Nach dem Urlaub hast du keine Lust auf Arbeit? Vielleicht vermisst du nicht nur die Sonne und die freie Zeit. Diese 6 Ideen helfen dir herauszufinden, was dir im Berufsalltag fehlt und was du konkret verändern kannst.
Nach dem Urlaub hast du keine Lust auf Arbeit? So rettest du mehr als nur dein schönes Urlaubsgefühl
Du kommst aus dem Urlaub zurück, stellst den Koffer in die Ecke und findest noch Sand in irgendeiner Seitentasche, von der du nicht mal wusstest, dass sie existiert.
Die Fotos auf dem Handy erinnern an wunderschöne, lange Abende, gutes Essen und Tage, an denen du nicht ständig auf die Uhr geschaut hast.
Und dann ist er wieder da, der erste Arbeitstag.
Du öffnest dein Postfach und während die Mails nur so reinrauschen, ist die Erholung gefühlt schon auf dem Rückflug verloren gegangen.
Im Kalender stehen die ersten Meetings, eine Kollegin braucht dringend etwas von dir und die Aufgabe, die du vor dem Urlaub nicht mehr geschafft hast, wartet natürlich auch noch.
Vielleicht denkst du in diesem Moment: „Ich will Urlaub.“
Zurück ans Meer, in die Berge, auf den Balkon oder einfach dahin, wo morgens niemand etwas von dir wollte.
Wenn du nach dem Urlaub keine Lust auf Arbeit hast, bedeutet das nicht automatisch, dass du plötzlich den falschen Job hast.
Der Wechsel von freien Tagen zurück in einen vollen Arbeitsalltag ist nun mal eine Umstellung.
In meinem Artikel zum Stress abbauen vor und nach dem Urlaub habe ich deshalb schon einige Ideen gesammelt, wie du dir genau diesen Übergang leichter machen kannst.
Spannend wird es aber noch an einer anderen Stelle: Was ist, wenn das ungute Gefühl nach zwei oder drei Tagen immer noch nicht verschwindet?
Was ist, wenn du nach jedem Urlaub denkst: „So möchte ich eigentlich nicht noch Jahre weitermachen“?
Dann würde ich nicht nur versuchen, das Urlaubsgefühl länger zu bewahren, sondern auch mal genauer hinschauen, was dir dein Urlaub über deinen Job verraten hat.
Warum dir nach dem Urlaub die Motivation für die Arbeit fehlt
Im Urlaub verändert sich viel mehr als nur dein Aufenthaltsort. Du bestimmst häufiger selbst, wann du aufstehst, was du machst, mit wem du Zeit verbringst und wann du einfach mal gar nix machst.
Vielleicht liest du morgens eine Stunde, während du zu Hause schon beim ersten Kaffee deine Mails checkst.
Du läufst durch eine fremde Stadt, wo du sonst acht Stunden am Schreibtisch sitzt.
Du redest beim Abendessen zwei Stunden mit deinem Partner, statt zwischen Einkauf, Haushalt und dem nächsten Arbeitstag noch schnell die Todo’s des nächsten Tages durchzugehen.
Vor allem aber bist du für eine Weile raus aus deinen üblichen Routineabläufen.
Genau deshalb fällt dir nach dem Urlaub manchmal etwas auf, das du vorher gar nicht mehr richtig wahrgenommen hast.
Du bist nicht zwingend unzufrieden, weil der Urlaub vorbei ist, vielleicht merkst du genau dann viel deutlicher, wie wenig dir dein normaler Arbeitsalltag inzwischen guttut.
Bevor du allerdings montagmorgens um 8:12 Uhr deine Kündigung schreibst, würde ich mir sechs Dinge genauer anschauen.
1. Finde heraus, was du aus dem Urlaub wirklich vermisst
Wenn ich dich frage, was im Urlaub schön war, fallen dir wahrscheinlich sofort Dinge ein. Die Sonne, das Meer, angenehme Temperaturen, einfach mal ausschlafen, gutes Essen, keine Termine und endlich mal Zeit.
