Chef, dem Partner, den Kindern, bei Freunden oder den Kollegen.
Und natürlich tut Anerkennung gut.
Doch die vielleicht wichtigste Erkenntnis dieser Ausgabe lautet:
Wertschätzung beginnt viel früher.
Sie startet bei der Art, wie wir mit uns selbst umgehen.
Bei den Grenzen, die wir setzen.
Bei der Zeit, die wir uns erlauben.
Bei dem Respekt, den wir den eigenen Bedürfnissen auch entgegenbringen.
Denn wer sich selbst nur ständig übersieht, wird sich auch durch das größte Lob von außen selten wirklich gesehen fühlen.
Fazit
Die Silent Passion Ausgabe zeigt, dass Wertschätzung weit mehr ist als ein nettes Wort oder ein schnelles Dankeschön.
Sie zieht sich durch alle Lebensbereiche: durch unseren Beruf, unsere Beziehungen, unsere Entscheidungen und den Umgang mit uns selbst.
Mit einer Mischung aus persönlichen Geschichten, alltagsnahen Impulsen und den beiden Gastbeiträgen von Anja Kruse und Katharina Eckl, die dem Thema zusätzliche Perspektiven schenken, ist eine wunderbare Ausgabe zum Schwerpunkt Wertschätzung entstanden.
Und am Ende bleibt eine Frage, die du dir selbst beantworten darfst:
Wann hast du dich selbst zuletzt so behandelt, wie du einen Menschen behandelst, den du wirklich wertschätzt?
Wenn dieses Thema etwas in dir bewegt hat, dann wird dich die aktuelle Ausgabe von Silent Passion begleiten, inspirieren und vielleicht auch an die eine oder andere wichtige Erkenntnis erinnern.
Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.
FAQ: Wertschätzung im Alltag, Beruf und für dich selbst
Was bedeutet Wertschätzung eigentlich?
Wertschätzung bedeutet, einen Menschen als Person zu respektieren und anzuerkennen. Sie bezieht sich nicht nur auf die Leistungen, sondern auch auf Eigenschaften, Verhalten und den Menschen selbst.
Was ist der Unterschied zwischen Wertschätzung und Dankbarkeit?
Dankbarkeit richtet sich meist auf eine konkrete Handlung oder Unterstützung. Wertschätzung geht tiefer und zeigt, dass der Mensch hinter der Leistung gesehen und anerkannt wird.
Warum fehlt vielen Menschen das Gefühl von Wertschätzung?
Viele Menschen warten auf Anerkennung von außen, übersehen dabei jedoch ihre eigenen Bedürfnisse und Leistungen. Wer sich selbst ständig hintenanstellt, fühlt sich oft auch dann nicht wirklich gesehen, wenn Lob oder Dank ausgesprochen werden.
Wie zeigt sich fehlende Wertschätzung im Beruf?
Fehlende Wertschätzung im Beruf zeigt sich häufig durch Frust, sinkende Motivation, Erschöpfung und das Gefühl, nur für die eigene Leistung wahrgenommen zu werden. Viele Frauen haben den Eindruck, austauschbar zu sein oder ständig mehr leisten zu müssen.
Wie kann ich mehr Wertschätzung für mich selbst entwickeln?
Selbstwertschätzung beginnt mit kleinen Schritten. Eigene Bedürfnisse ernst nehmen, Grenzen setzen, Erfolge bewusst wahrnehmen und sich selbst mit derselben Freundlichkeit begegnen, wie anderen Menschen, sind gute erste Schritte.
Kann ein Jobwechsel fehlende Wertschätzung lösen?
Manchmal ja, aber nicht immer. Wer nur den Arbeitgeber wechselt, nimmt oft eigene Muster und Gewohnheiten mit. Deshalb lohnt es sich, vor einer beruflichen Veränderung genau hinzuschauen, was wirklich fehlt und gebraucht wird.
Warum ist Wertschätzung für Beziehungen so wichtig?
Wertschätzung stärkt Vertrauen, Verbundenheit und gegenseitigen Respekt. Menschen fühlen sich gesehen, ernst genommen und angenommen. Das schafft Nähe und verbessert die Qualität von Beziehungen nachhaltig.
Wo beginnt echte Wertschätzung?
Echte Wertschätzung beginnt häufig bei dir selbst. Wer die eigenen Bedürfnisse, Grenzen und Wünsche respektiert, schafft die Grundlage dafür, auch von anderen respektvoll behandelt zu werden.
Mir gefällt das Format sehr, deshalb bin ich immer wieder gerne dabei.
Der Kalender zeigt zwar Juni, aber von Wärme sind wir heute meilenweit entfernt in der Rhön. 10 Grad morgens um 6 Uhr… brrrrr…
Heute bin ich im Homeoffice, da kann ich gut in Ruhe arbeiten, ohne dass ständig jemand zur Türe reinkommt.
Mein Mann bringt mir Kaffee.
Wenn ich zum Fenster rausschaue, zum Nachbarn, dann sieht das echt trostlos aus. Es regnet ohne Unterbrechung weiter
Mein Mann „kocht“ heute das Mittagessen. Vergiss es. Er holt die halben Döner aus dem Kühlschrank, die gestern abend übrig geblieben sind. Hatte nur fast vergessen ein Bild zu machen.
Und dann macht der Postbote plötzlich so einen Krach am Briefkasten, dass ich gleich mal schauen muss, was da los ist und bin überrascht.
