Mein Jahresrückblick 2025: Intensiv, fordernd und trotzdem losgegangen

 

Jahresrückblick 2025

 

Es war ein intensives Jahr, das mich gefordert hat und manchmal auch einfach nur anstrengend war.

Es gab Tage, da lief alles rund und wieder mal hat es sich angefühlt wie ein zäher Kaugummi aus dem du keine Bubbels mehr machen kannst.

Themen sind wieder hochgekommen, von denen ich dachte, ich hätte sie längst erledigt.

Alte Zweifel und manchmal auch Unsicherheiten. Ein innere Druck, der plötzlich wieder da war, obwohl ich doch schon so viel geschafft habe.

Trotzdem (oder genau deshalb) bin ich losgegangen: Ich habe richtig viel umgesetzt, Neues ausprobiert, meine Website neu sortiert, mich mit KI beschäftigt und gleich mehrere Magazine veröffentlicht. Und zwischen all dem gab’s natürlich auch die schönen Momente, Reisen, Begegnungen und dieses leise Gefühl: Okay. Ich bin auf dem Weg.

Dieser Jahresrückblick ist ehrlich.

Manchmal auch mit Ecken, aber auch mit Learnings und Dingen, die ich gefeiert habe.

Ich nehme dich mit durch meine wichtigsten Themen aus 2025.

 

Meine Themen und Highlights in 2025

Eine Begegnung mit KI

 

Auf unserem Kurztrip nach Hamburg haben wir in einer Raststätte einen Roboter entdeckt, der das Essen bringt.

Schon eine coole Idee, wenn es an Personal fehlt.

 

Jahresrückblog - ein Roboter als Bedienung

Roboter an der Raststätte als Ersatz für fehlendes Personal

Als Personalerin und Ausbilderin bin ich sehr nahe am Arbeitsmarkt im Unternehmen und KI ist auch für mich ein wichtiges Thema.

Der Fachkräftemangel und der demografische Wandel müssen ja irgendwie aufgefangen werden, damit wir arbeitsfähig bleiben.

Deshalb habe ich in diesem Jahr einige neue KI-Modelle ausprobiert.

Die Entwicklung geht schon fast beängstigend schnell und manchmal muss man aufpassen, dass die Menschen nicht verloren gehen.

Aber eines können Maschinen nicht: Konfliktlösung, Teamführung, Empathie und echte Kommunikation.

Berufe, in denen du mitdenkst, Menschen begleitest, unterstützt und berätst werden niemals ersatzlos gestrichen.

Also keine Angst vor der KI.

Und wenn du mal in lockerer Runde neue Tools ausprobieren willst, dann kann ich dir Frank Katzer und seine legendäre Online Technik Challenge (OTC) empfehlen.

Frank ist für mich der Technik-Mann und hat immer sehr interessante Aufgaben, die zeigen was möglich ist und die auch noch Spaß machen.

 

Jahresrückblog 2025 - Spruch über Kaffee

Den Spruch im Cafe am Rande der Lüneburger Heide fand ich klasse.

 

Ich habe tatsächlich vier Online-Magazine rausgebracht

 

Letztes Jahr im Dezember habe ich mein erstes Online-Magazin Silent Passion veröffentlicht.

Nicht perfekt. Aber echt und genau mit den Inhalten, die ich rausbringen wollte.

Und 2025 sind vier weitere Ausgaben dazugekommen.

Vier!

Vier Magazine, vier Themenwelten, vier Mal dieses Gefühl: „Wow… das ist echt krass.“

Ich bin ehrlich: Ich hätte Anfang 2025 nicht gewettet, dass ich das so durchziehe.

Denn ein kostenfreies Online-Magazin ist nicht nur „ein PDF“.

Es ist Ideen sammeln, Gastbeiträge ins Rollen bringen, Artikel schreiben, kürzen, wieder schreiben.

Bilder suchen, Seiten bauen, Farben abstimmen.

Und zwischendrin dieses kleine Kopfkino: „Interessiert das überhaupt jemanden?“

Und trotzdem habe ich‘s gemacht.

Nicht einmal. Nicht zweimal. Sondern viermal.

Und ja: Ich bin richtig, richtig stolz darauf.

Vier Ausgaben. Vier Themen-Schwerpunkte. Vier kleine Reisen.

Jede Ausgabe hatte ihren eigenen Kern, wie ein eigenes Zimmer im selben Haus.

Du gehst rein und merkst sofort: „Ahhh, hier fühlt es sich irgendwie anders an.“

 

Ausgabe 1 noch im Dezember 2024: Introversion, wenn leise Frauen plötzlich stark werden

 

Weniger Lärm, weniger „ich muss noch“, weniger Außen.

Und mehr Fokus auf das, was in dir drin sowieso schon da ist.

Über die Inhalte des Magazins habe ich hier eine Zusammenfassung geschrieben.

Erschienen am 15. Dezember 2024

 

Online Magazin Silent Passion Ausgabe 1

 

Ausgabe 2 im März: Gesundheit, weil das unser größtes Geschenk ist

 

Diese Ausgabe hat genau da angesetzt, wo viele von uns hängen bleiben:

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Denn in unserem Leben gibt es nichts Wichtigeres als die eigene Gesundheit.

Und dafür dürfen wir etwas tun.

Nicht länger mit einem „Irgendwann mach ich das“, sondern: „Ich fang heute an, auch wenn’s nur ein kleiner Schritt ist.“

Ganzheitliche Gesundheit für Frauen geht uns etwas an, da sollten wir drauf aufbauen und hier im Blogartikel hab ich mehr zu den Inhalten des Magazins geschrieben.

 

 

Online Magazin Silent Passion Ausgabe 2

 

Ausgabe 3 im Juni: Intuition als innerer Kompass

 

Das war die Ausgabe, die ein bisschen piekst, aber auf eine gute Art, weil sie ehrlich ist.

Sie stellt Fragen, die man gern beiseite wischt, weil man gerade „keine Zeit“ dafür hat.

Und gleichzeitig hat sie gezeigt, dass du nicht alles auf einmal ändern musst, aber aufhören darfst, dich selbst und deine Bedürfnisse zu übergehen.

Warum Intuition dein innerer Kompass für Alltag, Beruf und Balance ist, kannst du hier in meinem Blogartikel entdecken.

 

Online Magazin Silent Passion Ausgabe 3

 

Ausgabe 4 im September: Entscheidungen und warum sie uns so schwer fallen

 

Die vierte Ausgabe hat etwas von dieser „Neustart“-Luft.

Wie Fenster auf, Kopf aushalten.

Wie ein neues Kapitel, ohne dass du dafür erst dein ganzes Leben umkrempeln musst.

Sie kommt eher so um’s Eck mit: „Hey… du darfst mehr wollen. Und du darfst es dir leichter machen.“

 

Titelbild 2025 09 

 

Ausgabe 5 vor einigen Tagen: Schwerpunkt Selbstvertrauen & innere Stärke

 

In dieser Ausgabe bin ich ganz bewusst auf diesen Schwerpunkt eingegangen.

Bei vielen meiner Coaching-Kundinnen sind die Themen Selbstvertrauen, Selbstwert und Gedankenkarussell immer wieder im Vordergrund und belasten sie.

Deshalb bin ich auch auf wissenschaftliche Studien zur Neurowissenschaft eingegangen und habe aufgezeigt, warum „Vermeiden“ oft mehr Kraft kostet, als notwendig wäre.

 

Online Magazin Silent Passion Ausgabe 5

 

Was ich dadurch gelernt habe und was sich verändert hat

 

Das größte Learning ist aus den Magazinen das mich weiter begleitet:

Wenn ich warte, bis ich mich bereit fühle, passiert gar nichts.
Wenn ich anfange, wird’s unterwegs immer besser.

Ich habe gelernt, dranzubleiben.

Auch wenn ich mal eine Woche nicht „produktiv“ war.

Auch wenn ich mal kurz denke, dass ich es eh nicht bis zum selbst gesetzten Termin schaffe.

Und genau deshalb sind diese vier Ausgaben in 2025 für mich mehr als Content.
Sie sind Beweise für Mut, Ausdauer und für dieses leise „Ich mach das jetzt.“

Auch wenn der eine oder andere Gastbeitrag nicht rechtzeitig oder auch mal gar nicht geliefert wurde.

Ich habe gelernt, dass ich nur noch diejenigen in meine Welt lasse, die zu mir passen und mit mir die gleichen Werte leben.

Aus dem Alter von Zickenkrieg und Reibereien bin ich endgültig raus.

Und nun?

Am 15. März 2026 kommt die nächste Ausgabe meines kostenfreien Online Magazins Silent Passion.

Wenn du Lust hast einen Gastartikel zu schreiben, dann trau dich und melde dich gerne bei mir.

Die Silent Passion-Ausgaben sind wie kleine Inseln in dieser lauten Welt.

Zum Runterkommen, zum Sortieren, Hineinspüren und zum persönlichen Wachsen.

Inner Work ist der Schlüssel für Erfolg, Glück, Lebensfreude und Energie

Und wenn du jetzt selbst Bock auf ein eigenes Magazin bekommen hast und es ausprobieren möchtest, dann kann ich dir Steffi mit ihrer Magazinschmide* sehr ans Herz legen.

Ich würde mich freuen, wenn ich bald dein Magazin lesen darf. Viel Spaß damit.

 

Meine Webseite hat eine neue Struktur bekommen

 

Im Laufe des Jahres habe ich meine Webseite überarbeitet.

„Frau“ wächst nicht nur aus den Klamotten raus, sondern auch aus den Texten, die ich vor zwei oder drei Jahren noch passend fand.

 

Jahresrückblick 2025

 

Anfang des Jahres habe ich auch alle Kategorien auf meinem Blog neu strukturiert.

Jetzt gibt es eigene Themenbereiche für Karriere, Wohlbefinden und innere Stärke und natürlich auch Kundenerfolge, Persönliches und Rückblicke. 😉

So können meine Leserinnen die Themen leichter finden, die sie interessieren.

 

Speakerin bei Online-Kongressen

 

Eben habe ich mal nachgezählt, 2025 war ich bei sechs Online-Kongressen als Speakerin dabei.

Vorbereitung. Nervosität. Technik-Check und dieses „Bitte lass das Mikro funktionieren“-Gebet.

Puhhh . . . , aber ich freue mich immer darauf. Meine Themen landen genau da, wo viele gerade straucheln.

 

Themen die dieses Jahr besonders gefragt waren

 

„Leb deinen Beruf so, dass er dich jetzt glücklich macht“

„Wie Job Crafting dein Arbeitsleben verändert“

„Quiet Quitting: Wenn das Herz längst gekündigt hat“

„Dein geheimes Drehbuch, dein Schlüssel zum Glück“

„Nein sagen im Job – ohne sich schlecht zu fühlen“

„Mehr ICH: Im Beruf. Im Leben. In Balance.“

 

Und Gast in einem Podcast war ich auch. Das war eine schöne Erfahrung, die ich gerne wiederhole.

Wenn du gerade auf der Suche nach einem Gast bist, zu meinen Themen rund um Karriere und Wohlbefinden im Beruf, dann melde dich gerne bei mir.

Ich bringe nicht nur Theorie mit, sondern vor allem echte Einblicke als langjährige Personalerin und praktische Impulse, die man direkt im Job-Alltag nutzen kann.

Wenn mein Kalender mitspielt, bin ich offen für neue Gespräche und Erfahrungen.

 

Jahresrückblog - Kongress Bilder

Online Kongresse bei denen ich als Speakerin dabei war

 

 

Wovon habe ich mich 2025 getrennt

 

Wenn ich auf etwas angewiesen bin, das ich nicht selbst in der Hand habe, dann macht es mich „kirre“, wenn es nicht läuft.

Und genau so war’s bei mir mit meinem Newsletter-Tool Active Campaign.

Wir zwei sind irgendwie nie so richtig warm geworden.

Und irgendwann war es nicht mehr nur „na ja, geht schon“, sondern die Zustellraten sind immer weiter abgesackt und dann kamen auch noch Bugs dazu, die die Auslieferung teilweise komplett torpediert haben.

Dann sitzt du da, hast dir Mühe gegeben, den Newsletter vorbereitet und am Ende kommt er nicht so an, wie er soll. Sowas frustriert mich extrem.

Und als ob das nicht schon reicht, kam auch noch die Ansage von einer Preiserhöhung.

Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Nicht mit mir.

 

Neues Tool

 

Genau da kam Patrick mit seinem neuen Tool Funnelmate* ums Eck und ich war sofort neugierig. Je mehr ich reingeschaut und ausprobiert habe, desto begeisterter war ich, denn es ist nicht nur „ein Ersatz“, das ist ein richtiges Upgrade.

Ich konnte AC damit ersetzen, meine Newsletter-Leser:innen mitnehmen und on top hat Funnelmate gleich noch mehrere Bereiche, die ich vorher mühsam über verschiedene Tools zusammenstückeln musste.

 

Eine integrierte Kalenderbuchung, Landingpages und eine eigene Community. Außerdem ein Social-Media-Planungstool, mit dem ich jetzt viel entspannter und effektiver planen kann.

Den eigenen Kursbereich hab ich aus Kapazitätsgründen noch gar nicht genutzt, aber allein schon zu wissen, dass er da ist, fühlt sich gut an. Das wird mein Projekt für nächstes Jahr.

Unterm Strich bin ich richtig happy mit meiner Entscheidung.

Seitdem verschicke ich wieder jede Woche meinen Newsletter. Mit viel Spaß beim Schreiben, ohne Technik-Stress und ohne dieses Gefühl, gegen mein eigenes System anzukämpfen.

Ich sag’s, wie’s ist, ich will grade nichts anderes mehr.

 

Jahresrückblog 2025

Ich habe mal die KI befragt, wie sie meinen Frust und meine Entspannung im Bild umsetzen würde

Worauf bin ich 2025 stolz

 

Neuer Mini-Kurs

 

Ich bin stolz darauf, dass ich meiner Intuition gefolgt bin und einen neuen Mini-Kurs rausgebracht habe.

„Entdecke deinen Wohlfühlstärken Code“.

