Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zum Coach für Frauen

 

Coach für Frauen

Dass ich mal Coach für Frauen werden würde, hätte wohl niemand vermutet.

Ich am aller wenigsten. Heute bin ich Coach für angestellte, veränderungsbereite Frauen, die unglücklich an ihrem Arbeits-Schreibtisch sitzen.

Wie cool ist das denn.

Als introvertiertes, eher schüchternes Mädchen lebte ich in meiner eigenen Welt.

Ich wollte Entdeckerin werden und für die gute Sache kämpfen.

So wie Old Shatterhand und Winnetou in meinen Karl May Büchern, die ich als 12- bis 15-jährige mehrfach verschlungen habe.

Oft bis nachts.

Auch heimlich unter der Bettdecke mit der Taschenlampe. Weil es einfach viel zu spannend war, um zu schlafen. Ich weiß nicht, wie oft Mutti kam und geschimpft hat.

Und keine 10 Jahre später hatte ich den Salat.

Ich wurde zur Brillenschlange.

Rückblickend sind meine vielfältigen Talente von meinen Eltern gefördert worden und ich durfte vieles ausprobieren.

Ob beim Malen, Handarbeiten oder Musizieren.

Was ich als Beruf ergreifen wollte, wusste ich echt lange nicht.

Jetzt setze ich meinen Lebensstationen mal chronologisch einen Stempel auf, und auch, wie aus der grauen, schüchternen Maus ein Coach für Frauen und die Online-Unternehmerin wurde, die ich heute bin.

 

Fasching 1970

 Fasching 1970: Damals als Hawaiianisches Hula-Mädchen – Entdeckerin halt 😉

 

1980: Meine Lehrerin an der Realschule Bad Kissingen hat meine Fürsorglichkeit und mein Organisationstalent erkannt.

 

Ich wollte, dass es allen gut geht und wenn nicht, unterstützte ich bei der Lösungsfindung.

Durfte nicht nur Vorschläge für die Abschlussfahrt erarbeiten, sondern sie sogar komplett organisieren.

Das war damals für mich echt ein großes Ding. London war uns als Abschlussfahrt zu langweilig – da gingen alle anderen hin.

Berlin war uns nicht hipp genug, also fuhren wir nach Holland: Tulpen, Strand, Käse und Amsterdam mit Grachtenfahrt.

 

Brigitte im Alter von 17

Im Alter von süssen 17

 

In den 80ern:

 

Meinen damaligen Traumberuf im Reisebüro konnte ich nicht verwirklichen, da mich der Klapperstorch im geburtenstärksten Jahrgang auf die Welt schubste.

Und ich habe dafür echt viel auf den Kopf gestellt – nützte nix.

Einen Ausbildungsvertrag in der Industrie lehnte ich ab.

Beim Ferienjob kam ich mir vor wie eine Nummer.

Das war also nix für mich.

Deshalb startete ich eine Ausbildung zum Bürokaufmann (damals gab es die weibliche Form noch nicht) in einem Familienbetrieb für Haushaltswaren und Baustoffe in Bad Kissingen.

Lernte, wie wichtig präzises Arbeiten und auch Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist, denn mein Chef hatte mir damals schon hohe Geldsummen anvertraut, die ich bei der Bank in bar einzahlen durfte.

Ich weiß noch, wie mir gewaltig die Muffe ging, weil ich hohe 5-stellige Beträge dabei hatte.

Was, wenn ich jetzt überfallen werde?

Wenn man mir an der Nasenspitze ansieht, dass ich viel Geld in der Tasche habe?

Aber es ist nichts passiert 🙂

Kein Räuber hat mich überfallen.

Immer alles ordentlich abgeliefert.

 

Brigitte im Alter von 22

Mit 21 Jahren. Einer der ersten Urlaube in Griechenland.

 

Nach der Ausbildung wollte ich noch mehr lernen und wechselte das Unternehmen – in die Baubranche (Fenster, Türen, Rolladen)

 

Die Zufriedenheit der Kunden stand immer an erster Stelle.

Aber ich lerne auch, wie wichtig die Liquidität eines Unternehmens ist und dass ein in sich ruhender Chef entscheidend dazu beiträgt, ob es im Unternehmen rund läuft.

Als mein damaligen Chef eine Liebschaft und zunehmenden dem Alkohol zugetan war, setzte er nicht nur seine Ehe sondern vor allem auch das gesamte Unternehmen mit seinen rund 30 Mitarbeitern auf’s Spiel.

Wenn dann gleichzeitig noch eine Wirtschaftskrise mit massivem Auftrags- und Umsatzeinbruch daher kommt, kannst du dir sicher vorstellen, was passierte.

Als gemunkelt wurde, dass es zu einem Abbau der Mitarbeiter kommt, war mir schnell klar, dass ich als unverheiratete Angestellte eine der ersten sein werde, die es erwischt.

Und dann traf mich die betriebsbedingte Kündigung doch wie ein Schlag in der Magengegend.

 

1987 – wenn unangenehme Dinge passieren, erinnern sie dich daran, etwas zu ändern: Holla die Waldfee.

 

Ich hatte mich grade von meinem Freund getrennt, nebenbei ein BWL-Studium gestartet und meine erste eigene Wohnung bezogen.

Und dann stand ich plötzlich vor der Arbeitslosigkeit. So ein . . . Ich fühlte mich total hilflos. Gefühlschaos hoch drei.

Dabei wollte ich doch auf eigenen Beinen stehen.

Damals war mir schon unbewusst klar, dass ich NIEMALS von einem Mann abhängig sein wollte.

Mein eigenes Geld und meinen eigenen beruflichen Weg gehen werde.

 

erste eigene Wohnung

Die erste eigene Wohnung

 

März 1987 legte ich mir nach einer tränendurchtränkten Nacht einen Schlachtplan zurecht

 

Mir war ja klar, dass es in der Wirtschaftskrise nicht sehr viele offene Stellen geben würde, aber den Kopf in den Sand stecken – niemals!

Mein Ziel war es, so schnell wie möglich wieder einen interessanten Job zu bekommen.

Einen, der mir auch Spaß macht und nicht nur Geld auf’s Konto spült.

 

Die eigenen Werte und die des Arbeitgebers müssen zusammen passen!

 

Bei einem Vorstellungsgespräch, in einem Wohnungsbauunternehmen macht ich die Erfahrung, wie ein Vorstellungsgespräch NICHT laufen sollte.

Der Gesprächspartner hatte sich überhaupt nicht dafür interessiert, dass ich nebenbei ein Studium absolviere.

Interesse an meinen Kompetenzen und Talenten zeigte er so gut wie keine. Er suchte eine Arbeitsbiene die funktioniert und nicht aufmuckt.

Und der Hammer war, am Ende des Gesprächs wollte er, dass ich einen Arbeitsvertrag zu schlechten Konditionen auch noch sofort unterschreibe!

 

Zum Glück hat sich meine Intuition gemeldet und der Bauch hat gesagt: So nicht!

 

Ich habe für eine Nacht Bedenkzeit gefordert.

Stinkig gab er mir damals den Vertrag mit und beim Verlassen des Gebäudes wusste ich bereits – ihr seht mich NIE wieder!

Selbst wenn ich noch Wochen ohne Job sein sollte!

 

Wenn die Zeit reif ist, kommt die richtige Stelle zu dir!

 

Bereits kurze Zeit später hatte ich eine weitere Einladung zu einem Vorstellungsgespräch im Briefkasten.

Hier passte einfach alles: Mein Studium war genau der Grund, warum ich diese Stelle angeboten bekam.