Das Problem dabei ist nur: Damit lässt sich im Berufsalltag relativ wenig anfangen. Die wenigsten Arbeitgeber werden wegen deinem Fernweh eine Strandbar neben der Kaffeemaschine in der Abteilungsküche eröffnen.
Frag dich deshalb genauer: Was hat mir im Urlaub so gutgetan?
Vielleicht war es gar nicht das Ausschlafen, sondern die Tatsache, dass du morgens nicht schon mit einer langen To-do-Liste im Kopf aufgewacht bist.
Oder du vermisst gar nicht den Strand, sondern die Bewegung und die viele Zeit draußen. Oder dir fehlt dieses schöne Gefühl, einen Tag selbst gestalten zu dürfen.
Nehmen wir mal an, du bist Teamleiterin und dein Arbeitstag besteht aus Terminen, Rückfragen und spontanen Problemen.
Im Urlaub bist du jeden Morgen erst mal eine Stunde spazieren gegangen. Niemand wollte etwas von dir, du konntest deinen Gedanken einfach mal freien Lauf lassen, den Duft der Natur einatmen und die Augen schweifen lassen.
Dann brauchst du nicht zwingend den nächsten Urlaub, womöglich brauchst du in deinem normalen Alltag mehr Zeiten, in denen du nicht dauernd auf andere reagieren musst.
Du könntest z. B. zwei Vormittage pro Woche für konzentriertes Arbeiten in deinem Kalender blockieren oder deine Mittagspause tatsächlich draußen verbringen, statt nebenbei am Schreibtisch zu essen oder in der Kantine gleich noch ein Gespräch mit einem Kollegen zu führen.
Klingt vielleicht zu einfach, verändert aber etwas an genau dem Punkt, der dir fehlt.
2. Beobachte, was dich nach dem Urlaub sofort wieder stresst
In meinem Blogbeitrag zum Thema Stress abbauen schreibe ich darüber, wie schnell die Erholung verpufft, wenn du direkt wieder mit einem überfüllten Postfach, zu vielen Aufgaben und einem Kalender voller Termine startest.
Deshalb plane ich meine Abwesenheitsmeldung im E-Mail-Tool übrigens immer einen Tag länger und halte mir meinen ersten Arbeitstag möglichst frei.
So kann ich mich um die Dinge kümmern, bei denen während meiner Abwesenheit grade der Topfdeckel hochgeploppt ist, ohne gleichzeitig schon wieder von einem Termin zum nächsten zu hetzen.
Aber trotz diesem Zeitpuffer lohnt es sich genauer darauf zu schauen, was dich nervt.
Nimm dir in deiner ersten Arbeitswoche zehn Minuten und schreib auf, wann du innerlich denkst: „Och nö, nicht schon wieder.“
Vielleicht passiert das bei der dritten Besprechung, in der du eigentlich gar nicht gebraucht wirst. Oder immer dann, wenn dein Chef jede Kleinigkeit kontrolliert. Oder auch, wenn du wieder eine Aufgabe übernimmst, weil eine Kollegin fragt und du automatisch Ja sagst.
Außerdem schreibst du auf, was dir überraschend gutgetan hat. Das Gespräch mit einer bestimmten Kollegin, eine Aufgabe, bei der du völlig die Zeit vergessen hast oder ein Problem, das du lösen konntest.
Nach ein paar Tagen hast du dann keine allgemeine „Mein Job nervt mich“-Liste mehr vor dir liegen, sondern ganz konkrete Punkte und damit lässt sich viel besser arbeiten.
3. Hol dir ein Stück Urlaubsgefühl in deinen normalen Arbeitsalltag
Nach dem Urlaub sind wir meistens Weltmeisterinnen im Pläneschmieden.
Ab sofort machen wir jeden Morgen Sport, kochen frisch, lesen abends ein Buch, gehen pünktlich ins Bett und verbringen natürlich viel weniger Zeit mit den Lieben.
Zwei Wochen später stehen wir um 18:30 Uhr in der Küche, essen Käsebrot und scrollen nebenbei durchs Handy.
Deshalb würde ich auch nicht versuchen, dein komplettes Urlaubsleben in deinen ganz normalen Alltag zu quetschen. Such dir lieber eine Sache raus, die einen spürbaren Unterschied macht.