Da bin ich tatsächlich schon wieder 10 Jahre im Prüfungsausschuss tätig.
Verrückt wie die Zeit verrennt.
Kurz vor 15 Uhr – Feierabend, was meinen Hauptjob als Personalerin angeht. Jetzt geht es mit meinem eigenen Business weiter – nach einer kurzen Kaffeepause und einem Stück Kuchen.
Fertig ist es soweit, ich will nur noch die Unterlagen für meine Gastbeiträge zusammenstellen und den Newsletter für die Veröffentlichung.
Dann geht’s noch an einige Posts, die ich einplanen darf, denn das Magazin will ja schließlich Leserinnen.
Und danach spiele ich noch etwas mit der KI, da mir mal wieder ein Logo im Kopf herumspukt
Ganz ehrlich, da reißt mich nix vom Hocker.
Grafiker kann die KI noch lange nicht ersetzen, finde ich.
Mal schauen, was wir heute Abend noch machen, denn zu einem Spaziergang im Regen habe ich echt keine Lust – es regnet ununterbrochen weiter.
Das waren meine 12 von 12 im Juni 2026.
Wie war dein Tag heute? Auch so verregnet, oder war es bei dir schöner?
Über die Autorin
Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.
Du funktionierst jeden Tag, aber irgendwas fühlt sich nicht mehr richtig an? Persönlichkeitsentwicklung Coaching hilft dir, Gedanken zu sortieren, Entscheidungen zu treffen und wieder näher an das zu kommen, was wirklich zu dir passt.
Persönlichkeitsentwicklung Coaching
Warum du feststeckst, obwohl eigentlich alles okay aussieht
Es gibt Frauen, die sitzen mir im Online-Coaching gegenüber und sagen schon nach den ersten Minuten einen Satz, den ich oft höre.
„Eigentlich geht es mir doch gut.“
Und genau darin liegt oft diese innere Zerrissenheit, denn wenn von außen betrachtet ist alles in Ordnung und es fällt dir schwer zu erklären, warum sich innen trotzdem etwas nicht richtig anfühlt.
Da gab keinen Zusammenbruch oder eine dramatische Krise, also kein Ereignis, das plötzlich alles verändert hat.
Stattdessen ist da dieses leise Gefühl, das sich immer häufiger meldet. Während der Autofahrt, am Sonntagabend, wenn das Wochenende zu Ende geht. Oder nachts, wenn endlich Ruhe einkehrt und niemand mehr etwas von einem möchte.
Dann tauchen Fragen auf, die sich nicht mehr so leicht wegschieben lassen.
War das wirklich der (berufliche) Weg, den ich gehen wollte?
Warum fühle ich mich trotz allem so müde und erschöpft?
Und wann habe ich eigentlich aufgehört, auf mich selbst zu hören?
Genau an diesem Punkt landen viele Frauen bei mir im Coaching. Viele Frauen glauben dann, dass mit ihnen etwas nicht stimmt.
Dabei ist oft genau das Gegenteil der Fall. Vielleicht ist dieses Gefühl kein Problem, das beseitigt werden muss, sondern einfach nur ein innerer Hinweis darauf, dass etwas in deinem Leben mehr Aufmerksamkeit braucht.
Warum so viele Frauen sich selbst irgendwann aus den Augen verlieren
Wenn wir jung sind, haben wir meistens eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie unser Leben aussehen soll.
Wir möchten einen Beruf finden, der zu uns passt. Eine Partnerschaft aufbauen und vielleicht eine Familie gründen. Ein Zuhause schaffen und Sicherheit erleben.
Und dann verbringen wir viele Jahre damit, genau das aufzubauen.
Wir übernehmen Verantwortung, kümmern uns um andere Menschen und lernen, zuverlässig zu funktionieren.
Was wir dabei oft nicht lernen, ist regelmäßig zu überprüfen, ob wir selbst auf diesem Weg noch mitkommen.
Irgendwann merken viele Frauen, dass sie für alles und jeden Zeit gefunden haben, nur nicht für sich.
Sie wissen genau, was ihre Kinder brauchen. Sie kennen die Erwartungen ihr Arbeitgeber und kümmern sich um Familie, Partner und Freunde.
Doch wenn sie sich selbst fragen, was sie gerade brauchen, wird es plötzlich ganz still.
Weil sie schon lange nicht mehr danach gefragt haben.
Persönlichkeitsentwicklung hat wenig mit Selbstoptimierung zu tun
Wenn Menschen den Begriff Persönlichkeitsentwicklung hören, denken viele zuerst an eigene Ziele, einen Erfolg oder daran, die beste Version von sich selbst werden zu müssen.
Ganz ehrlich, mit so einer Vorstellung kann ich wenig anfangen.
Die meisten Frauen, die zu mir kommen, möchten nicht noch mehr leisten. Sie möchten nicht noch effizienter funktionieren.
Sie wünschen sich etwas ganz anderes.
Sie möchten wieder spüren, was ihnen wichtig ist. Entscheidungen treffen, hinter denen sie wirklich stehen können. Sie möchten aufhören, sich ständig zu hinterfragen.
Und sie möchten morgens wieder aufstehen, ohne schon vor dem ersten Kaffee das Gefühl zu haben, dass der Tag und die Aufgaben sie erschlagen.