Ich fühlte mich im Gespräch sehr wohl, der Vorgesetzte und der nächsthöhere Chef waren sehr angenehm und ich konnte mich in einem recht großen Unternehmen mit rund 700 Mitarbeitern und einem neuen Aufgabengebiet beweisen.

Bereits im Gespräch sagte ich der Stelle zu, denn mein Bauch & meine Herz stimmten der Stelle 100%ig zu.

 

Brigitte im Alter von 25

In Salzburg im Mirabellgarten

 

Was passiert, wenn du unglücklich im Beruf bist

 

Das durfte ich auf sehr traurige Weise schon in jungen Jahren in der eigenen Familie erleben.

Mein Onkel war als Schreiner an den Erwartungen seines Umfeld gescheitert.

Erst mit seinem Unternehmen, das er auf Drängen anderer von seinem bisherigen Chef übernommen hatte, dann an seiner Ehe.

Er wusste sich leider nicht anders zu helfen, als sich das Leben zu nehmen.

Das hat mich mit 24 Jahren sehr nachhaltig geprägt!

 

Männerdomäne mit Seilschaften und Zickenalarm

 

Nach Abschluss meines Studiums wurde ich Assistentin des Vertriebsleiters.

Jetzt war ich in einer absoluten Männerdomäne gelandet (Industrieunternehmen im Maschinenbau) und eher unbewusst bemerkte ich, dass unter den Frauen ein regelrechter Zickenalarm herrschte – keine gönnte der anderen etwas – und die Männer bildeten Seilschaften und teilten sich so interessante Projekte untereinander auf.

Schade, dass Frauen zu der Zeit noch nicht erkannt haben, dass sie gemeinsam weiter kommen.

 

Mein Motto lautetet schon damals: Geht nicht, gibt’s nicht

 

Ich wollte mich weiter entwickeln, auch nach 12 Jahren im Vertrieb und mit einer sehr verantwortungsvollen Aufgabe.

Also ergriff ich die Initiative, als eine Stelle als Assistentin im Personalbereich ausgeschrieben war.

Bereits am nächsten Tag durfte ich beim Personalleiter „antanzen“.

Er wollte wissen, was im Vertrieb los sei, warum ich da raus will.

Dabei wollte ich mich nur weiterentwickeln und mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen. Das war alles.

 

Männliche Eitelkeiten mit Ziehen und Zerren

 

Dass ich dadurch einen regelrechten Hahnenkampf um mich und meine Kompetenzen auslöste, war mir nicht nur unangenehm, es zerrte auch gewaltig an meinen Nerven.

Der Vertriebsleiter wollte mich so lange wie möglich halten und der Personalchef so schnell wie möglich einarbeiten.

Was war das Ende vom Lied? 3 Monate Übergangsfrist, wobei ich zeitweise meine Nachfolgerin einlernte und mich gleichzeitig in mein neues Aufgabengebiet einarbeiten durfte.

Zwei Herren gleichzeitig zu dienen, das konnte nur auf meine Kosten gehen.

Und ich war damals mehr als einmal drauf und dran, alles hinzuschmeißen.

Meine Nerven lagen blank.

Heute rate ich keiner meiner Klientinnen, sich auf solche Deals einzulassen.

 

Brigitte mit 28

Im Alter von 28 Jahren

 

Im Jahr 1999 eine neue Erfahrung – weibliche Führungskraft

 

Im Personalbereich bekam ich zum ersten Mal eine Chefin.

Und der Unterschied zur männlichen Personalführung war enorm.

Sie hat Talente in mir entdeckt, die lange verschütt waren.

Ich durfte neue Studiengänge am Standort etablieren und als sie der Liebe wegen an den Bodensee zog, hat mir der damalige Personalleiter ein großes Projekt übertragen.

Das Bewerbermanagement für den Standort aufbauen, einführen und danach als Trainerin auch andere Standorte und Personalverantwortliche schulen.

 

Frauen stellen ihre Kompetenzen und ihr wertvolles Potenzial unter den Scheffel

 

Einige Jahre waren das Bewerbermanagement meine Haupt- und Lieblingsaufgaben.

Dabei fiel mir in Bewerbungsgesprächen immer wieder auf, dass Frauen ihr enormes Potenzial nicht zeigen und Chancen durch tief sitzende Glaubenssätze, an sich vorbei ziehen lassen.

Mir war aufgefallen, dass sie lieber frustriert am Arbeitsschreibtisch sitzen und hoffen, dass ihr Chef schon sieht, was sie drauf haben und er sie irgendwann fördert.

Ich war bei dem Thema so angestachelt und mit meiner Weiterbildung zur Berufspädagogin bekam ich weiteres Handwerkszeug an die Hand und wurde immer öfter zur Ansprechpartnerin und Beraterin.

 

2007 Hochzeit und ein weiterer Familien-Schicksalsschlag, der mich erneut beeinflusste

 

Mein Mann und ich hatten heimlich in Kanada geheiratet. Ganz ohne Familie. Nur wir zwei.

Als wir wieder Zuhause waren, hatten meine beiden Schwägerinnen unser Haus aber sowas von auf den Kopf gestellt. Mais, Reis und Erbsen fanden sich auch Wochen später noch auf hohen Schränken.

Eine meiner Schwägerinnen hatte zu der Zeit schon massive Depressionen und rutschte auch immer tiefer rein.

Sie setzte sich beruflich und privat dermaßen unter Druck. Wollte oder konnte sich nicht helfen lassen.

Über Jahre fand sie keinen Ausweg mehr und nahm sich letztendlich vier Wochen nach unserer Hochzeitsfeier das Leben.

 

Hochzeit vor Bergkulisse

 

Juli 2007 am Emeralde Lake in British Columbia – ein Traum

 

 

2015 kam ich an meine persönlichen Grenzen und so auch zum Coaching

 

Ich wollte Frauen noch stärker unterstützen, damit sie mehr aus sich und ihren Talenten machen.

Nicht nur, weil ich zwischenzeitlich als Personalentwicklerin und Ausbilderin tätig war und als Berufspädagogin und Trainerin an meine Grenzen gestoßen bin.

Eine Coachingausbildung war meine Lösung.

Nach der 2-jährigen systemischen Coachingausbildung bei Sieger Consulting in Darmstadt, bin ich 2017 mit meinem eigenen Coaching-Business gestartet.

Zunächst als Coach für Frauen, die nach der Elternzeit wieder in ihren Beruf einsteigen wollen und heute habe ich mich spezialisiert auf angestellte, veränderungsbereite Frauen, die unglücklich an ihrem Arbeitsschreitisch sitzen.

Denn das muss in der heutigen Zeit echt nicht mehr sein!

 

Coachingausbildung

Coachingausbildung

 

2019: Wenn du arbeitest und nur auf das nächste Wochenende und den Urlaub wartest, läuft etwas in deinem Leben gewaltig schief

 

Ich wollte nicht glauben, dass sich Frauen so etwas antun.

Wenn mir an meinem Job etwas nicht gefallen hat, habe ich mit meinen Chefs gesprochen und etwas verändert.

Jede Frau hat es verdient einen Job zu haben, der ihr Freude und Spaß macht und sich sinnvoll anfühlt.

Das dürfen viele Frauen erst noch lernen und die alten Konventionen aus den Kindertagen hinter sich lassen.

Warum? Weil viele immer noch nicht begriffen haben, wer die wichtigste Person in ihrem Leben ist. Und das hat NICHTS mit Egoismus zu tun – sondern mit Klarheit sich selbst gegenüber.