Weil ich bei der Arbeit mit meinen Coaching-Kundinnen gemerkt habe, was so vielen Frauen im Job und im Alltag fehlt. Vor lauter Funktionieren vergessen sie ihre eigenen Bedürfnisse.

 

Entdecke deine Wohlfühlstärken

 

Weiterbildung

 

Ich bin auch stolz darauf, dass ich eine Ausbildung in humanistischer Numerologie absolviert habe.

Das war für mich ein Eintauchen in das Thema Numerologie, das mich schon lange fasziniert. Inzwischen biete ich auch Readings an.

So wird jetzt etwas von mir sichtbarer, was lange eher im Hintergrund war. Und es fühlt sich sowas von richtig an.

 

Blog-Universum

 

Und dann war da noch Judith Peters.

Sie hatte mal wieder eine coole Idee mit “VIB – Very interesting Blogger”.

Nachdem ich schon seit 2021 bei ihrem Jahresrückblog dabei bin, hat sie mich damit „angestupst“ und ich bin gerne dabei. VIB macht Spaß und ich bleibe am Ball.

Und da ich sowieso mehr bloggen wollte, war ich auch im Oktober bei DYB – Double Your Blog von Judith gerne dabei.

In ihrem SEO-Kurs hat sie uns ihre Methoden für Blogwachstum gezeigt und ihr TOP das für Teilen, Optimieren und Publizieren steht.

Hier findest du ihre Blogbeiträge dazu DYB Teil 1 und DYB Teil 2

 

Dranbleiben

 

Ich bin drangeblieben, haben viele neue Blogartikel geschrieben, veröffentlicht und geteilt.

Im Jahr 2025 waren es mit diesem Jahresrückblog insgesamt 59 Blogartikel.

So viel wie noch nie.

Einfach weil es wieder Spaß macht zu schreiben. (Spoiler: Zwischendurch hatte ich sogar eine Sehnenscheidenentzündung im Arm 🙈)

 

Jahresrückblog

Ich beim Bloggen

Persönlich

 

Und ich habe 2025 richtig viel geliefert.

Eine handvoll Frauen habe ich persönlich in ihren Themen unterstützt und nicht nur viele Ideen gehabt, sondern auch in die Welt gebracht und mich gezeigt.

Und auch mal Entscheidungen ganz spontan getroffen, statt ewig zu überlegen.

Du brauchst nur 1% mehr Mut als Angst.

 

Du findest mich jetzt übrigens auch ganz frisch (seit einigen Tagen) bei Expertiso, der Plattform für Profis.

Den Erfolg entsteht gemeinsam.

 

Jahresrückblick 2025 - Expertiso Profil

Profilansicht Expertiso

 

 

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

 

Bayerischer Wald

 

Da kann ich abschalten, relaxen und bekomme auch neue Ideen.

Dafür ist mein Ideen-Buch immer zur Hand und wenn nicht, schreib ich’s mir ins Handy.

So kann ich mit neuer Energie wieder durchstarten.

 

Jahresblogbeitrag 2025

Wellness Urlaub im bayerischen Wald

 

Oberpfalz / Franken

 

Meine Mutter wollte ihren runden Geburtstag mit der engsten Familie mal nicht Zuhause, sondern im Urlaub feiern.

Da die Oberpfalz bei uns um’s Eck ist, sind wir beim Sternwirt eingekehrt und haben uns rundum verwöhnen lassen.

 

Jahresrückblog 2025

Geburtstagsfeier im Urlaub

 

Nordsee

 

Ich liiieebe die Nordsee. Nicht nur, weil sie meinen Bronchien gut tut, sondern auch, weil es dort Fisch satt gibt.

In Harlesiel, beim Wattkieker sind wir Stammgast und leckeres Eis haben die auch noch.

Anfang Mai war es noch etwas windig, aber bei Sonne lässt es sich echt gut aushalten.

 

Jahresblog beitrag 2025

Fisch satt und Wind um die Ohren wehen lassen

 

Schwarzwald

 

Nachdem meine Eltern 60. Hochzeitstag hatten, haben wir Kinder ihnen ein langes Wochenende im Schwarzwald geschenkt, mit allen Kindern und Enkeln.

Die Landesgartenschau in Baiersbronn stand auf dem Programm.

Wir sind ganz schön viel gelaufen, haben aber auch die kulinarische Welt kennengelernt und viel und sehr lecker gegessen.

 

Jahresrückblick 2025

Familientreffen im Schwarzwald

 

Schwäbisch-Fränkischer Wald

 

Wenn die Mutti schon mal einen Wunsch äußert, dann mache ich das gerne möglich.

Dass an dem Wochenende ausgerechnet 75-jähriges Jubiläum war, wusste ich erst zwei Tage vorher und das Wetter hat uns leider auch einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Es gab nur wenige trockene Stunden.

 

Jahresrückblog

Im Schwabeländle waren wir auch

 

Kurztrip der „ins Wasser fiel“

 

Und dann kam der Sommer mit weit über 30 Grad.

Eigentlich hatten wir vor im August nach Wien fahren.

Doch es kam eine Hitzewelle, die selbst bei uns in der Rhön kaum auszuhalten war.

Wir hatten echt keinen Bock uns in einer Großstadt von einem Schatten in den nächsten zu flüchten und uns nur von Eis zu ernähren.

Schon verrückt, letztes Jahr um diese Zeit ist Wien fast „abgesoffen“ vor lauter Regen (da wollten wir schon runterfahren) und dieses Jahr Hitze ohne Ende.

Man könnte fast meinen die Wiener hätten etwas gegen unseren Wien-Urlaub. 🤔

 

Jahresrückblick 2025

Temperaturankündigung eine Woche vor Reisestart

 

Südtirol

 

Anfang Oktober hatten wir wunderbare Tage beim Törggelen in Tramin und der Südtiroler Weinstraße.

Wir haben nicht nur Brixen mit seinem Brot- und Studelmarkt besucht.

Der ist echt super schön. Wenn du mal die Möglichkeit hast, besuch den unbedingt.

Auch Bozen, Tramin, den Kalterer See und Trient haben wir besucht und uns vom italienischen Flair einfangen lassen.

Das Essen war wie immer ausgezeichnet und der Wein schmeckt nur vor Ort so gut.

Du kannst dir sicher vorstellen, wenn du von Zuhause hörst, dass es dort „Cats and Dogs“ regnet, dass ich am liebsten hier geblieben wäre.

 

Jahresrückblog 2025

Wenn Engel reisen scheint die Sonne – auch in Italien

 

Ich bin grade selbst überrascht, dass wir doch so viel unterwegs waren.

Aber die Auszeiten haben immer wieder gut getan.

 

Was mich 2025 total genervt hat

 

Dass dieses leidige Thema rund um meinen Autounfall im September 2023 immer noch nicht vom Tisch ist, nervt mich echt gewaltig.

Im Januar 2025 war endlich die Gerichtsverhandlung und wir mussten dafür sogar persönlich nach Itzehoe anreisen.

Mir war schon klar: Wenn ein Verkehrsgutachten erstellt werden soll, dauert das.

Damit hatte ich mich innerlich sogar halbwegs arrangiert.

Was ich allerdings nicht auf dem Zettel hatte: Dass sich das Ganze nicht nur zieht wie Kaugummi, sondern zwischendrin auch einfach . . .  liegen bleibt.

Der Richter hatte die Beauftragung des Gutachtens nämlich monatelang nicht rausgegeben.

Und ja, es klingt so absurd, aber er hatte es schlicht „vergessen“.

Ich dachte, ich bin im falschen Film wach geworden.

Erst als mein Anwalt nachgehakt hat, wurde der Auftrag endlich erteilt und der Richter hat sich entschuldigt.

Und dann?

Wieder wochenlang Funkstille.

Im September hat der Gutachter endlich angefangen zu arbeiten und rate mal, bis heute gibt es immer noch keine richterliche Entscheidung.

Ich hab wirklich einen langen Geduldsfaden, aber sowas nervt mich total und bringt mich an meine Grenzen.

Weil es nicht nur „ein bisschen langsam“ ist, es ist so langsam, dass mein Auto zwischenzeitlich verkauft ist.

Dieses Gefühl, auf etwas warten zu müssen, auf das ich selbst mal wieder null Einfluss habe, macht mich einfach „kirre“.

Ganz ehrlich, wenn wir in der freien Wirtschaft so arbeiten würden, dann würde hier gar nichts mehr laufen.

 

Jahresrückblog 2025

KI-generiert: Es ist zum Haare raufen

 

 

Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

 

Besonders für Dinge, die man leicht übersieht, wenn man im „Funktionieren-Modus“ nur nach vorne rennt.

Familie

 

Ich bin dankbar für meine Familie. Für meinen Mann und meine Eltern, die auch mit 80 Jahren gerade noch fit genug sind, dass wir ihnen schöne Ecken in Deutschland zeigen können.

Und für meine Geschwister und deren Familien, die, wenn möglich, auch dazu stoßen.

Es geht nicht um Auszeiten, sondern darum, dass wir gemeinsame Zeit verbringen.

Auch Zuhause.

Denn die gemeinsame Zeit ist endlich. Das ist mir dieses Jahr, wo einige Freunde meiner Eltern gestorben sind, wieder sehr bewusst geworden.

Und niemand weiß, wann die eigene Sanduhr und die der anderen durchgelaufen ist.

Wir wollen die noch verbleibende Zeit auch in 2026 für schöne Erinnerungen nutzen.

 

Jahresrückblick 2025

Landesgartenschau in Baiersbronn – für die Eltern war es etwas weit zu laufen, aber es gab schöne Alternativen.

 

Freundschaften

 

Ich bin dankbar für die Freunde, die da sind, wenn man sie braucht.

Ob für ein Telefonat, ein längeres Gespräch, einen Rat oder einfach um zusammen etwas zu unternehmen oder zum Essen gehen.

Einige stehen vor den gleichen Herausforderungen mit den älter werdenden Eltern, da können wir uns auch dahingehend sehr gut austauschen.

 

Beruf und Selbstständigkeit

 

Ich bin dankbar dafür, dass ich beruflich meinen Weg weitergehen kann.

Dass ich meinen Beruf als Personalentwicklerin und Ausbilderin in einem großen Unternehmen mit meiner Leidenschaft als Stärken Mentorin für berufliche Balance ausleben kann.

 

Kundinnen

 

Ein ganz großer Dank geht auch an meine Kundinnen.

Ich bin dankbar für jede Frau, die mir ihr Vertrauen schenkt und sich von mir begleiten lässt.

Mich erfüllt es sehr, wie sich Dinge Schritt für Schritt verändern.

Wie sie wieder mutiger werden, sich selbst ernster nehmen und im Beruf einen Weg findet, der sich besser anfühlt.

Schritt für Schritt, ohne alles auf den Kopf zu stellen.

Diese Entwicklung miterleben zu dürfen, ist für mich nicht „Arbeit“, das ist der Sinn von Coaching.

 

Gesundheit

 

Ich bin dankbar, dass mir mein Körper inzwischen sehr genau zeigt, wenn ich wieder mal dabei bin, meine Grenzen zu überschreiten.

Wenn ich merke, dass ich Pausen machen darf, ohne sie mir vorher zu verdienen.

Für die Momente, in denen ich gut zu mir war, selbst wenn der Kalender voll war.

Und mir erlaubt habe, Dinge zu verändern, wenn sie nicht mehr gepasst haben.

 

Reisen und Tapetenwechsel

 

Ich bin dankbar für jedes kleine „Raus aus dem Alltag“.

Für Perspektivwechsel und auch mal frische Luft im Kopf.

Für Orte, die mich daran erinnern, dass das Leben mehr ist, als meine To-do-Liste.

Und manchmal reicht dafür schon ein Kurztrip, ein Spaziergang, ein Cafébesuch.

Hauptsache kurz raus aus dem eigenen Autopiloten.

 

Jahresrückblog 2025

Glücksmomente einsammeln und dankbar dafür sein

 

Mein 2025 Fazit

 

2025 war ein intensives und forderndes Jahr.

Und es hat mich an mehr als einer Stelle ordentlich durchgeschüttelt.

Im Beruf kam eine große Veränderung dazu.

Eine neue Chefin, die aus einem technischen Bereich kommt und bisher nur wenig Berührung mit Personalentwicklung und Ausbildung hatte.

Das hat Dinge neu sortiert.

Neue Erwartungen, Abstimmungen auch Reibung.

Und ein Gefühl von plötzlich wieder erklären zu müssen, warum gewisse Themen wichtig sind.

Und manchmal hat es sich angefühlt, als würde ich durch den Fleischwolf gedreht werden.

Weil das Leben manchmal genau die Themen auf den Tisch knallt, die man am liebsten längst in der Altablage abgelegt hätte.

 

Was ich daraus mitnehme

 

2025 hat mich nie gefragt, ob es gerade passt. Es hat mich gezwungen, genauer hinzuschauen.

Und gleichzeitig hat es mich stärker gemacht.

Mit mehr „Okay, ich krieg das hin“, auch wenn’s ruckelt.

Nicht immer mit Plan A, B und C, aber ich bin gegangen. Schritt für Schritt.

Und das ist vielleicht das Wichtigste, was ich mir selbst dieses Jahr bewiesen habe: Auch wenn es intensiv ist, auch wenn es fordernd ist, ich bleib nicht stehen.

 

Wenn ich 2025 in einem Satz zusammenfassen müsste, dann so

Ich habe aufgehört, auf den perfekten Moment zu warten und bin losgegangen.

 

Wie sieht es mit meinen Zielen 2025 aus?

 

YES, ich kann alle Haken dran machen, an meine Ziele 2025.