Für mich bedeutet Persönlichkeitsentwicklung deshalb nicht, jemand besseres zu werden, sondern sich selbst besser kennenzulernen und sich wieder näherzukommen.
Wenn das Leben nach außen gut aussieht und sich innen trotzdem schwer anfühlt
Vor einiger Zeit habe ich Silvia, 34 begleitet.
Sie hatte vieles erreicht, wovon andere träumen.
Einen guten Job, ein sicheres Einkommen und die Anerkennung, für die sie lange schon gearbeitet hatte.
Als sie zu mir kam, war sie überzeugt, dass sie nur herausfinden muss, welcher Karriereschritt als Nächstes ansteht.
Im Laufe unserer Gespräche wurde etwas anderes sichtbar.
Sie war nicht auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, sie war auf der Suche nach sich selbst.
Klingt vielleicht seltsam, aber über viele Jahre hatte sie Entscheidungen getroffen, die vernünftig waren.
Sie hatte Chancen genutzt, Erwartungen erfüllt und Verantwortung übernommen.
Dabei hatte sie Irgendwann den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen verloren. Sie hat kaum noch wahrgenommen, was sie selbst wollte.
Sie konnte sagen, was andere brauchen, aber nicht mehr, was sie selbst wollte.
Das passiert häufiger, also viele glauben und es hat nichts mit einer vermeintlichen Schwäche zu tun.
Oft passiert es gerade den Menschen, die besonders zuverlässig sind, Verantwortung übernehmen und für andere da sein möchten.
Genau diese Menschen verlieren sich oft zuerst.
Je länger sie grübelte, desto mehr drehte sich alles im Kreis.
Vielleicht hast du das auch schon erlebt.
Du denkst drei Stunden über eine Entscheidung nach und bist danach genauso schlau wie vorher.
Persönlichkeitsentwicklung bedeutet oft zuerst, diesen Gedankenknoten langsam zu lösen, Schritt für Schritt.
Warum Grübeln selten das eigentliche Problem ist
Viele Frauen kommen mit dem Wunsch ins Coaching, weniger nachdenken zu wollen.
Sie möchten aufhören, alles zu analysieren. Sie lesen Nachrichten mehrfach, bevor sie sie abschicken. Sie gehen Gespräche im Kopf immer wieder durch und überlegen, ob sie etwas falsch gemacht haben.
Doch hinter dem Dauergrübeln steckt meistens etwas anderes.
Oft ist es die Angst, einen Fehler zu machen oder andere zu enttäuschen.
Oder auch die Sorge, eine Entscheidung zu treffen, die später bereut werden könnte.
Solange diese Angst nicht angeschaut wird, dreht sich das Gedankenkarussell weiter.
Dann werden Listen geschrieben und Vor- und Nachteile gesammelt. Freunde gefragt, ein Podcast gehört oder noch ein Buch gelesen.
Und trotzdem fühlt sich die Entscheidung keinen Schritt leichter an, weil das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung verloren gegangen ist.
Was sich verändert, wenn Frauen wieder anfangen, auf sich zu hören
Die Veränderungen im Coaching sehen oft anders aus, als viele erwarten.
Es gibt selten diesen einen magischen Moment, in dem plötzlich alles anders wird.
Meistens beginnt Veränderung viel leiser.
Eine Frau sagt zum ersten Mal Nein, obwohl sie sich früher verpflichtet gefühlt hätte Ja zu sagen.
Eine andere spricht ein Thema an, das sie seit Monaten mit sich herumträgt.
Eine Kundin bewirbt sich auf eine Stelle, die sie sich ein Jahr zuvor niemals zugetraut hätte.
Von außen sehen solche Schritte manchmal klein aus, für die Frauen selbst sind sie oft riesengroß, denn hinter jeder dieser Entscheidungen steckt die Erfahrung, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
Und genau dort beginnt häufig die eigentliche Veränderung.
Was ist Persönlichkeitsentwicklung Coaching überhaupt?
Viele stellen sich unter Coaching jemanden vor, der motivierende Sprüche verteilt und sagt: „Du schaffst alles, wenn du nur fest genug daran glaubst.“
Das wäre mir persönlich wirklich zu wenig.
Ein Persönlichkeitsentwicklung Coaching ist für mich ein geschützter Raum, in dem du deine Gedanken sortieren kannst. Gemeinsam schauen wir auf die Themen, die dich gerade beschäftigen. Das können berufliche Fragen sein, Selbstzweifel, Überforderung, Beziehungsthemen oder das Gefühl, nicht mehr zu wissen, was du eigentlich möchtest.
Ein guter Coach hilft dir dabei, den Lärm im Kopf etwas leiser werden zu lassen, damit du die Antworten wieder hören kannst, die längst in dir da sind.
Manchmal braucht es dafür nur wenige Gespräche, manchmal auch einen längeren Weg und beides ist in Ordnung, denn Menschen entwickeln sich nicht nach Zeitplan.
Ich gebe dir keine fertigen Antworten.
Meine Aufgabe ist es, dir die richtigen Fragen zu stellen, damit du deine eigenen Antworten wieder hören kannst.
Wann ein Persönlichkeitsentwicklung Coaching sinnvoll sein kann
Viele Frauen suchen Unterstützung, wenn sie spüren, dass der bisherige Weg nicht mehr richtig passt.