Sie geben sich selbst auf, für den Mann, den sie lieben. Für die eigene Familie, die ihnen alles abverlangt und wundern sich dann, wenn sie Jahre später womöglich frustriert und einsam Zuhause sitzen, weil sie nichts aus sich und ihrem Leben gemacht haben.

 

Es ist Zeit für Frauen-Seilschaften, denn gemeinsam kommen wir schneller weiter

 

Mit einer EMDR-Ausbildung in der Schweiz, meiner „Personality Profiler Coach-Zertifizierung“ und der Zertifizierung als Hypnotherapeutin kann ich heute meine Klientinnen noch viel individueller und besser unterstützen ihre Themen mit mehr Leichtigkeit anzugehen.

Denn jede Frau ist einzigartig und hat andere Themen.

Du weißt noch nicht, was du wirklich vom Beruf erwartest? Was dir richtig Spaß machen könnte? Dann finde es heraus!

Damit du morgens wieder gerne aus deinem Bett hüpfst und dich auf die anstehenden Aufgaben auf deinem Arbeitsschreibtisch freuen kannst.

Ich garantiere dir, dass du so auch abends noch ausreichend Energie hast für private Dinge, die du aktuell immer wieder vor dich her schiebst, weil du einfach zu ausgelaugt bist.

 

September 2021 – was passiert, wenn du deine beruflichen Träume zu lange aufschiebst:

 

Ein ganz lieber Kollege, der IMMER für alle anderen da war, selbst wenn er bis über beide Ohren mit Arbeit voll war, hatte jahrelang gejammert, dass er doch gerne etwas anderes machen möchte.

Aber er wollte seinen beruflichen Traum aufschieben, bis seine beiden Kinder groß sind.

Als sein Sohn eine Schreinerlehre startete, hatte ihn der Jobfrust innerlich so aufgefressen, dass bei ihm – obwohl er überhaupt nicht zur Altersgruppe gehörte und keinerlei familiäre Veranlagung da war – ein aggressiver Darmkrebs diagnostiziert wurde.

Sein Ziel, den Abschluss seiner Tochter und das Gesellstück seines Sohnes zu erleben, hat er erreicht.

Doch dann gab es kein Ziel mehr, für das es sich zu leben lohnte und innerhalb von drei Monaten hat er mit nur 48 Jahren seine Familie verlassen. Für immer.

Dabei hatte er noch soooo große Träume!

 

Ende 2021 – das hat auch mich noch mal sehr zum Nachdenken gebracht

 

Ich gebe meinen eigenen Träumen mehr Raum. Nehme sie sehr ernst und realisiere einen nach dem anderen.

Meine eigene Bucketliste, die auch als Löffelliste bezeichnet wird, weil darauf Dinge stehen, die du machen möchtest, bevor du „den Löffel abgibst“, wird in den nächsten Monaten wieder einige Haken bekommen und auch noch weiter wachsen. 😉

 

 

Wellness Südtirol

Wellness in Südtirol

 

Heute: Bin ich Coach für Frauen, die unglücklich mit ihrem Beruf oder ihr Leben sind

 

Meine Klientinnen betreue ich vorwiegend online.

Corona hat dies leichter gemacht. Und dieser Blogartikel entstand durch die Anregung von Judith Peters von Sympatexter, eine ausgezeichnete Bloggerin, die immer wieder mal Challenges macht, die mir sehr viel Spaß machen.

Beim Erstellen dieses Blogbeitrags sind mir einige Dinge bewusst geworden, an die ich bisher nicht gedacht hatte und auch die alten Fotoalben wurden wieder mal rausgekramt.

Danke dir, liebe Judith für deine schönen Impulse.

Wenn du etwas ändern willst, dann lass uns gemeinsam darüber sprechen, wie dir deine Arbeit wieder mehr Spaß machen kann und du deine Begeisterung und den Sinn wieder findest.

Denn dein volles Potenzial nutzt du nur, wenn du Kopf, Herz & Bauch im Beruf in Einklang bringst. Und dafür ist es NIE zu spät!

 

„Wenn du nicht daran arbeitest, deinen beruflichen Traum zu realisieren, wird jemand anderes dich einstellen, damit du ihm dabei hilfst, seinen Traum wahr werden zu lassen.

(Dhirubhai Ambani, indischer Unternehmer)

 

Frau schaut aus Türe raus

 

 

Brigitte gross 2021
Hallo, ich bin Brigitte.

Expertin für berufliche und persönliche Veränderung. Ich unterstütze leise Frauen dabei ihr Leben so zu gestalten, dass es ihrer Persönlichkeit entspricht. Damit sie die Balance wieder finden, ohne alles radikal verändern zu müssen und ohne egoistisch zu wirken.

Kontakt zu mir

Fotos: privat und Sabine Kristan

3 wichtige Fragen, die dich beruflich vorwärts bringen

 

Du willst wissen, was dich beruflich vorwärts bringt?

Wie du dich beruflich neu orientieren oder umorientieren kannst?

Wie du mehr in einen angenehmen Fluss und in mehr Leichtigkeit kommst?

Wichtige Fragen helfen uns dabei.

Erlebnisse und Erfahrungen machen uns jetzt und heute glücklich und zufrieden – was gleichzeitig ein Schlüsselelement für jedes Leben ist und eine gute Voraussetzung für das Verfolgen deiner Ziele. Beruflich wie privat.

 

Du willst glücklich und zufrieden sein

 

Um glücklich und zufrieden sein und bleiben zu können, müssen wir auch neue Glücksgefühle immer wieder erfahren.

Daher ist es wichtig, dass du dir Gedanken dazu machst, welche Erfahrungen und Erlebnisse du gerne machen würdest, wenn Zeit und Geld keinerlei Rolle spielen würde und du von niemandem die Erlaubnis bräuchtest?

Wie würde ein perfekter Tag für dich aussehen?

Was würdest du im Urlaub machen?

Wie würde deine ideale Beziehung aussehen?

Welche Erfahrungen und Erlebnisse würdest du gerne mit Freunden teilen? Und mit wem genau?

Wie würde ein optimales Wochenende mit deinen Freunden aussehen?

Welche Orte auf der Welt wolltest du schon immer mal sehen?

Welche Abenteuer wolltest du schon immer erleben?

In welches Restaurant oder Hotel würdest du gerne mal gehen und dich aufhalten?

 

Wie sieht dein optimaler Arbeitsplatz aus?

 

Beschreibe genau, wie er sein müsste, damit du im Beruf Bestmögliches leisten könntest.

Was würde dich zum Jubeln bringen?

Wie würde in deinem perfekten Leben dein Zuhause aussehen?

Wie würde es sich anfühlen, abends dorthin zurückzukehren?

Beschreibe dein Lieblingszimmer – wie wäre dieser wunderbare Raum eingerichtet?

Male dir das himmlischste Bett aus, das du dir nur vorstellen kannst.

 

Deshalb lautet die erste große und wichtige Frage, die du dir stellen solltest

 

Welche Erfahrungen möchtest du machen, was willst du erleben?

 

Lernen und persönliches Wachstum liegt uns geradezu im Blut. Schau dir nur mal an, wie schnell Kinder sich Informationen aneignen. Das geht rasend schnell.

Die eigene persönliche Weiterentwicklung vertieft unsere Erfahrung und erweitert unser Bewusstsein.

Lässt uns weiterwachsen und macht das Leben zu einer einzigartigen Entdeckungsreise.

Jetzt fragst du dich vielleicht auch, wie du dich weiterentwickeln musst, um die vorher genannten Erfahrungen machen und Erlebnisse haben zu können?