Na das ist doch mehr, als ich gedacht hatte. 💃

 

Mein 2025 in Zahlen

 

LinkedIn: 2.157 Follower

Instagram: 275 Follower

Blogartikel veröffentlicht: 59

Verschickte Newsletter: 56 Stück

Newsletter-Zuwachs: +20 Prozent

Webseiten-Besucher: 6.892 (2024: 11.485) – KI lässt grüßen

Seitenaufrufe: 14.069 (2024: 16.700)

 

 

Jahresblogbeitrag 2025

Ansicht Instagram- und LinkedIn-Profil

 

Meine reichweiten stärksten Blogbeiträge 2025

 

Jobwechsel mit KI: So findest du 2026 den Job, der wirklich zu dir passt

Vorstellungsgespräch Fragen an Arbeitgeber: Die 15 Top-Fragen

Introvertierte Frauen im Beruf: leise Stärken, große Wirkung

Was ist ein People Pleaser? 8 Anzeichen, 4 Ursachen und 7 Auswege

Introvertierte Frauen im Berufsleben: Herausforderungen und Vorteile

 

So kannst du 2025 mit mir arbeiten

 

Es gibt nicht nur den einen Weg zu privaten und beruflichen Zielen. Es gibt den Weg, der zu dir passt.

Zu deinem Alltag, deinem Tempo und dem, was grade wirklich dran ist.

 

Individuelles Coaching

 

Unter vier Augen (ausschließlich online in meinem Online-Coachingraum) schauen wir auf dich, deine Fragen und das, was dich gerade bremst.

Wir entwickeln Strategien, die sich nicht nach „müsste man mal“ anfühlen, sondern nach das ist machbar.

Und ich begleite dich dabei, Schritt für Schritt bei der Umsetzung, damit du dranbleibst.

Im kostenfreien 30-Minuten-Balancegespräch klären wir in Ruhe, ob und wie ich dich unterstützen kann und ob wir zusammenpassen.

 

Online-Kurse

 

Wenn du flexibel sein willst, holst du dir meine Online Kurse in deinen Alltag für dein eigenes Tempo.

Du arbeitest genau an den Themen, die dir wichtig sind, und baust dir Stück für Stück mehr Sicherheit und Stabilität auf.

 

Workshops

 

Manchmal braucht es live einfach diesen Push, raus aus dem Trott, rein in neue Gedanken.

Meine Workshops geben dir Impulse, die hängen bleiben und die du direkt mitnehmen kannst.

Egal, wofür du dich entscheidest, 2026 wird dein Jahr. Wenn du es zulässt.

Und nicht, weil alles plötzlich leichter wird, sondern weil du anfängst, die Schritte zu gehen, die du schon so lange vor dir herschiebst.

 

Mein Ausblick auf 2026

 

Ich will es bewusster leben, mit etwas mehr Ruhe im Kopf und mehr Luft im Kalender.

Und auch mit Entscheidungen, die wirklich zu mir passen.

 

Nicht mehr „wenn noch Zeit ist“

 

Ich will früher hinschauen, nicht erst, wenn es zwickt.

Gesundheit ist das Wichtigste, was wir nie aus den Augen verlieren sollten.

Mehr Pausen und mehr echte Erholung.

Und weniger dieses „Ich mach das noch schnell“.

 

Ich arbeite mit Kundinnen, die wirklich zu mir passen

 

Ich arbeite mit Frauen, die bereit sind, ehrlich hinzuschauen und Schritte wirklich gehen wollen.

Ohne „ich hatte keine Zeit dafür“ oder Drama und Ausreden, weil sie sich selbst wieder an letzter Stelle gestellt haben.

Und ich will Angebote schaffen, die sich für beide Seiten gut anfühlen: fair, verbindlich und vor allem menschlich.

 

Zeit mit meinen Eltern wird nicht auf „später“ verschoben

 

Ich will 2026 bewusster die noch verbleibende Zeit mit meinen Eltern nutzen.

Nicht nur zwischen Tür und Angel, nicht nur „wenn’s grade passt“, sondern intensiver.

Denn Zeit kann man nicht bestellen oder nachkaufen.

Und ich will nicht irgendwann denken: Hätte ich mal.

 

Mehr Blogbeiträge für die Themen meiner Kundinnen

 

Ich bleibe auch 2026 am Bloggen dran, weil meine Kundinnen Fragen haben, die Antworten verdienen.

 

Numerologie-Readings: mehr Raum für Neuorientierung

 

Ich werde 2026 meine Numerologie-Readings verstärkt anbieten, vor allem für Frauen, die gerade an einem Wendepunkt stehen.

Für die, die spüren „So wie es ist, will ich nicht weitermachen“, aber der nächste Schritt sich noch riesig anfühlt.

Dann kann so ein Reading als Kompass dienen und ein richtig guter Startpunkt werden.

 

Und ansonsten?

 

Weniger Perfektion. Mehr „einfach machen“.

Ich will 2026 weniger Energie dazu verschwenden, Dinge glänzend zu polieren, die sowieso nie „perfekt“ werden.

Ich will Lernen. Nachjustieren und Weitergehen, denn das Leben wartet nicht, bis ich fertig bin.

 

Mein Ausblick auf 2026 in einem Satz

 

Ich wähle noch bewusster meine Gesundheit, meine Menschen, meine Arbeit und Passion und meine Zeit.

 

Mein Motto für 2026

 

„Entspannung – Die Magie liegt in dir.“

Ich muss nicht im Außen suchen.

Die Magie liegt in mir. In meiner Intuition. In meinen Entscheidungen. In den kleinen Schritten, die ich wirklich gehe.

So wie in jedem von uns.

Wir dürfen das gerne wieder entdecken. 😉

 

Jahresrückblick 2025

KI-generiert: Ich freue mich auf 2026 und alles was da kommt.

 

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

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Fotos: Canva (Pro-Version) + KI-generiert + meine Lieblingsfotografin Sabine Kristan

 

Intuition: Dein innerer Kompass für Alltag, Beruf und Balance

 

Intuition ist dein innerer Kompass. Im Job, im Alltag und auch bei deinem Körpergefühl. In der neuen Silent-Passion-Ausgabe bekommst du Übungen, Stories und Gastbeiträge, die dich zu mehr für dich passenden Entscheidungen bringen. Leise. Echt. Machbar.

 

Intuition als innerer Kompass: Wenn dein Bauch leise „Hier lang“ sagt

 

Manchmal ist es nicht der große Geistesblitz, den du merkst.

Es sind eher diese kleinen, feinen Zeichen oder ein winziges Ziehen im Bauch.

Dieses „Hm… irgendwie nein.“

Oder dieses warme „Ja, das könnte es sein“, das sich in dir leise bemerkbar macht, noch bevor dein Kopf die obligatorische Pro-und-Kontra-Liste basteln will.

Genau darum dreht sich die aktuelle Ausgabe von Silent Passion: Intuition als innerer Kompass.

Das Magazin, das dich daran erinnert, dass du oft längst weißt, was gut für dich ist, du aber verlernt hast genauer hinzuhören.

Und weil Intuition nicht etwa auf einem Meditationskissen passiert (sondern im ganz normalen Leben wie bei der Fahrt ins Büro, in Besprechungen, auch mal vor dem Kleiderschrank und montagmorgens), ist das Magazin in vier Bereiche gegliedert:

  • Silent ICH
  • Silent Beruf
  • Silent Leben
  • Silent Balance

 

Ich nehme dich mal mit, in einen kleinen Ausschnitt aus der 3. Ausgabe.

 

Silent ICH: Intuition ist kein Hexenwerk. Eher ein Navi.

 

Im Titelthema wird Intuition ganz bodenständig erklärt: Intuition ist Wissen ohne logisches Nachdenken.

Ein inneres Verstehen, das plötzlich da ist. Kein „esoterisches Blabla“, sondern ein Navigationssystem in dieser lauten Welt.

Blöderweise haben wir abtrainiert bekommen, darauf zu hören.

Aber du kannst es wieder lernen und das leichter als du womöglich grade denkst.

Wie das geht, erkläre ich dir im Detail im Magazin.

 

Online Magazin Silent Passion Ausgabe 3

 

Gastbeitrag von Corinna Maria Pfitzer „Echte Intuition“

 

Corinna bringt es auf einen wichtigen Punkt: Viele verwechseln Intuition mit Erfahrung oder Gewohnheit.

Sie erzählt z.B. von einem Key Account Manager, der „Bauchgefühl“ sagte, aber eigentlich nur aus alten, gelernten Mustern einen Rückschluss zog.

Intuition ist etwas anderes: ein direktes inneres Wissen.

Corinna weiß, woran du echte Intuition erkennst: sie ist leise, klar, schnell und im Hier und Jetzt.

Corinna ist Intuitionstrainerin und hat dazu auch ein Buch geschrieben:

 

Intuition

 

 

Silent Beruf: Intuition im Job, wenn der Körper schneller ist als dein Verstand

 

Der Berufsteil ist für alle, die im Job „funktionieren“ können wie ein Schweizer Uhrwerk und sich trotzdem fragen: War’s das jetzt für die nächsten X Jahre?

Mini-Beispiel aus dem Magazin – Das Bewerbungsgespräch mit Bauchschmerzen

Folgende Szene: Vorstellungsgespräch, der Chef will eine „Arbeitsbiene“, der Vertrag soll sofort unterschrieben werden und plötzlich bekommst du krampfartige Bauchschmerzen.

Als die Bitte um Bedenkzeit durch ist, sind die Schmerzen wie weggeblasen.

Das ist Intuition in Echtzeit.

Und zwar ziemlich deutlich.

Den ausführlichen Artikel findest du in der Ausgabe 06/2025.

 

Gastbeitrag von Silvia Gunsilius – Stressmanagement praktisch angewandt

 

Silvia bringt drei sehr alltagstaugliche Schlüssel mit: Prioritäten setzen (Eisenhower-Prinzip), Erholung einplanen, emotionale Resilienz stärken.

Und dieser Vergleich passt perfekt: Stress fühlt sich an wie ein Handy mit fast leerem 1% Akku. Es geht grade noch, aber alles ist schon im Sparmodus.

Silvia hat als Geschenk für den Selbsttest „Stressthermometer“ mitgebracht.

 

Stressthermomenter im Magazin Intuition

 

Silent Leben und deine Intuition im Alltag

 

Hier wird’s herrlich lebensnah.

Im Beitrag „Wenn dein Bauch mehr weiß als dein Kopf“ geht’s nicht um große Rituale, sondern um die kleinen Schalter im Alltag: 5 Wege, wie dein Bauch wieder „mitreden“ darf.

Ich liebe besonders den Gedanken, dass Gefühle kein Störsignal sind.

Sie sind oft der direkte Draht zur Intuition.

Das dürfen wir wieder lernen.

 

Gastartikel von Daniela Kaminski: Der Moment, in dem dein Stil dich wieder an dich erinnert

 

Daniela erzählt uns anhand einem Mantel, was mit uns innerlich passiert.

Ein Mantel: Dunkelgrau, klassisch, ist wie eine „Rüstung für Meetings“.

Es fühlt sich aber nicht mehr nach ihr an.

Deshalb nimmt sie etwas Leichteres.

Heller. Ehrlicher.

Und sie denkt: „Das bin ich.“

Das ist Intuition mal anders, nicht als Gedanke, sondern als Körpergefühl im Alltag.

Kleidung ist nicht neutral.

Sie kann dich klein machen, oder dich auch stolz und aufrecht zeigen.

Lass dich von Daniela’s Gastbeitrag inspirieren.

 

Und dann ist da noch die Quasselstrippe im Kopf (wie ein Papagei)

 

Im Magazin wird diese innere Stimme sehr charmant als Papagei beschrieben, der immer dieselben alten Sätze plappert.

Und du darfst freundlich sagen: „Danke für deine Meinung, ich geh trotzdem los.“

Humor hilft.

Weil du dich dann nicht auch noch für deine Zweifel fertig machst.

 

Silent Balance: Dein Nervensystem will kein Drama, es will Sicherheit.

 

Das ist der Abschnitt, der dich innerlich runterdreht und dir nebenbei ein paar ‚Ach so!‘-Momente schenkt.

Denn Säbelzahntiger sind schon lange ausgestorben, aber unser Gehirn hat’s nur noch nicht gemerkt.

Eine meiner Lieblings-Zitate im Magazin:

„Der Weg zur inneren Balance beginnt mit den drei magischen Worten: NICHT. MEIN. PROBLEM.“

 

Und dann kommt die Erklärung, warum schlechte Nachrichten so an uns kleben bleiben (Steinzeitmodus, Negativitätsverzerrung) und auch konkrete Ideen dazu, wie du das ändern kannst.

 

Gastartikel von Cornelia Maria Mohr und Neustart mit innerer Stärke

 

Cornelia schreibt über Neuanfänge und wie du dranbleibst.

Sie arbeitet mit inneren Bildern, geistiger Begleitung und sehr liebevollen Übungen.

Cornelia Maria Mohr ist Heilpraktikerin mit langjähriger Erfahrung.

 

Intuition

 

Mini-Beispiel aus dem Magazin: Vom „Ich sollte“ zum „Ich will“

 

Probier es mit einem kleinen Befreiungsschlag:

  • Schreib 3 Dinge auf, die du nur tust, weil du glaubst, du müsstest.
  • Wähle eins aus und sag: „Danke, aber ich gehe jetzt einen anderen Weg.“

Das ist so kurz, dass dein Kopf kaum Zeit hat, wieder 27 Gründe dagegen zu finden.

 

Silent Ausklang: Sarahs Weg vom Druck zur Sinnhaftigkeit

 

Zum Schluss wird’s noch mal konkret: Sarah war zehn Jahre im Vertrieb, gut im Job, gutes Geld und innerlich leer.

Im Coaching wurde ihr wieder klar, was zu ihren persönlichen Werten passt.

Heute arbeitet sie als Beraterin für nachhaltige Unternehmensstrategien.

Ich mag diese Kundenstory, weil sie nichts schönredet.

Es gibt kein „Und dann war alles leicht“.

Sie zeigt eher, dass Veränderung Mut braucht und ein ehrliches Hinsehen.

Wenn du aufhörst, dich selbst zu übergehen und dein leises Bauchgefühl ernst nimmst, passiert etwas.

Vielleicht nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt wird dein Weg stimmiger.

Und dann ist da wieder mehr Luft, Energie und ein echtes „Das bin ich“.

 

 

Wenn du die Ausgabe mit allen Beiträgen lesen willst

 

Du kannst das Magazin kostenfrei online holen (mit Blättereffekt).