Manche stehen vor einer beruflichen Veränderung und wissen nicht, in welche Richtung sie gehen möchten, andere zweifeln ständig an ihren Entscheidungen oder stellen die Bedürfnisse aller anderen über ihre eigenen.
Wieder andere wissen eigentlich sehr genau, was sie wollen, trauen sich aber nicht, den ersten Schritt zu gehen.
Ganz gleich, mit welchem Thema jemand kommt, am Anfang steht oft dasselbe Gefühl.
So wie bisher soll es nicht weitergehen.
Wie läuft ein Coaching ab?
Die meisten Coachings beginnen mit einem unverbindlichen Kennenlerngespräch.
Wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst, was dich belastet und welche Veränderung du dir wünschst.
Daraus entsteht ein individueller Prozess, denn kein Mensch ist wie der andere und deshalb sollte auch kein persönliches Coaching gleich aussehen und nach einem festen Schema ablaufen.
Praxisbeispiel 1
Eine Kundin kam mit dem Wunsch zu mir: „Ich brauche einen neuen Job.“
Nach den ersten Gesprächen stellte sich raus, der Job war gar nicht ihr Hauptproblem.
Sie hatte seit Jahren keine Grenzen gesetzt.
Egal welcher Arbeitgeber gekommen wäre, die Probleme hätte sie mitgenommen.
Praxisbeispiel 2
Eine andere Kundin wollte endlich weniger grübeln.
Im Coaching wurde sichtbar, dass sie Angst hatte vor Fehlern.
Nicht ihr grüblerisches Denken war das Problem, sondern die Angst dahinter war es.
Praxisbeispiel 3
Eine Kundin, Mitte 30 fühlte sich komplett orientierungslos.
Nach einigen Wochen wurde deutlich, dass sie jahrelang Ziele verfolgt hatte, die eigentlich von ihrem Umfeld kamen.
Zum ersten Mal fragte sie sich:
„Was will ich eigentlich?“
Und genau dann tat sich etwas und ihre Veränderung konnte starten.
Woran erkennst du einen guten Coach?
Der Coaching-Markt wird immer größer und damit auch unübersichtlicher.
Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Ein guter Coach verkauft keine Wunder und keine schnellen Lösungen. Du fühlst dich verstanden, ohne bewertet zu werden. Nach den Gesprächen gehst du gestärkt nach Hause und nicht mit dem Gefühl, abhängig von jemandem zu sein.
Wenn jemand verspricht, dein Leben in zwei oder vier Wochen komplett zu verändern, wäre ich sehr vorsichtig.
Veränderung braucht Zeit und Vertrauen.
Und Vertrauen entsteht nicht durch große Versprechen.
Vertrauen entsteht durch echte Begegnung, Erfahrung und ehrliche Arbeit.
Manchmal reicht schon ein offenes Gespräch, um Gedanken zu sortieren und die ersten Zusammenhänge zu erkennen.
Wenn du neugierig geworden bist und herausfinden möchtest, was hinter deinem Gefühl von Stillstand steckt, dann lass uns gerne in einem unverbindlichen und kostenfreien Kennenlerngespräch miteinander sprechen. Danach weißt du deutlich besser, ob Coaching für dich gerade der richtige Schritt ist.
Welche Ergebnisse sind realistisch?
Viele Frauen wünschen sich nach dem Coaching mehr Sicherheit in ihren Entscheidungen, weniger Grübeln, mehr Selbstvertrauen oder eine neue berufliche Orientierung.
Genau das sagen viele meiner Klientinnen.
Die Veränderung sieht allerdings selten so aus, dass am Montag das Coaching beginnt und am Donnerstag ein komplett neues Leben da ist.
Viel häufiger bemerkst du plötzlich früher, wenn dir etwas nicht guttut.
Du sprichst Dinge aus, die du vorher heruntergeschluckt hast.
Du setzt Grenzen und triffst Entscheidungen schneller.
Und irgendwann schaust du zurück und stellst fest, dass du heute Dinge tust, die du dir vor einem Jahr noch nicht zugetraut hättest.
Gefühle wollen gehört werden
Falls du in den letzten Monaten häufiger gedacht hast, dass irgendetwas nicht mehr passt, obwohl du es nicht genau benennen kannst, dann nimm dieses Gefühl ernst.
Nicht aus Angst, was da kommt, sondern aus Interesse an dir selbst.
Persönliche Entwicklung beginnt selten mit einer großen Krise, sondern eher mit einem leisen Unbehagen, mit Fragen, die immer wieder auftauchen, und mit dem Wunsch, das eigene Leben nicht nur zu bewältigen, sondern sich darin auch wiederzufinden.
Wieder näher an die Person heranzurücken, die unter all dem Stress, Grübeln und Anpassen vielleicht schon viel zu lange vergraben war.
Und manchmal reicht dafür tatsächlich ein erster Schritt.
Wenn du gerade irgendwie im Job feststeckst und merkst: So wie bisher will ich nicht weitermachen, aber ich weiß nicht, wie, dann lass uns sprechen.
In einem ersten kostenfreien Gespräch schauen wir gemeinsam, was dich blockiert, wo du dich selbst ausbremst und was dein nächster, machbarer Schritt ist.
Ohne „Du musst nur…“, sondern mit einem klaren Blick nach vorne, der dich wieder in Bewegung bringt.
Ich freue mich auf dich.
Über die Autorin
Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.
