Karriere bedeutet für Frauen meist nicht Titel oder Gehalt. Sie kann genauso gut Freiheit, Sicherheit, Sinn oder Zeit heißen. Wenn jede Frau ihre eigene Definition findet, wird Karriere leichter, ehrlicher und endlich passend zum eigenen Leben.

 

Inhaltsverzeichnis

Warum die „Karriere Bedeutung“ für jede Frau eine andere ist

 

„Und, was machst du beruflich?“

Die Frage klingt erst ja erst mal harmlos, aber sie hat’s in sich.

Weil oft noch was unterschwellig mitschwingt: „Und bist du damit auch… erfolgreich?“

Als gäb’s dafür eine Rangliste, nach Höher, schneller, weiter. Eckbüro, Teamleitung, Gehaltssprung.

Doch wenn wir ehrlich sind, löst so ein klassische Bild bei vielen von uns eher Druck als Motivation aus.

Wenn wir uns die heutige Karriere Bedeutung genauer anschauen, stellen wir fest: Den einen richtigen Weg gibt es schon lange nicht mehr.

Denn irgendwann merken viele Frauen, dass sie in einem Hamsterrad-Spiel gelandet sind, dessen Regeln sie nie unterschrieben haben.

Und dann taucht irgendwann der Gedanke im Kopf auf:

 

Warum fühlt sich mein Job nicht nach meinem Leben an?

Besonders für uns Frauen in Festanstellung ist es an der Zeit, den Begriff „Karriere“ neu zu definieren und zwar jede für sich selbst.

 

Der Mythos der geradlinigen Leiter

 

Lange Zeit war die Bedeutung von Karriere eng an diese klassische Karriereleiter geknüpft.

Wer Erfolg haben wollte, musste aufsteigen.

Führungskraft werden und Überstunden sammeln.

Die Realität vieler Frauen sieht jedoch ganz anders aus.

Wir navigieren zwischen fachlichen Ambitionen, Care-Arbeit, dem Wunsch nach mentaler Gesundheit und dem Bedürfnis, einen Sinn in unserer Arbeit zu finden.

Das bedeutet nicht gleichzeitig, dass wir weniger ehrgeizig sind, sondern schlichtweg, dass Ehrgeiz viele Gesichter hat.

Es ist völlig in Ordnung – und enorm wichtig –, dass wir uns von gesellschaftlichen Erwartungen („Eine echte Karrierefrau arbeitet Vollzeit in einer Führungsposition“) lösen und unsere eigenen Maßstäbe setzen.

 

Warum Karriere für Frauen oft „mehr“ bedeutet als nur ein Job

 

Bei vielen Männern wird Karriere gern in dieser Reihenfolge beschrieben: Schule, Studium, Job, Aufstieg, fertig.

Bei Frauen ist es häufiger ein Weg mit vielen Kurven.

Einfach weil Frauen oft mehr Bereiche gleichzeitig im Blick haben (oder weil sie es müssen).

 

Zum Beispiel:

 

  • Verantwortung für Kinder oder Angehörige

 

  • mentale Last in der Familie

 

  • gesellschaftliche Erwartungen (lieb, fleißig, dankbar, bitte nicht zu laut)

 

  • das Gefühl, sich beweisen zu müssen, doppelt und dreifach

 

Und dann soll Karriere bitte auch noch „Spaß machen“ und „sinnvoll“ sein und „zu den eigenen Werten passen“.

 

Kein Wunder, dass viele Frauen irgendwann sagen:

„Ich will nicht einfach nur höher, ich will es passend zu mir, also stimmiger haben.“

 

Ein paar Beispiele, wie Karriere Bedeutung im echten Leben aussehen kann:

 

  • Eine Frau will nach der Elternzeit zurück, aber ohne den Dauerstress von früher. Karriere bedeutet für sie, wieder im Job zu sein, ohne jeden Abend um 20 Uhr noch Mails zu tippen.

 

  • Eine andere will raus aus dem Angestelltenjob und selbstständig werden und nicht etwa, weil sie „mutiger“ ist, sondern weil sie Luft zum Atmen braucht.