Angenommen, du hast im Urlaub gemerkt, wie gut dir die Bewegung getan hat. Dann plane nicht sofort drei Sporteinheiten pro Woche, sondern geh an drei Tagen nach dem Mittagessen 15 Minuten raus und um den Block.
Oder du hast es sogar genossen, dass dein Handy beim Essen irgendwo im Hotelzimmer lag. Dann lass es auch zu Hause beim Abendessen in einem anderen Raum.
Vielleicht hast du auch festgestellt, wie gut es dir tut, nicht jede Minute zu verplanen. Dann block dir jeden zweiten Freitagnachmittag und verteidige diesen Termin genauso wie ein wichtiges Meeting.
Solche kleinen Änderungen haben den großen Vorteil, dass du sie auch noch umsetzt, wenn der Koffer längst wieder im Keller oder auf dem Dachboden steht.
4. Hör genauer hin, wenn du denkst: „Eigentlich hab ich doch einen guten Job“
Dieser Satz begegnet mir bei Frauen sehr oft.
„Eigentlich hab ich doch einen guten Job. Ich verdiene ordentlich, meine Kolleginnen sind nett und sicher ist die Stelle auch.“
Und trotzdem kommt danach häufig ein Aber.
„Aber ich bin abends völlig fertig.“
„Aber ich langweile mich inzwischen.“
„Aber ich hab das Gefühl, nur noch abzuarbeiten und zu funktionieren.“
„Aber ich freu mich schon montags Mittag aufs Wochenende.“
Auf dem Papier kann dein Job wunderbar klingen und trotzdem nach einiger Zeit nicht mehr zu dir passen.
Vielleicht bist du seit zehn Jahren im selben Unternehmen. Du hast dich in dieser Zeit verändert und weiterentwickelt.
Mehr Erfahrung gesammelt und andere Dinge sind dir heute wichtig als mit 25. Dein Job ist aber zum großen Teil der selbe geblieben.
Ein Urlaub schafft Abstand zum Joballtag und genau dieser Abstand macht manchmal sichtbar, was du länger schon weggeschoben hast.
Eine meiner Kundinnen hat z. B. jahrelang sehr zufrieden in einer Fachposition gearbeitet. Dann merkte sie, dass ihr der Austausch mit Menschen fehlt und sie viel lieber ihr Fachwissen weitergeben würde.
Im Urlaub besucht sie spontan einen Workshop und ist danach völlig begeistert, weil sie wieder etwas Neues gelernt und mit anderen Menschen gearbeitet hat.
Das heißt nicht, dass sie deswegen gleich Trainerin werden muss.
Es zeigte ihr aber etwas über sich, das sie für ihre nächsten beruflichen Schritte nutzen konnte.
5. Unterscheide zwischen Urlaubsblues und echter Unzufriedenheit im Job
Nach zwei Wochen Italien sieht der Montagmorgen im Büro selten verlockender aus als ein Frühstück mit Blick aufs Meer.
Ein bisschen schlechte Laune bei der Rückkehr würde ich deshalb noch nicht als Anlass sehen, dein komplettes Berufsleben infrage zu stellen.
Gib dir ein paar Tage Zeit und beobachte, was passiert.
Kommst du wieder rein, freust du dich auf deine Kolleginnen und findest deinen Rhythmus, dann war es vermutlich einfach der normale Übergang zurück in den Alltag.
Wenn du dagegen nach zwei oder drei Wochen immer noch morgens mit Widerwillen aufstehst und dich durch jeden Arbeitstag schleppst, würde ich genauer hinschauen. Erst recht, wenn du dieses Gefühl schon vor dem Urlaub hattest.
Vielleicht hast du gehofft: „Ich brauche einfach mal zwei Wochen Ruhe, danach geht es wieder.“
Du kommst erholt zurück und merkst trotzdem ziemlich schnell, dass dieselben Dinge dir wieder ganz schnell „auf den Wecker“ gehen.
Dann liegt es vermutlich nicht mehr nur an der fehlenden Erholung.