Häufige Fragen zum Persönlichkeitsentwicklung Coaching
Was ist Persönlichkeitsentwicklung Coaching?
Persönlichkeitsentwicklung Coaching unterstützt dich dabei, eigene Gedanken, Verhaltensmuster und Entscheidungen besser zu verstehen. Ziel ist nicht, jemand anderes zu werden, sondern wieder mehr nach den eigenen Werten und Bedürfnissen zu leben.
Für wen ist Persönlichkeitsentwicklung Coaching geeignet?
Persönlichkeitsentwicklung Coaching eignet sich besonders für Frauen, die sich festgefahren fühlen, viel grübeln, vor wichtigen Entscheidungen stehen oder das Gefühl haben, sich selbst im Alltag verloren zu haben.
Was bringt Persönlichkeitsentwicklung Coaching?
Viele Frauen gewinnen mehr Vertrauen in ihre Entscheidungen, setzen leichter Grenzen und erkennen klarer, was ihnen wirklich wichtig ist. Dadurch fühlen sie sich häufig wieder selbstbestimmter und zufriedener.
Wie läuft ein Persönlichkeitsentwicklung Coaching ab?
Zu Beginn steht ein Kennenlernen. Gemeinsam wird geschaut, wo du aktuell stehst, was dich belastet und welche Veränderung du dir wünschst. Daraus entsteht ein individueller Coaching-Prozess.
Kann Coaching bei Selbstzweifeln helfen?
Ja. Selbstzweifel gehören zu den häufigsten Themen im Coaching. Oft geht es dabei nicht nur um mangelndes Selbstvertrauen, sondern um innere Überzeugungen und Ängste, die schon lange wirken.
Wie lange dauert ein Persönlichkeitsentwicklung Coaching?
Das ist sehr unterschiedlich. Manche Frauen erreichen ihr Ziel nach wenigen Gesprächen, andere wünschen sich eine längere Begleitung über mehrere Monate.
Was kostet Persönlichkeitsentwicklung Coaching?
Die Kosten hängen vom Coach, dem Umfang und der Dauer der Begleitung ab. Einzelstunden liegen häufig zwischen 100 € und 250 €, längere Coaching-Pakete entsprechend darüber.
Woran erkenne ich einen guten Coach?
Ein guter Coach hört zu, bewertet nicht und gibt keine fertigen Lösungen vor. Du fühlst dich verstanden, ernst genommen und nach den Gesprächen eher gestärkt als abhängig.
Leise Frauen werden im Job oft unterschätzt. Dabei bringen sie genau die Stärken mit, die Teams dringend brauchen. So machst du deine Kompetenz sichtbar, ohne dich zu verbiegen.
Leise Frauen im Job werden oft übersehen, obwohl sie so viel leisten
Du sitzt in der Besprechung und hast eine richtig gute Idee zum aktuellen Thema.
Während du noch überlegst, wie du es am besten formulierst, spricht jemand anderes genau das aus. Laut und selbstbewusst.
Dann kommt direkt ein Nicken aus der Runde.
Und du sitzt da und denkst nur: „Ähm… genau das wollte ich eigentlich auch sagen.“
Solche Situationen machen was mit dir.
Nicht nur einmal, sondern immer wieder.
Irgendwann fängst du an, dich selbst kleiner zu machen.
Obwohl du noch gründlicher arbeitest, noch zuverlässiger.
Du hoffst, dass gute Arbeit irgendwann von allein gesehen wird.
In über 25 Jahren HR-Arbeit habe ich viele leise Frauen erlebt. Frauen, die erst zuhören und präzise analysieren, bevor sie anfangen zu sprechen. Die Konflikte entschärfen, bevor sie eskalieren. Die Zusammenhänge sehen, an die andere noch nicht mal im Traum denken oder total übersehen. Frauen, die intern als „zurückhaltend“ gelten und trotzdem (oder gerade deshalb) echte tragenden Säulen ihrer Teams sind.
Und trotzdem gelten sie oft nur als „zurückhaltend“.
Das Problem dabei ist, der Arbeitsalltag belohnt häufig Menschen, die sichtbar nach vorne gehen und nicht automatisch die, die still und ruhig richtig gute Arbeit leisten.
Aber keine Sorge, du musst jetzt nicht zur Rampensau mutieren.
Es geht auch anders.
KI-generiert
Warum leise Frauen im Job oft unsichtbar bleiben
Viele Frauen wurden früh darauf trainiert, angenehm zu sein, ja nicht anzuecken und auch nicht zu viel Raum einzunehmen.
Erst reden, wenn’s wirklich wichtig ist.
Und genau das wird im Beruf auf einmal zum Problem.
Du denkst gründlich nach, bevor du etwas sagst. Währenddessen reden andere einfach drauflos.
Dabei willst du nur sicher sein, dass dein Beitrag auch Hand und Fuß hat.
Anderen gibst du oft den Raum, den du dir selbst nicht nimmst.
Und über deine eigenen Leistungen zu sprechen, fühlt sich für dich schnell wie Prahlerei an.
Leise Frauen denken oft:
„Wenn ich gute Arbeit mache, wird das schon jemand merken.“
Spoiler: Passiert eher selten. Ich hab’s selbst viel zu lange gedacht.
Und das nicht etwa, weil deine Arbeit nicht gut genug ist, sondern weil Sichtbarkeit heute ein Teil vom Beruf geworden ist.