 

  • Eine dritte bleibt bewusst in ihrer bisherigen Rolle, weil sie ihre Energie lieber in ein Ehrenamt steckt.

 

 

Warum Frauen oft nach einer fremden Karriere Bedeutung leben

 

Die meisten Frauen lernen früh nach einem geheimen Drehbuch: Gute Noten, anpassen, Leistung bringen und bloß nicht zu laut sein.

Und später heißt es dann: „Du hast doch so viel Potenzial, mach was draus.“

Das Problem dabei ist, dass „mach was draus“ oft übersetzt wird mit „mach das, was andere beeindruckt und gut finden“ und dann passiert Folgendes:

Du rennst einer Rolle hinterher, die nicht zu dir passt.

Wie Schuhe, die im Schaufenster super ausgesehen haben, doch schon nach 10 Minuten bekommst du Blasen an den Füßen.

Dazu kommt dann oft noch der Mental Load.

Dieser unsichtbare Teil, der selbstverständlich von Frauen übernommen wird.

Wer denkt an Arzttermine?

Wer weiß, wann die Turnbeutel wieder mitmüssen?

Wer plant, wer erinnert, wer organisiert?

Wenn dein Kopf sowieso dauernd To-do-Listen abspult, fühlt sich eine „klassische“ Karriere manchmal nicht nach Aufstieg an, sondern nach Dauerlauf ohne gefüllte Wasserflasche, weil dein Alltag schon voll gestopft ist.

 

Karriere ist immer das, was du daraus machst.

 

6 Wege, wie sich Karriere heute definieren lässt

 

Ich habe gelernt, Karriere ist immer das, was du daraus machst.

Hier kommen sechs Karriere-Modelle, die ich bei Frauen immer wieder sehe.

Vielleicht erkennst du dich in einem oder vielleicht auch in zwei.

Es kann sogar sein, dass du die Modelle im Lauf deines Lebens auch wechselst, was ganz normal ist.

 

1) Die klassische Aufstiegs-Karriere: „Ich will rauf, weil ich was bewegen will“ (Die Leaderin)

 

Du liebst Verantwortung, möchtest Budgets verwalten, Teams weiterentwickeln und Strategien verfolgen und deine Ideen umsetzen.

Für dich bedeutet Karriere dann ganz klassisch eine Führungsposition, wachsendes Gehalt und spürbarer Einfluss im Unternehmen.

Das ist großartig, denn die Wirtschaft braucht Frauen wie dich, die nicht nur verwalten, sondern verändern.

Der wichtiger Punkt für Frauen ist dabei, du wartest nicht darauf „entdeckt“ zu werden.

Du setzt ein Zeichen.

Sonst passiert’s, dass du die Arbeit machst, aber jemand anders die Beförderung bekommt.

Allein das ist schon wieder ein Grund warum viele Frauen irgendwann mit den Augen rollen.

 

2) Die Tiefen-Karriere: „Ich will Expertin sein“

 

Du hast keine Lust auf Personalverantwortung, brennst aber für dein Fachgebiet.

Deine Karriere bedeutet für dich, dein Wissen ständig weiter zu vertiefen, die gefragteste Spezialistin in deinem Bereich zu werden und an komplexen Fachprojekten zu arbeiten.

Das ist dann die sogenannte Fachkarriere.

 

3) Die Freiheits-Karriere: „Ich will Zeit, nicht nur Titel“

 

Du willst nicht „mehr“, du willst es anders.

Mit Balance, flexibel und selbstbestimmt arbeiten.

Dein Job ist dir schon wichtig, aber er ist nicht dein ganzer Lebensmittelpunkt.

Dafür lieferst du ausgezeichnete Arbeit, aber pünktlich zum Feierabend klappst du dein Laptop zu.

Du willst also einen Feierabend, der wirklich Feierabend ist.

Für dich bedeutet Karriere finanzielle Unabhängigkeit, ein gutes Arbeitsklima und maximale Flexibilität durch Teilzeit, Jobsharing oder Remote Work um Raum für deine Familie, deine Hobbies oder Ehrenämter zu haben.