Zu welcher Frau musst du dafür werden?

Beschreibe, wie du dich täglich fühlen und aussehen möchtest.

Morgen und in fünf, zehn oder zwanzig Jahren.

Wie würdest du dich ernähren und was für deine Fitness tun.

Was möchtest du ausprobieren – und zwar nicht, weil du dich dazu verpflichtet fühlst, sondern einfach, weil du neugierig darauf bist und Lust dazu hast?

Was musst du noch lernen, bevor du die Erfahrungen von oben machen kannst?

Was würdest du gerne lernen?

Welche Bücher und Filme wären dazu geeignet?

Gibt es Sprachen, die du dir gerne können würdest?

 

Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten würden dich beruflich voranbringen und dir auch Spaß machen?

 

Wenn du mit dem Gedanken spielst, den Beruf oder den Job zu wechseln ist die Frage, welche Fähigkeiten müsstest du dir dafür aneignen?

Auch welche Fähigkeiten, einfach nur, weil es dir Spaß macht?

Was würde dich mit Stolz erfüllen, wenn du es könntest?

Was würdest du gerne zum Spaß lernen, wenn du noch mal zur Schule gehen und absolut freie Fächerwahl haben dürfest?

Würdest du gerne etwas lernen wie Achtsamkeit, Meditation oder Methoden zur Überwindung von Ängsten, Sorgen oder Stress?

 

Daher lautet deine zweite große und wichtige Frage

 

Wie möchtest du dich weiterentwickeln und wachsen?

 

Das, was wir der Gemeinschaft aus dem Schatz unserer Erfahrungen und Wachstumsprozesse zurückgeben, ist unser Beitrag zum großen Ganzen.

Das ist die besondere Note, die wir der Welt verleihen können.

Dadurch geben wir unserem Leben einen Sinn und wir erleben Glück und Zufriedenheit, was eine weitere Komponente jedes außergewöhnlichen Lebens ist.

 

Eine wichtige Botschaft des Dalai Lama lautet:

„Wenn du glücklich sein möchtest, mach andere glücklich.“

 

Deshalb schaust du jetzt auf alle deine einzigartigen Erfahrungen und Erlebnisse und wie du sie nutzen kannst, um etwas zur Verbesserung der Welt beizutragen.

Das muss jetzt keine lebensverändernde Maßnahme sein, vielleicht möchtest du einfach mal deine neue Nachbarin zum gemeinsamen Kochen einladen oder eine neue Kollegin mit zum Mittagessen nehmen?

Im Seniorenheim ein kleines Klavierkonzert geben?

Das Tierheim unterstützen, indem du mit einem Tier Gassi gehst?

Oder in deiner Firma ein Hilfsprojekt startest?

Du fragst dich also, welchen Beitrag kann ich leisten, nachdem ich all diese Erfahrungen gesammelt und mich so bemerkenswert weiterentwickelt habe?

Welche Visionen hast du bezüglich deines Berufs?

 

Was möchtest du beruflich erreichen und warum?

 

Was würdest du an deinem Arbeitsplatz oder in deiner Firma verbessern wollen?

Welchen Beitrag würdest du in deinem Bereich gerne leisten?

Solltest du im Moment das Gefühl haben, dass du beruflich nichts Sinnvolles tust, schau noch mal genauer hin:

Liegt es daran, dass deine Arbeit tatsächlich ohne jede Bedeutung ist, oder stellt es sich nur für dich so dar?

 

Welchen anderen Berufsweg würdest du gerne einschlagen?

 

Welche kreativen Betätigungen machen dir Spaß bzw. welche würdest du gerne neu dazu lernen?

Das kann alles Mögliche sein: angefangen beim Kochen, Singen, Nähen oder Fotografieren, Gedichteschreiben oder was dir sonst noch einfällt.

Stell dir dich in deiner Familie vor, wenn du total glücklich und zufrieden bist.

Stell dir diejenigen Menschen vor, die du wirklich und wahrhaftig liebst und mit denen du dich gerne umgibst. Was tust und sagst du?

Welche schönen Erlebnisse teilt ihr?

Welche Werte lebt ihr?

Wenn du mal all deine Fähigkeiten, Ideen und deine einzigartigen Erfahrungen, die du gesammelt hast, betrachtest, die dich zu der Frau machen, die du bist:

Was möchtest du für ein besseres Gemeinschaftsleben beitragen?

Was in der Gesellschaft bewirken?

Welche Duftnote, die dich zutiefst zufriedenstellt, möchtest du dieser Welt verleihen?

 

Damit kommen wir zur dritten großen und wichtigen Frage, die du dir selbst stellen solltest

 

Welchen Beitrag möchtest du leisten?

 

Du kannst diese Fragen alle zur Inspiration her nehmen.

Einige Firmen nutzen sie bereits, um die Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen sowie ihr Engagement zu verstärken.

Vielleicht machst du diese Übung künftig regelmäßig einmal im Jahr und beobachtest, wie sich die jeweiligen Ziele im Laufe der Zeit verändern.

Das ist immer wieder faszinierend und verblüffend, was sich verändert.

Nimm dazu gerne ein großes Blatt Papier, zum Beispiel vom Malblock der Kinder und mache drei Spalten mit je einer Überschrift:

 

Meine Erfahrungen / Erlebnisse | Meine persönliche Weiterentwicklung | Mein Beitrag (zum großen Ganzen)

 

Dieses Blatt steht als Bauplan für deine Träume, Bestrebungen und Motivationen und hier kannst du dir mein Muster herunterladen.

 

Offen über Träume und Ziele sprechen

 

Viele Erfolgsgeschichten haben als Bauplan angefangen.

Steffi wollte ihre vielen Diplome und Weiterbildungen, die sie im Laufe ihres Lebens – selbstverständlich mit Bravour – absolviert hat in einem Job vereinen, der ihr richtig, richtig Spaß macht und konnte das innerhalb von vier Monaten verwirklichen.

 

Silke hatte den Traum Kinderbücher zu schreiben und arbeitet inzwischen bereits am nächsten Buch.

 

Offen über Träume und Ziele zu sprechen, hilft bei deren praktischer Umsetzung und diese Übung bringt Träume ans Licht und genau das macht diese Übung so machtvoll.

Simone fand sich im Hamsterrad von Homeoffice und Kindererziehung wieder und hat sich mit ihrem Mann zusammen einen neuen Bauplan gebaut. Beide nehmen sich jetzt eine längere Auszeit mit ihren Kindern, um zu reisen und Neues zu entdecken.

 

Julia hatte während ihrer Studienzeit vom Personalbereich als künftigen Tätigkeitsbereich geträumt und war trotzdem zunächst viele Jahre im Marketingbereich gefühlt „gefangen“. Sie hat ihren Bauplan geändert und „Schwupps“ haben sich neue Möglichkeiten aufgetan, sie hat die Chance ergriffen und ist heute glücklich als Personalerin.

 

Wenn du die Fragen auch im beruflichen Rahmen nutzt, geht davon eine Art Zauber aus.

Und das Beste ist, dass dir dieses Modell die Chance eröffnet, dich nicht nur persönlich zu entfalten, sondern auch etwas zu geben.

Wenn du diesen Beitrag bis hier gelesen hast, wird es jetzt ganz einfach für dich.

 

Erstell dir deinen „Bauplan“ und komme ins Umsetzen

 

Das Einzige, was du brauchst, ist ein Blatt Papier (oder du lädst dir hier meine kostenfreie Vorlage runter) und nimmst deine Handy-Stoppuhr zu Hand.