👉 Magazin-Seite: brigittekleinhenz.com/magazin/

 

Mein Coachingangebot (soft, aber echt)

 

Wenn du beim Lesen merkst, da ist etwas in mir, das schon länger „so geht’s nicht weiter“ flüstert…

Dann lass uns reden.

In einem ersten kostenfreien Gespräch schauen wir gemeinsam, was dich blockiert, wo du dich selbst ausbremst und was dein nächster, machbarer Schritt ist.

Ohne Druck, kein „Du musst nur…“, sondern ein klarer Blick nach vorn, der dich wieder in Bewegung bringt.

Ich freue mich auf dich.

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

Kontakt zu mir

 

 

FAQ: Intuition als innerer Kompass

 

Was bedeutet „Intuition als innerer Kompass“?

Intuition als innerer Kompass heißt: Du spürst früh, was zu dir passt – oft als Gefühl, Impuls oder Körperreaktion. Dieses innere Wissen hilft dir bei Entscheidungen im Alltag, im Job und in Beziehungen.

Wie erkenne ich den Unterschied zwischen Angst und Intuition?

Intuition ist meist leise, klar und schnell. Angst ist oft laut, kreist im Kopf und macht Druck. Wenn du dich innerlich gehetzt fühlst, ist es eher Angst als Intuition.

Wie kann ich meine Intuition trainieren?

Starte mit einer täglichen Minute Stille und einer einfachen Frage wie „Was brauche ich jetzt wirklich?“. Notiere den Impuls – und nimm ihn ernst. Wiederholung macht Intuition verlässlicher.

Hilft Intuition auch im Berufsleben?

Ja. Intuition kann dich vor unpassenden Jobs warnen und dich zu stimmigen Schritten führen. Kleine Übungen wie eine kurze Intuitionsreise helfen, den nächsten beruflichen Schritt zu erkennen.

Was hat mein Körper mit Intuition zu tun?

Sehr viel. Dein Körper sendet oft die ersten Signale, bevor dein Kopf es versteht. Wenn du morgens kurz in dich hineinspürst, triffst du Entscheidungen, die dich weniger auslaugen.

Was mache ich, wenn mein Kopf alles kaputtredet?

Behandle diese Stimme wie einen Papagei: freundlich, aber bestimmt. Du musst nicht alles glauben, was dein Kopf plappert. Ein kleiner Satz wie „Danke, ich gehe trotzdem los“ hilft sofort.

 

 

 

Perfekter Lebenslauf: So überzeugst du auf den ersten Blick

 

Hier zeige ich dir, wie du Lebenslauf und Bewerbung so aufbaust, dass sie wirklich zu dir passen. Klar, modern und ohne Geschwafel. Mit Tipps zum Aufbau, Keywords/ATS und Formulierungen, die Personaler gern lesen.

 

 

Der Lebenslauf, so wird deine Bewerbung rund

 

Warum dein Lebenslauf mehr ist als eine Liste mit Jobs

 

Du hast dir richtig Mühe gegeben mit deinem Anschreiben.

Vielleicht sogar deinen eigenen Ton gefunden und deine Persönlichkeit auch gezeigt.

Doch dann kommst du zu deinem Lebenslauf und plötzlich fühlt sich alles wieder nach Standard an: Tabellen, Floskeln, kein roter Faden.

All das, was du im Anschreiben so schön aufgebaut hast, verpufft.

Dabei ist dein Lebenslauf oft der erste echte Kontaktpunkt mit deiner Bewerbung.

Viele Personaler:innen scannen ihn in weniger als zehn Sekunden.

Und ja, sie entscheiden in dieser Zeit oft schon, ob du in die engere Auswahl kommst oder nicht.

Nicht nur inhaltlich. Auch optisch. Der erste Eindruck zählt. Und der ist hier schwarz auf weiß sichtbar.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deinen Lebenslauf so aufbaust, dass er strukturiert, klar, inhaltlich relevant und gleichzeitig visuell professionell wirkt.

Du bekommst Formulierungshilfen, Design-Tipps und Beispiele aus der Praxis, die zeigen:

Es geht auch anders. Und zwar besser.

 

 

Was in einem überzeugenden Lebenslauf wirklich zählt

 

Relevanz schlägt Vollständigkeit, jedes Mal

 

Ein häufiger Fehler, den ich sehe: Lebensläufe, die chronologisch von der Ausbildung bis heute alles fein säuberlich aufführen.

Hauptsache vollständig.

Das wirkt auf den ersten Blick ordentlich, aber leider nicht besonders strategisch.

Denn: Nicht jede Station aus deinem Lebensweg ist für jede Bewerbung gleich wichtig. Und niemand liest sich zehn Positionen im Detail durch, wenn schon nach den ersten drei klar ist, ob du passt oder eben nicht.

Die Regel lautet: Stell das nach oben, was heute zählt.

Deine aktuelle oder letzte Position.

Deine letzte relevante Weiterbildung.

All das, was dich für genau die ausgeschriebene Stelle interessant macht.

Wenn du jetzt fragst, was ist dann mit meinen weiter zurückliegende Stationen?

Die dürfen natürlich genannt werden, aber bitte kurz und ohne viel Drumherum.

 

Beispiel aus dem Marketing

 

Du bewirbst dich als Marketing Manager:in in einem Unternehmen mit starkem Fokus auf digitale Kampagnen.

Dann gehört ganz nach oben, dass du zuletzt eine Social-Media-Kampagne mit XY-Euro-Budget verantwortet hast, inklusive Zahlen: Reichweite, Conversions, Leads.

Das interessiert dein Gegenüber.

Dein Studium der Kommunikationswissenschaft von 2010?

Darf weiter unten stehen, mit einer Zeile reicht das völlig aus.

 

Beispiel aus dem Vertrieb

 

Du arbeitest aktuell als Sachbearbeiterin im Vertriebsinnendienst und willst den nächsten Schritt machen: eine Teamleiterinnen-Position.

Dann gehört ganz nach oben, was du bisher an Führungsverantwortung oder Koordination übernommen hast, auch wenn es noch nicht offiziell „Teamleitung“ heißt.

Zum Beispiel: „Vertretung der Teamleitung bei Abwesenheit, Koordination von vier Kolleg:innen im Tagesgeschäft, Einarbeitung neuer Mitarbeitender, Optimierung interner Abläufe im CRM-System.“

Das zeigt klar: Du hast nicht nur Fachkenntnisse, sondern bereits Führung im Alltag übernommen.

Deine frühere Rolle als Vertriebsassistentin vor sechs Jahren?

Die kannst du auch weiter unten erwähnen, kurz und knapp.

Kurz gesagt: Dein Lebenslauf ist kein Archiv, sondern dein Aushängeschild.

Zeig zuerst, was heute zählt.

Und gestalte den Rest wie eine gut sortierte Infobox: da, wenn man’s braucht, aber kein Platzfresser.

 

Professioneller Lebenslauf mit klarer Struktur und modernem Design

 

 

Soft Skills, die wirklich was aussagen, anstatt „teamfähig“ und „belastbar“

 

Hand aufs Herz, Begriffe wie „teamfähig“, „flexibel“ oder „kommunikativ“ stehen in fast jedem Lebenslauf.

Da muss ich jedes Mal wieder tief Luft holen, wenn ich Sätze mit diesen Begriffen lesen, denn genau das ist das Problem.

Sie sagen alles und gleichzeitig nichts.

Wenn du so etwas schreibst, denken sich die Personaler (ich übrigens auch) auf der anderen Seite: „Ja, das behaupten sie alle.“

Was wirklich überzeugt?

Konkrete Situationen, in denen deine Soft Skills sichtbar geworden sind. Situationen, die zeigen: Du kannst nicht nur mit Menschen, du bewegst auch was.

 

Beispiel aus dem Marketing, statt „kommunikativ“ schreibst du:

„Im Projektteam mit drei Abteilungen die Abstimmung der Kampagneninhalte übernommen und Feedbackschleifen moderiert, inklusive Präsentation vor der Geschäftsleitung.“

Das zeigt: Du bringst verschiedene Interessen zusammen, kannst vermitteln und sicher auftreten. Das ist viel stärker als jedes einzelne Schlagwort.

 

Beispiel aus dem Vertriebsinnendienst (Sachbearbeitung):

Statt „teamfähig“ und „organisiert“ lieber so:

„Tägliche Koordination der Auftragsabwicklung im Team, inklusive Abstimmung mit Außendienst, Versand und Buchhaltung. Engpässe frühzeitig erkannt und Aufgaben neu verteilt, um Lieferzeiten einzuhalten.“

Hier wird klar, du denkst mit, handelst selbstständig und hältst dein Team am Laufen. Genau das, was man sich von einer angehenden Teamleiterin wünscht.

Bitte inszenieren aber keine Geschichten, besser sind kleine Alltagssituationen, die zeigen, wie du arbeitest. Mach deine Fähigkeiten sichtbar. Nicht durch Adjektive, sondern durch dein Handeln.

 

Die richtigen Keywords für deinen Lebenslauf finden

 

Keywords im Lebenslauf: So wirst du gefunden, von Menschen & Maschinen

 

Du schickst deine Bewerbung raus, aber es kommt … nichts.

Keine Rückmeldung. Keine Einladung.

Und du denkst dir: „Lag’s an mir? Oder hat überhaupt jemand meine Bewerbung gelesen?“

Vielleicht lag’s gar nicht an deinem Können, sondern daran, dass dein Lebenslauf nicht gefunden wurde.

Willkommen in der Welt der KI.

Viele Unternehmen nutzen sogenannte ATS-Systeme (Applicant Tracking Systems), die Bewerbungen vorfiltern.

Was machen diese Systeme?

Ganz einfach, sie scannen deine Bewerbung nach bestimmten Begriffen, sogenannten Keywords.

Und wenn die nicht drin sind, dann wird deine Bewerbung aussortiert.

Noch bevor sie ein Mensch überhaupt gesehen hat.

Also wird es Zeit für deine Keyword‑Power.

 

Was sind gute Keywords im Lebenslauf?

 

Keywords sind Schlüsselbegriffe, die Unternehmen in ihren Stellenanzeigen verwenden. Sie zeigen, was gesucht wird und was sich in deiner Bewerbung spiegeln solltest.

Hier mal beispielhafte Keywords aus einer typischen Anzeige:

  • Projektverantwortung
  • Budgetplanung
  • Change Management
  • Prozessoptimierung
  • Führungserfahrung
  • KPI-Auswertung
  • Teamkoordination
  • Kundenbetreuung
  • Qualitätsmanagement

 

Je nach Job können auch Tools oder Fachbegriffe dazu gehören z. B. „SAP“, „Agiles Arbeiten“, „Scrum“, „Performance Review“, „Employer Branding“.

 

So findest du die richtigen Keywords, Schritt für Schritt

 

1. Stellenanzeige richtig lesen

 

Schnapp dir noch mal die Anzeige und markiere alle Fachbegriffe, Soft Skills und Aufgaben, die besonders betont werden. Oft erkennst du sie an Formulierungen wie:

  • „Erfahrung in …“
  • „Kenntnisse in …“
  • „Verantwortung für …“
  • „Sie bringen mit …“

 

2. Erstell dir eine Keyword-Liste zur Bewerbung

 

Mach dir eine Mini-Tabelle mit drei Spalten:

Anforderungsbegriff Passt zu mir? Wo einbauen?
Projektverantwortung ✔️ Bullet Point Job
Change Management ✔️ Profilabschnitt + Erfahrungen
Budgetplanung ✖️ (nicht erwähnen)

 

So hast du eine Übersicht und baust nur die Begriffe ein, die wirklich zu dir passen.

 

3. Nutze diese Keywords an strategischen Stellen

 

Jetzt kommt der wichtige Teil.

Die relevanten Keywords dort einzusetzen, wo sie sichtbar und wirksam sind nicht nur für die Menschen, die deine Bewerbung scannen, sondern auch für die Maschine.

 

Strategische Stellen sind der Profilabschnitt ganz oben

 

Wenn du deinen Lebenslauf mit einem kurzen Profil startest (was ich sehr empfehle), pack hier 2–3 starke Keywords rein.

Beispiel:

„Erfahrene Projektkoordinatorin mit Fokus auf Change Management und Stakeholder-Kommunikation im internationalen Umfeld.“

 

Ist deinen Jobtiteln (wo es sinnvoll ist)

 

Wenn du z. B. ein Projekt geleitet hast, statt nur „Mitarbeiterin Marketing“ zu schreiben:

„Projektverantwortliche Marketingkampagne“

 

Sind auch die Bullet Points deiner bisherigen Jobs

 

Hier kannst du ganz gezielt formulieren:

  • „Verantwortlich für die Budgetplanung von drei laufenden Projekten (Volumen: XY€)“
  • „Change Management begleitet bei Softwareumstellung in vier Abteilungen“
  • „Teamkoordination und Engpassabstimmungen mit internen Fachbereichen und externen Kunden“

Wichtig: Die Begriffe sollen natürlich wirken und nicht zur Keyword-Wüste werden, sondern eher fließend im Text auftauchen.

 

Tipp für dich: Die Keyword-Vorlage

 

Mach dir für jede Bewerbung eine kleine Keyword-Sammlung.

Du kannst das in Excel, Notion, Trello oder einfach handschriftlich erstellen.

Das bringt dir einerseits eine gute Übersicht, Konsistenz in deinem Anschreiben und im Lebenslauf und Sicherheit, dass du keine wichtigen Begriffe vergisst.

 

Beispiel für gelungene Lebenslauf-Formulierungen mit Soft Skills

 

 

Warum das Ganze? Menschen lesen zum Glück anders als Maschinen

 

Ein ATS-System tickt wie eine Suchmaschine: Es sucht nach den „richtigen Wörtern“. Wenn die fehlen, wirst du mit deiner Bewerbung nicht vorgeschlagen. Punkt.

Aber auch echte Menschen scannen Lebensläufe.

Schnell. Oft in unter 30 Sekunden.

Sie suchen nach vertrauten Begriffen.

Wenn sie „Optimierung interner Abläufe“, „Führung“ oder „Projektleitung“ sehen, dann weiß ihr Gehirn sofort: „Ah, passt!“

Darum lohnt es sich, deine Bewerbung nicht nur auf dein Können, sondern auch auf das Wording der gewünschten Zielstelle zu schreiben.