Frag dich deshalb nicht gleich: „Soll ich kündigen?“
Sondern lieber:
Welche Aufgaben kosten mich ständig Kraft?
Welche Aufgaben mache ich wirklich gern?
Was nervt mich an meinem Job und was an den Bedingungen drumherum?
Was würde meinen Arbeitstag spürbar besser machen?
Und ganz besonders: Was davon könnte ich tatsächlich verändern?
Denn zwischen „Ich halte das irgendwie weiter aus“ und „Ich kündige morgen“ gibt es verdammt viele Möglichkeiten.
6. Nutze dein Urlaubsgefühl als Hinweis für eine berufliche Veränderung
Stell dir mal eine spannende Frage nach deinem Urlaub: Was habe ich über mich gemerkt, als mein normaler Alltag mal eine Weile nicht da war?
Manche Frauen stellen fest, dass sie viel mehr Ruhe brauchen. Andere merken, dass ihnen im Job der Kontakt mit Menschen fehlt. Die nächste genießt es, im Urlaub ständig Neues zu sehen und erkennt plötzlich, wie sehr sie sich bei der Arbeit langweilt.
Eine andere Frau stellt fest, dass sie im Urlaub jeden Tag fotografiert, kleine Ausflüge plant und mit Begeisterung Restaurants für die ganze Familie raussucht. Im Job bearbeitet sie dagegen seit Jahren immer wieder dieselben Tabellen und Prozesse.
Dann wäre es ziemlich voreilig zu sagen: „Dann wird‘ doch Fotografin oder Reiseleiterin.“
Interessanter ist die Frage, was genau ihr daran Freude macht.
Ist es das Gestalten? Das Planen? Das Recherchieren? Die Abwechslung? Der Kontakt mit Menschen? Oder das sichtbare Ergebnis am Ende?
Wenn sie das weiß, ergeben sich plötzlich ganz andere Möglichkeiten.
Vielleicht gibt es in ihrem jetzigen Unternehmen Projekte, die besser dazu passen. Oder es gibt eine Weiterbildung, die sich lohnt. Es gibt vielleicht intern die Möglichkeit zu wechseln oder langfristig doch einen neuen Arbeitgeber suchen.
Eine berufliche Veränderung muss nicht bedeuten, dass du dein bisheriges Leben einmal komplett auf links drehst.
Besser startest du damit, dass du genauer verstehst, was du brauchst und wo du davon in deinem jetzigen Job mehr bekommen kannst.
Was du tun kannst, wenn die Erholung nach dem Urlaub sofort wieder weg ist
Es kann gut sein, dass dein eigentliches Problem gar nicht dein Job ist. Du startest nach dem Urlaub einfach jedes Mal so heftig durch, dass deine Erholung innerhalb von zwie bis drei Arbeitstagen schon wieder futsch ist.
Dann helfen dir die Dinge, die ich auch in meinem Artikel zum Stressabbau empfehle: Plane Puffer ein, räum deinen Kalender am ersten Tag möglichst frei, sortiere deine Aufgaben nach Wichtigkeit und übernimm nicht automatisch jeden „Affen“, den dir jemand auf die Schulter setzen möchte.
Und bitte versuch nicht, 87 liegen gebliebene Dinge gleichzeitig zu erledigen. Schreib dir morgens die drei Aufgaben auf, die an diesem Tag wirklich dran sind. Alles andere kommt danach.
Ich starte übrigens gerne selbst mit der Aufgabe, die ich am wenigsten mag. Ja, genau mit der, die seit Tagen auf der Liste steht und bei der du jedes Mal hoffst, sie möge sich über Nacht von selbst erledigen.
Wenn das Ding weg ist, fühlt sich der Rest des Tages meistens schon deutlich leichter an.
Nach dem Urlaub keine Lust auf Arbeit: Nimm das Gefühl ernst, aber mach kein Drama draus
Nach dem Urlaub wieder in den Arbeitsalltag zu finden, dauert manchmal einfach ein paar Tage. Das allein ist noch lange kein Grund, gleich den ganzen Job infrage zu stellen.