 

Erfahrungen

 

Stell dir für jede Spalte die Uhr auf drei Minuten Zeit.

Warum?

Ganz einfach.

Dadurch kommen deine Intuition und der kreative Teil deines Gehirns besser zum Zug und dein logischer Verstand wird in Schach gehalten.

Vertraue auf deine Intuition, sie kennt die Antwort auf alle Fragen.

Halte dich bei keiner Frage zu lange auf und lass die Wörter einfach auf das Blatt fließen.

Wenn es dir hilft, darfst du auch etwas zeichnen.

 

Beschreibe deinen Zielzustand in aller Ausführlichkeit

 

„Wenn ich das erreicht habe, fühle ich mich… und … und …“

 

Wenn du die neun Minuten Bearbeitung abgeschlossen hast, dann lies noch mal durch.

Du kannst auch eine Reihenfolge deiner künftigen Erlebnisse festlegen.

Aber keinesfalls den Verstand zu mächtig werden lassen und sagen – das klappt ja sowieso nicht.

Wer sagt dir das?

Genau! Nur dein innerer Kritiker, der dich schön weiterhin in der Komfortzone halten will. (könnte ja ein Säbelzahntiger an der nächsten Ecke warten) 

Sag‘ ihm ganz deutlich: „Halt die Klappe!“

ALLES ist möglich – solange du daran glaubst und Schritt für Schritt darauf zuarbeitest.

 

Sichtbar machen

 

Häng dein Blatt am Besten gut sichtbar an einer Wand auf, damit du es jederzeit sehen und dich mit anderen darüber austauschen kannst.

Denn davon geht eine unbeschreibliche Kraft aus.

Du kannst bewusst, aber auch unbewusst auf das Erreichen deiner Ziele hinarbeiten.

Mach dir ein Foto von deinem Bauplan und lade es dir als Hintergrundbild auf dein Smartphone,

Dann hast du es immer bei dir und dein Unterbewusstsein wird geschult, wo du hin willst, und kann dich dabei unterstützen. Dein Gehirn klinkt sich nämlich in das ein, was du siehst oder fühlst. Und macht sich ans Werk.

 

Steve Jobs hat mal gesagt:

„Zusammenhänge erkennst du nicht im Vorwärtsgang, sondern erst im Nachhinein.

Deshalb musst du darauf vertrauen, dass das alles irgendwann schon einen Sinn ergeben wird.

Auf irgendetwas musst du dich verlassen – auf dein Bauchgefühl, auf das Leben, deine Bestimmung, was auch immer.

Denn die Überzeugung, dass sich der Sinn zu einem späteren Zeitpunkt offenbaren wird, gibt dir darüber hinaus das Selbstvertrauen, das du brauchst, um deinem Herzen auch dann folgen zu können, wenn es dich von den ausgetretenen Pfaden wegführt, aber genau darauf kommt es ja an.“

 

Wenn du dir diese drei großen, wichtigen Fragen richtig stellst, vertraust du darauf, dass das irgendwann schon einen Sinn ergeben wird.

Und dann entdeckst du auch die Wege, die dich deinen Zielen immer näher bringen. Im beruflichen wie im privaten Bereich.

So bekommst du mehr Leichtigkeit, wirst glücklicher und entdeckst den Zauber deines Lebens.

 

Wenn du dabei Unterstützung suchst, melde dich gerne bei mir und wir schauen gemeinsam auf deine berufliche Herausforderung und wie ich dich dabei unterstützen kann.

 

Brigitte gross 2021
Hallo, ich bin Brigitte. Als systemischer Coach begleite ich Frauen dabei, die todunglücklich an ihrem Schreibtisch sitzen, ihre berufliche Neuorientierung zu finden. Deine Arbeit darf dir Spaß machen, Dich herausfordern und sich sinnvoll anfühlen. Lass uns gemeinsam den Weg dorthin gehen.

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Happy Moments Liste: 10-Minuten-Übung, die dir wieder Energie gibt, wenn alles zu viel wird

 

Kennst du diese Abende, an denen du den ganzen Tag funktioniert hast und dich trotzdem leer fühlst?

Dann probier die Happy Moments Liste: eine kurze Übung, die dir in 10 Minuten zeigt, was dich auslaugt, was dir Energie gibt und wo du ganz konkret nachjustieren kannst.

 

Die Happy Moments Liste: So funktioniert’s

 

Wenn du beim Lesen gedacht hast „Ja, kenn ich“, dann habe ich eine schöne Übung für dich.

Sie nennt sich „Energietank“ und dauert knapp zehn Minuten, die sich wirklich für dich lohnen.

Du erkennst, was dir Energie kostet und wo du nachjustieren kannst.

Ich wünsche dir viel Spaß dabei.

 

Zum Energietank Video

 

Noch ein Tipp

 

Achte beim nächsten Mal, wenn dir wieder alles zuviel wird darauf, dass du etwas tust, was deinen Energielevel wieder anhebt.

Also das, was du dir in deine grüne Spalte geschrieben hast.

Schreib mir gerne in die Kommentare, wie es dir mit dieser Übung ergangen ist.

 

Brigitte Kleinhenz
Hallo, ich bin Brigitte,

Stärken Mentorin für berufliche Balance und systemischer Coach. Ich begleite Frauen, die merken, dass ihr Job nicht mehr ganz zu ihnen passt und unterstütze sie dabei, ihre leise, kraftvolle Seite neu zu entdecken. Gemeinsam gestalten wir ein Berufsleben, das Sinn macht, guttut und sich echt anfühlt. Schritt für Schritt, ohne alles auf den Kopf zu stellen.

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Bildquelle: Canva und Sabine Kristan

 

So vermeidest du ein stressiges Leben – 16 Denk‑ und Verhaltensmuster, die Stress verstärken (und wie du sie durchbrichst)

 

Fühlt sich dein Leben oft zu stressig an? Stress ist an der Tagesordnung: im Job, im Privatleben, in unseren eigenen Erwartungen an uns selbst. In diesem Artikel zeige ich dir 16 Denk‑ und Verhaltensmuster, die Stress nicht nur auslösen, sondern ihn oft noch verstärken. Und noch wichtiger: du bekommst konkrete Impulse, wie du diese Muster erkennen und verändern kannst.

 

Stress entsteht immer dann, wenn Anforderungen und Ressourcen im Ungleichgewicht stehen und dein Körper länger im Alarmzustand bleibt, als gut für dich wäre.

 

Warum Stress oft hausgemacht ist

 

Alles kontrollieren wollen

 

Fühlst du dich ertappt?

 

Du planst deinen Tag durch mit Termine, Aufgaben, sogar das, was andere tun sollten.

Das gibt dir ein Gefühl von Sicherheit.

Doch genau da liegt der Knackpunkt.

Da entsteht oft Stress: Wenn etwas anders läuft als du es dir gedacht hast, wird’s schnell anstrengend.

 

Warum das stresst

 

Das Leben ist nicht bis ins Detail planbar.

Und je mehr du versuchst, alles im Griff zu haben, desto schneller fühlst du dich wie aus dem Gleichgewicht, wenn etwas dazwischenkommt.

Ob das eine Absage ist, ein verschobenes Meeting, jemand, der sich nicht so verhält wie du es erwartest.

 

Was dir helfen kann

 

Schau genau hin, was du wirklich beeinflussen kannst und was nicht.

Plane für deine Todo’s Luft ein. Nimm bewusst ein Drittel an Pufferzeit rein für das Unerwartete.

Sei es, dass Kollegen vorbeikommen oder das Telefon öfter klingelt als am Tag zuvor.