 

Dein Lebenslauf wird zur Suchmaschine deiner Fähigkeiten

 

Denk bitte immer daran, dein Lebenslauf ist kein Roman.

Er ist ein Suchfeld. Recruiter und KI-Systeme wollen schnell finden, ob du auf die Stelle passt.

Mit den richtigen Keywords, die sinnvoll verteilt sind, wirst du auffindbar, relevant und wirst eher eingeladen.

 

So erstellst du ein professionelles Lebenslauf-Design

 

Lebenslauf-Design: Klar, modern und aufgeräumt

 

Ein guter Lebenslauf wirkt wie ein aufgeräumter Schreibtisch: Alles hat seinen Platz, nichts lenkt ab, und auf den ersten Blick sieht man, worum es geht.

Ein professionelles Layout ist also wie eine Eintrittskarte in die engere Auswahl.

 

Warum ist das Layout so wichtig?

 

Ganz einfach: Personalverantwortliche überfliegen einen Lebenslauf wie schon gesagt, oft in unter 30 Sekunden.

Wenn sie beim Lebenslauf schon nicht durchblicken, dann wird’s schwer, selbst wenn dein Inhalt ansonsten top ist.

Ein klar strukturiertes Design sorgt dafür, dass deine Stärken schnell sichtbar werden.

Es strahlt Professionalität, Sorgfalt und Selbstbewusstsein aus.

 

Was dein Lebenslauf-Design unbedingt braucht

 

1. Genug Weißraum

 

Das ist wie Luft zum Atmen.

Lass deine Texte nicht aneinanderkleben.

Nutze Zwischenräume zwischen Absätzen, Spalten und Überschriften.

Das erhöht die Lesbarkeit massiv.

Beispiel

Nutze zwischen einzelnen Abschnitten (z. B. „Berufserfahrung“ und „Ausbildung“) mindestens 1 cm Abstand.

Auch zwischen den Bullet Points sollten kleine Abstände sein, so entsteht Übersicht.

 

2. Maximal zwei Schriftgrößen

 

Eine Größe für den Fließtext (z. B. 11 pt) und eine für Überschriften (z. B. 13–14 pt).

Mehr brauchst du nicht.

Zu viele verschiedene Größen machen das Layout unruhig.

Pro-Tipp: Fett oder Farbe nur sparsam einsetzen, um beispielsweise Überschriften oder Jobtitel hervorzuheben.

 

 3. Saubere Trennung der einzelnen Abschnitte

 

Struktur ist alles.

Nutze klare, einheitliche Überschriften wie:

  • Berufserfahrung
  • Ausbildung
  • Kenntnisse & Fähigkeiten
  • Sprachen
  • Profil

 

Optional kann auch noch „Ehrenamt“, „Weiterbildungen“, „Zertifikate“ je nach Relevanz zur Stellenausschreibung dazukommen.

 

 4. Dezente Farben als Akzent

 

Verwende Farben ausschließlich als Akzent, z. B. für Linien oder Überschriften.

Ideal ist ein dunkles Blau, ein sanftes Grau oder ein gedecktes Grün.

Wichtig: Die Schriftfarbe für den Text sollte immer Schwarz oder ein sehr dunkles Grau bleiben, für eine optimale Lesbarkeit und einen professionellen Eindruck.

 

Kommen wir zu den Don’ts, das, was du beim Lebenslauf-Design besser vermeidest

 

Verspielte Schriftarten

 

Comic Sans, Brush Script oder ähnliches?

Niemals.

Solche Schriften wirken unprofessionell und eher wie ein Kindergeburtstag auf Papier.

Besser ist es, du setzt auf klare, moderne Schriftarten wie:

  • Lato
  • Helvetica
  • Calibri
  • Open Sans
  • oder Arial

 

Zu viele Icons oder Grafiken sind tabu

 

Icons für Sprachen, Skills, Hobbys wirken alle nett gemeint, aber schnell überladen.

Ein paar dezente Symbole sind okay, z. B. vor der Mail-Adresse ein Symbol oder auch der Telefonnummer.

Aber: weniger ist mehr.

 

So sieht ein moderner Lebenslauf aus

 

Layout-Typ: Zwei Spalten
Farbakzent: Dezentes Blau für Überschriften und Linien
Schriftart: Lato (klar, modern, gut lesbar)
Schriftgrößen: 11 pt (Text), 13 pt (Überschriften)
Aufbau:

Linke Spalte (schmaler):

  • Kontaktinfos
  • Profil
  • Skills (mit klaren Bullet Points, keine Balken-Grafiken)
  • Sprachen

Rechte Spalte (breiter):

  • Berufserfahrung
  • Ausbildung
  • Weiterbildungen

Hinweis: Halte die linke Spalte schmal (30–35 %) und die rechte dominant (65–70 %). So lenkst du den Fokus auf das Wesentliche: deine Erfahrungen und Erfolge.

 

Noch ein Tipp zum Schluss: Halte alles einheitlich

 

Wenn du im Lebenslauf z. B. mit eckigen Bullet Points arbeitest, dann bleib dabei.

Wenn du Jahreszahlen fett setzt, dann durchgehend.

Kleine Details wirken stark. Sie zeigen, dass du dir Gedanken gemacht hast.

 

Ein professionelles Lebenslauf-Design bringt deine Inhalte auf die Bühne, ohne dabei laut zu schreien.

Es sorgt dafür, dass Recruiter*innen schnell finden, was sie suchen.

Und gleichzeitig sagt dein Lebenslauf: „Ich bin strukturiert. Ich bin bereit. Ich bin professionell.“

Wenn du Unterstützung bei der Gestaltung brauchst, oder Feedback zu deinem Layout willst, melde dich gern. Ich biete dir im Rahmen meiner Karriereberatung auch eine Design‑Check‑Session an.

 

Vergleich klassischer und kreativer Lebenslauf im Design

 

 

Design kreativ einsetzen, aber bitte nur, wenn es zur Branche passt

 

Auffallen um jeden Preis?

Nein, bitte nicht, aber auffallen mit System, das ist erlaubt. Vor allem, wenn du dich in einem kreativen Berufsfeld bewirbst.

Du bist Grafikdesignerin oder Mediengestalterin oder willst dich in einer kreativen Marketingabteilung bewerben?

Dann darf, nein, dann sollte sogar dein Lebenslauf mehr zeigen als Schwarz auf Weiß.

Aber auch hier gilt, Struktur schlägt Stil.

Dein Lebenslaufdesign soll neugierig machen, nicht den Leser überfordern.

Es soll deine Arbeitsweise widerspiegeln, nicht davon ablenken.

 

Wann kreatives Design Sinn macht und wann nicht

 

Definitiv ja, wenn …

  • du dich in einem kreativen Berufsfeld bewirbst
  • du deine gestalterischen Fähigkeiten zeigen möchtest
  • du dich für eine Stelle in einer Agentur, im Grafik-, Mode- oder im Content Creation-Bereich bewirbst
  • du einen Job suchst, bei dem Gestaltung und Markenwirkung eine Rolle spielen

 

Lieber nicht, wenn …

  • du dich im Controlling, in der Buchhaltung oder im klassischen Personalwesen bewirbst
  • du dich bei großen Konzernen bewirbst, wo Bewerbungen über ATS-Systeme laufen
  • dein Design so extravagant ist, dass der Inhalt darunter leidet

 

So setzt du Kreativität gezielt ein

 

1. Farben mit Konzept und passend zur Zielbranche

 

Nicht einfach „Ich mag Pink, also wird’s pink.“, sondern welche Farben passen zu dem Unternehmen, bei dem du dich bewirbst?

Beispiel:

Du willst dich bei einer Agentur bewerben, die auf Corporate Branding spezialisiert ist, dann kannst du bewusst mit Farben aus deren Branding spielen.

So erzeugst du einen Wiedererkennungswert.

 

 2. Typografie, die wirkt und lesbar bleibt

 

Wenn du mit Schriftarten spielst, denk dran: Leserlichkeit geht vor Optik.

Eine Kombination aus einer serifenlosen Schrift (z. B. Montserrat oder Futura) für Überschriften und einer ruhigen, klaren Schrift für den Fließtext (z. B. Open Sans) wirkt modern und professionell.

 

3. Grafische Elemente mit Funktion und nicht nur als Deko

 

Icons, Linien, Farbflächen dürfen sein. Aber sie brauchen einen Zweck.

Du erstellst eine linke Spalte mit Icons für Kontakt, Skills und Sprachen. Ganz schlicht, in einer Linie, farblich abgestimmt.

Rechts folgen deine Projekte, Stationen und Erfolge sehr übersichtlich, mit klarer Timeline.

So erzählst du eine visuelle Geschichte.

 

Dein kreativer Lebenslauf ist Teil deiner Bewerbung

 

Ein häufiger Fehler ist, alles in den Lebenslauf zu packen.

Denk daran: Dein Lebenslauf ist auch im kreativen Bereich nicht dein Showroom, sondern dein Ticket in den Showroom.

Um’s mal ganz plakativ zu sagen.

Jeder Lebenslauf muss deine Erfolge, Erfahrungen und Kompetenzen glasklar transportieren.

Wenn jemand zuerst staunt, dann scrollt und am Ende nicht weiß, was du kannst, bist du über’s Ziel hinausgeschossen.

 

Fazit: Kreativität mit Köpfchen

 

Wenn du dich in einer kreativen Branche bewirbst, ist dein Lebenslauf nicht nur Info für den Leser, er ist auch Erster Eindruck, Visitenkarte und Arbeitsprobe. Nutze das, aber bitte mit System. Versprochen?

✅ Nutze Farben bewusst
✅ Wähle passende Schriftarten
✅ Setze Icons oder grafische Elemente gezielt ein
✅ Halte die Struktur klar
✅ Erzähle eine visuelle Geschichte, aber lass deinen Inhalt im Mittelpunkt.

So kommt mit deinem Lebenslauf auch ein Gefühl rüber, das überzeugend sein kann.

 

So wird deine Bewerbung rund und stimmig

 

Einheitliches Erscheinungsbild: Mach aus Anschreiben und Lebenslauf ein Team

 

Stell dir vor, du bekommst zwei Bewerbungsdokumente.

Ein Anschreiben in klassischem Schwarz-Weiß, Schriftart Arial.

Und einen Lebenslauf in bunter Optik, mit verspielten Icons und einer ganz anderen Schrift.

Das fühlt sich … irgendwie seltsam oder womöglich falsch an, oder?

Da kann es schon mal passieren, dass der Personaler sich denkt „wurden da zwei Bewerbungen aus Versehen vermischt?“.

Genau deshalb ist ein einheitliches Design so wichtig

Deine Bewerbung besteht nicht nur aus einzelnen Dokumenten, sondern ergibt ein Gesamtbild.

Anschreiben und Lebenslauf sollten wie aus einem Guss sein.

 

Warum das wichtig ist

 

Ein stimmiges Erscheinungsbild wirkt professioneller, sorgfältig und zeigt:

✅ Du hast dir Gedanken gemacht.

✅ Du kannst strukturiert arbeiten.

✅ Du weißt, wie man sich präsentiert.

 

Gerade Personalverantwortliche, die viele Bewerbungen durchsehen, merken sofort, wenn etwas „nicht zusammenpasst“.

Aber auch: wenn etwas richtig gut zusammenpasst.

 

Was gehört zum einheitlichen Erscheinungsbild?

 

✔ Gleiche Schriftarten und -größen

Nutze dieselbe Schriftfamilie in beiden Dokumenten, denn beides sollte konsistent sein.

✔ Gleiche Farben und Formatierungen

Wenn du eine Akzentfarbe für deine Überschriften im Lebenslauf nutzt (z. B. Dunkelblau), dann sollte die auch im Anschreiben auftauchen. Gleiches gilt für Linien, Icons oder Formatierungen wie Fett oder Kursiv.

✔ Wiederkehrender Header

Am besten platzierst du ganz oben, im Lebenslauf als auch im Anschreiben, denselben Kopfbereich mit deinem Namen, deiner Telefonnummer, E-Mail-Adresse und ggf. LinkedIn-Profil. Das schafft Wiedererkennung und wirkt sofort aufgeräumt.

Noch ein Extra-Tipp:

Benenne deine Dateien sauber und eindeutig

 

Viele übersehen, dass der Dateiname mit zum Gesamteindruck zählt.
Vermeide „Bewerbung_final_final_neu.pdf“ oder „Anschreiben_neueVersion(3).pdf“.

Das sieht eher nach Chaos aus.

Besser:

  • Maxi_Musterfrau_Lebenslauf.pdf
  • Maxi_Musterfrau_Anschreiben.pdf

Das zeigt nicht nur Ordnung, es hilft auch dem Unternehmen, deine Unterlagen sauber zu speichern und wiederzufinden.

Und noch was, schick bitte mit deiner Bewerbung keine 3-10 Anhänge mit.

Personaler haben wenig Zeit.

Bitte pack alles in eine gemeinsame Bewerbungs-Datei.

Dafür gibt es kostenfreie Tools wie zum Beispiel PDF14-Tools mit dem du deine einzelnen PDF’s zusammenfügen kannst und die Gesamtdatei am Ende sogar verkleinern kannst, was den Versand noch leichter macht.

Wenn deine Bewerbung wie aus einem Guss wirkt, sendest du ein starkes Signal: „Ich bin professionell. Ich achte auf Details. Und ich weiß, wie man sich gut präsentiert.“

Und genau das kann im ersten Entscheidungsprozess auch einen Unterschied machen.

 

Und noch ein letzter Tipp: Muster von modernen und kreativen Lebensläufen findest zu hier, bei Bewerbungs.net und auch auf Canva.

 

Fazit: Was du jetzt direkt für deinen Lebenslauf tun kannst

 

Dein Lebenslauf ist mehr als eine Aufzählung.

Er ist wie deine persönliche Präsentation deines Wissens und damit auch deine Bühne.