Und genau hier beginnt oft der innere Druck gegen sich selbst:
„Warum krieg ich den Mund nicht auf?“
„Andere sind viel sicherer.“
„Vielleicht bin ich einfach nicht gemacht für eine Führungsaufgabe.“
Dabei bringen ruhige Frauen oft genau die Fähigkeiten mit, die Teams so dringend im Arbeitskontext brauchen.
Was Sichtbarkeit für leise Frauen wirklich bedeutet
Vergiss die Vorstellung, du müsstest plötzlich die Lauteste im Raum werden.
Darum geht’s überhaupt nicht.
Sichtbarkeit heißt einfach:
Andere verstehen, was du kannst, wie du arbeitest und warum man sich auf dich verlassen kann.
Das geht auf vielen Wegen, und die meisten davon passen zu dir, so wie du bist.
Es gibt drei Bereiche, in denen Sichtbarkeit entsteht
1. Deine Arbeit
Gute Arbeit allein reicht leider oft nicht aus, Menschen müssen auch mitbekommen, was du beiträgst.
Das klingt erstmal banal, wird aber von vielen leisen Frauen komplett unterschätzt.
2. Deine Stimme
Nicht wie laut du sprichst entscheidet, sondern ob du dich überhaupt einbringst.
Ein ruhiger Satz zur richtigen Zeit wirkt oft stärker als zehn laute Beiträge ohne Inhalt. Qualität schlägt Quantität, wenn du weißt, wie.
3. Deine Beziehungen
Wer kennt dich wirklich im Unternehmen?
Wer weiß, was du draufhast und wie du arbeitest?
Netzwerke entstehen nicht durch Smalltalk, sondern durch echte Verbindungen im Unternehmen und das liegt dir.
Die unterschätzten Stärken leiser Frauen
Ruhige Menschen hören genauer hin.
Sie beobachten, denken voraus und erkennen Spannungen schon sehr früh. Außerdem treffen sie genau überlegte Entscheidungen.
Das wirkt im ersten Moment in einem Team natürlich weniger eindrucksvoll wie ein lautes Auftreten. Langfristig macht es Teams aber stabiler.
Leise Frauen sind oft:
stark im Zuhören
verlässlich
empathisch
strategisch
reflektiert
konzentriert
gut darin, Konflikte zu lösen
feinfühlig im Umgang mit Menschen
Das Problem dabei ist, niemand sieht automatisch, was in dir steckt.
Der stille Preis von Unsichtbarkeit im Job
Wenn du dich ständig zurücknimmst, passiert meistens Folgendes:
Andere bekommen spannendere Projekte.
Andere werden nach ihrer Meinung gefragt.
Andere bekommen interne Stellen angeboten, die dich auch interessiert hätten und steigen auf.
Und du?
Du sitzt abends auf dem Sofa und denkst:
„Ich arbeite doch genauso viel.“
Manchmal sogar mehr.
Das zieht dir deine Energie raus und irgendwann zweifelst du an dir selbst.
Eine Kundin von mir, nennen wir sie Anna, war genau an dem Punkt.
Sie arbeitete seit sechs Jahren im gleichen Unternehmen. Fachlich richtig gut, Kolleg:innen kamen ständig zu ihr, wenn sie Hilfe brauchten.
Doch bei Beförderungen wurde sie immer wieder übergangen.
Warum?
Weil ihre Chefin kaum mitbekam, was Anna alles draufhat.
Anna sprach selten über ihre Erfolge, weil sie „nicht angeben“ wollte.
Erst als sie begann, ihre Arbeit sichtbarer zu machen, änderte sich etwas.
Erst als sie damit anfing, ihre Arbeit sichtbarer zu machen, änderte sich etwas.
Ein halbes Jahr später leitete sie ihr eigenes kleines Projektteam.
Das einzige was sich verändert hatte, war ihre Sichtbarkeit.
7 konkrete Wege, wie du sichtbarer wirst, ohne dich zu verbiegen
1. Hör auf, deine Erfolge kleinzureden
„War doch nix Großes.“
„Das Team hat geholfen.“
„Ich hatte einfach Glück.“
Kennst du solche Sätze?
Viele Frauen machen ihre Leistung sofort kleiner, schon fast automatisch.
Doch damit passiert dann was Blödes: Andere übernehmen genau dein Bild von dir.
Wenn du deine Arbeit klein redest, tun andere das meistens auch.
Denk mal kurz darüber nach, wann du das zuletzt gemacht hast.
Besser wird es so
„Das Projekt lief gut, weil ich die Abläufe früh sortiert hab.“
„Ich hab das Gespräch vorbereitet und moderiert.“
„Die Idee kam von mir nach dem Kundenfeedback.“
Das ist dann sachlich, ohne sich aufzublasen und trotzdem sichtbar.
2. Rede früher im Meeting
Viele leise Frauen warten viel zu lange, sie denken erst nach.
Wollen was Schlaues beitragen und formulieren innerlich perfekte Sätze.
Bis dahin reden schon drei andere.
Mach’s dir einfacher, nimm dir zu Beginn einer Besprechung vor, früh etwas zu sagen.
Eine Frage reicht schon.
Zum Beispiel:
„Mir ist dazu grad ein Punkt wichtig.“
„Ich seh da noch ein Risiko.“
„Ich hab dazu eine Idee.“
Damit bist du mitten im Gespräch und danach fällt dir Reden leichter.