Du hast also keine Lust auf sonntags Bauchweh, weil Montag vor der Türe steht.

Auch die Freiheits-Karriere darf ein Karriere-Ziel sein. Punkt.

 

4) Die Sinn-Karriere: „Ich will morgens wissen, wofür“

 

Jobtitel und Gehalt sind für dich eher zweitrangig.

Für dich bedeutet Karriere einer Arbeit nachzugehen, die mit deinen Werten übereinstimmt.

Du möchtest abends nach Hause gehen und wissen, dass du heute einen echten gesellschaftlichen oder ökologischen Beitrag geleistet hast.

Du bist diejenige, die Fragen stellt: „Für wen machen wir das? Was bringt das?“

Sinn ist ein starker Motor und der hält länger als Motivation durch Druck von außen.

 

5) Die Sicherheits-Karriere: „Ich will Stabilität, weil ich Verantwortung trage“

 

Sicherheit wird gerade in Bezug auf Karriere oft klein geredet, so als wär’s langweilig, dabei ist gerade Sicherheit für Frauen sehr wichtig.

Oft spielt hier auch die Unabhängigkeit vom Partner eine Rolle.

Du willst einfach ein verlässliches Einkommen, Planbarkeit und gute Bedingungen.

Vielleicht auch mit dem Hintergrund „Ich hab keine Kraft für Risiko.“

Stabilität ist da ein verdammt gutes Ziel, vor allem wenn dein Leben nicht nur aus dir besteht.

 

6) Die Phasen-Karriere: „Ich geh in Etappen“

 

Heute ist dir Familie, Gesundheit, vielleicht auch Pflege von Angehörigen, ein Umzug, eine Trennung oder ein beruflicher Neustart wichtig.

Und Übermorgen dann persönliche Weiterentwicklung, Sichtbarkeit deiner Kompetenzen und der nächste berufliche Sprung.

Du gibst mal Gas, dann nimmst du es wieder raus.

Karriere ist für dich keine Leiter.

Manchmal ist sie eher wie Wandern mit Pausen und einer gut gefüllten Wasserflasche und dann mal wieder mit Blasen an den Füßen.

 

Drei Beispiele aus den Karriere-Phasen und warum alle ok sind

 

Wenn Karriere Bedeutung auch Freiheit heißt

 

Nina, 34, arbeitet im Vertrieb, hat zwei Kinder und war im Büro jahrelang „die Zuverlässige“, sie hat gute Arbeit geliefert, war eher ruhig, hat sich aus Konflikten rausgehalten.

Dann wurde eine Teamleitung frei, doch bekommen hat sie jemand, der lauter, sichtbarer war.

Nina war wütend, auf sich, auf die Firma und auf dieses fiese Karrierespiel.

Als sie die Karriere Bedeutung für sich neu definiert hat, kam folgendes dabei raus:

Sie will nicht „mehr Besprechungen“, sondern mehr Einfluss auf Inhalte und gleichzeitig mehr Freiheit bei den Aufgaben.

Mehr Gehalt hätte sie schon gerne, aber ohne 60-Stunden-Wochen.

Was hat sie gemacht?

Sie hat intern verhandelt und eine Projektverantwortung plus Gehaltssprung bekommen, aber ohne Personalführung.

Heute sagt sie: „Ich hab Karriere gemacht, nur nicht nach deren Schablone.“

 

Wenn Karriere Bedeutung Sicherheit heißt

 

Miriam, 38, arbeitet im Marketing. Durch einen Headhunter hatte sie ein Angebot für einen Job in einer coolen Agentur mit mehr Geld und mehr Prestige.

Nur ist die Agentur bekannt dafür, dass man dort abends selten vor 19 Uhr Feierabend macht.

Miriam hat eine Tochter und einen Vater, der zur Zeit oft Hilfe braucht.

Sie merkt, sie will sich nicht mehr beweisen, dass sie belastbar ist.

Sie will planbare Tage, ihr Ziel ist nicht „höher“, sondern „ruhiger“.