Nutze sie, um das zu zeigen, was du wirklich drauf hast und achte auf Folgendes:

✅ Aktuelle Stationen und Weiterbildungen ganz oben
✅ Klare Struktur und konkrete Ergebnisse
✅ Keywords aus der Stellenausschreibung
✅ Ein aufgeräumtes, modernes Design
✅ Einheitliches Erscheinungsbild mit dem Anschreiben

Zeig in deinem Lebenslauf nicht nur, wo du überall schon warst, sondern vor allem, was du heute mitbringst für den Job, den du dort machen möchtest.

 

Brigitte Kleinhenz
Über die Autorin

Brigitte Kleinhenz ist Berufspädagogin und systemischer Coach sowie Karriere Coach und Stärken Mentorin für berufliche Balance. Seit über 25 Jahren arbeitet sie im HR Bereich und der Personalentwicklung – in einem männerdominierten Unternehmen. Sie unterstützt Frauen dabei, ihren Job wieder passend zu machen: mit Neuorientierung, Job Feintuning und stimmigen nächsten Schritten. Sie schreibt über berufliche Balance und Karrierewege und begleitet ihre Kundinnen ausschließlich online.

Kontakt zu mir

 

Häufige Fragen zum Lebenslauf und Design

 

  1. Was gehört in einen guten Lebenslauf?

Ein guter Lebenslauf enthält aktuelle Berufserfahrung, relevante Weiterbildungen, aussagekräftige Skills und klare Ergebnisse. Wichtig: gut strukturiert, übersichtlich und auf die Stelle zugeschnitten.

  1. Wie sollte ein moderner Lebenslauf aufgebaut sein?

Moderne Lebensläufe starten mit der neuesten Stelle und Weiterbildung. Danach folgen ältere Stationen, Skills und optional ein Kurzprofil. Alles sollte optisch klar gegliedert und leserfreundlich sein.

  1. Welche Schriftart ist für den Lebenslauf geeignet?

Empfehlenswert sind moderne, serifenlose Schriftarten wie Helvetica, Lato oder Arial. Sie sind gut lesbar und wirken professionell – besonders in klar strukturierten Layouts.

  1. Was sind wichtige Keywords im Lebenslauf?

Keywords wie „Projektleitung“, „Budgetverantwortung“ oder „Teamkoordination“ verbessern die Auffindbarkeit deiner Bewerbung, vor allem in ATS-Systemen. Sie sollten ganz natürlich im Text eingebaut sein.

  1. Wie wichtig ist das Design im Lebenslauf?

Ein gutes Design macht deinen Lebenslauf sofort lesbar und wirkt professionell. Es unterstreicht deine Inhalte, ohne davon abzulenken. Für kreative Berufe darf es auch etwas auffälliger sein, aber immer mit Struktur.

  1. Wie lang darf ein Lebenslauf sein?

Für Berufseinsteiger:innen reicht meist eine Seite. Mit mehr Erfahrung sind zwei Seiten optimal. Entscheidend ist, dass alle Infos relevant, klar und gut lesbar präsentiert sind.

 

12 von 12 im Dezember 2025 – Early Bird und Magazin

 

Das ist mein 12 von 12 Rückblick im Dezember 2025 mit ganz viel Early Bird und Magazin Silent Passion

 

12 von 12

12 von 12 ist ein sehr cooles Blogformat bei dem Blogger:innen am 12. eines jeden Monats den Tag mit zwölf Bildern dokumentieren.

Judith Peters hatte vor einiger Zeit mal eine Anleitung dazu geschrieben auf ihrem Blog: Die komplette Anleitung 12 von 12

Mir gefällt das Format sehr, deshalb bin ich immer wieder gerne dabei.

 

 

Heute hab ich meinen freien Tag und wollte eigentlich etwas länger geschlafen.

Pustekuchen. Die innere Uhr ist halt immer auf 4:30 Uhr getrimmt, also bin ich doch raus.

 

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Ich will heute unbedingt mein Online-Magazin „Silent Passion“ fertigstellen.

 

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Da ich ein haptischer Typ bin, brauche ich das Magazin auch ausgedruckt.

Hier sehe ich Schreibfehler vieeeeel schneller als wenn ich nur online lese.

 

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Du kennst mein Online-Magazin noch nicht?

WHAT?

Am Montag erscheint schon die 5. Ausgabe – diesmal mit dem Schwerpunkt Selbstvertrauen & innere Stärke.

Und damit hat mein Magazin sogar schon 1. Geburtstag.

Vor genau einem Jahr, am 15. Dezember 2024 ist die erste Ausgabe erschienen.

Du kannst es dir sogar KOSTENFREI holen 👉 KLICK zur Anmeldung 

 

Zwischendurch mal ein Kaffee und einige Plätzchen

 

12 von 12 Blogbeitrag

 

Jetzt geht’s noch an die Landingpage, damit dort alles passt.

 

12 von 12 Blogbeitrag

 

Und auch gleich noch den Newsletter für Montag zur Auslieferung des Magazins erstellt. Dann ist das auch erledigt.

Heute flutscht es, cool, darf gerne so weitergehen.

 

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Nachdem ich jetzt auch bei Expertiso ein brandneues Profil habe, hinterlege ich dort alles, was notwendig ist.

Schau gerne mal vorbei, wenn du mich noch nicht so gut kennst. 😉

 

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Jetzt erst mal mit meinem Mann auf’m Berg zum ausgedehnten Mittagessen – nur Freitags gibt es Rhönforellen

 

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Vorfreude auf . . .

 

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. . . ganz leckere Rhön-Forellen… hmmm

 

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Und dann geht’s wieder nach Hause an den warmen Kachelofen.

 

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Als Personalentwicklerin interessiert mich natürlich auch das Thema KI, da sich hier in den letzten Monaten enorm viel getan hat.

Das ist in allen Unternehmen ein großes Thema ist.

Deshalb setze ich mich auch mal Freitags Nachmittags für ein Webinar an den Laptop.

 

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Jens Polomski von Snipki hatte letzte Woche auf LinkedIn einen Run ausgelöst mit seiner LinkedIn-Journey-KI.

Deshalb war ich eben in seinem Webinar und habe wieder interessante Neuerung erfahren.

Wenn du den Hype auf LinkedIn verpasst hast, hier mal ein Beispiel, was ich mit meinem LinkedIn-Profil und der Journey von Snipki erstellt habe

 

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Sieht doch schon ganz cool aus, oder?

Das Bild bin nicht ganz ich, aber ich finde es schon richtig klasse, was KI generieren kann.

 

Kurzfristiges Treffen am Weihnachtsmarkt.

Es hat dann doch etwas länger gedauert 😁.

 

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Das waren meine 12 von 12 im Dezember 2025.

Wie war dein Tag so 12 Tage vor Weihnachten?

 

Brigitte Kleinhenz
Hallo, ich bin Brigitte,

Stärken Mentorin für berufliche Balance und systemischer Coach. Ich begleite Frauen, die merken, dass ihr Job nicht mehr ganz zu ihnen passt und unterstütze sie dabei, ihre leise, kraftvolle Seite neu zu entdecken. Gemeinsam gestalten wir ein Berufsleben, das Sinn macht, guttut und sich echt anfühlt. Schritt für Schritt, ohne alles auf den Kopf zu stellen.

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Authentische Bewerbung schreiben: So öffnest du Türen

 

Eine Bewerbung, die wirklich Türen öffnet, klingt nicht wie alle anderen. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du eine authentische Bewerbung schreibst, deine Geschichte erzählst und selbstbewusst mit Quereinstieg und besonderen Wegen umgehst.

 

Wie du eine authentische Bewerbung schreibst

 

Du sitzt an deinem Laptop vor einem leeren, weißen Dokument.

Der Cursor blinkt.

Im Kopf hast du tausend Gedanken: dein Weg, deine Wünsche, all das, was dich als Mensch ausmacht und wer du bist.

Und dann soll daraus ein „sehr geehrte Damen und Herren“-Text werden, der auf eine DIN-A4-Seite passt?

Na logisch fühlt sich das kompliziert an.

Du sitzt da, starrst auf den Bildschirm und denkst: Wie soll ich das alles in ein paar Sätze packen?

Du willst nicht mehr „Ich schick das halt mal ab und hoffe“.

Du willst dieses Gefühl: Die Bewerbung hat wirklich eine Chance. Die kann etwas bewegen. Die kann Türen öffnen.

Nicht, weil jedes Wort perfekt poliert ist.

Sondern, weil sie echt sind.

Weil du dich in deinem Anschreiben wiedererkennst und beim Lesen denkst: Ja, das bin ich.

Ich bin seit vielen Jahre schon als Personalerin tätig und habe tausende Bewerbungen gelesen.

Die meisten sind, ganz ehrlich, ziemlich schnell im Stapel verschwunden.

Und dann gab es die anderen.

Die, bei denen ich kurz gestoppt habe.

Weil da sofort ein Mensch spürbar wurde.

Seine Haltung. Seine Geschichte. Seine echte Motivation.

Genau darum geht es, wie du eine authentische Bewerbung schreibst, die sich wirklich nach dir anfühlt und im Kopf der Person bleibt, die sie liest.

 

authentische Bewerbung

 

 

Warum eine authentische Bewerbung Türen öffnet

 

Eine Bewerbung ist kein Formular, das du „halt mal eben“ ausfüllst.

Sie ist viel mehr wie eine kleine Bühne, auf die du kurz vortrittst und sagst:

„Hi, das bin ich. So arbeite ich. So denke ich. So kann ich euch unterstützen.“

Wenn wir das vergessen, passiert oft genau das:

Viele Anschreiben klingen wie abgespult.

„Hiermit bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle…
Ich bin teamfähig, belastbar und flexibel…“

 

Das ist nicht falsch.

Aber es ist austauschbar.

Es bleibt kein Bild im Kopf.

Kein Moment, in dem die Person, die deine Bewerbung liest, innerlich denkt: „Ah, spannend. Die oder den will ich mir genauer anschauen.“

Eine authentische Bewerbung macht genau das anders.

 

Sie zeigt:

  • warum du dich wirklich für dieses Unternehmen interessierst
  • was dich an dieser Aufgabe reizt
  • wie du arbeitest, ganz konkret, nicht nur in Adjektiven
  • und wie du mit Themen wie Lücken, Umwegen oder einem Quereinstieg umgehst

 

Sie ist nicht glattgebügelt.

Sie darf Ecken haben.

Sie darf zeigen, dass dein Weg nicht immer nur geradeaus ging.

Und genau das macht dich greifbarer und interessant.

Stell dir vor, jemand liest dein Anschreiben und kann nach zwei Absätzen sagen:

„Ich habe ein Gefühl dafür, wie diese Person denkt. Ich sehe sie schon bei uns im Team sitzen.“

Genau das ist dein Ziel.

Eine authentische Bewerbung schafft Verbindung, von Mensch zu Mensch, nicht nur von „Bewerber:in“ zu „Unternehmen“.

Und erst, wenn diese Verbindung da ist, öffnet sich eine Tür: eine Einladung zum Gespräch, ein Rückruf, ein „Wir würden Sie gern kennenlernen“.

Eben nicht, weil du dich perfekt verkauft hast, sondern, weil du dich gezeigt hast, wie du bist.

 

Und genau da setzt du jetzt an.

Wenn deine Bewerbung sich nicht mehr wie eine Pflichtübung anhören soll, sondern nach dir, brauchst du einen Einstieg, der wirklich von innen kommt.

Lass uns jetzt gemeinsam Schritt für Schritt schauen, wie du das hinbekommst.

 

Schritt 1: Starte dort, wo dein Feuer brennt

 

Bevor du auch nur ein Wort schreibst, stell dir eine Frage:

Warum will ich genau zu diesem Unternehmen?

Nicht: „Weil es gut im Lebenslauf aussieht.“

Sondern: Was berührt mich an deren Arbeit?

Was finde ich wirklich spannend an dieser Stelle?

Wenn du dein Warum greifbar machst, bekommt dein Anschreiben sofort mehr Tiefe.

Konkrete Fragen, die dir dabei helfen

  • Was macht dieses Unternehmen anders als andere?
  • Welche Projekte, Werte oder Produkte findest du spannend?
  • Wo denkst du: „Da möchte ich meinen Beitrag leisten“?

 

Beispiel-Formulierung für eine authentische Bewerbung

 

Statt:

„Ihr Unternehmen hat mich sofort angesprochen.“

lieber so:

„Als ich gesehen habe, dass Sie eine Stelle im Bereich XY ausschreiben, war für mich schnell klar: Genau dort möchte ich mitarbeiten. Besonders Ihre Kampagne zu … (konkretem Projekt nennen)… hat mich angesprochen, weil…“

Du merkst den Unterschied, oder?

Plötzlich sieht die Personalerin: Du hast dich wirklich mit dem Unternehmen beschäftigt.

 

Praxisbeispiel 1: Berufseinsteigerin mit echtem Warum

 

Stell dir Anna vor.

Sie ist Berufseinsteigerin. Will ins Marketing und ist frisch mit ihrem Studium fertig.

Sie schreibt:

„Hiermit bewerbe ich mich auf die Stelle im Bereich Online-Marketing. Ich bin kommunikativ, kreativ und arbeite gern im Team.“

Das ist okay. Aber austauschbar.

Authentischer könnte Anna es so machen:

„Im Studium habe ich meine Abschlussarbeit über Social-Media-Kampagnen im Non-Profit-Bereich geschrieben. Als ich ihre Stellenausschreibung gesehen habe, hat mich vor allem ihr Engagement für nachhaltige Projekte angesprochen. Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass genau solche Themen mehr Sichtbarkeit bekommen.“

Gleiches Ziel.

Aber jetzt entsteht ein Bild von Anna.

Ihr Weg, ihr Interesse, ihr inneres Feuer.

 

 

Schritt 2: Zeig, was dich zum Jackpot macht mit konkreten Beispielen

 

Ich kann dir gar nicht sagen, wie oft ich schon in Bewerbungen gelesen habe:

„Ich bin teamfähig, kommunikativ, belastbar, zuverlässig…“

Das sind nette Wörter. Aber sie beweisen nichts.

In einer authentischen Bewerbung zeigst du deine Stärken über Geschichten.

Klein, konkret und wirklich greifbar.

Frag dich:

  • Wann habe ich diese Stärke schon bewiesen?
  • Was habe ich genau getan?
  • Was ist dadurch besser geworden?