Eine Teilnehmerin aus einem Workshop nutzte genau diesen Trick. Vorher sagte sie in Meetings oft gar nicht’s. Drei Wochen später meldete sie sich in fast jedem Termin mindestens einmal. Sie war nicht immer zufrieden, aber sichtbar.
3. Schreib deine Leistungen sichtbar auf
Viele denken: „Meine Führungskraft weiß doch, was ich mache.“
NEIN, oft nicht, die hat ganz andere Probleme.
Gerade in stressigen Teams geht vieles unter.
Darum ist es wichtig, dass du deine Arbeit sichtbar dokumentierst.
Zum Beispiel durch:
kurze Status-Mails
Projekt-Updates
Zusammenfassungen nach Meetings
Ergebnisse im Teamchat
Wochenrückblicke
Und keine Angst, das ist keine Selbstdarstellung, sondern sorgt dafür, dass deine Leistung nicht untergeht.
4. Nutze schriftliche Kommunikation bewusst
Nicht jede Stärke zeigt sich spontan im Gespräch.
Viele ruhige Frauen formulieren schriftlich deutlich klarer, nutze das.
Eine gute Mail, eine strukturierte Zusammenfassung und Dokumentation.
Formuliere deine Ideen schriftlich aus. Viele Führungskräfte schätzen das mehr als spontane Wortmeldungen, weil es so auch Qualität zeigt.
5. Nutze deine ruhige Art bewusst
Leise Frauen versuchen oft, extrovertierte Menschen zu kopieren.
Das kommt dann meistens angestrengt rüber und wirkt oft unnatürlich.
Du musst nicht lauter werden, aber du darfst deine eigene Wirkung nutzen.
Ruhige Menschen wirken oft:
souverän
bedacht
vertrauenswürdig
konzentriert
klar.
Menschen hören oft genauer zu, wenn jemand ruhig spricht, statt hektisch oder protzing etwas zu pushen.
6. Sprich gezielt mit deiner Führungskraft
Nicht in der großen Runde, sondern im Einzelgespräch. Genau dort sind viele leise Frauen stark.
Zeig, woran du arbeitest, frag nach Perspektiven, sprich über deine Ziele.
Viele Führungskräfte fördern erst die, die sie wirklich kennen. Sorge also dafür, dass du dazugehörst.
7. Setz klare berufliche Grenzen
Eines der größten Themen bei vielen stillen Frauen: Sie sagen zu oft Ja.
Noch eine Aufgabe oder noch schnell ein Extra-Termin, kurz vor Feierabend.
Immer wieder, nur mal kurz helfen.
Weil sie unterstützen wollen, sagen sie ja.
Doch irgendwann bist du die Person, die alles macht und trotzdem übersehen wird.
Grenzen machen sichtbar.
Zum Beispiel:
„Dafür fehlt mir diese Woche die Zeit.“
„Ich kann Aufgabe A oder B übernehmen, was ist wichtiger?“
„Ich brauche dafür Unterstützung.“
Das fühlt sich am Anfang komisch an, obwohl es völlig normal ist.
Probier es diese Woche gleich mal bei einem Thema aus. Und bleib konsequent!
Deine Stille ist keine Schwäche, sondern dein Stil
Leise zu sein heißt nicht, nichts zu sagen zu haben. Es heißt oft das Gegenteil: du hast viel zu sagen, du wählst nur sorgfältig aus, wann und wie du dich einbringst.
Dieser Stil hat echte Vorteile im Berufsalltag.
Leise Frauen hören wirklich zu und das ist selten in dieser Arbeitswelt.
Sie denken vor dem Sprechen, was wertvoll ist.
Sie lösen Konflikte, ohne großes Drama und entlasten dadurch ganze Teams.
Sie analysieren genauer, bevor sie handeln und das schützt vor teuren Fehlern.
Das eigentliche Problem ist meistens nicht deine Persönlichkeit, sondern der Gedanke, du müsstest jemand anderes werden, um erfolgreich zu sein.
Musst du aber gar nicht. Du musst lediglich verstehen lernen, wie du deinen Stil so einsetzen kannst, dass andere ihn erkennen und auch schätzen.
„Wer sich anpasst, verliert sich. Wer sich zeigt, gewinnt Raum.“
Ein kurzer Selbsttest: Wo stehst du gerade?
Bevor du irgendetwas veränderst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf deine Ausgangslage.
5 Fragen als Selbstreflektion
Frag dich mal ehrlich:
Weiß meine Führungskraft, was ich im letzten Quartal konkret geleistet habe?
Kann ich drei eigene Stärken benennen, ohne lange zu überlegen?
Gibt es Kolleginnen und Kollegen, die mich wirklich kennen, beruflich und fachlich?
Wann habe ich zuletzt aktiv etwas von mir eingebracht?
Fühle ich mich gesehen oder funktioniere ich hauptsächlich?
Wenn du mehrfach mit „eher nicht“ antwortest, dann ist das jetzt dein Startpunkt, mit dem du loslegen kannst.
Was passiert, wenn du anfängst, sichtbarer zu werden
Viele Frauen, die ich begleite, haben Angst, dass Sichtbarkeit bedeutet, sich aufzudrängen. Oder womöglich zu riskieren, kritisiert zu werden, was ich gut verstehen kann.