Und denk daran, du musst nicht alles kontrollieren, um gut durch den Tag zu kommen.

 

Permanentes „Ja“ sagen

 

Du willst niemanden enttäuschen. Du willst gebraucht und gesehen werden und genauso willst du Konflikten möglichst aus dem Weg gehen. Also sagst du Ja.

Ja zur spontanen Zusatzaufgabe.

Ja zur Kollegin, die dich „nur ganz kurz“ um Hilfe bittet.

Ja zu einem Projekt, das eigentlich nicht in deine Zuständigkeit fällt, aber du machst es trotzdem, weil du eben so bist: zuverlässig, loyal, stark.

Und innerlich merkst du schon beim Ja, dass es eigentlich ein Nein sein sollte.

Aber das drückst du weg. Schluckst es runter. Machst weiter.

 

Berufliches Beispiel

 

Dein Chef fragt, ob du kurzfristig die Präsentation für das nächste Meeting übernehmen kannst: „du machst das ja immer so gut“.

Dein Kalender ist schon voll. Du weißt, dass du dann wieder Überstunden machen wirst, und trotzdem sagst du Ja.

Weil du nicht „unkooperativ“ sein willst.

Weil du das Lob brauchst. Weil du Angst hast, sonst nicht mehr gefragt zu werden.

Schei…. Gefühl, oder?

 

Und genau da liegt „der Hase im Pfeffer“

 

Du funktionierst und verlierst dich dabei.

Dein Tag ist voll, dein Kopf überlastet, und deine Energie ist irgendwo zwischen Terminen und To-do-Listen verloren gegangen.

Du gibst und gibst und fühlst dich dabei jeden Abend immer leerer.

Bis irgendwann nichts mehr geht, oder du dich selbst kaum wiedererkennst.

 

Die Einladung an dich

 

Ein klares Nein ist ein Akt der Selbstfürsorge.

Jedes Nein zu Überforderung ist ein Ja zu dir selbst.

Zu deiner Energie. Deiner Gesundheit.

Und am Ende profitieren alle davon, auch die, denen du vorher reflexartig geholfen hättest.

 

stressig Perfektionismus

 

 

Perfektionismus als steter Begleiter

 

Du kennst das: 80 % wären eigentlich völlig okay, aber in deinem Kopf ist das eher so… „nett versucht“.

Du gibst lieber 120 %, feilst an Details, polierst noch mal drüber und denkst: Da geht noch was.

Improvisieren? Uff. Lieber nicht. Du willst es richtig machen. Ordentlich.

Und am besten so, dass niemand irgendwo ein Haar in der Suppe findet, noch nicht mal du selbst.

 

Was es dich kostet

 

Perfektionismus fühlt sich oft an wie Anspruch, ist dabei aber häufig eigener Druck im schicken Outfit.

Er hält dich länger fest, als nötig wäre: Entscheidungen ziehen sich, Projekte werden nie „fertig“, und du bist innerlich ständig im Bewertungsmodus.

Das Ergebnis davon ist, dass du viel arbeitest, selten zufrieden bist und das Gefühl hast, immer hinterherzurennen, obwohl du objektiv richtig gut dabei bist.

 

Was dir dabei hilft (ohne dass du schlampig wirst)

 

„Gut genug“ ist nicht das Gegenteil von Qualität.

Frag dich: Wofür ist das hier wirklich?

Muss es eine 1+ sein, oder reicht eine solide 2, die pünktlich fertig ist und dich abends noch atmen lässt?

Probier es aus, du wirst überrascht sein, wie oft „gut genug“ nicht nur reicht, sondern von anderen als richtig gut wahrgenommen wird.

Und dein eigenes Nervensystem feiert es auch noch.

 

Immer alles sofort beantworten

 

E-Mails ploppen auf, Nachrichten kommen rein, irgendwo blinkt schon das nächste „kurz mal“-Thema – und zack, bist du drin.

Du reagierst sofort. Nicht weil jemand das erwarten würde, sondern weil es sich so anfühlt: Wenn ich’s jetzt gleich erledige, hab ich’s weg.

Klingt effizient. Ist es aber meistens nicht, es ist eher wie ein Stress-Abo mit Push-Benachrichtigung.

 

Was es dich kostet

 

Du bist innerlich ständig auf Empfang. Wie ein Handy ohne Flugmodus.

Deine Aufmerksamkeit wird dauernd zerrissen, du springst von Nachricht zu Aufgabe zu Antwort und am Ende des Tages hast du viel „gemacht“, aber selten dieses Gefühl: Jetzt ist wirklich gut.

Deine innere Alarmglocke bleibt an, weil immer noch irgendwo etwas kommen könnte. Und genau das macht müde.

Nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper.

 

Was dir hilft, ohne gleich unzuverlässig zu wirken

 

Du darfst dir Zeiten blocken. Mach zum Beispiel: zwei bis drei feste E-Mail-Slots am Tag. Dazwischen ist deine Fokuszeit.

Und wenn’s dir hilft, kommuniziere es sogar: „Ich antworte gesammelt am Vormittag/Nachmittag.“

Probier es einfach mal aus, du wirst merken: Die Welt geht nicht unter, wenn du nicht in Echtzeit reagierst. Im Gegenteil, du arbeitest ruhiger, konzentrierter und bist am Ende sogar besser erreichbar, weil du nicht permanent auf dem Sprung bist.

 

Dich mit anderen vergleichen

 

Du scrollst kurz durch LinkedIn oder Instagram und zack: Sie hat’s geschafft. Neue Position, tolle Wohnung, strahlendes Foto, „endlich angekommen“.

Und du sitzt da und denkst dir: Warum bin ich nicht schon weiter? Oder: Was stimmt mit mir nicht, dass ich das noch nicht habe?

Du willst dich eigentlich an anderen orientieren und motivieren.

In der Realität passiert aber oft das Gegenteil: Du ziehst dich selbst runter.

Denn du vergleichst deinen ganz normalen Alltag (inklusive Zweifel, Müdigkeit und Chaos) mit einer ausgesuchten Momentaufnahme von jemand anderem.

Und natürlich sieht die dann besser aus.

 

Was es dich kostet

 

Vergleichen klaut dir Energie, die du eigentlich für dich bräuchtest.

Für deine Entscheidungen. Für deinen nächsten Schritt. Für deine eigene Entwicklung.

Stattdessen landest du im Kopfkino: Ich müsste doch… ich sollte doch… warum kann ich nicht…

Das ist Stress pur und am Ende hast du nichts gewonnen.

Keine Lösung, keine Richtung, nur selbst gemachten Druck.

 

Was dir hilft

 

Schau auf dich, auf das, was du schon geschafft hast und nicht auf fremde Fassaden.

Frag dich: Wo stand ich vor drei Monaten? Was ist mir schon gelungen? Was habe ich gelernt?

Und wenn du merkst, dass dich bestimmte Profile oder bestimmte Menschen regelmäßig triggern, dann erlaub dir einen Schritt zurückzutreten.

Nicht weil du neidisch bist, sondern aus Selbstschutz.

Du bist nicht hier, um das Leben anderer zu kopieren. Du bist hier, um DEIN eigenes zu bauen.

 

stressig Gedankenkarussell

 

 

Gedankenkarussell statt eine klare Entscheidung

 

Du kennst das wahrscheinlich: Du gehst ein Gespräch im Kopf zehnmal durch.

Überlegst, was du hättest sagen sollen.

Was die andere Person gemeint haben könnte.

Was passiert, wenn du dich so entscheidest und was, wenn du es anders machst.