 

Beispiel: „Ich bin teamfähig und kommunikativ“

Statt:

„Ich bin sehr teamfähig und kommunikativ.“

besser:

„In meinem Ehrenamt im Jugendzentrum habe ich ein Team von zehn Freiwilligen koordiniert. Dabei habe ich gelernt, Konflikte offen anzusprechen, Aufgaben klar zu verteilen und gut zuzuhören, wenn jemand überlastet war.“

Merkst du, wie viel mehr Gesicht die Person bekommt?

Du behauptest nichts, du zeigst es.

 

Praxisbeispiel 2: Quereinsteiger aus der Gastro

 

Tom arbeitet seit Jahren in der Gastronomie und möchte in den Kundenservice wechseln.

Variante 1 als Floskel:

„Ich bin sehr serviceorientiert und belastbar.“

Variante 2 ist authentisch und konkret:

„In den letzten acht Jahren in der Gastronomie habe ich täglich mit sehr unterschiedlichen Gästen gearbeitet. Von der Familie am Sonntag bis zur gestressten Business-Gruppe kurz vor Ladenschluss. Ich habe gelernt, auch unter Druck freundlich zu bleiben, schnell Lösungen zu finden und dafür zu sorgen, dass sich Menschen gesehen fühlen. Diese Erfahrung möchte ich in Ihren Kundenservice einbringen.“

Die zweite Variante macht sofort spürbar, Tom ist kein Wackelkandidat, ganz im Gegenteil.

Man sieht, dass er schon jede Menge mitbringt. Umgang mit Menschen, Stress aushalten, Lösungen finden.

Nur eben nicht in der „klassischen“ Bürowelt, sondern aus einem anderen Bereich.

Und genau das kann für ein Team richtig wertvoll sein.

 

Schritt 3: Quereinstieg und Lücken im Lebenslauf selbstbewusst erklären

 

Quereinstieg? Lücke im Lebenslauf? Ein Job, der irgendwie so gar nicht in deinen roten Faden passt?

Genau an diesen Stellen hoffen viele, dass es „nicht so auffällt“.

Schreiben möglichst wenig dazu oder formulieren halbe Entschuldigungen.

So nach dem Motto: „Sorry, ich weiß, das sieht komisch aus…“

In einer authentischen Bewerbung drehst du das komplett um.

Du versteckst dich nicht, sondern machst das, was sowieso sichtbar ist, bewusst lesbar.

Du sprichst es klar an. Ohne Drama, ohne Roman, ohne Rechtfertigung.

Und dann zeigst du: Was hat diese Zeit mit dir gemacht?

Was hast du gelernt, entschieden, verändert?

Was nimmst du heute daraus mit in deinen Job?

So wird aus einem vermeintlichen Makel ein Teil deiner Geschichte.

Nicht als Ausrede, sondern als Entwicklung.

 

Beispiel: Lücke durch Auszeit / Krankheit / Neuorientierung

 

Statt einfach nur zu schreiben:

„Seit 2025 bin ich auf Jobsuche.“

(was eher nach „häng einfach so rum“ klingt), darfst du konkreter und selbstbewusster werden.

Zum Beispiel so:

„Seit Anfang 2025 habe ich mir bewusst Zeit für eine berufliche Neuorientierung genommen und mich in den Bereichen XY weitergebildet. Jetzt möchte ich meine Erfahrung aus …(bisherigem Bereich)… mit meinem neuen Schwerpunkt …(neuer Bereich)… verbinden und gezielt in Ihrer ausgeschriebenen Position einsetzen.“

Damit wird klar:

Da war nicht „Leerlauf“.

Da war eine Phase, in der du aktiv an deinem Weg gearbeitet hast.

 

Weiteres Beispiel:

„Nach einer gesundheitlichen Auszeit von sechs Monaten habe ich bewusst entschieden, meinen beruflichen Fokus neu auszurichten. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie wichtig mir sinnvolle Arbeit und ein wertschätzendes Miteinander im Team sind. Genau deshalb spricht mich Ihre Stelle im Bereich XY an.“

 

Beispiel: Quereinstieg

 

„Nach fünf Jahren im Verkauf habe ich mich entschieden, in den Personalbereich zu wechseln. In meiner Zeit im Vertrieb habe ich gelernt, Menschen zuzuhören, ihre Bedürfnisse zu verstehen und passende Lösungen anzubieten. Diese Fähigkeiten möchte ich nun nutzen, um Bewerber:innen und Führungskräfte im Recruiting gut zu begleiten.“

Du merkst, du entschuldigst dich nicht.

Du erklärst deinen Weg und machst sichtbar, warum er dich stark macht.

Das war übrigens mein Text als ich vor über zwanzig Jahren von der Assistenz im Vertrieb ins Personalmanagement gewechselt bin. 😉

 

Praxisbeispiel 3: Wiedereinstieg nach Elternzeit

 

Nehmen wir Lea.

Lea war ein paar Jahre in Elternzeit.

Zwei kleine Kinder, viel Alltag, wenig Schlaf, sehr viel Verantwortung.

Und jetzt sitzt sie vor ihrem Anschreiben und denkt: „Wie soll ich das bitte schön verkaufen? Zählt das überhaupt?“

Allein der Satz „Ich war nur in Elternzeit“ fühlt sich für viele an, als müssten sie sich klein machen. Also schreiben sie irgendwas ganz Neutrales wie:

„Aufgrund meiner Elternzeit habe ich einige Jahre nicht im Beruf gearbeitet.“

Das klingt sachlich.

Aber es zeigt nicht, was in dieser Zeit wirklich los war.

Denn Elternzeit ist kein Loch.

Es ist Leben auf doppelter Vollzeit, denn es endet nicht um 17 oder 18 Uhr.

Lea könnte es zum Beispiel so formulieren:

„Nach meiner Elternzeit mit zwei Kindern möchte ich nun wieder in den Beruf einsteigen. In dieser Zeit habe ich viel organisiert, verhandelt und Prioritäten gesetzt. Fähigkeiten, die ich nun wieder in einem professionellen Umfeld einsetzen möchte. Besonders ihre flexible Arbeitszeitgestaltung und die Arbeit im Team XY passen zu dem, was ich mir für meinen Wiedereinstieg wünsche.“

Merkst du den Unterschied?

Plötzlich ist das keine „Lücke“ mehr, die man irgendwie wegschieben muss.

Es ist ein Teil ihres Weges.

Ein Abschnitt, in dem sie Verantwortung übernommen, mehrere Dinge gleichzeitig jongliert, Grenzen verhandelt und ständig Lösungen gefunden hat. Oft unter Zeitdruck und mit Kind auf dem Arm.

Und genau das darf im Anschreiben stehen.

Es ist okay, wenn dein Lebenslauf nicht aussieht, wie eine gerade Linie.

Dein Weg ist dein Weg.

Und der gehört nicht versteckt, sondern so erzählt, dass sichtbar wird: Hier ist ein Mensch, der etwas erlebt hat und der jetzt bereit ist für den nächsten Schritt.

Wenn du Kinder hast, interessiert dich bestimmt auch, ob du Kinder in der Bewerbung angeben musst.

Dazu findest du einen detaillierten Artikel „Kinder in der Bewerbung angeben? So schützt du deine Chancen im Bewerbungsprozess“

 

Schritt 4: Öffne die Tür mit einer echten Einladung statt Floskel

 

Am Ende deines Anschreibens entscheidet sich, wie du aus der Bewerbung „rausgehst“.

Wie du die Tür hinter dir zumachst oder eben offen lässt.

Ganz oft lese ich Sätze wie:

„Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich.“

Kann man so machen.

Ist höflich. Tut keinem weh.

Aber ganz ehrlich, es sagt nichts über dich.

Da steckt kein Funken drin, kein bisschen von deiner Art.

In einer authentischen Bewerbung darf dein Abschluss so klingen, wie du auch sprichst.

Stell dir vor, du würdest der Person am anderen Ende wirklich gegenübersitzen.

Was würdest du sagen, wenn ihr dieses Gespräch jetzt gleich vereinbaren würdet?

Genau diese Haltung darf in deinem letzten Absatz spürbar werden.

Zum Beispiel so:

  • „Ich freue mich darauf, in einem Gespräch mehr über ihre Pläne im Bereich XY zu erfahren und zu zeigen, wie ich diese mitgestalten kann.“
  • „Wenn Sie beim Lesen gedacht haben: ‚Die könnte gut in unser Team passen‘, freue ich mich sehr, Sie persönlich kennenzulernen.“
  • „Gern erzähle ich ihnen in einem Gespräch mehr darüber, wie ich …(konkrete Stärke) … bisher eingesetzt habe und welche Ideen ich für ihre ausgeschriebene Stelle mitbringe.“

 

Merkst du, was hier anders ist?

Du bittest nicht leise um eine Chance.

Du gehst in Kontakt und machst ein Angebot.

Du zeigst: Ich habe etwas einzubringen und ich habe Lust auf diesen Austausch.

Damit lädst du ein.

Du klopfst nicht einfach schüchtern an und hoffst, dass vielleicht jemand aufmacht.

Du stehst mit beiden Füßen in der Tür, schaust rein ins Zimmer und sagst:

„Hier bin ich. Wenn sie das Gefühl haben, ich passe zu Ihnen, lassen sie uns reden.“

Genau mit diesem Gefühl darf dein Anschreiben enden.

So bekommst du einen Fuß ins Unternehmen und in dein Vorstellungsgespräch.

 

 

Bewerbung mit KI authentische Bewerbung

 

 

Aufbau für dein authentisches Anschreiben

 

Damit du nicht vor einem leeren Dokument sitzt und denkst „Wo fange ich bitte an?“, hier eine einfache Struktur für ein authentisches Bewerbungsschreiben.

Das ist kein strenger Bauplan, sondern eher wie eine Leitplanke, an der du dich entlang hangeln kannst, wenn du dein authentisches Anschreiben erstellst.

 

Einstieg mit deinem Warum

 

Damit startet alles. Frag dich:

  • Warum genau dieses Unternehmen?
  • Warum genau diese Stelle?
  • Was berührt dich an dem, was sie tun?

 

Statt mit „Hiermit bewerbe ich mich…“ zu starten, knüpfst du lieber da an, wo dich wirklich etwas bewegt.

Vielleicht ist es ein Projekt, das dir im Kopf geblieben ist, ein Wert, den das Unternehmen sichtbar lebt, oder ein Thema, das dich schon länger beschäftigt.

Dein Einstieg darf sich so lesen, als würdest du der Person direkt sagen:
„Deshalb sitze ich gerade hier und schreibe ihnen. Genau darum geht es mir in dieser Bewerbung.“

So wird sofort spürbar: Du schreibst nicht einfach irgendein Anschreiben. Du meldest dich, weil dir genau diese Stelle und dieses Unternehmen wichtig sind.

 

Verbindung zur Stelle

 

Im nächsten Schritt zeigst du, dass du die ausgeschriebene Stelle wirklich verstanden hast.

  • Was bedeutet diese Aufgabe für dich?
  • Was stellst du dir konkret darunter vor?
  • Welcher Teil der Rolle reizt dich am meisten?

Hier geht es nicht darum, die Stellenanzeige Satz für Satz zu wiederholen.
Wichtiger ist, dass du in deinen eigenen Worten beschreibst: „So verstehe ich diese Aufgabe. Und genau darauf habe ich richtig Lust.“

Dann merkt die Person die dein Anschreiben liest:

Du schickst nicht einfach eine Standardbewerbung raus.

Du bewirbst dich ganz bewusst für genau diese Stelle und genau dieses Team.

 

authentische Bewerbung

 

Dein „Jackpot“-Teil

 

Jetzt kommt der Teil, in dem du zeigen darfst: Deshalb bin ich für diese Stelle ein echter Gewinn und ein Volltreffer.

Ich nenne ihn deshalb gern deinen „Jackpot“-Teil.

Hier geht es jetzt nicht darum, viele schöne Eigenschaften aufzuzählen.

Sondern darum, zu zeigen, wo du schon so gearbeitet hast, wie es in der Stelle gefragt ist. Ganz konkret, ganz greifbar.

Du kannst dir 2–3 kurze Beispiele aufzählen aus:

  • deinem aktuellen oder früheren Job
  • deinem Studium oder deiner Ausbildung
  • einem Nebenjob
  • deinem Ehrenamt oder Projekten, die du nebenher gemacht hast

Stell dir dazu ein paar einfache Fragen:

  • Wann habe ich schon einmal etwas gemacht, das der ausgeschriebenen Aufgabe sehr ähnlich ist?
  • Was genau habe ich in dieser Situation getan?
  • Was ist dadurch besser geworden, für Kund:innen, Kolleg:innen, das Team oder das Projekt?

So wird aus „Ich bin zuverlässig und organisiert“ zum Beispiel:

„In meinem Ehrenamt im Verein XY habe ich die Anmeldung für unsere Veranstaltungen übernommen, Teilnehmerlisten geführt und dafür gesorgt, dass alle Infos rechtzeitig rausgehen. So wussten alle, was sie wann zu tun haben und der Ablauf wurde deutlich entspannter.“

Merkst du, was jetzt passiert?

Plötzlich steht da nicht nur ein Wort.

Es entsteht ein Bild von dir in Aktion. Man kann dich fast sehen: wie du etwas anpackst, mit Menschen sprichst, Dinge sortierst, Lösungen findest.

Genau das ist der Effekt, den du im „Jackpot“-Teil brauchst:

Die Person, die dein Anschreiben liest, soll denken:

„Ah, so arbeitet sie. So könnte das bei uns aussehen.“

Und dafür reichen ein paar gut gewählte, kurze Beispiele. Lieber konkret und echt als perfekt und glattgebügelt.

 

Offener Umgang mit Fragezeichen

 

Jetzt kommt ein Teil, den viele am liebsten beiseiteschieben würden und genau deshalb ist er so wertvoll.

Das ist der Moment, in dem du die Punkte ansprichst, bei denen du innerlich denkst:

„Hm, da wird sich die Person bestimmt etwas fragen…“

Zum Beispiel:

  • du hast bisher etwas anderes gemacht und richtest dich beruflich neu aus
  • du hattest eine längere Pause
  • du bist von einer Branche in eine ganz andere gewechselt
  • dein Lebenslauf hat viele kurze Stationen

Ganz viele Bewerber:innen versuchen, genau das zu verstecken.