Das ging mir früher ähnlich.
Was ich aber in meiner Arbeit immer wieder erlebe:
Schon kleine Schritte verändern unglaublich viel.
Eine Idee schriftlich teilen, einmal aktiv im Gespräch um Feedback bitten, die eigene Leistung in Worte fassen, das verändert etwas.
Und plötzlich kommt positives Echo, weil die Qualität schon längst da war. Sie war nur bisher unsichtbar.
Viele versuchen jahrelang, jemand anderes zu werden.
Mehr Selbstbewusstsein.
Mehr Lautstärke.
Mehr Durchsetzung.
Doch echte Stärke entsteht oft erst dann, wenn du verstehst, wie du wirklich tickst.
Der Profiler zeigt dir:
wie du kommunizierst
was dich stresst
wie du Entscheidungen triffst
welche Stärken andere bei dir wahrnehmen
wie du natürlicher sichtbar wirst
Das Spannende daran ist, viele ruhige Frauen merken dort zum ersten Mal, dass ihre Art eine Stärke ist.
Eine Kundin sagte nach ihrem Profiling:
„Ich dachte immer, ich bin zu zurückhaltend. Jetzt versteh ich endlich, warum Menschen mir vertrauen.“
Und sowas verändert meistens den ganzen Auftritt im Job.
Im Rahmen eines Coachings ist der LINC Personality Profiler im Coaching-Paket enthalten.
Drei konkrete Alltagssituationen und wie du anders reagieren kannst
Situation 1: Deine Idee wird übergangen
Früher: Du schweigst und ärgerst dich innerlich.
Heute: „Den Punkt hatte ich vorhin schon angesprochen. Ich erklär gern nochmal kurz, wie ich das meine.“
Ruhig, freundlich und klar rübergebracht.
Situation 2: Du wirst ständig für Extra-Aufgaben gefragt
Früher: „Ja, kann ich machen.“
Heute: „Ich hab grad schon zwei Prioritäten offen. Was davon soll erstmal warten?“
Das zeigt deine Professionalität und ist kein Egoismus.
Situation 3: Du willst im Meeting sichtbarer werden
Früher: Du wartest auf den perfekten Moment.
Heute: Du bereitest vorher einen Satz vor, den du sicher sagen willst.
Das nimmt bei dir den Druck raus.
Sichtbarkeit beginnt oft mit kleinen Schritten
Du brauchst keine große Bühne, sondern fängst mit einem Satz im Meeting an.
Mit einer klaren Grenze.
Mit einer sichtbaren Mail.
Mit einer Meinung, die du aussprichst, obwohl dein Herz dabei laut klopft.
Genau dort verändert sich langsam dein Berufsalltag.
Menschen nehmen dich anders wahr.
Sie fragen nach deiner Meinung.
Sie verbinden deinen Namen mit Kompetenz.
Und das fühlt sich verdammt gut an, auch wenn du leise bist.
Wenn du gerade irgendwie im Job feststeckst und merkst: So wie bisher will ich nicht weitermachen, aber ich weiß nicht, wie, dann lass uns sprechen.
In einem ersten kostenfreien Gespräch schauen wir gemeinsam, was dich blockiert, wo du dich selbst ausbremst und was dein nächster, machbarer Schritt ist.
Ohne „Du musst nur…“, sondern mit einem klaren Blick nach vorne, der dich wieder in Bewegung bringt.
Ich freue mich auf dich.
Über die Autorin
Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.
Leise Frauen werden sichtbarer, wenn sie ihre Erfolge klar kommunizieren, früher im Meeting sprechen und ihre Stärken bewusst zeigen. Sichtbarkeit bedeutet nicht laut sein, sondern erkennbar werden.
Warum werden ruhige Menschen im Beruf oft unterschätzt?
Ruhige Menschen sprechen meist weniger über ihre Leistungen. Dadurch sehen Führungskräfte oft nicht, welchen Beitrag sie wirklich leisten.
Muss ich extrovertiert sein, um Karriere zu machen?
Nein. Viele erfolgreiche Frauen führen ruhig, bedacht und empathisch. Entscheidend ist, dass deine Arbeit und deine Haltung wahrgenommen werden.
Wie hilft der LINC Personality Profiler im Job?
Der LINC Personality Profiler zeigt persönliche Stärken, Kommunikationsmuster und Stressverhalten. Dadurch fällt es leichter, authentisch aufzutreten.
Was sind typische Stärken leiser Frauen?
Leise Frauen sind oft stark im Zuhören, Beobachten, Strukturieren und im Umgang mit Menschen. Diese Fähigkeiten sind in Teams sehr wertvoll.
Wie kann ich im Meeting selbstsicherer sprechen?
Hilfreich ist ein vorbereiteter Einstiegssatz. Wer früh einen kleinen Beitrag sagt, kommt leichter ins Gespräch und wirkt präsenter.
Stärken Mentorin für berufliche Balance und systemischer Coach. Ich begleite Frauen, die merken, dass ihr Job nicht mehr ganz zu ihnen passt und unterstütze sie dabei, ihre leise, kraftvolle Seite neu zu entdecken. Gemeinsam gestalten wir ein Berufsleben, das Sinn macht, guttut und sich echt anfühlt. Schritt für Schritt, ohne alles auf den Kopf zu stellen.
Viel Spaß hier auf meinem Blog.
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