Was sie macht:

  • Sie sagt das Angebot ab.
  • Sie verhandelt in ihrem aktuellen Job auf eine 4 Tage Woche.
  • Sie sucht sich ein Projekt, das sichtbar ist, aber zeitlich klar begrenzt.

Miriam fühlt sich dadurch nicht „kleiner“, sondern endlich wieder wie sie selbst.

Karriere heißt für sie Sicherheit und Zeit.

 

Tanja, 25, Berufsstart und die Angst sich festzulegen

 

Tanja hatte den Eindruck, sie müsste bereits nach ihrem Studium „den richtigen Weg“ wählen.

So, als gäb’s die Wahl zwischen mehreren Türen und wenn sie die falsche aufmacht, ist alles vorbei.

So ein Blödsinn.

Die unausgesprochenen Erwartungen der Eltern machten ihr da enormen Druck.

Wichtig für sie war herauszufinden, welche Erfahrungen sie in den nächsten 24 Monaten machen und wo sie ihr Netzwerk erweitern möchte.

Als nächsten Schritt.

Denn heutzutage werden lange Betriebszugehörigkeiten eher seltener.

Das nahm den Druck raus.

 

Karriere Coaching für Frauen

 

Warum du deine eigene Definition finden musst

 

Solange wir versuchen, die Karriereziele anderer Leute zu verfolgen, laufen wir Gefahr, auszubrennen oder am Ende auf einem Berg zu stehen, auf den wir gar nicht klettern wollten.

Und es gibt auch keinen „schlechten“ Ehrgeiz.

Auch wenn uns Frauen das die männlichen Partner gerne immer wieder mal eintrichtern wollen.

Ob du nun CEO werden willst oder eine solide 30-Stunden-Woche ohne Führungsverantwortung für dich als erstrebenswert ansiehst, beides sind solide und erfolgreiche Karrierewege, wenn sie zu deinem Leben passen.

 

Drei typische Fallen, die Frauen bei der Karriere oft ausbremsen

 

Falle 1: Du bewertest dich nach einem fremden Lebensentwurf

 

Du vergleichst dich mit jemandem, der andere Voraussetzungen hat, vielleicht auch andere Prioritäten oder Unterstützung.

Vergleichen ist wie Schuhe tauschen und sich wundern, dass einer drückt.

 

Falle 2: Du wartest, bis du dich „bereit“ fühlst

 

Viele Frauen gehen erst los, wenn sie das Gefühl haben, sie könnten’s zu 120 %.

Wogegen die meisten Männer losgehen, wenn 60 % passen. Sie lernen unterwegs, sozusagen „beim Gehen“.

Das hat auch nix mit „Mut“ zu tun, sondern ist oft einfach die Sozialisation.

 

Falle 3: Du machst dich unsichtbar, weil du „nicht nerven“ willst

 

Bloß nicht auffallen, nicht zu viel wollen, nicht zu fordernd sein.

Das Problem dabei ist, wenn dich keiner sieht, bzw. das, was du tust, kann dich auch keiner fördern.

Und ja, das ist unfair, aber du willst ja trotzdem dahin, wo du hinwillst.

Also musst du sichtbar werden. (Hab ich übrigens auch erst lernen müssen.)

 

So definierst du deine Karriere, ohne dich zu verbiegen

 

1) Schreib deine eigene Karriere-Definition in einem Satz

 

Hast du das schon mal gemacht? Nein. Dann mach das mal.

Muss nicht schön formuliert sein, sondern einfach für dich ehrlich formuliert:

  • Karriere heißt für mich, dass ich ……..“

 

Der Satz darf sich im Laufe deines Lebens auch ändern.

 

2) Mach deinen „Karriere-Mix“ sichtbar

 

Such dir drei Dinge aus, die dir wichtig sind, und sortier sie zu deinen Top 3:

  • Geld
  • Zeit
  • Sinn
  • Status
  • Sicherheit
  • Freiheit
  • Lernen
  • Einfluss

 

3) Nimm dir einen Moment Zeit und frage dich ganz ehrlich

 

1. Was gibt mir in meinem Arbeitsalltag aktuell am meisten Energie?

 

2. Welche Rahmenbedingungen brauche ich, um gesund und glücklich zu bleiben?

 

3. Wie sieht Erfolg für mich ganz persönlich aus, wenn ich die Erwartungen meiner Familie, meiner Freundinnen und der Gesellschaft ausblende?