Und während du denkst, denkt dein Kopf gleich noch lauter mit.

Ergebnis: Du drehst dich im Kreis, aber kommst keinen Zentimeter weiter.

 

Das Gemeine daran: Grübeln fühlt sich an wie „ich beschäftige mich damit“ und ist dabei nur ein inneres Festhalten.

Du willst die perfekte Lösung, die perfekte Entscheidung, den perfekten Moment.

Und genau dadurch bleibt alles hängen.

Grübeln verbraucht unglaublich viel Energie, ohne dass am Ende automatisch etwas rauskommt.

Du bist müde, aber nicht wirklich weiter.

Der Kopf ist voll, aber ohne Richtung.

 

Was dir hilft: Setz dir eine Frist. Echt jetzt.

Auch für kleine Entscheidungen.

Zum Beispiel: „Ich entscheide das bis heute 18 Uhr.“ Oder: „Ich denke 20 Minuten darüber nach und dann treffe ich eine Wahl.“

Geh raus, mach einen kurzen Spaziergang, bewege deinen Körper.

Das klingt jetzt vielleicht simpel, es wirkt aber sofort, weil Druck sich nicht nur im Kopf aufbaut, sondern auch im Körper festsetzt.

Bewegung bringt dich raus aus dem Karussell und oft kommt die Entscheidung dann fast nebenbei.

 

„Später“-Denken

 

„Wenn… dann…“ kennst du bestimmt, oder?

Wenn es im Job ruhiger wird, dann kümmere ich mich darum.

Wenn ich mehr Zeit habe, dann starte ich.

Wenn ich mich besser fühle, dann ändere ich was.

Und irgendwie klingt das total vernünftig.

Ist es aber oft nicht, es ist einfach ein eleganter Aufschub, der nichts bringt.

Das Problem ist: Dieses „Später“ fühlt sich an wie ein Plan, ist aber meistens nur eine Warteschleife.

Du hältst dich selbst zurück, weil du auf perfekte Bedingungen wartest.

Und die kommen selten, weil es immer irgendwas gibt, das zuerst drankommt.

 

Was es dich kostet

 

Du verschiebst nicht nur eine Aufgabe, sondern du verschiebst dich.

Deine Bedürfnisse, deine Wünsche, deine Entwicklung.

Und während du wartest, entgleitet dir dein Leben.

Nicht dramatisch von heute auf morgen, sondern leise: Woche für Woche.

Bis du irgendwann merkst: Ich bin die ganze Zeit nur durchgekommen, aber wo bin ich eigentlich geblieben?

Und dann fühlt es sich richtig sch… an.

Ich hab es selbst erlebt.

 

Was dir hilft

 

Mach heute einen kleinen Schritt. Wirklich klein. So klein, dass dein innerer Widerstand kaum eine Chance hat.

Ein Telefonat. Eine Notiz. Zehn Minuten Recherche. Eine einzige Entscheidung.

Denn ein kleiner Schritt bringt dich in Bewegung und Bewegung ist das Gegenteil von Feststecken.

Und einer ist besser als keiner. Dann werden aus einem oft ganz schnell zwei.

 

stressig Müdigkeit

 

 

Diese leise Stimme der Müdigkeit überhören

 

Du merkst eigentlich, dass du müde bist.

Nicht nur „ein bisschen kaputt“, sondern wirklich erschöpft.

Aber dann kommt sofort dieses innere „Nur noch schnell…“: noch diese Mail, noch der Termin, noch kurz aufräumen, noch eben was vorbereiten.

Und weil du zuverlässig bist und durchhältst, machst du weiter, obwohl dein Körper längst Signale schickt.

 

Was dabei passiert

 

Du gewöhnst dir an, die leise Stimme in dir zu überhören.

Und irgendwann wird sie nicht mehr leise.

Dann meldet sie sich lauter: Konzentration geht runter, du bist schneller gereizt, du schläfst schlechter, bekommst vielleicht Kopfschmerzen, bist innerlich unruhig.

Und wenn du trotzdem weitermachst, wartest du im Grunde auf den Moment, in dem dein System die Notbremse zieht.

Nicht, weil du von heute auf morgen „zu schwach“ bist, sondern weil du zu lange stark warst.

Das ist mir selbst so passiert.

Bis mein Körper den Stecker gezogen hat und ich zwei Tage im Krankenhaus lag.

Kein schönes Gefühl.

 

Was dir helfen kann

 

Schlaf, Pausen und Erholung sind keine Belohnung, die du dir erst verdienen musst.

Sie sind die Basis dafür, dass du überhaupt leistungsfähig, freundlich, klar und bei dir bleiben kannst.

Frag dich zwischendurch ganz einfach mal: Was brauche ich gerade – wirklich?

Manchmal ist die beste Entscheidung nicht „noch mehr schaffen“, sondern früher Schluss machen, kurz rausgehen, einen Gang runterschalten.

Du musst nicht erst zusammenbrechen, um dir Erholung zu erlauben.

 

 

„Nur noch schnell…“

 

Noch diese Nachricht, noch der eine Punkt auf der Liste, noch kurz das Gespräch.

Und plötzlich ist wieder eine halbe Stunde weg.

Das Gemeine ist, es fühlt sich wie eine kleine Aufgabe an, aber es sammelt sich.

Dieses „noch schnell“ wird zur Dauerbeschäftigung und hält dich im Dauermodus. Ohne echte Pause, ohne Abschlussgefühl.

Hilfreich ist dann eine simple Frage: Wird das in 6 Monaten noch einen Unterschied machen?

Wenn nicht, darf es warten und manchmal vielleicht sogar ganz weg.

Erwartungen, die du nicht aussprichst

 

Du hoffst, dass andere „es doch merken müssten“.

Dass sie sehen, was du alles machst.

Was du brauchst, wo deine Grenze ist.

Und wenn das nicht passiert, bist du enttäuscht, verletzt oder innerlich wütend.

Das kostet enorm viel Energie, weil du im Stillen leidest und gleichzeitig nach außen hin funktionierst.

Die Lösung ist oft einfacher, als es sich anfühlt: Sprich aus, was du brauchst. Klar, direkt, ohne ein Drama daraus zu machen.

Nicht als eine Forderung für dich, sondern so, dass du sichtbar machst, was für dich wichtig ist.

stressig Erwartungen

 

 

„Wenn ich das geschafft habe, dann…“

 

„Wenn ich das erledigt habe, dann wird’s ruhiger.“

„Wenn das Projekt vorbei ist, dann gönn ich mir Pause.“

Glück, Ruhe, Balance, alles wird an ein Ziel geknüpft, das ständig nach hinten rutscht.

Und so verschiebst du dein Leben in die Zukunft, während dein Heute einfach durchrauscht.

Du darfst auch jetzt schon mehr zulassen: kleine Pausen, kleine Freuden, kleine Erleichterungen.

Nicht erst „nach X“, sondern jetzt, mitten im Leben.

 

 

Fehler als dein Versagen deuten

 

Dir passiert ein Fehler und in deinem Kopf wird daraus sofort ein Urteil: Ich bin nicht gut genug.

Als wäre ein Patzer gleich ein Beweis gegen dich als Person und ein halber Weltuntergang.

Sowas ist extrem belastend: Aus Angst vor Fehlern wirst du vorsichtiger, zögerst Entscheidungen raus und trittst am Ende auf der Stelle.

Merk dir bitte: Fehler sind Feedback, keine Bestrafung.

Sie zeigen dir, was noch fehlt oder was du anders machen kannst, nicht, dass du „falsch“ bist.