Oder sie schreiben es so, dass es sich fast wie eine Entschuldigung liest.

Und genau das brauchst du nicht.

Du musst dich nicht rechtfertigen.

In einer authentischen Bewerbung machst du etwas anderes:

Du nimmst diese Punkte einmal bewusst in die Hand, ordnest sie kurz ein und zeigst, was sie über dich erzählen.

Ein, zwei Sätze reichen oft schon:

  • Was war in dieser Zeit wichtig für dich?
  • Was hast du gelernt, entschieden, verändert?
  • Und wie hilft dir das heute für genau diese Stelle?

So wird aus „Problemstelle im Lebenslauf“ ein Teil deiner Geschichte.

Die Person, die dein Anschreiben liest, muss nicht mehr rätseln oder sich ihren eigenen inneren Film dazu drehen.

Stattdessen spürt sie:

Da ist jemand, der seinen Weg kennt, der hingeschaut hat, der aus seinen Erfahrungen etwas gelernt hat.

Du nimmst der anderen Person das Grübeln ab und du zeigst gleichzeitig, dass du reflektiert bist und deinen Weg bewusst gehst.

Und das macht dich dann auch wieder interessant.

 

authentische Bewerbung

 

 

Einladung zum Gespräch

 

Jetzt ist es wichtig, dass du aus deinem Anschreiben rausgehst und zwar nicht mit einer Höflichkeitsfloskel.

Nicht mit einem Satz, den man in jeder zweiten Bewerbung liest.

Es soll ein Abschluss sein, der zu dir passt und Lust auf ein persönliches Gespräch macht.

Beispielsweise, indem du schreibst, worauf du dich im Austausch freust:

  • mehr über ihre Pläne und Projekte zu erfahren
  • deine Ideen zu teilen
  • zu zeigen, wie du arbeitest und was dir dabei wichtig ist

 

Damit sagst du im Grunde:

„Ich habe etwas einzubringen. Ich habe wirklich Interesse an dieser Stelle. Und ich freue mich, wenn wir uns darüber persönlich unterhalten.“

So wird dein letzter Satz nicht nur „nett“, sondern eine klare, trotzdem warme Einladung:

Ich bin bereit. Wenn sie ein gutes Gefühl haben, lassen sie uns reden.

 

Was du mitnehmen kannst

 

Wenn du diese fünf Punkte nutzt, entsteht ein Anschreiben, das sich nach dir anfühlt – nicht nach einer Vorlage aus dem Internet.
Du tippst nicht mehr nur „irgendwas in schön“, sondern führst die Person Schritt für Schritt durch deine Geschichte:
vom inneren Warum bis zur Einladung, dich kennenzulernen.

Wenn du diese fünf Punkte beherzigst, entsteht ein Anschreiben, das sich nach dir anfühlt und nicht nach einer Vorlage aus dem Internet.

Du tippst nicht mehr nur „irgendwas in schön“, sondern führst den Personaler oder die Personalerin Schritt für Schritt durch deine Geschichte.

Vom Grund, warum du dich bewirbst, über das, was du mitbringst und wie du deinen Weg gegangen bist, bis hin zu einer Einladung, dich kennenzulernen und gemeinsam zu schauen, ob ihr miteinander weitergehen wollt.

Besser geht es nicht.

 

 

Häufige Fehler in Bewerbungen und wie du sie ersetzt

 

Damit deine authentische Bewerbung wirklich etwas ausstrahlt und nicht im „naja-Stapel“ landet, lohnt es sich, ein paar typische Fallen bewusst zu umgehen.

Fangen wir mit einem Klassiker an, den ich als Personalerin immer wieder sehe und sich mir echt die Nackenhaare stellen.

 

Fehler 1: Zu allgemeine Floskeln

 

Sätze wie:

„Mit großem Interesse habe ich Ihre Stelle gelesen…“

sind ja nicht falsch, aber sie sagen einfach nichts über dich aus.

Kein Unternehmen erfährt dadurch, warum genau diese Stelle dich anspricht. Es bleibt neutral, aalglatt und austauschbar.

Wenn du so einsteigst, könnte dieser Satz in jeder Bewerbung stehen, für jede Firma, jede Branche und jede X-beliebige Stelle. Und genau das macht es der Person auf der anderen Seite schwer, dich einzuordnen.

 

Besser ist ein Einstieg, der zeigt, was dich wirklich gepackt hat.

Zum Beispiel so:

„Besonders angesprochen hat mich an Ihrer Stelle, dass Sie im Team XY gerade …(konkretes Thema)… vorantreiben. Genau in diesem Bereich möchte ich mich einbringen.“

Was passiert hier?

  • Du nennst etwas Konkretes aus der Stellenanzeige oder von der Website.
  • Du zeigst: Ich habe mir das wirklich angeschaut.
  • Und du machst sichtbar, wo du andocken möchtest.

Die Person, die deine Bewerbung liest, kann direkt denken:

„Okay, sie hat verstanden, worum es bei uns geht und genau dafür interessiert sie sich.“

So wird aus einer leeren Floskel ein Einstieg, der Verbindung schafft und sofort klar macht:

Du bewirbst dich nicht einfach irgendwo. Du bewirbst dich sehr bewusst hier und auf diese Stelle.

 

 

Fehler 2: Nur Aufgaben aufzählen, ohne zu zeigen, was dahintersteckt

 

Immer wieder lese ich Sätze wie:

„Ich war für die Organisation von Veranstaltungen zuständig.“

Da steht eine Aufgabe, ja.

Aber: Man sieht dich nicht. Kein Gefühl dafür, wie du das gemacht hast. Kein Bild im Kopf.

Es ist ein bisschen so, als würdest du sagen: „Ich war da.“

Spannender wird es, wenn du zeigst, was du konkret getan hast und was dadurch möglich wurde.

Zum Beispiel besser so:

„Ich habe Firmen-Events mit bis zu 250 Gästen geplant und umgesetzt.Von der ersten Idee bis zur Auswertung im Nachgang. Besonders wichtig war mir dabei, dass sich alle Gäste und Referenten willkommen fühlen und der Ablauf reibungslos ist.“

Hier passiert auf einmal ganz viel:

  • Man sieht: Da ist Verantwortung drin (bis zu 250 Gäste + Referenten).
  • Es wird klar: Du hast den ganzen Bogen im Blick, von der Idee bis zum Abschluss.
  • Und man spürt, was dir wichtig ist: dass Menschen sich wohlfühlen und alles rund läuft.

Genau das macht eine authentische Bewerbung aus:

Nicht nur aufzählen, was du gemacht hast, sondern zeigen, wie du dabei unterwegs warst und was deine Arbeit bewirkt hat.

So entsteht beim Lesen ein echtes Bild von dir.

 

 

Fehler 3: Lücken einfach verschweigen

 

Noch so ein Klassiker:

Im Lebenslauf fehlen ein paar Monate oder sogar Jahre und im Anschreiben steht dazu… nichts.

Für dich fühlt sich das vielleicht an wie:

„Oh je, hoffentlich fällt das keinem auf.“

Aber glaub mir:

Menschen, die Bewerbungen lesen, sehen Lücken.

Die Frage ist nur: müssen sie sich etwas zusammenreimen, oder hilfst du ihnen, es einzuordnen?

Wenn du nichts dazu sagst, entsteht schnell ein Kopfkino auf der anderen Seite.

Und genau das macht deine Bewerbung leider schon schwächer, nicht stärker.

Besser ist ein kurzer, klarer Satz, der zeigt: Da war etwas und es hatte einen Sinn.

Zum Beispiel so:

„Zwischen 2021 und 2023 habe ich mich in einer Vollzeit-Weiterbildung im Bereich XY weitergebildet und nebenbei freiberuflich gearbeitet.“

 

Was daran stark ist:

  • Die Zeit ist erklärt.
  • Es wird sichtbar: Du warst nicht „einfach weg“, du warst aktiv.
  • Und du machst deutlich, was diese Phase mit deinem heutigen Profil zu tun hat.

Du musst keinen Roman dazu schreiben.

Ein, zwei ehrliche Sätze reichen, um eine Lücke zu erklären.

So nimmst du der Person, die deine Bewerbung liest, die Fragezeichen aus dem Kopf und zeigst gleichzeitig: Ich stehe zu meinem Weg und kann ihn gut erklären.

 

Fehler 4: Zu steif schreiben

 

Viele Anschreiben starten so:

„Hiermit bewerbe ich mich…“

Klingt korrekt, höflich, sehr offiziell, aber mal ehrlich:

So redest du im Alltag nicht.

Und genau das spürt man beim Lesen.

Wenn dein erster Satz schon nach Beamtendeutsch klingt, ist es schwer, dahinter den Menschen zu sehen, der sich da gerade meldet.

Viel näher dran an dir (und trotzdem professionell) ist zum Beispiel:

„Gern bewerbe ich mich bei Ihnen als XY, weil…“

Da steckt direkt mehr Wärme drin.

Es klingt nach: „Ich hab mir das gut überlegt und ich habe wirklich Lust auf diese Stelle.“

Du darfst in deiner Bewerbung schreiben, wie ein Mensch spricht.

Freundlich, klar, wertschätzend.

Das macht deinen Text lebendig und nahbar.

Und genau das hilft der Person auf der anderen Seite, dich nicht nur als „Bewerbung Nr. 37“, sondern als echten Menschen wahrzunehmen.

 

 

Fazit: Deine Bewerbung darf nach dir klingen

 

Am Ende zählt nur eins, je authentischer du bist, desto leichter entsteht ein ehrliches Match, also eine Passung für beide Seiten.

Eine authentische Bewerbung heißt nicht, dass du alles von dir preisgibst.

Es heißt, dass du sichtbar machst:

  • warum du genau diesen Weg gehen willst
  • wie du arbeitest
  • welche Erfahrung du mitbringst
  • und wie du mit Brüchen in deinem Lebenslauf umgehst.

Du wirst merken, wenn du mit dieser Struktur arbeitest, schreibst du nicht mehr nur „irgendein“ Anschreiben.

Du erzählst künftig deine Geschichte so, dass eine Person am anderen Ende sie greifen kann.

Und du schickst deine Bewerbung nicht mehr mit dem Gefühl ab: „Hoffentlich reicht das irgendwie.“, sondern eher mit: „Ja. Das bin ich. So kann ich mich zeigen.“

Probier es bei deiner nächsten Bewerbung aus.

Du wirst merken, wie viel leichter es sich anfühlt, wenn du nicht nur „schön formulierst“, sondern wirklich als du selbst sichtbar wirst.

 

Und wenn du jetzt dein Anschreiben fertig hast, hilft dir zur Vorbereitung deines Vorstellungsgesprächs mein Artikel „Vorstellungsgespräch: Die besten 18 Fragen, die Arbeitnehmer stellen sollten“

 

Dein nächster Schritt darf leicht sein

 

Du musst noch gar nicht genau wissen, wohin du willst.

Manchmal reicht es, einfach den ersten Impuls zu spüren und jemanden an der Seite zu haben, der dich unterstützt, deinen persönlichen Weg zu finden.

Buch dir jetzt dein kostenfreies Balance-Gespräch und gönn deinem Leben ein kleines Update auf deinem beruflichen Weg.

 

Brigitte Kleinhenz
Hallo, ich bin Brigitte,

Stärken Mentorin für berufliche Balance und systemischer Coach. Ich begleite Frauen, die merken, dass ihr Job nicht mehr ganz zu ihnen passt und unterstütze sie dabei, ihre leise, kraftvolle Seite neu zu entdecken. Gemeinsam gestalten wir ein Berufsleben, das Sinn macht, guttut und sich echt anfühlt. Schritt für Schritt, ohne alles auf den Kopf zu stellen.

Kontakt zu mir

 

Fotos: Sabine Kristan und Canva

 

FAQ: Authentische Bewerbung schreiben

 

  1. Was bedeutet eine authentische Bewerbung?
    Eine authentische Bewerbung zeigt dich als ganzen Menschen: mit Stärken, Erfahrungen und auch Brüchen im Lebenslauf. Du schreibst so, dass der Text zu dir passt und dein echtes Warum deutlich wird. Nicht nur Standard-Floskeln.
  2. Wie beginne ich ein authentisches Anschreiben?
    Starte mit deinem Warum: Warum genau dieses Unternehmen, warum diese Stelle? Nenne ein konkretes Projekt, ein Thema oder einen Wert, der dich anspricht, und zeige so, dass deine Bewerbung wirklich zu diesem Arbeitgeber passt.
  3. Wie kann ich meine Stärken authentisch in der Bewerbung zeigen?
    Statt nur Eigenschaften aufzuzählen, erzähl kurze Beispiele aus Beruf, Studium, Nebenjob oder Ehrenamt. Beschreibe, was du getan hast, wie du gehandelt hast und was dadurch besser wurde. So wirkt deine Bewerbung authentischer.
  4. Wie spreche ich Lücken im Lebenslauf in der Bewerbung an?
    Sprich Lücken kurz und ehrlich an, ohne dich zu entschuldigen. Erkläre, was in dieser Zeit wichtig war (z. B. Weiterbildung, Familienzeit, Neuorientierung) und welche Stärke du daraus heute mitbringst.
  5. Wie formuliere ich eine Bewerbung als Quereinsteiger:in authentisch?
    Zeige, welche Fähigkeiten aus deinem bisherigen Beruf zur neuen Rolle passen, etwa der Umgang mit Kund:innen, Organisation oder Verantwortung. Erkläre kurz deinen Wechselgrund und mach deutlich, warum gerade dieser Quereinstieg für dich Sinn ergibt.
  6. Darf ich persönliche Geschichten im Anschreiben erzählen?
    Ja, wenn sie einen Bezug zur Stelle haben und zeigen, wie du arbeitest oder denkst. Eine authentische Bewerbung nutzt kurze, passende Geschichten, um deine Motivation und deine Stärken sichtbar zu machen, ohne dabei zu privat zu werden.