Wenn du allerdings nach jedem Urlaub merkst, wie schwer dir die Rückkehr fällt und wie schnell der alte Frust wieder da ist, würde ich genauer hinschauen. Denn auf Dauer hilft dir ein „Ist halt Arbeit“ auch nicht weiter.
Dir fehlt möglicherweise mehr eigener Spielraum, du wünschst dir andere Aufgaben oder möchtest endlich bessere Grenzen ziehen. Vielleicht übernimmst du auch zu oft Aufgaben und Verantwortung, die eigentlich andere übernehmen könnten. Und manchmal ist es ganz einfach so: Du hast dich weiterentwickelt, dein Job aber nicht.
Du musst heute noch nicht wissen, was daraus wird.
Nimm dir nach deinem nächsten Urlaub lieber ein paar Minuten und schreib dir drei Dinge auf, die du gern mit in deinen Alltag nehmen möchtest. Danach notierst du drei Dinge, auf die du dich bei der Arbeit so gar nicht freust. Und dann schau genauer hin: Was steckt eigentlich hinter diesen Punkten und was sagt dir das über deinen Job?
Aus „Ich will zurück in den Urlaub“ wird dann eine ganz andere Frage: Was fehlt mir in meinem normalen Alltag, damit ich mich auch zwischen zwei Urlauben wieder wohler fühle?
Und wenn du dabei merkst, dass es gar nicht nur um mehr Erholung oder weniger Stress geht, sondern dein Job schon länger nicht mehr so richtig zu dir passt, lohnt es sich, dort genauer hinzuschauen, bevor du dir weiter den Kopf zerbrichst.
Mit meinem 4-Minuten-Jobtest bekommst du eine erste Einschätzung, wo du gerade stehst und an welchen Stellen sich ein zweiter Blick lohnt.
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Bilder und Grafiken mit einer Canva Pro Lizenz genutzt. ©Canva
Fotos: Sabine Kristan
FAQ: Nach dem Urlaub keine Lust auf Arbeit
Warum habe ich nach dem Urlaub keine Lust auf Arbeit?
Nach dem Urlaub fällt der Unterschied zwischen freier Zeit und deinem normalen Arbeitsalltag besonders stark auf. Hält die Unlust länger an, lohnt sich ein Blick darauf, welche Aufgaben oder Bedingungen dir im Job dauerhaft Energie rauben.
Ist ein Motivationstief nach dem Urlaub normal?
Ein paar Tage ohne große Lust auf Arbeit sind nach einer längeren Auszeit völlig normal. Wenn du nach zwei oder drei Wochen immernoch unzufrieden bist oder das Gefühl bereits vor dem Urlaub hattest, steckt möglicherweise mehr dahinter.
Was hilft gegen Stress direkt nach dem Urlaub?
Plane deinen ersten Arbeitstag möglichst ohne Meetings, sortiere deine Aufgaben nach Wichtigkeit und versuche nicht, alles Liegengebliebene gleichzeitig abzuarbeiten. Ein zusätzlicher Puffertag zwischen Reise und Arbeitsbeginn macht den Wiedereinstieg ebenfalls leichter.
Wann ist Unzufriedenheit nach dem Urlaub ein Zeichen für einen Jobwechsel?
Wenn deine Unzufriedenheit über Wochen anhält und du immer wieder dieselben Aufgaben, Bedingungen oder fehlenden Möglichkeiten als Belastung erlebst, lohnt sich eine berufliche Standortbestimmung. Ein Jobwechsel ist dabei nur eine von mehreren Möglichkeiten.
Wie finde ich heraus, ob mein Job noch zu mir passt?
Beobachte, welche Aufgaben dir Energie geben, welche dich regelmäßig auslaugen und was dir in deinem Berufsalltag fehlt. Besonders hilfreich ist der Vergleich mit Situationen, in denen du dich lebendig, interessiert und zufrieden fühlst.
Wie kann ich mein Urlaubsgefühl länger erhalten?
Übernimm nicht den kompletten Urlaubsalltag, sondern eine oder zwei Gewohnheiten, die dir besonders gutgetan haben. Das können regelmäßige Bewegung, freie Zeiten, weniger Handy oder bewusst eingeplante kleine Auszeiten sein.










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