Zu meinen Auszubildenden sage ich immer: Fehler sind Lernchancen. Was machst du beim nächsten Mal anders, besser?

Alles gleichzeitig machen wollen

 

Multitasking läuft bei dir so nebenbei: hier schnell eine Mail, dort kurz eine Aufgabe, nebenher ein Gespräch und irgendwie ist der Kopf ständig offen in zehn Tabs.

Das Problem dabei ist, dass du deine Aufmerksamkeit so lange verteilst, bis sie dünn wie Nebel ist.

Dir entgleitet dein Durchblick, weil, ähnlich wie am Laptop, zu viele Seiten geöffnet sind.

Am Ende bist du erschöpft und platt, aber nichts fühlt sich wirklich abgeschlossen an.

Probier’s radikal simpel: eine Sache nach der anderen.

Mit Fokus kommst du weiter, ohne dich zu verzetteln.

Perfekte Bedingungen erwarten

 

„Erst wenn alles passt, dann fang ich an.“

Wenn es ruhiger ist, wenn ich mehr Zeit habe, wenn ich mich bereit fühle, wenn ich den perfekten Plan habe.

Klingt vernünftig, ist aber oft nur ein sehr elegantes Vor-sich-her-Schieben.

Denn seien wir mal ehrlich: Es passt fast nie wirklich perfekt.

Und so wartest du ewig, während dein eigentlicher Wunsch, dein nächster Schritt oder deine Veränderung irgendwo in der Abstellkammer wartet.

Was da hilft?

Fang klein an, mit dem, was du jetzt schon hast. Es muss nicht perfekt sein, aber so bist du echt.

Grenzenlos geben statt smart abgrenzen

 

Du gibst viel. Oft mehr, als du eigentlich übrig hast.

Du springst ein, fängst mit auf, hältst den Laden am Laufen und irgendwann merkst du: Moment mal, wo bin eigentlich ich geblieben?

Ohne Grenzen wird aus Stress ganz schnell Überforderung, weil du ständig über deine eigene Linie gehst.

Und das ist der Punkt: Grenzen sind kein Luxus und auch keine Unfreundlichkeit.

Sie sind dein persönlicher Bodyguard und Selbstschutz. Damit du nicht erst ausfällst, um endlich ernst genommen zu werden.

Denken, Stress sei dein natürlicher Zustand

 

Vielleicht hast du irgendwann gelernt: Stress gehört halt dazu.

Wer viel schafft, ist eben ständig im Modus „An“.

Und ja, kurzfristig kann Stress sogar antreiben.

Aber wenn „An“ zum Dauerzustand wird, vergisst du irgendwann, wie sich „normal“ überhaupt anfühlt.

Du funktionierst, atmest flacher, bist innerlich ständig auf Spannung.

Und genau da lohnt sich ein Stopp: Stress ist ein Signal, keine Dauerlösung.

Du darfst wieder lernen, ihn früher zu erkennen und Schritt für Schritt runterzuregulieren, bevor dein Körper die Notbremse zieht.

Das durfte ich auch erst schmerzhaft lernen.

Ein stressiges Leben entsteht selten von heute auf morgen

 

Stress wächst eher leise, aus vielen kleinen „Nur noch schnell…“, aus zu hohen Ansprüchen, aus dauerndem Funktionieren und aus Mustern, die sich irgendwann ganz normal anfühlen.

Das Gute ist, dass wir es genau so auch wieder verändern können.

Nicht mit dem großen Rundumschlag, sondern Schritt für Schritt.

Wenn du erkennst, was dich immer wieder antreibt, überfordert oder aus dem Gleichgewicht bringt, kannst du bewusster gegensteuern und dir nach und nach mehr Ruhe, Luft und Leichtigkeit zurückholen, ohne gleich dein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen.

Und wenn du merkst, dass du alleine immer wieder an denselben Stellen hängenbleibst, ist das kein Zeichen von „nicht stark genug“.

Dann kann eine 1:1 Begleitung richtig sinnvoll sein: um deine Muster klar zu erkennen, dir den Druck rauszunehmen und Strategien zu entwickeln, die wirklich zu dir und deinem Alltag passen.

 

Brigitte Kleinhenz
Hallo, ich bin Brigitte,

Stärken Mentorin für berufliche Balance und systemischer Coach. Ich begleite Frauen, die merken, dass ihr Job nicht mehr ganz zu ihnen passt und unterstütze sie dabei, ihre leise, kraftvolle Seite neu zu entdecken. Gemeinsam gestalten wir ein Berufsleben, das Sinn macht, guttut und sich echt anfühlt. Schritt für Schritt, ohne alles auf den Kopf zu stellen.

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erstellt: 22.04.2022, überarbeitet 20.12.2025

Bilder: Canva

12 von 12 im April 2022 – Rückblick und vorgezogenes Ostergeschenk

Das ist mein 12 von 12 Rückblick im April 2022.

Was ist bei mir so passiert an einem Dienstag, der sich wettertechnisch von seiner besten Seite gezeigt hat.

12 von 12

Was tust du morgens als erstes, wenn du aufwachst, dein Hals schmerzt und du das Gefühl hast durch einen „Fleischwolf“ gedreht worden zu sein?

Genau, in diesen Zeiten gibt es da nur eine Lösung – testen:

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Puhhh, gestern war ich im Büro.

Hätte ja trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sein können, dass ich mir was eingefangen habe.

Hoffe mal es bleibt auch morgen negativ. 🙈

 

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Nützt alles nix, die Wäsche will zusammengelegt werden.

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Nachdem letzte Woche der erneute Wintereinbruch mit 10 cm Neuschnee das Teeren der Straße verhindert hatte, ist es ENDLICH so weit. Ein schönes Ostergeschenk. 🐣

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Ganz schön viel Arbeit so eine Teeraktion.

Hier kommt eine Lage feiner Splitt auf die neue Teerdecke.

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Apfelkuchen – frisch gebacken! LECKER

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Nach zwei Erstgesprächen muss ich erst mal raus an die frische Luft.

Kopf etwas frei bekommen.

Es ist überraschenderweise sehr angenehm warm.

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Es blüht an allen Ecken.

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Die Winterreifen sind schon runter, warten aber noch darauf gesäubert zu werden.

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Jetzt zieht es mich wieder auf die Coach.

Mit leichten Grippesymptomen sollte Frau nix überreißen.

12 von 12 Kleinhenz Coaching

Dieses Buch lese ich aktuell.

Und wenn du genauer hinschaust, siehst du, dass ich eine Markiererin bin.

Wenn mir eine Passage in einem Buch besonders gefällt, bekommt sie ein Fähnchen, damit ich später noch mal nachlesen kann.

Markierst du dir auch Teile in einem Buch?

Brigitte gross 2021
Ich unterstütze veränderungsbereite Frauen, die unglücklich an ihrem Arbeitsschreibtisch sitzen, herauszufinden, was ihnen beruflich mehr Freude und Sinn bereiten könnte, damit das heimliche Gefühl des Versagens verschwindet und sie erkennen, dass mit ihnen alles in Ordnung ist. Die sich aufgrund ihrer Selbstzweifel und Unsicherheiten immer wieder mal selbst im Weg stehen und endlich etwas dagegen unternehmen wollen, sodass sie voller Mut und Selbstvertrauen ihr berufliches Leben (wieder) selbst in die Hand nehmen können. Damit sie morgens wieder freudestrahlend am Frühstückstisch sitzen und am Ende des Tages sogar noch Energie haben, die sie sich für ihr Privatleben wünschen.

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