 

Karriere Bedeutung darf sich auch ändern

 

Was mit 25 richtig war, kann mit 35 nerven.

Was mit 40 wichtig ist, kann mit 50 vollkommen egal sein.

Das ist dein Leben.

Vielleicht war Karriere für dich mal „zeigen, was ich drauf hab“.

Und heute ist es „gesund bleiben“, oder „für die Kinder da sein“, oder „endlich wieder Lust auf Montag“.

Du darfst das neu entscheiden.

Auch mehrmals.

Und wenn dir jemand einredet, das wäre inkonsequent, dann frag dich einfach kurz:

Lebt diese Person deinen Alltag?

Zahlt sie deine Rechnungen?

Sitzt sie nachts mit deinem Kopfkino im Bett?

Nein.

Dein Leben und dein beruflicher Weg gehört dir. Ausrufezeichen.

Karriere Bedeutung für Frauen ist am Ende nicht die Frage „Wie hoch komme ich“, sondern „Wie will ich leben, während ich arbeite“.

Und wenn deine Antwort anders ist als die von Jana, Lena, Miriam oder Sophie, dann ist das einfach deine.

Die wahre Bedeutung von Karriere ist am Ende nämlich nur eines:

Dass du einen beruflichen Weg gehst, der für DICH funktioniert.

Und Karriere wächst meistens nicht durch große Sprünge, sondern durch viele kluge, kleine Moves.

 

Wenn du gerade irgendwie feststeckst und merkst: So wie bisher will ich nicht weitermachen, aber ich weiß nicht, wie, dann lass uns sprechen.

In einem ersten kostenfreien Gespräch schauen wir gemeinsam, was dich blockiert, wo du dich selbst ausbremst und was dein nächster, machbarer Schritt ist.

Ohne Druck oder „Du musst nur…“, sondern ein klarer Blick nach vorne, der dich wieder in Bewegung bringt.

Ich freue mich auf dich.

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

Kontakt zu mir

 

Bilder und Grafiken mit einer Canva Pro Lizenz genutzt. ©Canva

 

FAQ: Karriere Bedeutung für Frauen

 

Was bedeutet Karriere für Frauen?

Karriere bedeutet für Frauen oft mehr als Aufstieg, sie umfasst z. B. Freiheit, Sicherheit, Sinn und Zeit. Entscheidend ist, dass Karriere zum eigenen Leben passt, nicht zu fremden Erwartungen.

Warum sieht Karriere für jede Frau anders aus?

Weil Lebensphasen, Werte und Verantwortung unterschiedlich sind. Deshalb ist es normal, dass Karriere-Ziele sich unterscheiden und sich im Leben verändern.

Ist Teilzeit auch Karriere?

Ja, Teilzeit kann Karriere sein, wenn sie bewusst gewählt ist und zu den Prioritäten passt. Karriere hängt nicht an Stunden, sondern an Wirkung, Entwicklung und Zufriedenheit.

Wie finde ich heraus, was Karriere für mich bedeutet?

Formuliere deine persönliche Karriere-Definition in einem Satz und wähle deine Top-3-Prioritäten (z. B. Zeit, Geld, Sinn). Daraus lassen sich passende nächste Schritte ableiten.

Muss Karriere immer Führung bedeuten?

Nein, Karriere kann auch Fachkarriere sein, z. B. über Projekte, Expertise oder Verantwortung ohne Personalführung. Viele Frauen wollen Einfluss, ohne ein Team zu führen, und das ist legitim.

Was, wenn ich meine Karriere-Ziele ändere?

Das ist normal, weil sich Leben und Bedürfnisse ändern. Eine neue Richtung ist kein Scheitern, sondern eine Anpassung an das, was jetzt wichtig ist.